Gewinde-KenngrĂ¶ĂŸen

Wie wird der 'Phasenwinkel' eines Gewindes a) richtig bezeichnet? b) richtig gezeichnet?
Mit Phasenwinkel meine ich z.B den Winkel, bei der die Gewindespitze
eine Ebene (etwa den Schraubenkopf) schneidet. Wikipedia und mein alter Hoischen lassen sich dazu nicht aus :-( Ich vermute, dass ein Drehautomat/Bearbeitungszentrum mit X-Achsen dafĂŒr einen Parameter haben könnte.
Gruß Metabastler
PS: Unterlegscheiben sind KEINE Lösung, Anzugsmoment ist ebenfalls eng toleriert.
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Metabastler schrieb:

Ich glaube, was Du meinst, ist die Gewindesteigung P.
Bei metrischen Gewinden ist das der Abstand zwischen zwei Gewindespitzen, also der Weg, den die Schraube bei einer Umdrehung lÀngs der Achse bewegt wird.
http://www.wegertseder.com/download/techdat/pdf/740-Gewindesteigungen-und-Kernlochdurchmesser.pdf
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Hartmut MĂŒhlenbein schrieb:

Danke fĂŒr die Antwort, aber die Gewindesteigung ist auch bei Wikipedia drin. Meine Beschreibung war da wohl leider Mehrdeutig. Zweiter Versuch: In der mathematischen Beschreibung (Vektor in Kartesisch) der Schraubenkurve/Helix nach http://de.wikipedia.org/wiki/Schraube_ (Mathematik)
s(t)=[r*cos(t);r*sin(t);h/(2*PI)*t +c]
dem c
Ich möchte den Punkt angeben, an dem die Gewindespitze eine Ebene (z=0) senkrecht zur Gewindeachse schneidet. Quasi die Phasenlage entlang der Gewindeachse.
Gruß Metabastler
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Metabastler schrieb: ^^^^^^^^^^^ Das motiviert eigentlich nicht so besonders zu Antworten.

Das ist keine Eigenschaft des Gewindes, denn man kann es beliebig um seine Achse drehen.
(Klar: Wenn man es erst einmal in ein Bauteil reingeschnitten hat, hat es darin in bezug auf das Bauteil eine feste Lage. Aber mir sind keine relevanten Anwendungen bekannt, bei denen diese Winkelausrichtung bzgl. der Umfangsrichtung konstruktiv vorgegeben wÀre, denn Schraubverbindungen werden ohnehin immer mehrere Umdrehungen zusammengeschraubt.)
Der Sinn der Frage bleibt dunkel.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Wenn es keine Eigenschaft des Gewindes ist, wozu dann die Konstante c in der formalen Beschreibung
s(t)=[r*cos(t);r*sin(t);h/(2*PI)*t +c]
die Du wohl ignoriert hast?

Richtig erkannt :-) Und die Frage ist, wie wird das c a) richtig bezeichnet? b) richtig gezeichnet?
Da ich vermute, das bei hochwertigen Bearbeitungsmaschienen(steuerungen) dieses 'c' reproduzierbar ist.

Relevant ist subjectiv, sagen wir mal: sicher selten.
Also ich kenne ein Bauteil, dass in einem bestimmten Anwendungsfall: a) angeschraubt wird (Hint: per Adapterbolzen) b) ein eng toleriertes Anzugsmoment hat c) in verschiedenen Winkeln fixiert werden soll d) bei dem Unterlegscheiben eine unbefriedigende Lösung sind
Auflösung morgen ;->

Da Antworte ich jetzt mal ob des ersten Kommentars mit Westenhagen: Im Dunkeln ist es munkeln, die Macht, dass sind die Weißen ...
Gruß Metabastler
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Metabastler schrieb:

Die ist dazu da, um anzuzeigen, daß sie völlig beliebig ist - die Eigenschaften des Gewindes sind eben durch die anderen Angaben festgelegt *bis auf die Konstante c*, genau wie eine Stammfunktion bis auf eine beliebige additive Konstante festgelegt ist.

Es hat schlicht keine konstruktive Bedeutung.

Ja, könnte man, macht man aber nicht.

Und wo soll der Widerspruch sein?
Gruß aus Bremen Ralf
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[...]

