Bleiakkus verbinden die Zweite

Hallo miteinander,
jetzt hab ich die Mimik mal zusammengebaut:
(Thread ab Date: Mon, 20 Sep 2010 08:22:27 +0200 Message-ID: <
Stecker für Autosteckdose im Kofferraum (15 A), Kabel zur Gelbatterie GB mit H7-Lampe in Reihe. Diese ist steckbar/überbrückbar an einem Extra-Kabel, sodass ich die GB auch ohne Vorwiderstand an die Autobatterie (AB) anschließen kann.
Vorweg: Die H7 funktioniert gut als Dämpfer zwischen den Spannungsquellen.
Erste Überraschung: Die Spannungsdaten des Autos (an der Steckdose): Ohne Zündschlüssel: 0 V (keine Überraschung) Mit Zündschlüssel: 12,4 V Im Motor-Leerlauf: 14,3 V (das scheint nach kurzer Internet-Suche eine Konstante des Kfz-Generatorreglers zu sein.)
Dagegen die GB: Voll geladen: 13,8 V Entladeschlussspg. des damit betriebenen Gerätes (Steuerelektronik): 13,0 V
Bei eingeschalteter Zündung entlädt sich die GB daher mit bis zu 1 A (gemessen) - ungut, aber nur kurzfristig.
Bei laufendem Motor könnte die GB zu schnell oder auch überladen werden(?) - ungut(?)
Die 13,8 V werden von manchen Quellen als schonende Ladeschlussspannung für gasungsfreien Ladebetrieb der GB angesehen - wenn man mehr will, sollte man wohl die Flüssigkeitsstände im Auge behalten.
Jetzt überlege ich mir doch, einen Solarlader zu nehmen, um Entladung zu vermeiden und die Ladespannung von 13,8 V einzuhalten - was meint Ihr?
Ciao,
Paul
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Dürfte ein Overkill sein, außerdem bezweifele ich, daß es Solarregler gibt, die nur 0,5V Vorwärtsspannung brauchen, und wenn, dann nur als teurer Schaltregler.
Erst einmal solltest Du im Datenblatt der Gelbatterie nachsehen, welche Ladespannung wirklich anliegen darf. Je nach Verwendungszweck kann die nämlich unterschiedlich sein. Ich kenne das von Panasonic-Akkus, da kommt es darauf an, ob sie als Puffer geschaltet sind, oder ob sie nur zeitweise geladen werden.
Wenn man annehmen kann, daß der Akku ständig angeschlossen bleibt, dürfte die einfachste Lösung sein, eine entsprechende Schottkydiode zwischen Bordnetz und Akku zu legen, zum Beispiel eine MBR1060. Die hat bei einem Ampere etwa 0,5V Vorwärtsspannung und schützt nebenbei vor der Entladung durch das Bordnetz. Ob die Diode gekühlt werden muß, hängt von der restlichen Beschaltung ab.
--
MfG Andreas

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o.k., erledigt.

No-Name-China-Batterie? Ich werde es nochmal versuchen...

Nein, es soll nur ein kurzfristiges Zwischen- oder Nachladen erfolgen.

Aha.
Welche Beschaltung? (nur um meinen elektronischen State-of-Mind anzudeuten...)
Ciao,
Paul
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Paul Schmitz-Josten schrieb:

Ein Solarladeregler ist nicht geeignet, der schließt die Solarzelle kurz sobald die Akkuspannung 13,8V erreicht hat.
In deinem Fall wird wohl eine simple Diode reichen, z.B. BY229.
Gruß Dieter
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... der Meinung war ich ja auch schon, oder eine Schottkey-Leistungs-Diode....
... mit dem Vorschlag den Blei-Gel-Akku einfach an den Zigarettenanzünder parallel zum Auto-Bordnetz anzuschließen, weil der Innenwiderstand des kleineren Blei-Gel-Akkus ja höher ist und die "Verdrahtung" des Bordnetzes zum Zigarettenanzünder als strombegrenzenden "Vorwiderstand" zu betrachten, hat mir hier ja beleidigende Schelte eingebracht von zwei "philosophierenden Experten", also bei mir im Auto funktioniert das seit 2 Jahren mit einem Blei-Gel-Akku gut ...
mfG Ingenieurbüro Baumann
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So weit ich es in dieser Gruppe vernommen habe schließen Solar-Laderegler (einige/alle?) die Quelle kurz, wenn die Ladeschlussspannung des Akkus erreicht ist. Ich vermute, dass das nicht ganz genau das ist, was Du gerne haben willst.
Grüße,
Günther
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On Sat, 02 Oct 2010 22:30:41 +0200, Paul Schmitz-Josten
Nochmal, man braucht keine besonderen Vorkehrungen beim Zusammenschalten von Bleiakkus treffen. Dies wird in Millionen von Wohnmobilen mit kan normalen Trennrelais ohne jegliche Strombegrenzung gemacht.
Was die Ladespannung betrifft so kann man verschlossene Akkus Gel/AGM mit bis zu 14,4 V bei 20° C problemlos über länger Zeit laden. Die 14 V der Lichtmaschine sind deshalb erstmal völlig harmlos. Sie führen eher dazu, dass die Akku nicht vollgeladen wird, wie auch die normalen Startbatterien die nicht vollgeladen wird. Problematisch wird eine Ladespannung von 14 V erst wenn die Temperatur deutlich über 30° C steigt, und längere Zeit geladen wir.
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MIr gefällt dieses Provisorium ganz gut, z.B. als Ersatz eines Trennrelais. Noch passende Dioden dazu um das Entladen der GB zu verhindern...
Nochmal zur Erinnerung: Das ist keine Festinstallation, sondern fliegend im Kofferraum gedacht, um der GB während der Fahrt was Gutes zu tun...

Das ist eines meiner Grundthemen im Hintergrund: Die GB hält im Solobetrieb nicht lange genug...
Allerdings frage ich mich, warum alle Netzladegeräte die ich habe bei 13,8 / 13,9 V Schluss machen!?!
Ciao,
Paul
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On Mon, 04 Oct 2010 17:12:32 +0200, Paul Schmitz-Josten

Dann hast Du noch mehr Spannungsabfall und der Akku wird nie richtig geladen.

Das spielt doch keine Rolle, ob fest oder mobil. In Deinem Falle brauchst Du auch kein Trennrelais da Du keine Verbraucher an der Zusatzakkuseite hast die die Fahrzeugbatterie leeren kann. Den Akku einfach über einen Zigarettenanzünderanschluss ans Bordnetz anschließen,d as wars.

Weil sie mit Deiner Konstruktion die vollständig geladen wird. Wenn Du das maximale rausholen willst dann brauchst Du einen Ladewandler mit IUoU-Kennlinie, der die Ladespannung auf 14,4 V (temperaturkompensiert) hält solange die Lichtmaschine Strom liefert, unabhängig von der aktuellen Ladespannung der Lichtmaschine. Diese ist nämlich nicht immer 14,3 V so wie Du es gemessen hast, sondern sinkt in der Regel bei längerem Betrieb. Ansonsten würde bei langen Fahrten zuviel Wasser in der Startbatterie verloren gehen.

Weil Du zuviel auf den Preis schaust?
Schau Dir bitte mal die CTEK-Ladegeräte an. Wahrscheinlich ist Dein Akku wegen nicht vollständiger Ladung sowieso schon sulfatiert und ist nicht mehr aufzupäppeln.
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Hi, das ist ja auch garnicht nötig. Im Gegensatz zum Startakku ist der ja nur eine Hilfsstromquelle. Und lebt so länger. Mit ner Schottky dürfte der Effekt auch gering sein.

Naja, die Diode wär schon sinnvoll. Vergiß nicht, daß es Gründe für den "Sicherungskasten" gibt, und eine sterbende Sicherung dort würde dann ev. die schmorende Verkabelung von der Hilfsbatterie weiterschmoren lassen. Keine gute Idee.

Ach was, die Unterschiede sind nicht so schlimm. Lege lieber eine direkte Leitung mit fettem Querschnitt und rüttelsicherer Isolierung, mit eigener Sicherung nach hinten. Und da dran dann keine Gel-Zelle, sondern eine normale Moppedbatterie, die dann (mit ner Schottky) sozusagen parallel zum Hauptakku liegt. So hast Du lokal hohen Strom für gewisse Zeit und verhinderst nachteilige Effekte "vorn", kannst da den Booster dran wummern lassen. Denk auch an die Unfallgefahr, etwa was passiert, wenn da ein Kabel schmort. Eine Gel-Zelle aber braucht man hinten so wenig wie vorn. Wessen Auto steht schon Kopf...

