suche: Fl├╝ssigkeit mit sehr hoher Dichte

suche: kosteng├╝nstige Fl├╝ssigkeit mit sehr hoher Dichte
Quecksilber w├Ąre optimal, aber das scheitert wegen des hohen Preises. Wie
steht es um die L├Âslichkeit von Salzen schwerer Elemente in Wasser? AFAIK wird doch bei Erd├Âl-Bohrungen eine schwere Fl├╝ssigkeit eingesetzt, um das Ausblasen zu verhindern. Weiss da jemand Bescheid?
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Am 04.04.11 17:25, schrieb Tom Berger:

Bei welcher Temperatur?
Michael Dahms
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Am Mon, 04 Apr 2011 17:42:26 +0200 schrieb Michael Dahms:

Normalbedingungen. Schmelztemperatur sollte nicht unter 100┬░C liegen.
Es gibt sogenannte Schwerfl├╝ssigkeiten (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwerfl%C3%BCssigkeit ), die zur Dichtebestimmung von Mineralien genutzt werden. Das dazu verwendete Natriumpolywolframat hat eine Dichte von 3,1 kg/l. Abgesehen von dem sicherlich auch recht hohen Preis ist das noch ziemlich leicht f├╝r meine Zwecke ...
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in der regel nimmt man da Baryt- oder Bentonit-suspensionen.
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frobnicate foo

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Am Mon, 04 Apr 2011 20:04:57 +0200 schrieb frank paulsen:

Danke f├╝r den Hinweis. Aber ich brauche eine newton'sche Fl├╝ssigkeit, weshalb Bentonit-Suspension ausscheidet und vermutlich sowieso zu leicht w├Ąre. So um die 3 kg/Liter h├Ątt' ich schon mindestens erreicht.
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Am Mon, 4 Apr 2011 17:25:43 +0200 schrieb Tom Berger:

Zur Erkl├Ąrung: das wird f├╝r die Stromspeicherung gebraucht :-)
Daf├╝r sind auch umgekehrte Pumpspeicherkraftwerke im Gespr├Ąch, die keine H├Âhenlagen nutzen, sondern aufgelassene Bergwerke. Die Speicherfl├╝ssigkeit w├Ąre da in einem geschlossenen System, und da ist die Speicherkapazit├Ąt bei gegebener H├Âhendifferenz logischerweise um so h├Âher, je dichter die Fl├╝ssigkeit ist.
Bei einer H├Âhendifferenz von 1200 Metern k├Ânnte ein Kubikmeter Wasser 3,3 kWh speichern, ein Kubikmeter Material von einer Dichte wie Quecksilber aber k├Ânnte ca 45 kWh speichern. Bei angenommenen 2000 Jahresarbeitsstunden kann die Schwerfl├╝ssigkeit also 80 MWh mehr speichern, was bei wirtschaftlich tragf├Ąhigen Speicherkosten von 5 Cent/kWh also 4000 ┬Ą Mehrertrag br├Ąchte, den man in Zinsen f├╝r den Kauf der Speicherfl├╝ssigkeit ansetzen k├Ânnte. Bei angenommenen 6% Zinsen darf der Kubikmeter Speicherfl├╝ssigkeit in dem Fall also 67.000 ┬Ą kosten. Das ist leider 7 bis 8 mal zu viel, und der Weltmarkt gibt die n├Âtige Menge sowieso kaum her.
Bei einer Dichte von 3 kg/Liter d├╝rfte die Fl├╝ssigkeit immerhin noch 11.000 ┬Ą pro Kubikmeter kosten, damit das Ganze genau so wirtschaftlich ist wie Wasser.
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ich hoffe, du hast schon ein patent angemeldet...
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frobnicate foo

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Am Mon, 04 Apr 2011 21:40:02 +0200 schrieb frank paulsen:

Warum hoffst Du das?
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Am 04.04.2011 21:11, schrieb Tom Berger:

Ich k├╝mmere mich eher darum, wie man daf├╝r sorgt, dass man Strom m├Âglichst ├╝berhaupt nicht zu speichern braucht. Z.B., indem man nicht ben├Âtigten Strom gar nicht erst produziert. Zumindest nicht aus Energiespeichern wie sie Brennstoffe darstellen.

