2x200 und 1x260V ???

Seit heute (ohne jegliche Änderungen an der "Anlage") gehen die Wechselrichter nicht mehr und melden Gleichzeitig Über- und Unterspannung?!?
Die WR hängen über ein dirketes Erdkabel am Einspeisezähler im Zählerkasten.
Nachmessen brachte folgendes Ergebnis: Ohne jede Last: Phase1 gegen N 200V Phase2 gegen N 200V Phase3 gegen N 265V
Ebenfalls am Zählerkasten, sprich an der selben Strom"Quelle" hängt ebenfalls nur über einen Verbrauchszähler ein weiteres Erd-Kabel für die Versorgung. Es endet innen im gleichen Hausverteiler. Dort sind die Ergebnisse ebenfalls ohne ernsthafte Lasten 3x235V
Kann der Einspeise-Zähler sowas an "Spannungsverschiebung" verursachen? Zwischen dem öffentlichen Netz, wo beide Kabel zusammenfinden und den Meßstelle befinden sich nur jeweils die Hauptsicherungen und die Zähler. Einmal Einspeise-, einmal Verbrauchszähler dann ca 40m Erdkabel und Schluß. Mit obigen Meßergebnissen?
Ich habe so etwas noch nie gesehen, noch nie davon gehört und weiß ehrlich auch absolut nichts damit anzufangen?
Hat jemand eine Idee?
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
hast Du beide Male gegen den gleichen N-Punkt gemessen? Wenn nein, dann miss mal die Spannung zwischen beiden benutzten N-Punkten. Miss auch mal die Spannungen zwischen jeweils zwei Phasen an beiden Stellen, aber nur wenn Du ein dafür geeignetes Voltmeter hast.
Bye
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Am 07.10.2013 16:15, schrieb Uwe Hercksen:

Ich glaube das waren immer so 400V.

Ich fände es zwar echt interessant jetzt weitere Ideen von Euch zu hören, bin aber, nachdem ich das ganze jetzt "strategisch" angegangen relativ "schnell" fündig geworden.
Panik im Griff halten: Ruhig werden.
Strategie 1 Elektriker anrufen... Liegt im KKH... ;-( gar nicht schön. Weder für mich noch für ihn.
Panik steigt schon wieder. Mist!
Strategie 2 mit dem Mut der Verzweiflung und meinen rudimentären Kenntnissen in der Elektrotechnik begonnen zu suchen, und zwar der Reihe nach. Da, wo alles anfängt.
In der Zähleraußensäule. Gott sei Dank sind die beiden Hauptautomaten, der für das Verbrauchskabel und der für das Einspeisekabel nicht verplombt. Nicht gerade sinnvoll aber nicht mein Problem. Schön ist, daß man an denen gleich direkt die 3 Phasen gegen 0 messen kann. Also mit gehörigem Respekt und erheblicher Vorsicht gemessen. (Diese bleistiftdicken Kabel verursachen bei mir immer so eine Art religiösen Respekt....und ich glaube, das ist gut so.)
Ergebnis: 3x 234V in der Verbrauchs- und 3x234V in der Einspeiseleitung. Hätte mich auch arg gewundert, unterhalb der Automaten laufen die nämlich in ein gemeinsames Kabel welches das Grundstück versorgt ;-) Woher sollte denn da jetzt eine andere Spannung kommen?
Zweiter Schritt. Ein logisches "Kästchen" weiter. Geht nicht.. Die Zähler selbst sind verplombt und da ich von denen eh keinerlei Ahnung von der Funktion von Stromzählern habe, hätte mir das auch nichts gebracht die "anzusehen"...Vielleicht Blickheilungß Eher nicht, also weiter.
Mir schwant schon furchtbares... die Panik krabbelt das Rückenmark hoch. Hoffentlich ist das Erdkabel nicht "abgesoffen" das wäre echt übel bis unmöglich da ein Kabel nachzuziehen..... Also zusammenreißen und logisch weitermachen. Was ist das nächste "Kästchen"
Da isses, dritter Schritt. Klemmsteine für die beiden Erdkabel suchen. Erstes Kästchen auf, mal mit dem Schraubenzieher alle Kabel abklopfen: Versorgungskabel sieht gut aus. Zweites Kästchen vom Einspeisekabel...
hoppala....was ist denn das?
Kann dieses braunschwarzrußverkrustete Teil mal ein grün/gelbes Kabel gewesen sein? und das blaue unten im Klemmstein.. uuuiuiui, das ist ja total locker??? Anscheinend haben 8 Jahre Einspeisen ihre Spuren hinterlassen.... spannungsfrei geschaltet, Klemmstein ausgebaut, Kabel gesäubert, Klemmstein gesäubert, alles wieder eingebaut, dabei gleich noch alle anderen Kabel locker jeweils eine ganze Umdrehung weiter neu festgeschraubt. Deckel drauf, Spannung wieder eingeschaltet, keine 60sec später drehte sich der Einspeisezähler munter wieder wie er soll......
Manchmal hilft es doch Probleme systematisch statt panisch anzugehen ;-)
Wenn ich allerdings ungeplant vor einem totalen Mystherikum stehe, das so ist, wie es eigentlich nach meinem Verständnis gar nicht sein kann, (und er Backup Plan "Profi anrufen" auch in die Hose geht) und ich nicht den Dunst eines Plans habe woran das liegt und was zu tun sein könnte fällt mir die ruhige systematische Lösung immer etwas schwerer. Die Panik kommt dagegen immer recht schnell und zuverlässig von ganz alleine ;-)
Jetzt ein Colaweizen, den Blutdruck wieder auf Normalwerte kommen lassen und heute Nacht vom Kabelziehen in frostigem knietiefem Morast träumen......
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Klassiker, N unterbrochen, bei den Symptomen eigentlich klarer Fall, Nullpunktverschiebung durch Hochohmigkeit Desselben :)
-ras
--

