NiMh Akku als Ersatz fĂŒr Bleibatterie

Hallo,
fĂŒr ein Segelboot wĂŒrde ich gerne eine 12V Bleibatterie durch NiMh Akkus ersetzen. 1,2V NiMh Monozellen gibt es mittlerweile erschwinglich schon mit
einer KapazitĂ€t von 10 Ah, allerdings habe ich bei Google keine Infos ĂŒber die Ladecharakteristik von NiMh Akkus gefunden. Mit welchem Spannungs- und Stromverlauf wird die Schnellladung durchgefĂŒhrt? Wann ist Ladeschluss?
Mich interessiert das v.a. wegen der Ladung mittels Solarmodulen und/oder Windgenerator. WĂ€re schön, wenn mich jemand auf die Antworten auf diese und Ă€hnliche Fragen stoßen könnte, oder wenn jemand ĂŒber Erfahrungen mit 12V-NiMh-Systemen berichten könnte.
TIA Tom Berger
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Wenn es ums schnellladen geht such mal nach dem delta peak verfahren. Ansonsten werden diese Akkus ĂŒber Konstantstrom geladen. Standardladung, meist in billig LadegerĂ€ten zu finden: 16std. mit 1C laden. 1C entspr. (1/10 der kapazitĂ€t)
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Oliver Paul schrieb:

Dir ist klar daß das bei Solar- und Windenergie kaum funktionieren wird? Die geringsten Schwankungen in der Helligkeit oder WindstĂ€rke machen die Kennlinienerkennung unbrauchbar.
Zumindest fĂŒr den Ladestrombereich einer Bordbatterie. Und darum geht es wohl. Wer sein Handy von der Boardbatterie laden will, der kann ja gerne mit DP-Verfahren arbeiten.

Dir ist klar, daß so etwas auf einem Schiff mit Solar- oder Windbetrieb völlig sinnlos ist? Da soll/muss schnell geladen werden. nach dem Motto "alles, was man bekomen rein, rein in den Akku" oder anders "kurz und schnell".
Also ĂŒberlege bitte vor dem Posten solch sinnloser Tips was du da schreibst.
Gruss Wolfgang
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Am Wed, 12 Jan 2005 02:13:58 +0100 schrieb Oliver Paul:

Lass' Dich von Wolfgang Gerber nicht wegen Deiner freundlichen Antwort anmotzen. Danke schon mal fĂŒr diesen Hinweis, den ich (ohne die ErklĂ€rung, das 1C fĂŒr 1/10 der KapazitĂ€t steht - ich hatte es als 1/1 der KapazitĂ€t interpretiert) auch auf einer Webseite gefunden habe. Damit kann ich schon mal einen einfachen Laderegler basteln, den ich an die Lichtmaschine des Motors hĂ€nge oder an den Landanschluss (ans 230V Netz).
Einen konstanten Strom gibt's bei Solar- und Windenergie allerdings nicht, wenn ich nicht einen Großteil der Energie ungenutzt lassen will. Wie kriege ich möglichst viel dieser Energie in die NiMh Akkus, ohne dass diese allzusehr leiden?
Gruß Tom Berger
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Tom Berger wrote:

Ist ein Fehler.

1C ist 1/1
Ciao Dschen
-- Dschen Reinecke
=== der mit dem Namen aus China == http://WWW.DSCHEN.DE mailto: snipped-for-privacy@dschen.de
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Dschen Reinecke schrieb:

stimmt. *rotwert* Hatte anscheinend C mit dem Nennladestrom durcheinandergebracht.
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begin quoting, Tom Berger schrieb:

Ggf. mit kleinem, billigen Bleiakku puffern - der braucht ja nur Leistungsspitzen aufnehmen, wenn der max. zulĂ€ssige Ladestrom sonst ĂŒberschritten wĂŒrde, und "rettet" dann noch ungefĂ€hr die HĂ€lfte davon ĂŒber Ladung und Entladung.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am Wed, 12 Jan 2005 15:13:32 +0100 schrieb Ralf Kusmierz:

... wie schade :-)