Da gibt's ja sch├Âne Aufz├╝ge. Damit braucht man keine Fl├╝ssigkeiten, die sich quasi schon "konstruktionsbedingt" mit hohem spezifischen Gewicht schwer tun.

(Dichte=1)
(Dichte,55)
Richtig gerechnet.
Nimm Uran (abgereichert will's keiner mehr haben und taugt nur noch Schusswaffen), dann hast du 62,6 kWh. Mit Plutonium h├Ąttest du gar 65,1 kWh. Damit wei├č auch keiner was anzufangen. Man wird dir f├╝r die Entsorgung sogar noch was zahlen.

wie hast du das gerechnet?

Kinkerlitzchen, wenn du rechnest, was man dir f├╝r die Entsorgung des Materials zahlen w├╝rde...

Es gibt ziemlich schwere Fluor-Kohlenstoffe, die mal als k├╝nstliches Blut im Gespr├Ąch waren, weil sie so gut Sauerstoff speichern konnten. Davon hatte ich auch mal eine Probe. Hatte eine Dichte um 2,8 und war ansonsten ausgesprochen reaktionstr├Ąge.
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Servus
Christoph M├╝ller
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Am Mon, 04 Apr 2011 22:19:56 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Tja, dann wirst Du auf volatile Stromerzeuger wie Wind und Solar verzichten m├╝ssen. Dummerweise sind aber das diejenigen, die uns als einzige nachhaltig zur Verf├╝gung stehen. Da wir um eine nachhaltige Stromerzeugung nicht mehr herum kommen, stellt sich unmittelbar die Frage nach der Speicherung.

Du scheinst was ganz Wesentliches nicht ganz verstanden zu haben.

Wir haben in so einem Bergwerk ganz unten nur ein begrenztes Speichervolumen zur Verf├╝gung. Das Volumen zu vergr├Â├čern, ist ziemlich teuer. Also ist es eventuell billiger, schwereres Material zu nehmen.
Bei 2000 Jahresarbeitsstunden (also 2000 mal volles Laden und Entladen des Speichers) kann jeder Kubikmeter Speichervolumen Quecksilber 2000 mal 40 kWh = 80 MWh Strom mehr speichern als ein Kubikmeter Wasser.

Ja, wenn Du jetzt noch irgend welchen sehr schweren Atomm├╝ll vorweisen k├Ânntest, der bei Normalbedingungen fl├╝ssig vorliegt, dann w├Ąre ich Dir sehr verbunden :-)

Na, siehst Du, das ist ja schon mal ein Tipp. Aber wenn ich das so lese, dann denke ich, dass Du kein k├╝nstliches Blut meinst, sondern ein Perfluorkarbon, ein Atemfluid, das die Lungen ausf├╝llt und als inkompressible Fl├╝ssigkeit das Tauchen in sehr gro├čen Tiefen erm├Âglichen k├Ânnte: http://tauchen.nullzeit.at/Content.Node/wissenswertes/infopoint/fluessigatmung_perfluorkarbon.php
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Am 04.04.2011 23:26, schrieb Tom Berger:

Keineswegs. Das ZUSAMMENSPIEL zwischen speicherbaren und nicht speicherbaren Energieformen muss optimiert werden. Dann werden speicherbare Energieformen nur noch dann genutzt, wenn die nicht speicherbaren - und damit die saubersten - im Moment nicht ausreichen. L├Ąsst sich per automatischem bilateralen Stromhandelssystem f├╝r alle realisieren.

Kein Grund, deren SEKUND├äRenergieform (Strom) speichern zu m├╝ssen. Man kann Holz z.B. einfach nicht anz├╝nden. Die Energie bleibt darin jahrelang erhalten, ohne dass man daf├╝r gro├čen technischen oder finanziellen Aufwand treiben m├╝sste.