Wenn du die Schraube um 360° drehst, legst du den Weg P zurĂŒck. Wenn du die Schraube um x*360° drehst, legst du den Weg x*P zurĂŒck.
Sollte reichen, um deine Frage zu beantworten.
cu, Thomas
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Thomas Endt schrieb:

Die Frage wÀre eher: Wenn die Schraube mit definiertem Drehmoment angezogen ist, welchen Winkel hat sie? Und wie zeichne ich eine Schraube, die zB. 30grad weiter dreht?
Gruß Metabastler
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Metabastler schrieb:

Schaue Dir mal eine ĂŒbliche Schraube an, die hat einen 6-Kant. Wenn Du die um 60° drehst hast Du wieder den Ausgangszustand. Nun gut, nicht ganz, das Gewinde ist eingĂ€ngig, das ist erst nach 360° wieder deckungsgleich. Aber es gibt keine Normung fĂŒr den von Dir gesuchten Parameter. Das liegt unter anderem daran, dass die Lage des Gewindes bei verschiedenen Fertigungsverfahren nicht festgelegt werden kann, ja nicht mal beeinflussbar ist. Das sage ich Dir als Praktiker, gelernter Werkzeugmacher. Beim klassischen Gewindeschneiden kannst Du den Punkt an dem das Schneideisen greift nicht beeinflussen, beim Rollen des Gewindes auch nur eingeschrĂ€nkt. Und im Normalfall interessiert es auch gar nicht. Mir fĂ€llt beim besten Willen kein Fall ein in dem das eine Rolle spielen sollte, zumindest bei Feststellgewinden. Bewegungsgewinde sind da was anderes, aber die werden in der Regel bei der Montage justiert.
MfG, André
--
André Grafe
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André Grafe schrieb:

Hallo,
mir fĂ€llt zumindest das Gewinde bei Fotoobjektiven ein, da wĂŒnscht man schon eine bestimmte Lage des Objektivs nach dem einschrauben, sei es fĂŒr die Ablesung der Blende, sei es fĂŒr die sichere Kontaktierung der Elektronik. Scheint auch in diesem Bereich nicht einfach zu sein, daher gibt es auch BajonettanschlĂŒsse.
MfG
Jörn
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Jörn Jaschinski schrieb:

Die Gewinde bei Fotoobjektiven sind Bewegungsgewinde, und die werden bei der Montage justiert, beziehungsweise wird zuerst das Gewinde gefertigt, und die folgenden Arbeiten nach dem Gewinde ausgerichtet. Ok, Du meinst das Gewinde mit dem das Objektiv mit der Kamera verbunden wird, das wird IMHO gefrĂ€st, ein recht aufwĂ€ndiges Verfahren. Bei rotationssymetrischen Bauteilen kann man auch bei der Montage erst ausrichten und dann die Löcher fĂŒr die BefestigungsschrĂ€ubchen bohren.
MfG, André
--
André Grafe
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André Grafe schrieb:

Hallo AndrĂ©, stimmt, normalerweise wird diese Angabe nicht benötigt, aber trotzdem wird es jetzt gefertigt:-) Ist wohl kein Prolem mit den richtigen Werkzeugen und 'gewußt wie'. Die verbale Beschreibung hat gereicht, obwohl ich trotzdem gerne wĂŒsste wie das korrekt ge- und bezeichnet wird. Wer weiss, vielleicht wird ein Produkt daraus,weil man dann auf lĂ€stige Unterlegscheiben gestufter Höhe verzichten kann. WĂ€re nicht das erste mal, dass *FIRMA* anfragt, ob sie das Nachbauen dĂŒrfen,
Gruß Metabastler
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SelbsttÀtig beim Einschrauben einer Schraube höhenausgleichendes Element? Gibts schon.
cu, Thomas
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Sag mal, du weißt auch nicht was du willst, oder? Stellst erst eine Frage und nach Beantwortung dieser willst du was komplett anderes! Werd dir doch erstmal darĂŒber klar was du eigentlich willst und teile uns das mit, ohne große GeheimniskrĂ€merei. Auf rumraten und spekulieren, was du denn vorhaben könntest und wie die Lösung deines höchst diffusen Problems aussehen könnte hat hier glaube ich keiner Lust, ganz abgesehen davon daß dir die Antworten nicht weiterhelfen.
Um nochmal zu deiner "Frage" zurĂŒckzukommen:

WTF? Was fĂŒr einen Winkel meinst du? Mach mal eine Skizze! Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Lautet deine Frage möglicherweise: "Wieviel lĂ€nger muß ich das nutzbare Gewinde zeichnen, damit die Schraube bis zum Erreichen des gewĂŒnschten Anzugsmoments 30° weiter gedreht werden muß?"
Ich wiederhole:

Hint: x*360° = 30°
Und nochmal: Es es zielfĂŒhrender, wenn du dein *Problem* schilderst, und nicht krude Fragen die hier keiner so richtig nachvollziehen kann. Was soll die Schraube denn machen? Soll sie mehrere Teile verbinden (wozu dann der Drehwinkel?)? Soll es eine Bewegungsschraube sein? Was willst du bauen?
cu, Thomas
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