Brushless+Lipo-Empfehlung f. Zagi?

Hallo zusammen,
nachdem ich jetzt fast ein Jahr mit meinem Zagi (130cm, von epp-fun.de) und dem Speed 400 7,2V mit 8 Zellen glücklich war, brauche ich jetzt was
"heißeres". Das Gewicht in der Segelflug-Version dürfte bei etwa 500g liegen.
Wichtig ist mir, dass man gut Thermik fliegen kann (also nicht zu schwer), aber trotzdem soll er gut senkrecht steigen können.
Gibt's da ne sinnvolle Kombination aus Lipo-Zellen und Brushless-Antrieb?
Danke für eure Antworten!
"Holm- und Rippenbruch" :-) Dominik
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Hallo Dominik,

Aus Schwerpunktsgründen wird das schwierig werden, die KANs sind meine Freude im Kampf um den CG ;-) Meinen Weg siehst du auf http://www.patrick.qban.de/Modellbau/Zagi/zagi.html , wobei das schon länger nicht mehr aktuell ist. Derzeit habe ich einen K10 in Ausstattung ähnlich dem auf der erwähnten Seite relativ weit unten. Die Indoorkämpfer haben ihre Props /im/ Flügel eingelassen, damit kommt der Motor weiter vor, der LiPo-Akku spart zusammen mit der Chipsledde Gewicht (Geschwindigkeit, Wendigkeit) und die Steigleistung ist in der Halle zumindest kurzfristig kein Problem. Meiner hingegen ist schon recht windstabil und für ein volles 'Senkrecht' reicht's nicht ganz.
servus, Patrick
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[Lipo+Brushless im Zagi]

gepfeilte Nurflügler und große Heckpropeller passen halt nicht so gut zusammen.
Wie sieht's mit ungepfeilten Nurflüglern (Weasel...) aus?
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

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Hallo Oliver,

Eher schlechter, vermute ich dringend. Der Zagi ist dermaßen was von unkritisch mit dem CG, Bretter üblicherweise überhaupt nicht, dafür hängt das Gewicht bei denen so richtig hinten. Als Zugmotor sicher besser beherrschbar, v.a. weil gerade der Weasel eh schon Probleme hat, den CG vor zu bekommen. Aber dafür ist die Einschlagfestigkeit, um derentwegen man ja einen EPP-Flieger kauft, doch deutlich reduziert.
servus, Patrick
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[gepfeilte vs. ungepfeilte Nurflüglern mit Heckantrieb]

hmm, also doch Zagi etc. und lieber einen höher drehenden Antrieb mit kleinerer Latte?
Weil für einen 9..10"-Propeller muß man ja fast schon was aus den Flächen rausschneiden?
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

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genau, am besten nicht größer als der Günther (4,9") :-) Kann doch nicht sein, dass es dafür keine passende Motorisierung gibt?
Gruß Dominik
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Hallo Dominik,

Liest Du meine Postings? ;-) Oder hast Du Angst vor einem beherzten, aber bereits erprobten Schnitt?
servus, Patrick
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Du meinst, ich soll den Motor in der Mitte des Fliegers plazieren? Oder dass ich den Mini-LRK nehmen soll?
Gruß Dominik
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Hallo Oliver,

Das hab' ich auch für meinen 6"-Prop gemacht, das sonst notwendige Blei würde doch schon arg weh tun. (Vgl. meinen ersten Elektrozagi auf erwähnter Seite mit dem UFO-Aufsatz und der langen Welle.) Und der OP fragte nach 'senkrecht' und 'LiPo' ... Und wenn man schon was rausschneidet, dann ist der Schnitt /in/ den Flächen wohl eher als besser anzusehen: verringert (oder vermeidet ;-) SWP-Probleme, der Stabilitätsverlust kann geringer gehalten werden, der Wirkungsgradverlust der Latte hält sich laut FIM offenbar durchaus in Grenzen, und man kann das Ding zum Wurf auch problemlos an der Flächenhinterkante anfassen.
servus, Patrick
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Ack. Eine Kannte direkt hinter der Latte stört kaum (zumindest nur im Rahmen der Messungenauigkeit) und die Kannte VOR der Latte hat man ja eh.

Bei mir ist der Propeller genau auf dem Schwerpunkt (Zufall) die Vorderkannte vom Loch also kurz davor. Da stecke ich zwei Finger rein und werf das Ding. Dannach habe ich ungefähr 20 Sekunden Zeit, in Ruhe den Motor einzuschalten.
- Oliver
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Patrick Kuban schrieb:

Hallo Patrick,
danke für die Antwort. Beim (im Vergleich zum Zagi) kleineren Toro 300 soll es mit 9x5 Schraube und Axi 2212/26 mit 3 1500er Kokam in nur 15s senkrecht bis zur Sichtgrenze gehen. Könnte ich mit einer etwas stärkeren Motorisierung nicht auch den Zagi zum senkrechten Steigen bringen? Welcher Axi ist etwas stärker als der 2212/26 und welche Schraube nehme ich dann?
Vielen Dank für eure Antworten! Dominik
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Hallo Dominik,

Naja ... Ich habe den nicht mehr so ganz aktuellen Mini-LRK mit einer arg kleinen Latte, den im Vergleich zu Lipos schweren KANs, die gut und gern mal zwei oder drei Wochen herumgammeln, bevor sie mal wieder dürfen. Dafür finde ich ein "Fast-Senkrecht" nicht schlecht.

Guckst du beim Hersteller oder bei www.strat.at
servus, Patrick
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Mit anderen Worten: Der Mini-LRK und drei Lipos sollten ausreichen?

Verstehe ich das richtig: Je weniger Windungen, desto schneller dreht der Motor. Damit könnte ich dann einen kleineren Prop betreiben. Laut http://www.bnhof.de/~BKoenig/d_bl_axi.pdf könnte ich dann z.B. den 2808/26 nehmen und eine 8x4,5-Latte montieren (Seite 5, 2. Zeile). Macht einen Standschub von 530g bei 8 Zellen. Mit 3 Lipos sogar noch etwas mehr, so dass senkrechtes Steigen möglich sein müsste. Stimmt das so in etwa?
Gruß Dominik
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servus dominik! ;-)
Dominik E. schrieb:

ja - allerdings nicht können, sondern müssen.

ja.
weiss ich nicht, ob damit senkrechtes steigen bei deinem modell möglich ist. als faustregel dient _/mir/_ modellgewicht x wenigstens 1,5 ^standschub für _/mir/_ gerade ausreichendes senkrechtes steigen.
cu/2,
rüdiger
--
Modellbaudateien ohne Ende: http://corsair.flugmodellbau.de
FAQ zur Newsgroup de.rec.modelle.misc: http://www.drmm.de
  Click to see the full signature.
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Hallo Dominik,

Wenn Du den CG ohne Ballast erreichen kannst.

Ja.
Ja. Aber die hat leider einen schlechteren Wirkungsgrad bei nicht allzuschnellen Fliegern, was ein Zagi im Senkrechtsteigflug nunmal undiskutierbar ist.
servus, Patrick
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Schau Dir doch einfach mal die Auslegungen und Datenblätter bei Hepf.at an.
Stefan
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