Anschluß Elektroherd

Hallo zusammen,
nachdem ich die Frage in der "Heimwerken"-Newsgroup ziemlich fehlplatziert finde, stelle ich sie mal hier:
eine Bekannte von mir hat kürzlich eine Wohnung angemietet, in der offensichtlich sämtliche Deckenleuchten, viele Steckdosen und alle Steckdosen in der Küche über einen einzigen 16A-Sicherungsautomaten abgesichert sind. In der Küche ist außerdem ein Gasanschluß vorhanden (also war hier vorher wohl ein Gasherd in Betrieb).
Kann man in dieser Wohnung guten Gewissens einen E-Herd anschließen? Der E-Herd ist seinerseits für 1-, 2- oder 3-phasigen Anschluß geeignet. Jedoch dürfte die Sicherung dann beim Kochen auf 2 Platten + Staubsaugen fliegen... oder? Selbst wenn an den entsprechenden Steckdosen kein E-Herd angeschlossen würde, mit einem Geschirrspüler hätte man doch dasselbe Problem... Irgendwie finde ich das alles recht komisch. Ist das normal in Mietwohnungen?
Gruß, Dieter
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snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

Diese Situation kenn ich. Ob das wirklich erlaubt ist, keine Ahnung. Ich hab auch schon Wohnungen gesehen, wo die Wohnung mit zwei 16A Sicherungen lief. Wenn da ein Gasanschluss ist muss der Vermieter auch nichts Ă€ndern, du kannst dir ja nen Gasherd kaufen. Mann kann Elektroherde hinten an der Anschlussleiste so mit BrĂŒcken versehen, dass man den auch an einer oder zwei Phasen betreiben kann. Die BrĂŒcken sind mitgeliefert und es steht in der Anleitung, wie das geht. Je nach Charakteristik kannst löst die Sicherung erst beim dreifachen Strom (Dauerbetrieb) aus. Du solltest vielleicht nicht vier Platten + Backofen und Staubsauger und Fritteuse gleichzeitig betreiben. Ansonsten geht das aber.
--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren
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snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

Hallo,
wenn man mit vorhandenem Elektroherd eine Wohnung mietet, dann sollte man schon vor Abschluß des Mietvertrages prüfen ob es da eine Herdanschlußdose in der Küche gibt und wie diese Wohnung elektrifiziert und abgesichert ist. Es ist zwar nicht mehr zeitgemäß alle Deckenleuchten und viele Steckdosen über eine Sicherung zu betreiben, aber in vielen Altbauten kann man sowas noch vorfinden.
Für den Elektroherd sollte die Wohnung eigentlich dreiphasig versorgt werden und einen Drehstromzähler besitzen.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Kikki-Kram. 1 phasig geht durchaus, jedoch sollte man eine extra Leitung vorzugsweise ein 3x4 verlegen. Gruß Christoph, dies so mehr getan habend
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Christoph. Hensel schrieb:

Hallo,
wenn Zähler und Steigleitung dafür geeignet sind.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Selbst nach den alten TAB hat zwischen ZĂ€hler und UV mind ein 10qmm zu liegen. Wenn er ned eh ne NZ-Tafel hat. Er schrub aber schon AP-Leitung oder Nachverlegung wĂ€r ned so toll, weil Wohnung is frisch renoviert, bleibt also nur einen Selbstmördergasherd zu installieren. Gruß Christoph mit Induktion
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"Christoph. Hensel" schrieb:

Es gab noch Ă€ltere, da waren selbst 4qmm nicht unĂŒblich, und zulĂ€ssig.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Stimmt, hatte ich verdrĂ€ngt. Gruß Christoph
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Dieter Wiedmann wrote:

Etwas OT - aber ich bitte dennoch um ErlÀuterung ...
In meinem Haus ist VOR dem ZĂ€hler eine Sicherung mit 63A (ich nenn sie Panzersicherung, sie ist verplombt). Das Kabel, das zu meinem Haus herkommt, hat eine Sicherung im Verteilerkasten am Straßen- eck mit 80A.
Nach dem ZĂ€hler ist nur eine Schraubsicherung mit 35A, zuvor waren da fĂŒr die beiden Stockwerke zwei SchraubsicherungsabgĂ€nge mit 35A vom ZĂ€hler weg aber der Mann vom Stromversorger hat das kategorisch verboten, es mußte umverdrahtet werden. Das scheint eine Tarifan- gelegenheit zu sein. Jetzt hĂ€ngen beide Stockwerke an der selben NachzĂ€hlersicherung, darĂŒber bin ich unglĂŒcklich, ich werde sie auf 50A erhöhen mĂŒssen, was der SelektivitĂ€t im Weg steht und im Kurzschlußfall ist _alles_ stockfinster. Die Leitungen sind nicht fĂŒr die 50A - Sicherung dimensioniert.
Ist das eine neue Normvorschrift, daß nach dem ZĂ€hler nur mehr eine Sicherung sein darf? Wozu ĂŒberhaupt, fĂŒr den bequemen ZĂ€hlerausbau? (mit 1 Sicherung meine ich 'tĂŒrlich 3 Stk.)
MfG
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"Franz Glaser (KN)" schrieb:

Keine 10qmm drin? Die dĂŒrftest du i.d.R. mit 50A absichern, obs vom Spannungsfall her noch in Ordnung ist musst du selber schauen.

