Balkonkraftwerk und Smartmeter

Mar 11, 2026 Last reply: vor 4 Monaten 70 Replies

Genau - aktuell habe ich noch keinen Bedarf, werde aber mit ebensolchem mich intensiver damit beschäftigen.

Ich meinte damit eher die Förderung anderer Energieverbraucher, die ihren Strom aus Gaskraftwerken usw. beziehen.

Ich will nicht das absolute Superschnäppchen machen, aber eine Anshaffung muß sich wenigstens überhaupt lohnen und ihren Preis wert sein. Auf Almhütten war die Rechnung schon sehr lange eine andere. Hier kommt billiger Strom aus der Steckdose. Draufzahlen mag bei einer USV sinnvoll sein, für die nomale Tagesversorgung nicht.

Einen Akku mag ich nicht bei Frost und Sommerhitze auf den Balkon stellen. Also geht nur AC-Anbindung. Ich finde bisher weder Lademodule noch tie-grid-inverter mit Steuereingang, denen ich aus der Regelung die Lade- und Entladeleistung vorgeben kann. Die gesuchte Leistung ist ein bis kW, beim Laden etwas mehr, um notfalls das Benzinaggregat nutzen zu können.

Das den Anforderungen am nächsten kommende ist bis jetzt sowas:

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Der Inverter hat einen RS485 Eingang, aber ich finde keine Doku, was darüber möglich ist. Ich würde auch das proprietäre Limitermodul für den Eingang dazukaufen, wenn ich das passend spoofen könnte.

Ich berechne stündlich den Wert des von von mir erzeugten Stroms mit dem EPEXpreis dieser Stunde. Der Quotient aus Gesamtwert und Gesamtarbeit ist der mittlere Preis des von mir erzeugten Stroms. Die derzeit aktuellen Werte sind:

5.8 Ct/kWh im März 8.0 Ct/kWh seit 1. Januar

Die Sommer- und Jahreswerte werden deutlich darunter liegen. Mein (subventionierter, MWSt.) Erzeugerpreis wird über zehn Jahre bei 600 Eur / 8500 kWh = 7 Ct/kWh liegen.

Ohne Geldersparnis sehr sicher auch keine Wirkung auf Emissionen und Rohstoffverbrauch. Damit entsprechen meine gemessenen Praxiswerte recht genau der Erwartung.

Das kann anders werden, ich hoffe darauf. Heute ist es noch nicht so.

In welchem Gesetzt steht, das du das so mchen mußt?

Mein 2kWh Akku steht ganz bequem im Flur in einer Nische, unter dem Server, der Therme, der USV, der Fritzbox, dem 19 " Rack für die Verkabelung und noch weiterer Kleinigkeiten.

Auch wenn EcoFlow nicht das Gelbe vom Ei ist (Software!!!! UI/Benutzerinterface!!!), die Lösung ist einfach und praktisch.

Deien Ali-Seiten werden auf meinem (usenetrechner) nicht angezeigt.

AC gekoppelt?

Bei DC Kopplung musst du die Modul- bzw Stringkabeln bis dahin verlegen. Ist oft aufwendiger. Meine Stringkabel von Dach bis ins Erdgeschoss gehen in einem Kunststoff-Wandkanal in einem Nebengebäude. Durch die Wohnung wird so etwas oft nicht gern gesehen, selbst bei Wohneigentum (WAF und so).

Ich habe meinen PV Akku (LiFePO4) durch 2 Geschoßdecken tiefer frostfrei im Erdgeschoss an die PV Strings angeschlossen. War nicht unaufwändig, ist aber IMO so besser, wenn nicht sogar nötig.

