Wie genau kWh verstehen? (AnfÀnger)

Hallo,
ich habe eine (fĂŒr euch Experten) eine recht simple Frage. Ich möchte genau die Einheit kWh verstehen.
Beispiel:
Wir haben neulich unsere Jahresrechnung mit Übersicht von der Mainova erhalten. Dabei stand glaube ich bei STROM etwas von 5000 kWh und das mit einem Preis im 3stelligen Bereich.
Jetzt möchte ich wissen wie ich das genau verstehen soll.
Laut Definition von Kilowatt heisst es: 1 kwH bedeutet 1000 Watt in einer Stunde zu verbrauchen. Mein PC zum Beispiel verbraucht laut dem Netzteil bei maximaler Auslastung standardmĂ€ĂŸig 300 Watt. WĂŒrde das bedeuten, das wenn ich sagen wir 3 PCs einschalte, VOLL auslaste und das eine Stunde lang, dann habe ich auf meiner Rechnung 1 kWh verbraucht???
Wenn ja, dann ein anderes Beispiel um meine Rechnung zu verstehen: MĂŒsste ich dann ca. 16.666 PCs voll ausgelastet eine Stunde lang laufen lassen um dann auf die obigen 5000 kWh meiner Rechnung zu kommen. Und das wirklich nur eine Stunde lang??? Verstehe ich das richtig?
Wenn meine Rechnungen stimmen (und mein VerstĂ€ndnis von Kilowattstunde), dann stelle ich gerade fest, das wir (in unserem Haus) VERDAMMT viel (fĂŒr 4 Köpfe) verbrauchen, oder?
Gruß und Danke Eser
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Eser E. schrieb:

Die hast du bereits verstanden. Eine Leistung von 1000 Watt fĂŒr eine Stunde entspricht einer Energiemenge von 1kWh. Deine Beispiele sind richtig, allerdings nimmt ein normaler PC in der Regel um 100 Watt auf.

Das finde ich nicht. 5000kWh pro Jahr sind gerade einmal 570W Dauerleistung. Wenn du bedenkst was in deinem Haushalt davon alles versorgt werden muss. Trotzdem solltest du ĂŒberprĂŒfen, ob euer Warmwasser durch einen Durchlauferhitzer bereit gestellt wird. Da lĂ€sst sich bei sehr alten GerĂ€ten meist noch einiges an Verbrauch einsparen.
Gruß, Thomas
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Am 22.01.07 11:08 tippte Thomas Dederichs:

Meines Wissens nach wurde die elektrische Energie von Durchlauferhitzern auch schon vor Jahrzehnten zu 100% in WĂ€rme umgesetzt. Da dĂŒrfte das Einsparpotential doch eher recht begrenzt sein?
--
Gruß Hans

Auftretende Rechtschreibfehler entstanden sicher durch die elektronische
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Zitat: "Da dürfte das Einsparpotential doch eher recht begrenzt sein?"
Nicht wirklich, sicherlich bekommst Du ca.98-99 der eingesetzten Energie als Wärme im Wasser zurück. Bei den hydraulischen Geräten, die nur Ein und Aus kennen und dann mit 21 oder 24 kW heizen, muss kaltes Wasser zum abkühlen zugemischt werden. Daher sind elektronische Geräte, die die elektrische Leistung regeln um bis zu 20% günstiger imVerbrauch (Wasser UND Strom) als die hydraulische Variante.
Daher kann man schon von einem Einsparpotenzial reden - auch wenn der Wirkungsgrad (bei beiden Geräten) gleich ist.
lg Ingo

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Hallo, Faibel,
Du (Faibel) meintest am 25.01.07:

Elektrische Energie ist (grob geschÀtzt) 3 mal so teuer wie (thermische) Energie aus Gas oder Heizöl.
Viele Gruesse! Helmut
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Hallo Helmut,
da hast Du nicht ganz unrecht - es ging hier auch primär um den Wirkungsgrad.
Sicherlich sind die reinen Kosten für die Energieart Strom ca. 3 mal so hoch wie für Gas oder Öl, jedenfals z.Zt. noch. Und trotzdem hat Elektro-WW so manches mal seine Vorteile, die da wären:
Bsp: elektronischer DLE
- denzentale Versorgung ohne nennenswerte Leitungsverluste - bedarfsgerechte Erwärmung - keine Bevortatungskosten und deshalb fast kein Stand-By (ca.1-2 Watt) - Wirkungsgrad nahe 1 - Wartungsfrei - geringe Investitionskosten
Rechne mal nach, allein die jährliche Wartung einer Gasttherme beträgt ca. 50 Euro. Dafür bekomme ich ca. 250 kW/h, damit kann ich einen 21 kW DLE schon 12 Stunden!!! im Volllastbetreib fahren. 12 Stunden Volllastbetrieb bedeuten umgerechnet 144 x 5 Min duschen!
Dies ist allein der Vorteil der Wartungsfreiheit, wenn man jetzt noch Abgas- und Leitungsverluste mit einberechnet, wandelt sich das Bild in schnell in Richtung Elektro-WW und das bei einem Topkomfort.
Wenn man soetwas berechnet darf man nicht allein von den Verbrauchkosten ausgehen, sondern sollte wirklich alle Faktoren mit einbeziehen, ansonsten kommt man zu einer Milchmädchenrechung, ähnlich wie "Mein Auto verbraucht 8 L auf 100 Km, also kosten mich der Km ca. 10 Cent" Mit Wertverlust, Versicherung, Steuer, Werlstatt, etc. kommt man schnell auf einen 3 bis 5 mal so hohen Wert.
LG Ingo
On 25 Jan., 15:28, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

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snipped-for-privacy@googlemail.com schrieb:

Alles klar.
Gruß Dieter
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Hallo, Faibel,
Du (Faibel) meintest am 26.01.07:

Das hat meine Gastherme auch. Zu einem Drittel des Preises pro kWh.