WĂ€re mir neu, macht auch keinen Sinn.

Dazu ist in .de ein selektiver LSS im Klemmfeld unter dem ZÀhler vorzusehen, Àltere Anlagen haben dort ehr einen Schalter, oder es muss halt die GebÀudesicherung raus.

Aha, war aber bei dir naheliegend.;-)
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Ein Elektroinstallateur hat was gemunkelt, daß bei uns die AnschlußprĂ€mie davon abhĂ€ngt. Mein Haus ist allerdinx seit ~150 Jahren an das E-Werk angeschlossen, da hat es noch 110V= gegeben. Ürgendwie ist das so intellent wie die ZĂ€hler- miete.

Isch bin allein.

Ich weiß nicht auswendig, wie viel mm^2 dahinter sind, das geht etliche Meter in den 1. Stock hinauf. LĂ€stig ist das, wenn ich es nachziehen muß und womöglich ĂŒberall auch noch grĂ¶ĂŸere Rohre und Klemmen nachbauen, die den Draht umfassen. Bloß - wenn ich protestiere, dann kann es Nachforderungen vom EVU nach sich ziehen, schlafende Hunde sozusagen.
MfG
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Christoph. Hensel schrieb:

Nach dem Äquivalent zu den TAB von 1930 reichen da 2,5mm2. Woher weißt du, wie alt das Zeug wirklich ist?

Selbstmord??? Sonnst gehts dir aber eh noch gut oder? Was ist an einem modernen Gasherd selbstmörderisch?
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska wrote:

Der Gasanschluß. Ich habe noch von keinem Haus gehört, dass wegen Manipulation an den Stromleitungen explodiert ist. Deshalb habe ich ja auch einen Induktionsherd, schnell wie Gas, sicher wie Strom. Gruß Christoph, Gas-nicht-Möger
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Hallo, Christoph.,
Du (newsspam) meintest am 06.09.06:

Ich habe in den letzten 10 Jahren auch von keiner Gasexplosion gehört oder gelesen, bei der der Anschluss des Gasherdes manipuliert worden war. Wer partout das Haus zerstören will, der muss dazu nicht am Gasherd werkeln.
Ich habe erst unlĂ€ngst wieder von einem KĂŒchenbrand gelesen, der von einem unbeaufsichtigten E-Herd ausgelöst worden ist (Abdeckplatte geschlossen, Kochplatte noch an).
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

das sind die hinterhÀltigen Scheidungen auf Hindu ...
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Tach Helmut Hullen wrote:

wahrscheinlich irgendein zerstreuter Akademiker
MfG
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Bernd Löffler schrieb:

Nö, war ein zerstreuter Handwerker.
CNR, Dieter
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Helmut Hullen schrieb:

Ich von einer einzigen, und da wollte anscheinend ein Vollidiot bei aufgedrehter Zuleitung den gasherd in Eigenregie mit der Rohrzange abklemmen, die Rohrzange wurde nachher noch in den Trümmern der Küche gefunden.
Elektrobrände sind in Wien trotz meist musealer Gasleitungen trotzdem weit häufiger als Gasexplosionen. (Ich habe eine zeitlang recht regelmäßig die Onlineberichte der Feuerwehr mitverfolgt).
sg Ragnar
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"Christoph. Hensel" schrieb

Explodiert nicht, aber unzÀhlige brennen jedes Jahr ab.

Gas ist vermutlich sogar sicherer als Strom - im Ernst. Man hört nur mehr ĂŒber spektakulĂ€re Gasexplosionen, aber es brennen deutlich mehr HĂ€user wegen Strom als wegen Gas, auch wenn man mit berĂŒcksichtigt, dass prakitsch alle HĂ€user einen Stromanschluss haben und nur ein Teil auch einen Gasanschluss haben. Ich hab zwar keine Zahlen, aber :
Wenn in Hinter-Ober-TĂŒtteldorf ein Einfamilienhaus auf Grund einer Gasexplosion zerstört wird, dann kommt es in der Tagesschau - zumindest aber im Regionalfernsehen und ĂŒberregionalen Zeitungen.
Wenn das Nachbarhaus abbrennt auf Grund eines elektrischen Fehlers, dann steht's am nĂ€chsten Tag im TĂŒtteldorfer Tageblatt.
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Carsten Schmitz wrote:

Das wird nix am meiner Gasabneigung Ă€ndern. Meine el. Anlage kenn ich die is sebst verlegt und mit 4 Fehlerstromschutzschaltern etc versehen. Da bin ich mir rel. sicher, dass da nix abbrennt. Gruß Christoph
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