Es stellt sich vor allem die Frage, wie das mit der Energiespeicherung organisiert wird. Strom in gro├čen Mengen speichern zu wollen, ist meistens keine gute Idee. Mit Brennstoffen geht's viel einfacher, effektiver und billiger. Und wenn du mal ehrlich bist - Strom wird gar nicht gespeichert. Er wird in eine andere Energieform umgewandelt. Mit jeder Umwandlung gibt's wieder Verluste. Sowohl energetisch wie auch finanziell und aufgrund des gro├čen technisches Aufwands nicht selten auch umweltm├Ą├čig. Gespeicherter Strom wird deshalb immer teuer sein.

Dann werde doch bitte auch so deutlich, dass ich mit deinem Satz was anfangen kann.

Es gibt Schwermetalle. Die sind schwerer als jede Fl├╝ssigkeit und brauchen entsprechend weniger Volumen.

5,5 mal pro Tag rauf und runter. Alle 4,4 Stunden einmal. Damit kann's also nur um einen Kurzzeitspeicher gehen.

Ich frage mich, aus welchem Grund das Zeug unbedingt fl├╝ssig sein muss. Fl├╝ssigkeiten haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie gerne in die kleinsten Ritzen und Poren entschwinden, sobald sich dazu die Gelegenheit ergibt. Ein Festk├Ârper macht das nicht und ist deshalb viel einfacher zu handhaben. Was deine Fl├╝ssigkeit im Fall des Entweichens alles anstellt, wei├č man i.d.R. erst nach einem entsprechenden Unfall. Vorher ahnt man h├Âchstens was, was aber nicht unbedingt genau so kommen muss. Wie man an Fukushima sieht - es kann sehr wohl auch schlimmer kommen, als man dachte...
Fazit: Wir m├╝ssen schon die GefahrenPOTENZIALE vermeiden, sobald sich daf├╝r die Gelegenheit ergibt. Dazu geh├Ârt ├╝brigens auch zu gro├če Machtkonzentration, wie man am Beispiel Gaddafi sehen kann.

http://tauchen.nullzeit.at/Content.Node/wissenswertes/infopoint/fluessigatmung_perfluorkarbon.php
Mit dem Zeug wird in der Medizin viel rumprobiert. Eine Standardanwendung kam dabei meines Wissens aber noch nicht heraus.
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Servus
Christoph M├╝ller
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Am Tue, 05 Apr 2011 09:47:12 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Ähm ...
Aller Strom egal aus welcher Herstellung ist gleich schlecht speicherbar. Was soll denn da bitte ZUSAMMENSPIELEN?
Und nein, ein automatisches Stromhandelssystem kann da gar nix realisieren. Ich will meinen Braten nicht nachts um drei die R├Âhre schieben, nur weil da der Strom zuf├Ąlligerweise am billigsten ist, und die Industrie wird ihre Arbeitszeiten auch nicht an der Windst├Ąrke orientieren.

Ja, das ist sch├Ân und gut, aber wir haben ganz abenteuerlich zu wenig Holz, um damit auch nur wesentliche Teile unseres Energiebedarfs zu decken. Und das gilt f├╝r alle anderen nachhaltigen Energieformen ebenfalls.

Sicher. Wenn man ausreichend saubere Brennstoffe zur Verf├╝gung hat. Die haben wir aber nicht.

Ja, wie ich schon geschrieben habe, kostet die Speicherung heute um die 5 Cent/kWh, und das wird vielleicht mal auf 10 bis 15 Cent/kWh hochgehen. Das ist verkraftbar, weil Windstrom selbst sehr kosteng├╝nstig produziert werden kann.

Nicht unbedingt. Die 2000 Stunden volle Leistungsabgabe werden sich sehr ungleich verteilen, so dass da auch mal eine ganze Woche gar nix passiert.

Weil die Bergwerke nun mal nicht darauf angelegt sind, riesige Massen Feststoffe zum Boden und wieder rauf zu bewegen. Einen Schacht in den notwendigen Dimensionen zu bauen w├Ąre so aufwendig, dass Du auf das vorhandene Bergwerk gleich verzichten kannst. Fl├╝ssigkeiten sind einfach.