Akku BCU/BMS hat via CAN-BUS/RS484 Verbindung zum Hybridwechselrichter, dieser ist an mein LAN angeschlossen, in einem extra VLAN. Damit habe ich alle Steuerungsmöglichkeiten, die mir aktuell einfallen, inklusive Modbus TCP was meine go-e nutzt (EV Lader plus Raspi mit EVCC). EVCC kann mittlerweile übrigens sehr viel mehr als mit Wallboxen/EV Ladern umzugehen. Nach Aktivierung von Modbus im Wechselrichter hat EVCC die Geräte (Wechselrichter, Akku, EV Lader) in einem Suchlauf mit Geräteauswahl erkannt und in die EVCC Konfiguration übernommen.

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-> Funktionen

In der Hauptverteilung ist nach dem Zweirichtungszähler (mME) der für den Hybridwechselrichter mit Akku Betrieb nötige Wirkleistungsmesser, ebenfalls im LAN angeschlossen. (schrieb ich alles schon, Erwähnung nur der Vollständigkeit halber)

Ist bezüglich Aufstellung sehr flexibel, aber verwandelt noch mehr Elektroenergie in Wärme. Ich wollte unbedingt einen Hybridwechselrichter, aber meine die Anlage ist auch größer.

Da kann ich leider nicht helfen.

Ja.

-- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.

Dann ist ein kühler aber frostfreier Raum gut geeignet. Aber AC Kopplung ist schon allein wegen dem schlechteren Wirkungsgrad nur zweite Wahl.

Ist dieses System Notstromfähig? Nachladen während des Stromausfalls möglich?

In keinem, aber die kleinen Akkus haben keine AC-Anbindung sondern sitzen zwischen Paneelen und Wechselrichter. Das macht bei den dicken, starren, teuren Kabeln die Verlegung schwierig.

Und ich dachte ich sei der mit den inkompatiblen Uraltrechnern. Gerade geprüft mit Firefox, Opera, Edge und Chrome -- alles einwandfrei.

Ja, für die "fest" (per Steckdosen am Gerät) angschlossenen Geräte ("EDV").

Theoretisch ja. Praktisch eher nein, weil die AC-Strecke bei Stomausfall ohne Frequenz ist. Mit Verlängerungskabel durch die gekippte Balkontür sollte es klappen. (Wechselrichter zwischen Ausgang der USV und Eingang Akku - nicht getestet. Max 800 Watt bei viel Sonne)

Nciht wegen dir, eher Zufall: Die neue Signatur...

-- Wegen der geplanten Abschaltung von Induvidual wird dieser Rechner (Mac Mini 2014, MacOS 10.13) auch nicht mehr upgedatet. Ich werde mich voraussichtlich auch mit dem Server auch aus dem Usenet verab- schieden. Vielen Dank für gute 30 Jahre Unterhaltung, Treffen usw.

Gibt es diese Zahlen maschinenlesbar irgendwo? Dann könnte ich mit meinen historischen Daten mal ausrechnen wie ich mit einem dynamischen Tarif gefahren wäre.

Grüße Marc

Hallo Axel,

Du schriebst am Fri, 13 Mar 2026 21:38:04 +0100:

Das ist ein vollständiges Akkusystem _mit_ Lade- und Entladeelektronik und dazu noch Steuerfunktionen für die angeschlossenen Lade- und Entladegeräte. (Den kenne ich zufälligerweise.)

Es gibt inzwischen (oder hoffentlich nicht noch) einige Geräte, bei denen "sogar" der (End.) Kunde ausreichend Informationen für ihre Benutzung kriegen kann, um sich damit ein eigenständiges System aufzubauen.

...

Inzwischen weitgehend, bei den Akkus noch relativ neu, und vieles stammend aus den Bereichen Camping, Freizeit und Luxus.

Jaja, Dein (?) beliebtes Vorurteil, daß Nutzen und Preis direkt korreliert sein müßten, weil die Wirtschaft ja grundsätzlich auf niedere Kosten achtet und dzf. möglichst wenig Resourcen verschwenden will (?). Bei letzterem kann man allerdings häufig skeptisch sein, weil da oft die Resource "Geld" sehr hoch, die Resource "Lebensraum" und noch mehr "Lebensqualität" (um mal ein paar recht abgegriffene Schlagworte zu benutzen) recht gering angesetzt werden.

