verkohlte Kabel?

Hallo Leute, habe von der Baufirma gerade einen Baustromverteiler bekommen, den ich in der Hauptverteilung anschließen soll.
Die Zuleitung ist 5x6mm² oder 5x10mm² Litze. Beim Abisolieren der einzelnen Adern ist mir aufgefallen, dass zwischen Kupfer und eigentlicher Isolierung noch ne dünne schwarze Folie ist. Das habe ich bisher noch nicht gesehen. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass bei allen 5 Litzen die Litze nicht Kupferfarben sondern zum größten Teil schwarz ist. Sieht aus, als sei das ganze verkokelt und Kunststoff ist in die Litze gelaufen. Schwarz halt. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass da mal wirklich was gekokelt hat, weil: 1. Die Isolierung problemlos entfernbar war, da hat nichts an der Litze geklebt. 2. Es extrem unwahrscheinlich ist, dass alle 5 Leitungen inklusive PE gleichermaßen so überlastet wurden, dass verkokelter Kunststoff in die Litze gelangt ist, und das auf voller Länge.
Ist das vielleicht mal Wasser reingeflossen und es wird deshalb schwarz?
Was ist das? Wie schließe ich das sicher an, ich gehe davon aus, dass das schwarze Zeug isoliert. Reicht Freikratzen mit einem Messer und dann ne Adernendhülse drüber?
Michael
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Michael Rübig schrieb:

Ist vermutlich das Oxyd einer Oberflächenveredelung, die schon was älter ist. So etwas habe ich soeben bei einem Batterieanschluss einer Speicherbatterie gesehen. Liess sich nur nach Freikratzen löten.
Ich denke, Du solltest die Leitung besser metallisch blank machen und anschliessend mit einer guten Zange eine Endhülse verpressen.
Gruss Udo
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Schlie ich mich an.
Auerdem knnte der OP ev 1 m abschneiden - wenn er darf.... Wasser und Sauerstoff gehen nicht beliebig weit rein. Viel. ist nach nem m die Leitung nicht mehr schwarz. ?
MfG bastian
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Das solltest Du aber schon genauer ermitteln. Ist nicht ganz unwichtig zur Ermittlung der richtigen Aderendhülsengröße und vor allem des zulässigen Stroms.

Du bist Elektrofachkraft, die am Hauptverteiler arbeiten darf?

Korrosion. Ist bei Leitungen, die draußen lagen, nix außergewöhnliches.

Zumindest ist es nicht besonders hilfreich beim Übertragen des Stroms. Weg damit. Sinnvolerweise die Leitung kürzen, irgendwann wird es blank. (Kann aber bei alten Leitungen, die lange draußen lagen, sehr weit sein!)

Ader sehr weit abisolieren, dann immer wieder mit Schmirgel abziehen. So erwischtst Du auch die weiter innen liegenden Litzen.
Baustromverteiler? Aufpassen, was Du da eigentlich anschließt. Es sind noch viele Dinger im Umlauf, die eher auf den Schrott als an 400V gehören! (Immer beachten: sind die richtigen RCD verbaut? Früher war ein RCD mit Bemessungsdifferenzstrom kleiner/gleich 30mA nur für Schuko vorgeschrieben, heute auch für die Drhestromsteckdosen bis einschließlich 32A!)
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Hallo,
Carsten Schmitz schrieb:

Adernendhülsengröße kann man ja ausprobieren, rot hat perfekt gepasst. Abgesichert wird eh nur mit 25A (Haupsicherungen des Sicherungskreises direkt nach dem Zähler sind 25A), da ist es dann egal ob 6mm² oder 10mm²

ETechnik-Ingenieur. Darf ich das? Wenn ich sehe, was ein hauptberuflicher Installateur in unserem Schaltkasten angestellt hat, das kann ich auch. Hintergründe sind bekannt, fehlende Praxiserfahrung wird durch Nachfragen, Nachlesen (Hösl) und Nachdenken ersetzt. Darüber wollte ich hier aber nicht diskutieren, ich weiß, dass ich alles auf eigenes Risiko mache und dafür auch haften muss. Die Verantwortung, die hier auf mir lastet, ist mir sehr wohl bewusst.

Dachte ich mir schon.

Naja, nach 50cm wars noch nicht besser. Zu viel wollte ich da nicht kürzen, gehört ja nicht mir.