Fl├╝ssigkeiten haben die angenehme Eigenschaft, in Rohren transportiert werden zu k├Ânnen und in Becken zu bleiben. Der Druck ergibt sich simpel aus der H├Âhe, und mit einem hinreichend dicken Rohr l├Ąsst sich jede Leistung bequem ├╝bertragen.
Jedes Bergwerk l├Ąsst sich sehr kosteng├╝nstig in ein Pumpspeicherkraftwerk umbauen: einfach am Boden ein gro├čes Becken installieren, davor eine Pumpe, die auch als Generator wirkt, und dann ein dickes Rohr ├╝ber alle schr├Ągen Sohlen bis zu einem Becken oben. Und dann l├Ąsst Du die Fl├╝ssigkeit einfach zwischen den beiden Becken pendeln ... So ein Becken darf gerne ein paar Millionen Kubikmeter fassen.
So, und jetzt zeig mir mal, wie Du ein paar Millionen Kubikmeter Feststoff ├╝ber Schr├Ągen und um Ecken herum nach oben hebst und unter Energieabgabe wieder nach unten fallen l├Ąsst.

Meines Wissens gibt's eine: bei Operationen an F├Âten wird damit deren Lunge vor dem Kollabieren gesch├╝tzt.
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Am 05.04.2011 10:43, schrieb Tom Berger:

Du z├Ąumst das Pferd vom Schwanz her auf, weil du davon aus gehst, dass der zu speichernde Strom "einfach so" schon da w├Ąre. Ist er aber nicht. Er muss erst produziert werden. Aus Licht, Wind, Laufwasser, Stauwasser, Wellen, Gezeiten, Meeresstr├Âmungen usw. Das sind alles nicht bzw. nur sehr kurz lagerbare Energieformen, die du in lagerbare umwandeln willst.

Das nicht. Aber die Leute, die verstanden haben, was damit f├╝r sie wirtschaftlich ist oder nicht. Sie werden n├Ąmlich - bevor sie auf die Idee kommen, Strom zu speichern - lieber ihre Brennstoffe liegen lassen. So lang, bis sie mit der bei der Verstromung frei werdenden W├Ąrme auch noch was Sinnvolles anfangen k├Ânnen. Dann haben sie n├Ąmlich mehr davon, als wenn sie diese W├Ąrme einfach wegwerfen w├╝rden. Und wenn's Engp├Ąsse gibt, steigt automatisch der Strompreis. Damit wird dann die Verstromung der Energiespeicher erst recht interessant. Um sozusagen den doppelten Gewinn zu haben, wird man deren Nutzung bevorzugt in die kalte Jahreszeit legen. Aber nicht nur. Man will ja auch warmes Wasser haben.

um wie viel Energie meinst du, geht es dabei? Wie gro├č wird einer Meinung nach der Preishub werden? Was spricht dagegen, ggf. den eigenen Stromerzeuger anzuwerfen, wenn der Strompreis "zu hoch" werden sollte?

Teilweise durchaus. Kommt auf die Produkte an, die produziert werden sollen.

Soll das Grund genug sein, um GENERELL auf speicherbare Prim├Ąrenergieformen zu verzichten? Die gibt's doch auch in Bio. Theoretisch (!) m├╝ssten wir nicht einen einzigen Grashalm umknicken, um unser Land komplett mit Solarenergie zu versorgen. Wir h├Ątten noch immer ein Mehrfaches unseres Bedarfs. Richtig gemacht, wird man also real gar nicht mal soo gro├če Energiemengen aus speicherbaren Quellen brauchen. Warum also sollte es undenkbar sein, dass sie reichen k├Ânnten?

Doch, die haben wir. Zumindest, wenn wir endlich anfangen, unsere Energiefl├╝sse in Ordnung zu bringen. Jetzt haben wir einen wirren Sauhaufen.

Ich habe nicht dagegen, wenn sich wer mit Stromspeicherung besch├Ąftigt. Ein regeneratives Energiekonzept wird schlie├člich immer von der Vielfalt und nicht von der heute g├Ąngigen Einfalt dominiert werden.
Wenn du meinst, das Ganze bezahlbar hin zu kriegen - nur zu! Ich werde dich sicher nicht aufhalten.

