Dimensionierung eines Propellers

Ich bin vom Easy-Glider auf einen Robbe Red Hawk umgestiegen, um auch
mal ein wenig Kunstflug zu üben.
Aus Kostengründen ist dabei die Ausstattung des Easy Glider umgezogen -
neben Motor (Diamond AL 3530) und Regler (Hype Alpha Control pro 30 A)
auch der Klapp-Propeller des Easy-Glider.
Ich möchte nun gerne den Klapp-Propeller durch einen starren ersetzen.
Nur welchen soll ich nehmen? Die Seiten im Web machen einen schwindlig -
da wird von Eta-Maximum, Drehzahl, Geschwindigkeit und Schub gesprochen.
Gibt es keine einfache, für einen Anfänger taugliche Faustformel, was
ich bei dem Flugzeug für einen Propeller draufmachen soll?
In der ARF-Version ist wohl eine 12x8 Schraube drauf, soll ich damit
einfach mal anfangen?
mfg
Matthias
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Matthias Taube
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Servus Matthias,
Matthias Taube schrieb:
Was kann der Motor, wieviel Watt, wieviel Drehzahl/Volt, wieviel Zellen? Was ist der Red Hawk überhaupt für ein Modell? ;-)
Würdste nicht son schwuggeligen E-Mot draufhaben, gäbs da was dafür ;-) Ansonsten halt DriveCalc nehmen.
Ja, oder so ;-)
Red Hawk hört sich nach schneller als ein Segler an. Also brauchste etwas mehr Strahlgeschwindigkeit, also mehr Drehzahl auffem Motor. Fang mal mit 10x8 und 11x8 an.
cu/2,
Rüdiger, anhand fehlender Links nur allgemeines von sich gebend
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Ruediger Zoll
Hallo Matthias,
Matthias Taube schrieb:
gefällt mir. Bin grad dabei den zu bestellen. Ein halbwegs passender Transporter für meine Key-Cam.;-)
Gruß Günther
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Günther Grund
Hallo Ruediger
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Der Motor hat eine Stromaufnahme 20-25 A, maximale Leistung 260 Watt, 1100 Umin/V.
In dem Link habe ich gesehen, dass dort eine Schraubenempfehlung drin ist ... warum schreiben die das nicht gleich in die Anleitung zum Motor hinein.
Ich habe mir nun die empfohlene Schraube gekauft. Nur wie bekomme ich die an den Motor?
Im Paket zum Motor ist ein "Rückwandmitnehmer für feste Luftschraube". Der sieht so aus, als sollte man ihn auf die Rückseite des Motors schrauben. Wie soll man dann aber den Motor im Modell befestigen?
Dabei ist auch noch ein Stellring, der auf die Welle passt. Aber damit kann ich keine Schraube befestigen.
Oder muss ich einen anderen Mitnehmer kaufen?
Für Hinweise bin ich sehr dankbar.
Matthias
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Matthias Taube
Am 17.06.2010 07:52, schrieb Günther Grund:
Ich bin mit Qualität sehr zufrieden.
Das Fliegen macht auch mehr Spaß als mit dem Easy-Glider.
mfg Matthias
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Matthias Taube
Servus Matthias! ;-)
Matthias Taube schrieb:
Ne 10er Latte. Steigung je nach Geschmack, aber nicht unter 5.
Mit nem Adapter, steht in der Liste unterhalb des Motors. Sieht so aus:
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Wie kommt der Motor denn in den Hawk rein? Wird er vor den Spant oder hinter den Spant geschraubt? Ich gehe davon aus, dahinter. Dann brauchst Du nichts weiter als den Luftschraubenadapter.
Der ist bei der Vorspantmontage dazu gedacht, ihn auf die Welle zu schrauben, damit sich die Glocke nicht selbst abzieht. Auf die Glocke selbst wird dann wieder ein Adapter für die Latte geschraubt. Siehe hier:
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Nee, den Adapter für die Motorwelle brauchst Du.
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Ruediger Zoll
Am 17.06.2010 21:59, schrieb Ruediger Zoll:
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Danke.
Hinter den Spant.
Das bedeutet für mich ... das Wochenende noch mit Klappschraube zu fliegen, denn ich komme erst nächste Woche wieder nach Berlin.
Aber auch mit Klappschraube bin ich mit dem Redhawk ganz zufrieden.
mfg Matthias
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Matthias Taube
Servus Matthias! ;-)
Matthias Taube schrieb:
ACK. Macht ja Laune.
Danach kommt dann aber mal was mannhaftes, in vielen Einzelteilen, aus Holz, ja?
cu/2,
Rüdiger, wehret dem wucherndem EPP!(*1)
(*
1) Oder sichert euch jetzt nen Vorrat an Holzbaukästen bis an euer Lebensende. Für die Dealer ist nichts billiger als EPP-Flieger fertigen zu lassen.
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Ruediger Zoll
Nahmd Rydi!
AOL!
[X] Du magst die Spritzformen nicht entwerfen und zahlen m=FCssen.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Am 17.06.2010 23:48, schrieb Ruediger Zoll:
Da bin ich ein gebranntes Kind.
