Sicherungen und Stromkreise zuordnen

Hallo und schönen Vatertag (für die es betrifft, für alle anderen einen schönen Feiertag) :-)
ich muss in einem großen Haus mit vielen Unter- und Hauptverteilungen
die einzelen Stromkreise den Sicherungen zuordnen, da es keine Pläne oder Beschriftungen gibt.
Jetzt könnte man eine Sicherung ausschalten, alle Steckdosen die in Frage kommen prüfen ob noch Spannung anliegt, wenn nein Sicherung einschalten, dann wieder prüfen ob Spannung anliegt, usw usw. Dies mit jeder Steckdose und Lichtquelle im Gebäude. Da diese Vorgehensweise wohl am längsten Zeit in Anspruch nimmt, gibt es sicherlich eingie andere Möglichkeiten wie man dieses Problem besser angehen könnte.
Wer hat Vorschläge und/oder Ideen?
Vielen Dank
--

Gruß
Christian
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Christian H. schrieb:

du könntest eine Klingel verwenden. Das spart dir zumindest das Herumlaufen, sofern die Enden der zu prüfenden Stromkreise noch in Hörweite liegen.
Gruß, Alexander
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Alexander Dörr schrieb:

Da müsste der OP ja wissen welche Stromkreise wie verkabelt sind, wenn er das weis brauchts auch keinen komplizierten Test. Dann reicht allerdings eine Klingel oder so.
Kristian
--
§23 StVO Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers Abs.3 Satz 3:
Radfahrer und Führer von Krafträdern dürfen die Füße nur dann von den
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Christian H. schrieb:

Halleluja
TN-C, TN-S, TN-CS oder TT-System?

Nein jedesmal *Alle!* Dosen und Leitungsenden! Du ahnst nicht was es da so gibt. Und ja, auch im Keller messen wenn die Sicherung scheinbar nur den ersten Stock absichert. Besonders bei älterer Bausubstanz.
Ich würde das aber andersherum machen. Alles aus und nur eine an, wo Strom da ist gehörts (hoffentlich) zu dieser Sicherung. Vorher natürlich einmal bei "alle Sicherungen aus" prüfen ob auch wirklich alles aus ist.
Benutze zum Messen einen Duspol keinen Leuchtstift und miß bei der Gelegenheit auch von N und L gegen PE. Wegen falscher Verkabelung.
Wenn man an die Verteilerdosen kommt sollte man auch dort messen, aber das gibt keine Sicherheit. Bei der einen Dose könnte ja jemand Strom durch die Wand von Drüben geholt haben. Und auch durch die Decke kann woanders noch ein Kabel laufen.

Leider nicht. Zur Sicherheit muß man sowas halt genau machen.

Bei der Gelegenheit böte sich auch noch eine Isolierungsprüfung an. Warum nicht durch Fachfima machen lassen incl. e-check und Garantie? Dabei u.U. auf mögliche verquere Leitungsführung hinweisen, obwohl die sowas hoffentlich wissen.
Kristian
--
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Kristian Neitsch schrieb: <ingrid>

Bei vorhandenem FI geht das nur bei einem Duspol mit Ableitstrom kleiner als der des FI. Idealerweise überbrückbar mittels Knopfdruck um den FI auf Funktion zu testen.
</ingrid>
Kristian
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* Christian H.:

Du suchst sowas wie ein Beha Unitest SF100!
Gru Sevo
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Sevo Stille schrieb:

Das habe ich bereits. Leider erweist sich das Gerät sehr eigenwillig, wenn es um das auffinden von SIcherungen oder Leitungen geht. Meist piepst der Empfänger bei einer Handvoll von Sicherungen im Verteiler...
--

Gruß
Christian
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Christian H. schrieb:

Hallo Christian,
ich hatte auch mal so eine Aktion. Mein Vorgehen:
1. Den LS-Schaltern Nummern zugewiesen (A1, A2, B1, .., etc.) 2. Pro Raum eine Steckdosenleiste (man sollte schon 5-6 Stück auftreiben) mit beleuchtetem Schalter in eine Steckdose gesteckt (mit Schalterstellung ein) und Leiste soweit wie möglich in den Gang gelegt. (wg. schnellerer Zuordnung, wo Spannung anliegt). Sowie alle Lichtschalter im Haus eingeschaltet. 3. LS-Schalter alle aus, bis auf einem. 4. Nachgesehen, wo das Licht an ist, bzw. der Steckdosenleisten-Schalter aufleuchtet. Diesen Raum mit Spannungprüfer, Leuchte etc. an allen Steckdosen auf Spannung überprüft. Überall, wo Spannung auf den Steckdosen war, die Steckdose mit der LSS-Nummer von Pkt. 1 (per Etikett) beschriftet. Ebenso mit den Lichtschaltern der Raumbeleuchtung. 5. LS-Schalter ausschalten, nächsten ein (sodass stets nur ein LSS zu gleichen Zeit ein ist) und alles wiederholt, bis jede Steckdose und Schalter für die Deckenbeleuchtung vor Ort beschriftet waren. So kann man sicher sein, keinen Anschluss zu vergessen.
Ergebnis: Wenn man heute wissen möchte, zu welchem LS-Schalter eine Steckdose, bzw. ein Lichtschalter gehört, schaut man nach, welche Nummer dort aufgeklebt ist. Wohl die zweckmäßigste Beschriftung, da bei mir die Küche an 4 verschiedenen LS-Schaltern hing. Die eine Steckdose hängt an einem anderen LSS, als die nächste einen Meter weiter links.
Thorsten
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Halli-Hallo!
Thorsten Schmidt schrieb am 17.05.2007 13:31:

Vier? Kinderkacke... Ich habe über der Arbeitsplatte drei Steckdosen nebeneinander, die an drei LSS 16A an drei Phasen hängen. War wohl mal das alte Herdkabel, das neue Kabel kam irgendwann mal nachträglich und ist mit 25A abgesichert. Insgesamt 10 Stück, wobei die mit dem Kühlschrank an einem 0,3er FI hängt und nicht wie die anderen an einem 0,03er.
Ciao/HaJo
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HaJo Hachtkemper schrieb:

So was wundert mich auch immer wieder. In unserem Haus, Neuinstallation, frag ich mich, ob es ein Zimmer gibt, welches man mit nur einem LS spannungslos schalten kann. Allein für den Keller müsste ich vier LS betätigen (3P Luftschutzventilator z.B.), für die Küche 8 (Herd 3P, Spüler 3P, Licht, Extra-Dose CH-Eigenheit) und für die Waschküche 11 (Wama 3P, Tumbler 3P, Boiler 2P, Heizung, Licht und Dose für Regenwasserpumpe).
--
mfg Rolf Bombach

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25A? Hast Du nur Wechselstrom? Oder ist das ein Gastronomie-Gerät?
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Ein Umbau, den ich gemacht habe: Küche: - Kühl-Gefrierkombi - Backofen - Dampfgarer - Arbeitssteckdosen links - Arbeitssteckdosen rechts - E-Herd - Licht und restliche Steckdosen - Babyphonsteckdose
Macht 10 LS.
Waschküche: - WaMa - Trockner - Hauswasserwerk (Drehstrom) - Babyphonsteckdose - Licht und Steckdosen - Abwasserhebepumpe und 5 weitere Zuleitungen, die dort über Abzweigdosen und Warmschrumpfgarnituren nach außen geführt werden für - Drainagepumpen - Gartenhaus - Gartenbeleuchtung
Ich sehe darin aber keinen Nachteil, denn einige Sonderstromkreise ergeben sich zwingend aus der Last. Einige sind ein Nice-To-Have (z.B. die separaten Zuleitungen für die Kühlgeräte). Das man die Aussenanlage über einen eigenen RCD sichert ist auch logisch. Die diversen Pumpen, ohne die das Haus absaufen würde, sollten wohl auch selbstverständlich eigene Absicherung haben. In den Schächten befinden sich übrigens Schwimmerschalter, die bei zu hohem Wasserstand auf einer Schleife der Alarmanlage auflaufen.
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On Sun, 20 May 2007 14:57:27 +0200, Carsten Schmitz