Dann brauchst du halt mehr Masse, um mit der dann deutlich niedrigeren Frequenz auf die gleiche Energiemenge zu kommen.

Dachte, dass es da Schachtanlagen gibt, in denen sowieso schon rauf und runter gefahren wird.
Dass Fl├╝ssigkeiten einfach w├Ąren - na ja - ich orte beruflich auch Lecks. OK, bei offensichtlichen F├Ąllen werde ich nicht gerufen. Aber da, wo ich gerufen werde, ist's auch f├╝r mich oft schwierig. In Gesteinsschichten unter Tage stelle ich mir das Problem noch um ein paar Ecken schwieriger vor, wenn da mal irgendwas rumsauen anf├Ąngt.

Solange alles intakt ist. Einen Festk├Ârper k├Ânntest du notfalls in ein Wasserbecken plumpsen lassen. Damit d├╝rfte sich der Schaden in Grenzen halten.

Wie du selber ja schon ganz richtig bemerkt hast, ist es aber nicht so einfach, die passende Fl├╝ssigkeit mit einem geeigneten Preis zu finden. Das Zeug soll zudem auch noch umweltvertr├Ąglich produziert und entsorgt werden k├Ânnen, wenn das Ganze sinnvoll sein soll.

Damit h├Ątte ich jetzt kein Problem. W├╝rde aber erst mal Geologen fragen, was der Berg mit solch wechselnder Last machen wird. W├╝rde mich wundern, wenn man keine speziellen Ma├čnahmen treffen m├╝sste. Dass Stollen einst├╝rzen k├Ânnen, ist ja nichts Neues. Schlamm rum zu pumpen, werden deine Pumpen nicht unbedingt wollen.

Stromspeicherei ist nicht mein Ding. Wenn ich aber einen solchen Auftrag kriegen sollte, dann w├╝rde ich z.B. an Kettentriebe, Perlenschn├╝re usw. denken. Die kriegt man um "jede Ecke".

F├Âten operieren - das ist aber schon wirklich eine sehr spezielle Disziplin. Da w├╝rde ich jetzt mal ganz frech behaupten, dass schon das nicht mehr viel mit Standardmedizin zu tun hat.
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Servus
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Am Tue, 05 Apr 2011 16:48:59 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Doch, ist er. Windr├Ąder laufen unabh├Ąngig von der Netzlast.

Dagegen spricht, dass es f├╝r meinen eigenen Stromerzeuger keine Energiequelle gibt, die genau dann zur Verf├╝gung steht, wenn ich die Energie haben will.

Davon gibt's aber nun mal viel, viel zu wenige. Und nein, das ist kein Grund, auf die vielleicht 10% zu verzichten, die diese Energietr├Ąger bestenfalls zu unserem Stromverbrauch beitragen k├Ânnen. Hier geht es aber um die Sicherung von 100% des Stromverbrauchs.

Weil wir zwar theoretisch die Energiemenge unseres Energieverbrauchs solar decken k├Ânnen, aber nicht zeitgerecht die anliegende Last. Nochmals: ich will an einem Regentag nicht auf heissen Kaffee verzichten und auf ein warmes Essen.

Ja, aber da kriegst Du keine gro├če Masse an Festst

Naja, in diesem medizinischen Gebiet ist der Einsatz von PFC schon Standard. Aber wenn Du "Standardmedizin" so eng siehst: zur Behandlung einer Erk├Ąltung braucht man es nicht.
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Am 05.04.2011 17:21, schrieb Tom Berger:

Richtig. Aber im Netz gibt es noch jede Menge abschaltbare thermodynamische Prozesse! Die laufen an dann, wenn der Wind ordentlich weht. Nicht, weil das die Physik verlangen w├╝rde, sondern weil sie einfach zu gro├č und zu tr├Ąge dimensioniert wurden. Nur deshalb kann man sie nicht abschalten, wenn genug Windenergie im Netz ist. Und nur deshalb werden in den Geb├Ąuden ├╝berhaupt Heizkessel betrieben, die mit teurer Energie zu versorgen sind.
Mir geht es um ein automatisches und bilaterales Stromhandelssystem f├╝r alle. Damit sollten speziell die Kleinanlagen wirtschaftlich zu betreiben sein. Sie machen n├Ąmlich die teuer zu versorgenden Heizkessel ├╝berfl├╝ssig. Stattdessen werden die heutigen Gro├čkraftwerke sozusagen "kleingehackt" und statt auf die Gr├╝ne Wiese in die Heizzentralen der Geb├Ąude gestellt. Gem├Ą├č dem Motto "normal denkende Menschen stellen einen Ofen dort hin, wo die W├Ąrme gebraucht wird und nicht auf die Gr├╝ne Wiese". Ein Kraftwerk IST in erster Linie ein Ofen und erst in zweiter Linie ein Stromerzeuger.
Sind die Anlagen dann erst klein genug, wird man sie ganz einfach abschalten, sobald man sie nicht braucht. Einer der Gr├╝nde daf├╝r kann eine steife Brise sein, die f├╝r gen├╝gend Stromproduktion sorgt. Dann l├Ąsst man seine Brennstoffe einfach liegen, ohne daf├╝r gro├čen Aufwand treiben zu m├╝ssen.

Demnach scheinst du keine Heizung im Haus zu haben. Musst also in einem Null-Energie-Haus leben.

Nur, wenn man ALLES auf Bioenergie umstellen wollte. Will aber doch niemand.

Und damit um den RICHTIGEN ENERGIEMIX. Da gibt's kein Entweder-Oder, sondern nur ein Mehr oder Weniger mit vielen unterschiedlichen Zutaten.

Du wirst keinen Verzicht ├╝ben m├╝ssen. Wie gesagt - es kommt auf den richtigen EnergieMIX an.

Warum denn nicht? Muss man eben die Mechanik etwas verst├Ąrken. Wenn ich mir vorstelle, einen massiven Bleiklotz (rho,34) von 3x3x10 m^3 zu haben - der wiegt ganz ordentlich. N├Ąmlich 1020 Tonnen. Um diesen Klotz deine 1200 hoch zu heben, brauchts rechnerisch rund 1020*11,34*9,81*1e7*120011N*1200m = 1,2e14 Nm = 3,3e10 Wh = 33e6 kWh 3e3 MWh = 33 GWh. Wenn ich mich nicht verhauen habe. F├╝r einen einzigen Hub.

:-)
--
Servus
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Am Tue, 05 Apr 2011 21:56:25 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Man will alles auf EE umstellen. Wind und Solar werden dabei einen wesentlichen Teil decken m├╝ssen, und wenn Du keine Speicherung haben willst, dann wirst Du w├Ąhrend windstiller N├Ąchte oder Regentage die komplette Netzlast wohl ma├čgeblich durch Bio decken m├╝ssen. Mit anderen Worten: Du brauchst dann um die 80 GW Leistung aus irgendwelchen Bioanlagen. Wie willst Du das schaffen?
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Am 05.04.2011 22:11, schrieb Tom Berger:

ich sage nicht, dass ich keine Speicherung haben will. Ich gehe ganz einfach davon aus, dass die einfachste Art der Energiespeicherung das Liegenlassen von Brennstoffen darstellt. Wenn das nicht reichen sollte, muss man selbstverst├Ąndlich noch an andere Dinge denken. Da w├Ąre z.B. der zeitversetzte Einsatz von Verbrauchern. Erst wenn auch das nicht reichen sollte, halte ich es f├╝r sinnvoll, auch noch Sekund├Ąrenergiespeicher zu verwenden. Viel wird sich in diesen mit dem Astrail-Konzept nicht bewegen. Ist aber nur eine Vermutung von mir.

