Re: Single, 2500kWh und nie zu Hause

X-No-Archive: Yes
begin quoting, Peter Nolle schrieb:


An dem Draht klaut zwar (momentan) niemand Strom, aber der hat da aus Sicherheitsgründen nichts zu suchen -> muß weg (Fachmann).

Fachmann holen, der kriegt auch ziemlich schnell raus, wohin Dein Zähler so überall Strom liefert, und wie das alles zusammengeschaltet ist. Und wenn da wer "mitißt", dann ist das auch der erforderliche sachkundige Zeuge.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Peter Nolle schrieb:

Ohoh. Wenn es so ist wie es aussieht und da 'ne Phase drauf liegt, ist es nicht nur lebensgefährlich, sondern könnte auch die Stromzapfstelle eines bösen Nachbarn sein. Je nach Wohnverhältnissen und was Du unternehmen möchtest, ein Fall für Vermieter, Elektriker und Anwalt. :-(
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Hi, also ich täte erstmal alle "meine" Geräte abstöpseln (insbesondere Kühlschrank, Gefrierschrank, Elektronik und so weiter), und dann an "meiner Sicherung" einen Wackler provozieren bzw durch schnelles Schalten der Automaten gucken, obs "irgendwo in Hörweite knallt" und ob der Zähler dabei bewegt wird. Ein Helfer könnte gleichzeitig einherschleichen und auf verdächtige Rhythmen in benachbarten Gelassen achten, etwa wenn dort Radiowecker angehen :-) oder sich die Bewohner lautstark beschweren...etwa weil das Kellerlicht ebenfalls flackert.
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mfg,
gUnther
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Heimwerkermethode (die wir auch beim Elektriker so angewendet haben): alle Sicherungen (Automaten) ausschalten, Zähler beobachten. Dreht er nennenswert weiter, ist Feuer am Dach und Zeit für den Fachmann. Bleibt er stehen, liegt der Verursacher des Verbrauchs wo anders. Nunmehr alle Lichter ausschlten und alle(!) Geräte ausstecken. Gute Verdächtige sind vor allem Kühl- und Gefriergeräte. Dreht der Zähler immer noch, sollte man überlegen was man vergessen hat. Fällt einem beim besten Willen nichts ein, sollte man ebenfalls den Fachmann holen. Ansonsten kann man durch systematische Wiederinbetriebnahme die Großverbraucher ganz gut eingrenzen.
In dem Fall den ich in der Praxis erlebt habe, meinte die Mieterin, ihr Zähler drehe so viel schneller wie der des Nachbarn. Naja, wir nach beschriebener Methode vorgegangen. Kaum ist der Stecker der Kühl-/ Gefrierkombi draußen steht der Zähler fast. Damit wäre das wohl klar... ach ja, und der Zähler des Nachbarn war ein moderner mit 75 U/ kWh, ihrer hatte 480... wundert es wen, daß die Scheibe schneller rotierte?
Dafür hatte ihr Exfreund den ankommenden N auf die N-Schiene geführt, von dem je eine 1,5mm2-Brücke zu jedem LSS. Den ankommenden L auf die blanke PE-Schine, egnau wie die L der Stromkreise. Die PE elegant ignoriert... wozu die rote Ader der 3-adrigen Zuleitung gut war war ihm offensichtlich völlig unklar. Die Altinstallation von 1955 war offensichtlich komplett in SK 0 ausgeführt und der PE nur Potentialausgleich für die Badewanne.
Originalzitat: "Oba er woa doch eh Ingenieur!"
sg Ragnar
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Dem Inschinör ist ja bekanntlich "nichts zu schwör" Sagt Harald, der vor der Ingenieurschule eine "Grundausbildung" durch seinen Vater, der Elektroinstallateursmeister war, bekommen hat.
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