Hallo Elektro-Experten,
Ich stehe vor folgendem Problem: In einem Raum ohne Drehstromanschluß soll eine Saunaofen angeschlossen werden, möglichst mit mindestens 4,5 kW. Verfügbar wären zwei unabhängig mit je 16A abgesicherte Stromkreise aus zwei unterschiedlichen Phasen des Hausanschlusses. (effektiv zwei
230V-Steckdosen, die an unterschiedlichen Sicherungen hängen). Gibt es eine VDE-gerechte Lösung dafür?
Es gibt Saunaöfen, die man 2-phasig anschliessen kann, allerdings haben die alle nur einen N-Anschluss. Die Nulleiter der beiden Steckdosen zu verbinden (beide am N-Anschluss des Ofens anklemmen) ist vermutlich tabu? Was wäre, wenn man den Ofen NUR an die beiden Phasenleiter anschließt und auf diese Weise mit 400V betreibt (vorausgesetzt der Ofen bietet eine Schaltungsvariante der Heizelemente, die das erlaubt)? Da kann zumindest kein zu hoher Strom in einem Leiter entstehen. Das würde aber den FI-Schalter im Haus auslösen, oder?
Kennt jemand einen Saunaofen, der pro Phase einen eigenen Nulleiter-Anschluß besitzt, so dass die Stromkreise völlig getrennt betrieben werden können? Dies scheint mir bis jetzt die einzige sichere Möglichkeit zu sein.
BTW: Ich will das nicht selbst machen, ich will nur erst mal abklären, ob es überhaupt eine Lösung ohne Neuverlegung von Drehstrom (sehr aufwendig, über zwei Stockwerke) gibt.
vielen Dank und freundliche Grüße, Friedrich Ostertag