Ja, sicher. Wenn ein gut passendes Vorurteil in Fraghe gestellt werden müßte, ist Eingehen auf Details natürlich überflüssig.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sat, 14 Mar 2026 14:57:06 +0100:

Auch nicht aufwendiger als eine Steigleitung zwischen den Geschossen, das sind ja nur ein paar, ggfs. bisserl dickere, Adren, 6 oder nur 4mm², da sind die Stockwerkverbindungsleitungen oft dicker. Oder wilst Du etwa alle Modulanschlüsse einzeln bis zum DC-Lader führen? Allerdings sollten die PV-Leitungen durchaus von den Netzleitungen getrennt geführt werden, das ist richtig.

Am 14.03.2026 um 21:07 schrieb Sieghard Schicktanz:

Bei mir sind es 2 Strings also 4 DC Kabel in einem dafür "exklusivem" Kabelkanal. Der Aufwand 4 Module an einen Steckerfertigen Akku mit 4 MPPT wären maximal 8 Leitungen. Ja doppelt so viele Leitungen, aber Deckendurchbrüche und Kanäle sind gleich, egal ob 4 oder 8 Kabel. Alle einzelnen Modulanschlüsse werden bei größeren Anlagen nicht zum Akku bzw. Hybridwechselrichter geführt, sondern in Strings zusammen gefasst.

Hi Thomas,

Nein. Die "Versicherung" ist nicht greifbar, wenn der Stromausfall gerade dann kommt, wenn der Akku leer ist. Wer Reserve für den Stromausfall vorhalten will, muss dafür sorgen, dass diese Reserve dann auch zur Verfügung steht. Dann ist nicht mit Entladezyklen. Man kann das Kombinieren, indem man z.B. eine höere Kapazität vorhält und die dann z. B. nur zwischen 80 % und 50 % zyklisch nutzt und den Bereich zwischen 50 % und 20 % oder meinetwegen im Schadensfall auch tiefer als Notfallreserve betrachtet. Investitionstechnisch schenkt sich das aber wenig.

Marte

Hi Sieghard,

Kann mir als unbedarfter Ingenieur jemand mal eine Skizze zukommen lassen, wie ich mir die Einbindung eines solchen Speichers in meine Balkonanlage vorstellen muss? Ich hab da durchaus Interesse, hab aber derzeit keine Vorstellung davon, wo ich den Akku da einsetzen sollte und wie der dann gesteuert bzw geregelt würde. Derzeit speise ich tatsächlich viel gratis ins Netz, weil tagsüber die Energie kommt, ich das aber vorwiegend abends nutzen würde. Die Wechselrichter versuchen ja nur, den maximaler Ertrag aus den Solarzellen zu gewinnen und den ins Netz zu speisen. Die Balkonanlagen haben also keine Info darüber, was ich gerade brauche. Diese Info könnte ich am Zähler irgendwie abgreifen. Und dann?

Marte

Wenn du nicht PV direkt am Speicher anschließen kannst, dann brauchst du die Info am Netzanschluss, dass du gerade einspeist - und dass du statt dessen diese Energie lieber über AC in den Speicher schiebst.

Das kann ggf. der Zähler dir als Info geben, vermutlich aber eher Shellys zur Strommessung, z.B.

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Ich habe diesen Link in meinen Bookmarks.

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Darüber habe ich das wohl vor zwei Jahren irgendwie eingerichtet.

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In einer Planwirtschaft mit künstlichen "Preisen", wie sie Deutschland in vielen Bereichen längst wieder hat, stimmt es natürlich nicht. Wo hoch subventionierte Dinge immer noch teurer sind als hoch besteuerte läßt das aber immr noch Schlüsse zu.

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