Ich hatte als Jugendlicher einen 2-Achs-Segler. Der hat zwar mit Hochstart Spass gemacht, allerdings waren mir die Flugzeiten zu kurz und die Reparaturen wegen den häufigen Landungen zu nervig.
Dann habe ich Weihnachten 1983 ein Motormodell bekommen (Chessna). Dieses ist war mir zu kompliziert aufzubauen, so dass ich es bis zum Abi und Bundeswehr im Sommer 84 nicht fertig bekommen habe. Wenigstens den Motor habe ich gut einlaufen lassen.
Danach bin ich durch Studium etc. auch nicht mehr dazu gekommen.
Nachdem ich nun das Hobby wiederentdeckt habe, wollte ich auch den alten Kasten suchen. Doch der war im Keller meines Elternhauses nicht mehr auffindbar.
Ich bin aber immer noch traumatisiert ... Sowohl die Bauzeiten für das Holzmodell als auch die Arbeiten am Motor erscheinen mir in der Erinnerung immer noch grauenvoll.
Ich war inzwischen einmal auf einem Modellflugplatz hier in der Nähe - sonst fliege ich ja immer wild.
Auch dort war mein Eindruck: Die Benzinerpiloten schrauben an ihren Motoren rum, während die Elektropiloten einfach fliegen. Und wenns mal eine harte Landung gibt, packt der Holzflieger die Reste seines Modells ins Auto, während der Schaumflieger den Superkleber zückt und 10 Min später wieder in der Luft ist ...
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Matthias Taube
Matthias Taube schrieb:
Tatsächlich Benzin? Oder Methanolgemisch? Ein "Benziner" ist eben ab und zu nachzustellen - je nach Wetterlage.
Genau - einfach und kurz. Mit einer Tankfüllung kann ich 20 min. oder länger bis zum Schluss kraftvoll und schnell fliegen. Kannst du das mit deinem Lipo auch? Vorausgesetzt unsere Modelle sind halbwegs identisch.
Dann war's ein Absturz und keine "harte Landung".
der Luft ist ...
Dann war's kein Absturz, sondern eine harte Landung. Nach einem Absturz wirst auch du mit dem Schaumteil nach Hause fahren.
V-Flug und E-Flug sind unterschiedliche Welten, die man nicht vergleichen sollte. Jedenfalls nicht so wie du es machst.
Es gibt nichts Schöneres, als einen Warbird mit Verbrenner tief über den Platz zu jagen. Beim E-Teil kuckt nichtmal einer hin.
Gruß Günther, leicht beleidigt
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Günther Grund
Am Fri, 18 Jun 2010 10:30:34 +0200 schrieb Günther Grund:
Einen Benziner braucht man wegen Zündung nicht nachzustellen. Den Methanoler eher.
Ein bißchen Recht hat er schon. Das Schaumzeug gibt schließlich nach und wo bei meinem Flieger etwas anknackst, passiert dem Schaumi gar nichts. Das hängt aber auch stark mit dem Gewicht zusammen. Wenn sich ein paar Gramm überschlagen wirken andere Kräfte, als wenn sich ein paar Kg überschlagen.
Der Günther! Jetzt wird der mir auf die alten Tage noch richtig sympatisch. :)
Der einzige Vorteil von Elektro ist IMO, das es 100% sauber ist und man den Flieger auslädt, auf den Platz stellt, Gas rein schiebt und fliegt.
Mich persönlich ödet Elektroflug an. BTDT
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Rainer Wahl
Am 18.06.2010 10:30, schrieb Günther Grund:
;-) Ich wollte niemanden beleidigen, und eigentlich auch keine Megadiskussion V vs. E vom Zaun brechen.
Ich wollte nur die Gründe aufzeigen, warum ich für mich entschieden habe, beim Elektromotor zu bleiben.
Ich stecke lieber die Zeit in die Optimierung des Elektromodells. Gegenüber meinen letzen Erfahrungen 1984 haben sich da wirklich Welten verändert.
Und mein Eindruck auf dem Platz war wirklich so - die Verbrennerpiloten waren endlos am Einstellen ihres Modells, nur damit danach der Motor doch nach wenigen Minuten Flug verreckte.
Auf Flugtagen habe ich allerdings schon echt beeindruckende V-Modelle gesehen.
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Matthias Taube
Hallo Rainer,
Rainer Wahl schrieb:
Ja, was anderes hab ich auch nicht gemeint. Deshalb hab ich den Methanoler mal in "" gesetzt und zum Benziner umgetauft.
Und ein bißchen mehr hab ich recht.
anknackst, passiert dem Schaumi gar nichts.