Ja, daran hatte ich auch schon gedacht, ungefĂ€hr sowas wie eine Motorrad-Batterie. Aber dafĂŒr sind die Ströme dann wohl doch zu hoch - vom Windgenerator kommen zwischen 5 und 10 A, vom Solarmodul in der Spitze 20 A oder mehr. Das macht der kleine Blei-Akku nicht lange mit :-)
Aber phantasieren wir das Thema "Puffer" mal ein wenig weiter: wie wĂ€r's damit, mit dem ĂŒberschĂŒssigen Strom erst mal Wasserstoff zu erzeugen und den dann zwischenzuspeichern und dann mit einer Brennstoffzelle ... aber wozu brauch' ich dann noch einen NiMh-Akku? :-)
Gruß Tom Berger
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Tom Berger schrieb:

Braucht er auch nicht, der kriegt ja nur die ĂŒberschĂŒssige Spitze, der "Löwenanteil" geht in die Hauptbatterie. (Ok, bestes Ladewetter ist natĂŒrlich immer, wenn die schon voll ist - so ist das eben.)

Um SOS zu funken (ich weiß, gibt's nicht mehr), wenn Dir Deine Chemiefabrik um die Ohren geflogen ist (s. <
Gruß aus Bremen Ralf
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nimm doch als Puffer Spulen oder Kondensatoren, wobei es dabei ein wenig ins Geld gehen dĂŒrfte. Aber es gibt Kondensatoren mit KapazitĂ€ten >>1 F, nachteil sie benötigen eine Elektronik, die die Spannung begrenzt, da diese meist nur max 2.5 Volt vertragen können. Aber fĂŒr Energiespitzen?
Wasserstoff ist eher fĂŒr Langezeitspeicherung gedacht. erst lĂ€dt man die Kondensatoren, dann die akkus, dann wird nach H2 umgewandelt, wobei evtl Methan(ol) besser lagerfĂ€hig ist. Beim entladen auch wieder. erst kondensatoren, dann die akkus usw. Das Gesamtsystem dĂŒrfte allerdings recht komplex werden.
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Tom Berger schrieb:

Aha - richtig suchen kannst du auch nicht<g>
Zu dem Thema gibt es hunderte von Abhandlungen. Auch aus dieser und Àhnlichen NGs.

Mit möglichst konstantem Konstantstrom.

Wenn der Akku voll ist. Um das zu erkennen gibt es spezielle Prozessoren. Erkannt wird das aus der Ladekennlinie. Deshalb sehr konstanter Strom! Sonst ist die Kennlinie verfÀlscht bzw. unbrauchbar

Vergiss es! FĂŒr diesen Zweck sind nur Bleibatterien brauchbar! Oder ein extrem aufwendige Elektronik. Jede Schwankung in der StromstĂ€rke, z.B. durch eine Wolke oder eine WindverĂ€nderung, wĂŒrde die Elektronik aus dem Tritt bringen. Im Idealfall hört die zu frĂŒh auf zu laden. Oder auch gar nicht und ĂŒberlĂ€dt die Batterie weil sie den "Knick" in der Kennlinie nicht mitbekommt.

Vergiss es - nimm Blei - ist billiger und sicherer. Da entscheidet ausschliesslich die Spanuung ĂŒber das Ladeende. Und das kann der einfachste Modullader richtig erkennen.
Gruss Wolfgang
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Ist doch auch nicht ganz korrekt, auch bei Bleibatterien gibt es nen maximalen Ladestrom.
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Oliver Paul schrieb:

Was bitte ist an meiner Aussage nicht korrekt?

Klar - aber darum geht es doch gar nicht.
Erst Hirn einschalten, dann anderer Leute Positngs kritisieren!
Gruss Wolfgang
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Tom Berger schrieb:

http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_NiMH_ChargeMethods.pdf
Gruß Dieter
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Am Wed, 12 Jan 2005 11:16:09 +0100 schrieb Dieter Wiedmann:

http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_NiMH_ChargeMethods.pdf
Danke, genau sowas habe ich gesucht.
Wird also mit instabilen Stromquellen wie Solar- und Windgeneratoren geladen, dann kann der Ladeschluss eigentlich nur am Abfall der Zelltemperatur halbwegs sicher erkannt werden. Zur Sicherheit mĂŒsste man den Laderegler wohl mit einer Messung der Strombilanz kombinieren - mit Wind- und Solar also nicht mehr nachladen, als vorher entnommen wurde. Und dann alle paar Wochen eine Tiefentladung und saubere Volladung vornehmen.
Gruß Tom Berger
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Tom Berger schrieb:

Das glaube ich nicht - weil es dir ĂŒberhaupt nicht weiterhilft. Ausser zum VerstĂ€ndnis der "normalen" Schnelllademethode.