Werde ich wohl tun.

Ich muss mir das Ding mal genauer ansehen, sieht alt aus und auf Anhieb hat gestern im Dunkeln nur eine Steckdose funktioniert. RCDs sind drin, was von den Dosen aber damit abgesichert ist, muss ich noch rausfinden.
Habe dann im Verteiler erstmal die Sicherungen rausgedreht und muss mir das Ding mal genauer anschauen. Notfalls verweigere ich den Anschluss.
Michael
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Können: Ja. Dürfen: Ohne Haftpflicht und Eintragung in ein Installateurverzeichnis leider nein. Wen interessiert's: Keinen.

Das hat nix mit dem "Dürfen" zu tun. Die Eintragung in das Installateurverzeichnis (besser bekannt unter "Lizenz zum Töten") ist leider nur an formelle Kriterien gebunden, nicht an die Qualität der Berufsausbüng. Da hapert es. Im Neubaubereich sind die Preise derartig verfallen, dass eine ordentliche Installation völlig unmöglich ist. Konsequenz für mich (bin E-Techniker-Meister mit "Lizenz") ist eindeutig: Ausschreibungen wandern in den Papierkorb, ich lese mir allerhöchsten mal die Leistungsbeschreibung durch und weine leise vor mich hin.
Anzeige in der Tageszeitung: "...entstehen in Kürze sechs Doppelhaushälften ... mit komfortabler Ausstattung...schon drei verkauft!"
Auszug aus der Ausschreibung des Bautrügers: "Leistungsbeschreibung: [...] Kinderzimmer: eine Brennstelle in Ausschaltung, Steckdose im Türbereich, eine Doppelsteckdose"
Ja, richtig gelesen. Insgesamt drei Steckdosen.
"Ausstattung (allgemein): - eine Steckdose für TV im Wohnzimmer - eine Telefondose im Flur - Klingelanlagenvorbereitung"
Soweit zu "komfortabel".
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Hallo Carsten,

Die Haftpflicht bringt eh nicht viel, wenn es das eigene Haus ist. Wenn jemandem was passiert, dann gehts ans Strafrecht und da schützt auch keine Haftpflicht mehr. Entsteht dadurch z.B. ein Pflegefall oder ne Invalidität, hätte sie geholfen. Ist aber eher unwahrscheinlich. Wenn jemandem was passiert, kann ich genauso gut im Knast landen wie der Installateur, der was verpfuscht hat, da ändert dann auch die Haftpflicht oder die Eintragung nichts mehr dran.
Seltsamerweise darf ich als Ingenieur beliebige Geräte mit beliebigen Spannungen entwickeln. Einbauen darf ich sie aber nicht, super!

Ich werde sie selbst machen, da weiß ich was ich habe. Auch wenn ich doppelt so lange brauche, ich machs für mich und das spornt extrem an, das qualitativ hochwertig auszuführen.

Bei uns wirds nur ein Anbau sein, sicher mit genug Steckdosen (alleine 4 in einem 4qm-Raum :-)
Michael
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Carsten Schmitz wrote:

Jemand aus Frankreich unkte mal, man koenne die Ausschreibungen auch gleich in Polnisch verfassen ;-)

<schluck>
Bei uns muss alle so-und-soviel Meter eine sein. In der Kueche mindestens je eine in Handreichweite, damit niemand Verlaengerungskabel benutzt.
--
Gruesse, Joerg

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..

Hi, was Euch aber sicher nicht hindern wird, solche Mehrfachsteckdosenverlängerungen zu kaskadieren, gelle?
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Aehm, <raeusper>, nein, das hindert uns nicht daran :-)
--
Gruesse, Joerg

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Am 21.08.2008, 22:47 Uhr, schrieb Joerg

hihi, der war gut...

So ein Krampf.

DVD-Player? Sat-Receiver? HD-Recorder? Nee, nich? Audioanlage - auch nich? Schrankbeleuchtung, Stehlampe, vielleicht noch ein Strom-Döschen für den Laptop in Sofanähe? LAN-Anschluss?