Nur war das im Vergleich nicht spezifiziert, sondern ganz allgemein und nicht greifbar formuliert. Im Großen und Ganzen ging's um kaputt/nach Hause fahren und weniger kaputt/weiterfliegen. Das ist kein Vergleich, sondern vorsätzliches und infames Herbeireden von ungleichen Vorkommnissen und Umständen zum Zwecke des Auslösens von Streitigkeiten unter Modellfliegern, die sich zum Teil sowieso nicht riechen können.;-) Ein schöner Gitterrumpf aus Holz verträgt mehr als ein Schaumteppichrumpf. Und eine entsprechende Tragfläche wäre ganz, wenn den Kunststoffflieger wenigstens eine Quetschfurche ziert, die man nie wieder rausbekommt. Wobei die Schaumteile ihre Unfälle sowieso nie vergessen, sondern dich optisch immer an deine Missgeschicke erinnern werden.
Das ist eben kein Vergleich. Wenn, dann solltest du gleiche Modelle heranziehen. Gewichtsmäßig würden die bestimmt nicht so weit auseinanderliegen wie du das darstellst.
Das war wirklich nicht beabsichtigt. Kannste glauben.
Genau. Alles andere sind Nachteile. Ganz große. Wobei es immer auf's Modell ankommt. Ein Motorsegler muss nicht unbedingt einen V-Motor haben, andere Phantasiemodelle auch nicht. Aber wenn das große Vorbild schon einen hatte, dann gehört im Modell auch einer rein.
Zum Zeitvertreib reicht's, aber fürn Spaß ...
Gruß Günther
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Günther Grund
Moin Günni,
Am 17.06.2010, 07:52 Uhr, schrieb Günther Grund :
.....ätsch bätsch.... :p hab schon einen :D Hat mir auch gut gefallen der Styrobomber, fliegt wirklich gut. Ich denke du wirst viel Spaß damit haben. Motorisierung etc. ist allerdings nicht von robbe, sondern deutlich kostengünstiger vom Chinamann. Außerdem habe ich einen Klappprop angebracht, da ich zwischendurch immer wieder mal gezwungen bin Wiesenlandungen auf nicht allzu kurz gemähtem Rasen zu praktizieren :( .
Ciao Gerhard
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Gerhard Eisele
Ach kuck mal, der Gerhard :-)
Gerhard Eisele schrieb:
das macht mir nix aus.:-) Und eilig hab ich's auch nicht, weil jede Menge Arbeit. Deshalb hab ich auch den mit der Komplettausstattung genommen, also ARF. Der Motor soll auch gut abgehen - hoff ich jedenfalls.
Spaß hab ich nur mit V-Fliegern.;-) Nee, wird schon so sein wie du sagst. Endlich kann ich mal versuchen diese 1000 mal ineinander verkringelten Flugfiguren zu probieren, mit denen die Freaks immer auftreten. Der kann bestimmt schönen Messerflug, oder? Auch einen Messerfluglooping? Bestimmt. Ersatzteile gibt's wohl genug für den.
Wo stört denn da beim Landen der Propeller? Mir ist alles wurscht. Seitdem ich jetzt 2 Jahre nur Kombatflieger aus der Hand gestartet habe, brauch ich nichtmal das Fahrwerk. Ist alles ganz easy mit einem leichten Schleuderwurf aus der Hüfte zu erledigen. Rumpf greifen und wegschubsen ist out und was für Schwule.:-)
Gruß Günther
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Günther Grund
Hallo G=FCnther,
Ich h=E4tt' da 'ne Herkules in Styro .. aber nur einen 074er Norvel. Ich =
k=F6nnte mir ja zwei Norvel-Klonen ASP 061 vom BlauClaus holen. Aber ich =
denke, da=DF dieser Doppelkreisch zu einem Bundeswehrtransportermodell=20 auch nicht so richtig passt. Den 0.6ccm Letmo h=E4tte ich doppelt, der=20 dreht auch weit weniger hoch. Zum Ausgleich f=FCr seine Kubatur. Daf=FCr =
w=FCrde der Ton besser - nur noch vier Oktaven =FCber dem Originalton und= =20 die f=FCnfzehnfache Propdrehzahl - und auch die Steigrate "vorbild=E4hnli= cher".
Hm ...
servus, Patrick, synthi=F6lmariniertes Styro auch nicht soo attraktiv findend
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Patrick Kuban
Noin Günni,
Am 18.06.2010, 17:41 Uhr, schrieb Günther Grund :
jau, der taucht immer wieder mal wo auf ;)
Was ich so gelesen habe geht das Set gut. Selbst kann ich nix dazu sagen, weil ich Chinaequipement vorgezogen habe, des Preises wegen.
Der Flieger kann's bestimmt, nur ich nicht :(
Gibts bestimmt. Und er läßt sich wunderbar mit BelliZell wieder kleben und Dellen kann man mit heißem Wasserbad aus dem Schaumstoff wieder rausmachen......
Beim Landen in hohen Wiesen, kippt die Maschine gerne mal nach vorne und dann kann es sein, daß der Prop bricht bzw. durch den steifen Prop an der Maschne etwas beschädigt wird. Das war mein Gedanke für den Klappprop. Hab aber die Beschädigung trotzdem geschafft........ :(
Das isses mir nicht ganz.
Reply to
Gerhard Eisele

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