Hallo,
wenn das Haus ohne diverse Pumpen absaufen würde ist zu überlegen ob man auch mal etliche Stunden Stromausfall halbwegs trocken überstehen würde, oder ob man Reservepumpen und ein Notstromaggregat vorhalten muß. Wer kümmert sich um den Wasserstandsalarm wenn alle Hausbewohner mal 2 Wochen in Urlaub fahren wollen?
Bye
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Ich hab ja nicht alles erzählt. Neben dem Zähler hängt ein schöner 100A Nockenschalter von Moeller. "NETZ - AUS - NOTSTROM".
Eine 5x2,5 zum 5x16A CEE Wandstecker dient Zufuhr selbst erzeugter Elektronen :-) Der Diesel muss aber noch gekauft werden. Gesucht wird ein Notsrömer, der entweder einpahsig arbeitet und dann max. 16A liefern darf (mehr dürfte er nicht, einmal wegen der Einspeisesteckdose und zweitens weil ich dann Einpahsenwechselstrom auf L1-L2-L3 der Installation brücken müsste. Und ich hab ja nur einen N bei den Drehstromverbrauchern.) Oder ein Drehströmer, der aber auf jedem Außenleiter min. 2,5kVA liefern müsste. Leider werden viel kleine Drehstromgeräte angeboten, wo ich den einzelnen Außenleiter nur bis 1,5 kVA oder so belasten darf. Klar, es gibt größere Geräte. Alles eine Kostenfrage. Zumal das Haus nicht direkt absäuft. Zwingend ist der Betrieb der Abwasserpumpe nur, wenn im Keller Wasser abgelassen wird (WaMa, Ausguss). Eine Störung der Drainagepumpen führt nur dazu, dass die neue Kellerabdichtung sich bewähren muss.
Die Alarmanlage wird demnächst (der Hausherr muss erstmal wieder ausreichend Währungseinheiten verdienen) noch um eine Wählgerät ergänzt.
Schon jetzt hat er die auffälligste AA im Dorf. (Die Außensirene ist unspektakulär und ordnet sich dem Design unter). ABER: Um drei DLEs betreiben zu können, wurde eine Vorrangschaltung "ohne Vorrang" gemacht. D.H., wer zuerst Warmwasser bezieht, der kann das solange, wie er will. Der zweite DLE, der angemacht wird, erhält für 1min Spannung. Dann fließen über 60A. Nach einer Minute Betrieb werden DLE 2 und 3 abgeschaltet für 4min. (Vorsicherungserholungspahse;-) ) Was aber selten vorkommen sollte, die DLEs dienen nur zur kurzzeitigen Erhitzung des Heißwassers aus dem Speicher der Gasheizung aus Komfortgründen, da eine Zirkualtion unerwünscht war. Ein Energieberater hat berechnet (oder geschätzt?), dass elektronische solartaugliche DLEs wirtschaftlicher sind als eine dauernd laufende Zirkulationspumpe (Babys im Haus. Man will immer und sofort heißes Wasser). Bei Notstrom sind sie zwangsabgeschaltet. Das realisere ich mit einer Siemens logo. Als Abfallprodukt (hatte noch ein Ein- und Ausgänge frei) wird bei Alarm das Schocklicht (4 Scheinwerfer, an jeder Hausseite einer) im Kreis geschaltet, also ein Rundumlicht mit 500W Halogenflutern.
Mölchte jemand wissen, was "Babyphonsteckdosen" sind?
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"Carsten Schmitz" schrieb:

ich bin fast immer neugierig... :-)
--

Gruß
Christian
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Babys schreien. Manche Eltern wollen auch im Wohnzimmer, in der Waschküche, usw. hören, wenn das Kind im Kinderzimmer schreit. Übliche Babyphone arbeiten mit Funkübertragung im 433MHz Bereich. Das ist störungsbehaftet und nicht immer der Privatsphäre dienlich. Der Bauherr ist zudem ein radiophob (EM-Wellen-Angst. Da bekommt man nämlich ganz viel Krebs von.) Sagt ER, nicht ICH.
Aber es gibt Babyphone, die das Stromnetz zur Überrtagung nutzen. Leider wird das Stromnetz auch von Geräten benutzt, die daraus Energie beziehen. Diese bösen Schlingel! Und dabei dummerweise auch mal Störungen produzieren, was z.B. den Einsatz der Babyphone bei gleichzeitigem Betrieb von den LED-Treppenleuchten so gut wie unmöglich macht. Also durften wir in jedem Zimmer eine Steckdose installieren, die einem gemeinsamen Stromkreis zugeordnet ist. Dieser Stromkreis ist mittels selbstgebautem Filter von der restlichen Installation abgekoppelt. Zwei Drosseln im Eingang in L und N sorgen dafür, dass hohe Frequenzen gedämpft werden. Was es dann noch schafft, wird von einem Kondensator aufgefressen. Damit dieser nicht das Nutzsignal anknabbert, sorgen zwei weitere Drosseln für eine Abgrenzung zu den Babyphonen. Klappt wirklich gut. Und eines Tages wird die Haushaltshilfe auch begreifen, wieso der Staubsauger an diesen Steckdosen (aus optischen Gründen nur durch eine transparente Zentralscheibe kenntlich gemacht) nur ne knappe zehntel Sekunde funktioniert. (Die Drosseln halten nur 6A, zudem hab ich eine Impedanz bei 50Hz von 2Ohm. Also sorgt ein 2A-Sicherungsautomat für den nötigen Schutz). (Schutz vor gefährlicher B-Spannung durch 30mA RCD, also Zschleife unkritisch)
Sieht dann so aus (auf Schriftart mit fester Zeichenbreite umschalten):
L o---~~~---+---~~~----o | Netz = Babyphone | N o---~~~---+---~~~----o
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On Wed, 23 May 2007 21:33:30 +0200, Carsten Schmitz

Hallo,
also ich weiß ja nicht, aber wäre da die Übertragung über eine etxtra Leitung die nichts mit dem Stromnetz zu tun hat und auch ganz andere Stecker benutzt nicht besser gewesen? Z.B. über Steckverbindungen für fest verlegte Lautsprecherleitungen, das Babyphon speist mit Verstärker ein und man hängt über die spezielle Leitung einen Lautsprecher in dem Raum dran in dem man sich gerade aufhält. Mit der 100 V Technik könnte man auch einige Lautsprecher parallel schalten wenn man mehrere Lautsprecher in mehreren Räumen gleichzeitig anschliessen will.
Bye
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Am 25.05.2007, 14:12 Uhr, schrieb Uwe Hercksen

Ja. CAT5-Kabel. Kann man sogar gleichzeitig noch 100 MBit-Ethernet drüberlassen, und an hat zwei Paare fürs Babyfonieren.
SCNR
Ansgar
--
Mails an die Adresse im Header erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
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Man könnte evtl. im spannungsfreien und lastfreien Zustand Widerstände zwischen die jeweiligen Sicherungsabgänge und PE klemmen. An den betreffenden Steckdosen misst man dann den jeweiligen Widerstandswert und weiß, welche Sicherung es ist.
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Carsten Schmitz schrieb:

Na dann doch gleich statt Sicherungen (LS) jeweils ein 555 o.ä. und dann mit nem Lautsprecher an den Dosen lauschen. Jedem Kreis dann seine Frequenz.
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