Es gibt noch viel Laufwasser, Stauwasser, Wellen- und Gezeitenenergie. Biogas braucht auch einen halbwegs konstanten Abnehmer. Ein Bekannter (Adalbert Niedenzu) machte sich mal die M├╝he, das Potenzial gesunder (!) Biogasanlagen (also echte Abfallverwerter auf Bauernh├Âfen) zu ermitteln. Resultat: Alleine damit k├Ânnten 20% des Strombedarfs in Deutschland gedeckt werden. (Die Mais-Biogasanlagen sind mir aus vielen Gr├╝nden ein Dorn im Auge.) G├Ąbe es das Salz-Problem nicht, k├Ânnte man aus Kantinen vielleicht nochmal das Gleiche ernten. Vielleicht f├Ąllt ja jemanden daf├╝r eine brauchbare L├Âsung ein.

80 GW / 20 kW = 4 Mio. Kleinbiogasanlagen. So viele wird's nat├╝rlich nicht geben. Aber es gibt 40 Mio. Haushalte. Wenn die auf stromproduzierende ├ľfen mit 3 kW elektrisch umgestellt haben, dann kann man alleine von diesen Anlagen eine Leistung von 120 GW abrufen. Jederzeit. Zus├Ątzlich gibt es noch Gewerbe, Handel, Handwerk, Industrie, Verwaltung... Sie alle k├Ânnen auch mit stromproduzierenden Heizungen betrieben werden. Dahinter d├╝rfte leicht nochmal die gleiche Leistung stecken. Damit sollten per ASTROHS jederzeit 200 GW Leistung abgerufen werden k├Ânnen, sofern das wirklich n├Âtig sein sollte.
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Am Wed, 06 Apr 2011 11:17:24 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Da gebe ich Dir mit der Einschr├Ąnkung recht, dass oftmals das Einsparen von Energie noch einfacher ist. Aber das Liegenlassen von Brennstoffen macht das Kraut halt nicht sonderlich fett. Man wird es machen, aber wenn das erst mal dazu f├╝hrt, dass das Kraftwerk, in dem diese liegengelassenen Brennstoffe verbrannt werden sollten, nur noch auf vielleicht 2000 Jahresvolllaststunden kommt, dann wird das niemand mehr wirtschaftlich betreiben, weil dann sogar die Speicherung des Stroms in Akkus billiger ist.
Das gilt ├╝brigens auch f├╝r die von Dir so hochgejubelten Biogasanlagen. Das Biogas wird dann wesentlich wirtschaftlicher f├╝r die W├Ąrmenutzung eingesetzt.

Da gibt es nur sehr wenig Potential. In der Industrie und im Handel gar keines, und im Haushalt auch nur sehr m├Ą├čiges, und das geht dann auch noch zu Lasten von Komfort.

Wenn es so viel davon g├Ąbe, dann brauchten wir weder Wind noch Solar. Nein, davon gibt's nur extrem wenig Potential f├╝r Ausbau - f├╝r grobzahlige Diskussionen wie diese hier d├╝rfen wir das mit genau Null ansetzen.
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Am 06.04.2011 11:44, schrieb Tom Berger:

Genau das passiert, wenn man Brennstoffe einfach liegen l├Ąsst und sie eben NICHT anz├╝ndet.

Da w├Ąre ich mir gar nicht so sicher. Wir haben Tarifvertr├Ąge, die auf GLEICHM├äSSIGE Netzlast hin getrimmt sind. Es werden also auch dann noch Energiespeicher verbrannt, wenn gar kein Strom gebraucht wird. Es werden noch immer ganze Geb├Ąude elektrisch geheizt. Es gibt noch immer gro├če elektrisch beheizte Warmwasserspeicher. (Die kleinen elektrischen Untertischspeicher spielen oft eine Sonderrolle, die nicht unbedingt schlecht sein muss.) B├Ąckereien und Gro├čk├╝chen gibt es gar nicht mal selten in elektrischer Version. So lange der Strom aus Sonne, Wind und Wasser stammt, w├Ąr's ja kein Problem. Aber real werden hierzulande daf├╝r meistens sinnlos Energiespeicher verbrannt. F├Ąllt nur deshalb nicht auf, weil man's so gewohnt ist und deshalb f├╝r normal h├Ąlt.