Ralph A. Schmid

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Am 07.10.2013 11:59, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

So wahnsinnig oft habe ich mit "Drehstrom" nicht zu tun. Scheint auch bei Neonröhren im Zusammenhang mit "Drehstrom" einige nette Effekte zu geben... wenn man nicht aufpasst ;-)
Da hatte ich auch mal irgendwas geschafft.
Und jetzt erklärst Du mir das mal mit der "Nullpunktverschiebung", wenns geht wie einem 6 jährigen ;-) Wenn das nicht geht, lass es einfach sein... Ich glaube ich kann ohne dieses Wissen leben, ich weis ja jetzt daß es existiert. Das nächste mal bin ich schlauer ;-)
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Am 07.10.2013 19:02, schrieb Georg Wieser:

Du kannst auch einen Fachmann beauftragen?
Ansonsten bastle dir einen Stern aus drei gleichen Widerständen. Der Widerstandwert ist nicht kritisch (zB 50-100kOhm/2W). Hauptasche sie besitzen den gleichen Wert. Die Sternenden werden mit L1-3 verbunden. Zwischen dem Sternmittelpunkt, also dem virtuellen Nullpunkt, und N des Netzes wird ein Spannungsmsser geschaltet. Einige Volt Differenz sind kein Beinbruch. Sollte aber bei anwechselnder Belastung von L1-3 (zB E-Herd nacheinander die Platten einschalten) die Differenz grob bis 10V steigen, sollte unbedingt nach der Ursache gesucht werden.
--
mfg hdw


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Am Mon, 07 Oct 2013 19:32:39 +0200 schrieb Horst-D.Winzler:

Wie ich schon mal schrieb kommen die hier in der Grössenordnung ab und an auch von aussen, dank einiger hundert Meter langer Freileitung bis zum Trafo mit daran verteilten Abnehmern die eben nicht immer symmetrisch sind.
Lutz
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Am 07.10.2013 19:41, schrieb Lutz Schulze:

Bei mir war es aber so, daß der Spannungsunterschied OHNE jegliche Verbraucher dran entstanden war, und "von Draussen" zumindest für das Multimeter keine Unterschiede in der Voltage meßbar waren. Jetzt frage ich mich halt, wenn außen 3 x 235V anliegen, warum liegen dann bei "schlechter Nullung" 45m später auf einem Kabel 2x200 und ein mal 260V an. DAS versteh ich irgendwie nicht. Daß die Phasen je nach Last mal etwas nachgeben ist ja logisch. Aber ein nacktes Kabel?
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Am 07.10.2013 19:46, schrieb Georg Wieser:

Vermutlich zu hohe Übergangswiderstände an Kontakten. Grund könnte nachlassender Kontaktdruck an Verbindungstellen sein bedingt, villeicht, durch Korrosion. Mehr schafft meine Glaskugel nicht.
--
mfg hdw


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Am Mon, 07 Oct 2013 19:46:04 +0200 schrieb Georg Wieser:

Das werden wohl dann die Wechselrichter verursachen, bei fehlender Verbindung im Kabel bilden die dir den Null gegen den du gemessen hast.
Lutz
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Am 07.10.2013 20:47, schrieb Lutz Schulze:

hmmmm könnte sein, ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich oben am ausgeschalteten FI gemessen habe, dann hätten es die WR nicht sein können weil galvanisch nicht verbunden, auh nicht über den oer..... Aber jetzt wo du es sagst. Die WR könnten also eine Art verschobene 0-Lage gebildet haben? was dann die differierenden Spannungen verursacht haben könnte....
Danke für die Idee.
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
na auf genau soetwas deuteten Deine Messwerte ja hin. Wenn alle Spannungen zwischen zwei Phasen bei rund 400 V liegen und untereinander gleich sind aber die Spannungen zwischen Phase und Nullleiter so verschieden sind kann ja nur das Nullleiterpotential falsch sein, wegen schlechter Verbindung.
Bye
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Am 07.10.2013 16:07, schrieb Georg Wieser:

Klemmen können (etwas) korrodieren. Das bewirkt Überganswiderstände. Lastwechsel bewirken durch Temepraturänderungen ein Nachlassen des Klemmdruckes. Dazu kommt, Kuper ist etwas plastisch. Das trifft in gewissem Maß auch auf Sicherungshalter zu. Also es gibt genügend Schwachstellen.
--
mfg hdw


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begin quoting, Georg Wieser schrieb:

Zuviel abgezockt: Jetzt ist Schluß!?!
!?!
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Am 07.10.2013 19:21, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Echt? Hörst Du auf? Bye bye........
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Am 07.10.2013 19:46, schrieb Georg Wieser:

Tut übrigends echt weh so ein Tag. da sind schnell mal 60 Euro im Ar... sorry, im Eimer.
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Das zeigt übrigens, wie einfach es ist, die Stromrechnung mit einem Sack voll gut gezielter Pflastersteine zu senken.
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Am 09.10.2013 01:53, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Endlich bei Deinem heimischen Niveau angekommen, Ralf? Klugscheißer und Brandstifter....
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Versuch's mal mit Arbeiten, asozialer Abzocker!
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Am 10.10.2013 19:23, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Schau mal an, langsam zeigt der Herr Oberlehrer sein wahres Gesicht.
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