Wohl eher, weil das keiner gemessen hat. Mein 13,8-Volt-CB-Funkteil pustete bei der Spannung ca. 6A raus. Es hatte eine nicht sehr steile Kennlinie, aber immerhin. Ohne merkliche Last kam es auf 15,6Volt...hatte nie einen Verbraucher, der das krummgenommen hätte. Schon mit 50mA wars auf 14,4Volt :-) seine "inneren Werte" waren dem W123-Armatureneinbau ziemlich ähnlich. Auch dort hatte ich von 15V bis runter auf 8V (beim Anlassen) alles mögliche.

Anstatt mit Elektronik nachzuladen, nimm lieber einen oder mehrere normale Säureakkus, die haben geringeren Innenwiderstand und sind auch weniger Temperatursensibel. Für Moppeds gibts welche mit transparentem Gehäuse, da sieht man den Säurestand. Denk auch dran, daß die LiMa nur begrenzt laden kann, allzuviel Extrakapazität führt nur zu leererem Starterakku. Um dem vorne etwas "Vorsprung" zu geben, ist eine (Schottky-)Diode nach hinten hin ratsam.
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Welcher Typ z.B.?
Der hintere Teil Deines Beitrags geht leider eher ins Leere, weil Du den folgenden Text nicht berücksichtigt hast:

... und Dich offensichtlich nicht mehr an den ersten Teil der Diskussion erinnerst: < ff.
Nein, es geht nicht um einen Booster, ein Austausch gegen eine Säure-Batterie kommt nicht infrage.
Nichts für ungut,
Paul
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Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Akku stirbt schnell an Sulfatierung. Ein Bleiakku muss für eine optimale Lebensdauer regelmäßig absolut vollgeladen werden.

Die 0,3 V sind der Tod.

Eine Diode ist keine Sicherung. Wenn Du etwas absichern willst dann nimm eine Sicherung.
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Naja - zwischen den bisherhigen 13,8 V und 14,3 habe ich noch Spielraum...

Das war dann nicht ich, sondern der Lieferant. Wägelchen, Akku und Ladegerät sind eine Lieferung. Dazu hab ich mir bei C...d noch ein Steckerladegerät mit Erhaltungsladung für den Winter gekauft - das hat evtl. diese Ioioioi - Kennlinie.

Starke Leistungseinbußen habe ich tatsächlich und frage mich was ich als Nächstes tun soll...
Eine Option ist der Umstieg auf Li-Akkus.
Ciao,
Paul
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On Tue, 05 Oct 2010 22:11:53 +0200, Paul Schmitz-Josten

Du hast keinen Spielraum weil Du die 14,3 V wohl nur kurzfristig haben wirst solange die Lichtmaschine kaum belastet wird.

Vielleicht doch mal ernsthaft mit dem Thema "Laden eine Bleibatterie" zu beschäftigen. Wie schon geschrieben kannst Du Deinen jetzigen Akku wahrscheinlich schon wegschmeißen. Du kannst sie vielleicht noch retten wenn Du sie ein paar mal mit einem vernünftigen Ladegerät lädst.
Ansonsten ist die minimale Installation eine direkte Kopplung an die Lichtmaschine ohne zusätzlich eingebaute Widerstände oder Dioden, die die Ladespannung drücken. Zusätzlich brauchst Du ein richtiges Netzladegerät das den Akku mit höherer Ladespannung lädt, sonst kommt es langfristig zur Sulfatierung.
Die optimale Lösung ist der Einsatz eines Ladewandlers der die Spannung der Lichtmaschine nimmt, egal wie hoch sie ist und diese in die nötige Ladespannung wandelt.
Das alles kostet natürlich Geld. Aber Du musst entscheiden ob Du lieber einmal in die richtige Ladetechnik investierst, und lange Freude an dem Akku hast. Oder aber ob Du so wie bisher weitermachst und dann jedes Jahr einen neuen Akku kaufst weild er alte kaputt ist.

Das ist die Ladung und Überwachung noch wesentlich aufwändiger.
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Ich versuch's zunächst mal mit einem Pulser zur De-Sulfatierung

Das ist ja nur eine Spielerei...

Da arbeite ich dran, wundere mich nur, dass sozusagen alle einfachen Geräte bei 13,8 V Schluss machen. Nagut, in die höhere Preisklasse hab ich nicht nicht geschaut.

Zuviel Aufwand für eine Spielerei.
Wichtig ist, dass die GB ausreichend Kapazität für den Einsatz hat. Im Moment bin ich wohl bei ca .30 % des Ausgangswertes :-(
Danke & Ciao,
Paul
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Paul Schmitz-Josten schrieb:

Ein Voodootanz wirkt besser.
Gruß Dieter
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