^^^^^^ Anstieg!

Ein deutlich messbarer Anstieg ist aber bereits ein Zeichen schon stattgefundener Überladung. Was widerum den Akku minimal geschĂ€digt hat.
Die TemperaturĂŒberwachung ist ein "Not"kriterium und kann/sollte nicht fĂŒr den normalen Betrieb eingesetzt werden.
Allein der Messauffwand dazu ist ja immens. Genau genommne pro Zelle ein FĂŒhler. Samt Auswertungsprozessor fĂŒr das alles.

Vergiss es! Das funktionier nur in der Theorie richtig. Schon nicht mal bei so einfachen Sachen wie Rasierer oder Mobiltelefonen. Z.B. Sinus 61. Da erlebe ich auch immer wieder dass das Ding entweder nicht voll wird oder deutlich merkbar warm, also deutlich ĂŒberladen wird. Selten, daß es einigermassen fehlerfrei funktioniert! Speziell dann nicht wenn dauernd zwischen Nutzung und Ladung ewechselt wird.

Wenn du lange genug damit erfolglos experimentiert und eine Menge Geld verplempert hast, kommst du, wie alle anderen auch, zur Erkenntnis, daß fĂŒr deinen Zweck nur Blei geeigenet ist.
Gruss Wolfgang
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Am Wed, 12 Jan 2005 12:42:55 +0100 hat Wolfgang Gerber

Naja, LiIon wird auch ĂŒber die Spannung geladen. Wenn Tom wirklich aus dem BedĂŒrfnis heraus, es anders als alle anderen machen zu mĂŒssen, das Geld dafĂŒr aufbringen will, dann könnte es funktionieren. Trivial sind die nötigen Schutzschaltungen aber nicht.
--
Martin

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Am Wed, 12 Jan 2005 12:42:55 +0100 schrieb Wolfgang Gerber:

Das kann schon sein, aber dann weiss ich das wenigstens aus eigener Erfahrung. Auf Deinen Rat verzichte ich nÀmlich gerne und unter allen UmstÀnden. Warum werde ich denn nicht mehr von Dir gefiltert? Bitte pack' mich wieder in Dein Killfile. Dauerhaft.
FĂŒr alle anderen: BatteriebĂ€nke mit Bleiakkus sind Stand der Technik auf den Booten - typischerweise bei der BootsgrĂ¶ĂŸe, von der ich hier spreche, etwa 200 bis 1.000 Ah. Insbesonders bei Mehrrumpfbooten handelt es sich dabei aber schon um ein Gewicht, das die Segeleigenschaften und/oder die LadekapazitĂ€t sehr nachteilig beeinflusst. Besonders bei Regatten spielt das eine absolut entscheidende Rolle, Kosten sind da fast egal. Im Extremfall geht es um so was wie hier: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,336248,00.html
Tom Berger
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Tom Berger schrieb:

Na gut - war ja nur gut gemeint. Im Gegensatz zu dir bin ich kein lange nachtragender Mensch und lasse manchmal Leute aus dem Filter auch wieder raus.
Besonders wenn es um einen ganz anderen Newsbereich geht.
Aber auch hier hast du dich wieder als A*loch qualifiziert.
RIP!
Gruss Wolfgang
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Tom Berger schrieb:

Wenn das Gewicht wirklich eine derarte Rolle spielt, dann sind sicherlich LiIon-Akkus eine sinnvolle Wahl, die spezifische Energie ist immerhin etwa vier mal gĂ¶ĂŸer als bei Bleiakkus und das Ladeverhalten ist fĂŒr die Anwendung auch weit besser geeignet als NiMH.
Gruß Dieter
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