Nein - nur wenn ich einen solchen Vertrag abschliesse.

Ich kann jede Energieart schönrechnen.
Den Toaster werde ich wohl in den nĂ€chsten Jahren nicht auf Erdgas umstellen, aber der Herd wird weiterhin ein Gasherd sein, und der GeschirrspĂŒler bekommt sein Wasser weiterhin von der Gastherme. Gleicher (oder höherer) Komfort fĂŒr weniger Geld.
Viele Gruesse! Helmut
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Und was kostet deine Gastherme, die natürlich wegen der kurzen Leitungswege direkt im Bad eingebaut ist, in der Anschaffung? Abgasverluste= null? Gradgenaue Temperatureinstellung? Ok, gewonnen.
Thema Geschirrspüler, schau mal wa ich im Netz dazu gefunden habe: "Eine Geschirrspülmaschine benötigt nur sehr wenig Wasser. Steht das Wasser in der Leitung, fließen die ersten Liter trotz Warmwasseranschluss kalt ein und müssen im Geschirrspüler ebenfalls erst erhitzt werden. Ist die Warmwasserleitung mit einer Zirkulationspumpe versehen, verbraucht die Pumpe mehr Strom als die Stromersparnis durch den Anschluss an Warmwasser bringt. Das Reinigungsergebnis kann schlechter sein als beim Kaltwasser-Anschluss. Kohlenhydrate brauchen zum Quellen kaltes Wasser. Läuft das Wasser zu heiß ein, werden Kohlenhydratanschmutzungen (das sind z. B. Speisereste von gebundenen Saucen, Kartoffeln, Reis, Nudeln) nicht vollständig gelöst."
Diese Ergebnis deckt sich mit der Erfahrung die wir bei einen Versuchsprojekt mit 20 Niedrigenergiehäusern gemacht haben, dort wurden alle Geschirrspüler von der WW-Leitung auf die KW-Leitung umgelegt.
Also auch nicht der Weisheit letzter Schluß.
Lg Ingo
On 26 Jan., 11:57, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

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snipped-for-privacy@googlemail.com schrieb:
[Text oben...]
Hallo Ingo!
...Quoting unten.
Kannst Du bitte das Quoting (Zitate) so gebrauchen, daß man es als Leser deiner Postings damit klarkommt.
Das ĂŒbliche, bewĂ€hrte Verfahren kannst Du Dir bei *allen* andern Poster sehen.
Danke!
Ciao Dschen
--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===
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wrote:

Was isn das fĂŒr ne Einheit? LeistungsĂ€nderungsgradient?
vG
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OK
soll natürlich heissen 250 KILOWATTSTUNDEN (kWh)
;-))
war sonst noch was? *g*
lg

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Volker Gringmuth wrote bezoegne auf "250 kW/h":

Ein Gradient ist ein Vektor, Ableitung einer im Raum definierten skalaren GrĂ¶ĂŸe nach den drei Raumrichtungen. Ableitungen nach der Zeit nennt man hĂ€ufig "Rate".
Michael Dahms
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Hallo,
versuche doch mal den Unterschied zwischen kW/h, kWh und kW zu erklÀren. ;-) Kleiner Tip, eins von den dreien ist hier falsch.
Bye
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Uwe Hercksen wrote auch noch:

Es gibt halt Themen, wo unser Pawlow gnadenlos zuschlÀgt :)
vG
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Volker Gringmuth wrote:

zubeißt
es ce en er
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Kann mal eben jemand in einem neuen Fred fragen, wie ein E-Herd angeschlossen wird?

ebenfalz
vG
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Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Volker Gringmuth schrieb:

Gibts da nicht was von Abus?
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Einen Spray gegen das Ozonloch
MfG
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Eser E. schrieb:

Das hast Du einigen anderen Fragestellern hier voraus. ;-)

Das tut er in Wahrheit nicht - schon alleine, weil die wenigstens 300-W-Netzteile auch tatsĂ€chlich 300W liefern können. (Werbeversprechen...) Realistisch wĂŒrde ich fĂŒr einen PC im normalen Betrieb auf irgendwas zwischen 50W und 100W - je nach Ausstattung - schĂ€tzen, fĂŒr Monitor/TFT nochmal das selbe. Aber bleiben wir der Einfachheit halber bei 300W. :-)

Abgesehen vom Rundungsfehler (3*300W*1h = 0,9kWk != 1kWh) stimmt das, ja.
TschĂŒs,
Sebastian
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