Dann wird man bemerken, dass diese Gro├čtechnologie auch ihre Haken und ├ľsen hat und sie einfach nicht mehr in unsere Zeit passt. Dann werden sie sinnvollerweise verschrottet und durch stromproduzierende Heizungen im ganzen Land ersetzt, wobei dann die Heizkessel verschrottet und deshalb auch nicht mehr mit Energie versorgt werden m├╝ssen.

Die Biogasanlagen, die ich hochjuble, befinden sich auf Bauernh├Âfen und werden statt einer G├╝llegrube oder eines Misthaufens betrieben. Bei diesen Anlagen liegt der Hauptgewinn im eingesparten D├╝nger. Der Strom und die W├Ąrme sind dabei nur noch das angenehme Sahneh├Ąubchen oben drauf, aber sicher nicht der Hauptzweck der Anlage. Solche Anlagen haben mit den Maisanlagen nicht viel zu tun. Beide nennen sich "Biogasanlagen". Die einen sind sinnvoll. Die anderen sind das Resultat eines schlecht gemachten Energiegesetzes.

Sp├╝lmaschine 3 kW Anschlussleistung mit 40 Millionen Haushalten multipliert macht alleine schon 120 GW verschiebbare Leistung. Dazu noch Waschmaschinen, K├╝hl- und Gefrierschr├Ąnke... Diese Verschiebbarkeit erh├Âht die Wahrscheinlichkeit, dass f├╝r ihren Betrieb nur die saubersten Energietr├Ąger verwendet werden, ganz enorm. Zumindest, wenn es ein automatisches bilaterales Stromhandelssystem f├╝r alle gibt.

meinst du das ernsthaft? H├Ąttest du Recht, m├╝ssten ja das ganze Jahr ├╝ber t├Ąglich die Erntemaschinen ├╝ber die Felder fahren. Kein Unternehmen w├╝rde sich f├╝r Hoch- und Niedertarif interessieren.

Wirklich? Siehe oben.

Eine regenerative Energiewirtschaft funktioniert NUR mit VIELEN UNTERSCHIEDLICHEN Energieformen. Einfalt und Machtgier macht ihr das Leben schwer.

DAS solltest du mal n├Ąher begr├╝nden.
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Am Wed, 06 Apr 2011 15:12:00 +0200 schrieb Christoph M├╝ller:

Nein, haben wir nicht. Zumindest nicht die Privatverbraucher, bzw unter denen nur die wenigen, die billigen Nachtstrom f├╝r ihre unsinnigen Nachtspeicherheizungen nehmen.

Nein. Und zwar schon deshalb, weil es nie vorkommt, dass gar kein Strom verbraucht wird. Nat├╝rlich werden Kraftwerke auch mal in Warmreserve gehalten, aber das ist verschwindend gering.

Die gibt es nur unter den kumulierten absurden Annahmen, dass erstens alle 40 Mio Haushalte Sp├╝lmaschinen haben, und dass diese zweitens auch alle gleichzeitig laufen, und dass diese drittens auch immer mit Nennleistung laufen. Dass alle drei Annahmen grotesk weit an der Realit├Ąt vorbei geht, muss ich nicht extra erl├Ąutern.
Im Prinzip aber stimmt es nat├╝rlich: es gibt bei privaten Haushalten ein gewisses Potential, Leistungsnachfrage auf Zeiten gro├čen Leistungsabgebots zu verschieben. Dieses Potential ist aber insgesamt um weit mehr als eine Zehnerpotenz kleiner als von Dir schon alleine f├╝r Sp├╝lmschinen behauptet.

Wir haben nur noch sehr wenig Potential f├╝r die Nutzung von Wasserkraft, und auch wenig Potential f├╝r Pumpspeicherseen. F├╝r Gezeitenkraftwerke haben wir in Deutschland mangels geeigneter absperrbarer Buchten gar kein Potential, und Wellenkraftwerke werfen viel zu wenig Energie ab und das auch nur zu Zeiten, zu denen am selben Standort mit Windkraftanlagen ein Vielfaches an Strom zu weit geringeren Kosten gewonnen werden kann.
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