Was hat die da zu suchen? Die gehört in ein designiertes Arbeitszimmer, ersatzweise in jedes Zimmer, das sich dazu eignet. Genauso wie man Sat-Antennen- bzw. Kabel-TV-Anschlüsse in möglichst jedes potenziell jemals zum Glotzen in Frage kommende Zimmer legen sollte. Von vornherein. Und dabei auch das Bad nicht vergessen. :)

würg - triffts wohl eher...

Dann hätten wir das in der Küche bei unserer Hausrenovierung vor drei Jahren ja intuitiv sogar für US-Verhältnisse richtig gemacht... und dabei steht das Haus (ca. 110 qm Wfl., E+1+Dach) in Bayern. Auf genannter Fläche (5 Zimmer, 2 kleine Bäder) haben wir IIRC ungefähr 120 Unterputzdosen gesetzt, also für Schalter und Dosen aller Art. Abgesehen von dem "Reserve-Arbeitsplatz" im Schlafzimmer, wo einstweilen der Kleiderschrank davorsteht, war bisher keine davon überflüssig...
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf!
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Die Geräte im Schlafzimmer sind ja auch im allgemeinen Batteriebetrieben.
SCNR, Thomas
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wrote:

Ich glaub seits im NEC (auch) metrische Einheiten gibt sinds 3,6m (sicher jedenfalls 12 Fu), damit man an jedem Punkt ein gert mit Standard-Anschluleitung (eben 6 Fu) betreiben kann. Auf Kchenarbeitsplatten wei ich nicht mehr genau ob es 2 oder 3 Fu waren, jedenfalls elendiglich wenig.
*grbel* in unserer Kche hier ist bei der Tr eine Schukodose frs Radio, dann gibts 2 einzelne Schukos oberhalb der Arbeitsflche von denen an einer permanent die Getreidemhle hngt und jeweils eine AP nachgerstete fr Kaffeemaschine und Khl-/Gefrierkombi. Dazu eine am eigenen Stromkreis fr den Geschirrspler. Reicht eigentlich... hiesige Altbaukchen waren selten gro, da bringt man Mikrowelle, Wasserkocher, Eierkocher, Joghurtbereiter,... gar nicht erst unter.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska wrote:

Wir haben inzwischen gelernt, dass man diesen Luxus nicht staendig braucht. Mikrowelle, ok, plus der Mixer fuer Margarita. Der Rest wir nur bei Bedarf aus dem Schrank geholt und Eis wird noch von Hand geruehrt. Der Mixer steht meist auch im Schrank.
--
Gruesse, Joerg

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Ragnar Bartuska wrote:

nein, für den Sauger. ;)

über der einen ist eine Doppeldose, über der anderen eine Dreifachdose sowie eine einzelne höhere für die Abzugshaube.

"untenrum" gab es jeweils eine einzelne, und das hat nicht gereicht. Was macht der Vollprofi also? Richtig: Steckdosen raus, Federdeckel kaufen, Loch reinpopeln, von zwei billigsten Dreifach-Verlängerungen (3x0,75mm², Gehäuse vernietet oder verklebt) die Stecker abschneiden, mit Lüsterklemmen in der Wand befestigen.

muss man denn wirklich alle verfügbaren Geräte permanent eingestöpselt lassen? OK, die ursprüngliche Menge Dosen hat mir auch nicht gereicht. Dabei haben wir die Mikrowelle verschenkt und nie solch überflüssigen Schnickschnack wie Eierkocher oder Joghurtdings besessen.
--
Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de
"Ich sehe, Dir mangelt es schon an der Fähigkeit, grundlegende
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Timm Thiemann wrote:
[...]

Im Prinzip braucht man eh nur ein Holzkohlenfeuer plus Kuehlschrank fuer die Gerstenkaltschale, sonst nix 8-D
--
SCNR, Joerg

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Joerg schrieb:

Khlschrank? Wie dekadent. Eiskeller, funktionierte Jahrhunderte.
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Bei Stromausfall tut es auch der Pool. Ganz unten unterm Sprungbrett, wo's schoen kalt ist.
--
Gruesse, Joerg

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Tach Carsten Schmitz schrieb:

irgendwo muß ja die fehlende Eigenheimzulage eingespart werden
MfG
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Da war nix mehr einzusparen. Die Bauträgerhäuser waren auch vorher nicht besser ausgestattet. Das Geld verdient der Handwerker/Bauträger mit den Sonderwünschen.
Gruß, Thomas
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