Bleiakkus verbinden

Hallo miteinander,
jetzt rächt sich, dass ich als Jugendlicher keinen Elektronik-Baukasten hatte...
Ich möchte einen Blei-Gel-Akku, den ich Outdoor benutze, an der
Autobatterie, genauer gesagt an einer Steckdose im Auto (Sicherung 15 A) aufladen, im Stand und während der Fahrt. Die Shopping-Lösung mit Spannungswandler und 220 V Ladegerät gefällt mir erst einmal nicht.
Zur Steuerung des Ladevorgangs stelle ich mir gerade einen Solar-Laderegler vor, der auf die Ladeschlussspannung aufpasst, aber von einer Solarzelle = Konstant_strom_quelle von 4 oder 6 A gespeist werden sollte. Der zu ladende Akku verträgt wohl auch nicht mehr als 10 A.
Jetzt suche ich einen Weg, den erwarteten Anfangsstrom zu begrenzen. Bei 2 V Spannungsdifferenz und den vermuteten mOhm-Innenwiderständen wird der wohl in die Größenordnung dreistelligere Amperes kommen(?)
Wie komme ich in den einstelligen Bereich?
Ciao,
Paul
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Hallo miteinander,
jetzt rächt sich, dass ich als Jugendlicher keinen Elektronik-Baukasten hatte...
Ich möchte einen Blei-Gel-Akku, den ich Outdoor benutze, an der Autobatterie, genauer gesagt an einer Steckdose im Auto (Sicherung 15 A) aufladen, im Stand und während der Fahrt. Die Shopping-Lösung mit Spannungswandler und 220 V Ladegerät gefällt mir erst einmal nicht.
Zur Steuerung des Ladevorgangs stelle ich mir gerade einen Solar-Laderegler vor, der auf die Ladeschlussspannung aufpasst, aber von einer Solarzelle = Konstant_strom_quelle von 4 oder 6 A gespeist werden sollte. Der zu ladende Akku verträgt wohl auch nicht mehr als 10 A.
Jetzt suche ich einen Weg, den erwarteten Anfangsstrom zu begrenzen. Bei 2 V Spannungsdifferenz und den vermuteten mOhm-Innenwiderständen wird der wohl in die Größenordnung dreistelligere Amperes kommen(?)
Wie komme ich in den einstelligen Bereich?
Ciao,
Paul
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Paul Schmitz-Josten schrieb:

Indem du anstatt dem ungeeigneten Solargeraffel ein dafür vorgesehenes Ladegerät benutzt. Das enthält die erforderliche Begrenzung nach Strom oder Zellengrösse und wenn es im Stand funktionen soll auch den zwangsläufig nötigen Spannungwandler.
Im nächsten Modellbauladen findest du reichlich Auswahl.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Vergiss es. Das ist alles unnötig! Parallelschaltung mit einer Halo in Reihe als Begrenzung reicht völlig und funktioniert ewig und gut.
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"Jens Fittig" schrieb:

Ich plane für mich etwa Ähnliches und hatte auch schon die Idee mit dem niederohmigen Ladewiderstand (allerdings war mir der Gedanke an eine Halogenlampe noch nicht gekommen, danke dafür!). Der begrenzt zudem sehr zuverlässig (und preiswert!) den Stromfluss in Gegenrichtung, um beim Anlassen nicht allzuviel Strom über das Zigarettenanzünder-Käbelchen zu schicken. Zuerst war mein Gedanke "Diode", aber da wird der kleine Akku ja nie richtig voll.
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Carsten Kreft schrieb:

Die hat einfach ein besseres Verhalten als ein normaler "R"

ACK - Aber ein Trennrelais kann sinnvoll sein.
Bei meinem Auto wird z.B. der Zigarettenanzünder und anderes Zubehör beim Anlassen automatisch getrennt. Beim alten Autoradio war das blöd weil da bei jedem Anlassen immer die Kassette rausflog.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Carsten Kreft schrieb:

Wieso eigentlich Halogenlampe? Grundsätzlich sähe ich hier eine billigere Glühlampe ohne "Halogen" am Platz.
Und billig ist die, das stimmt - dummerweise aber auch ein bißchen mechanisch empfindlich. Daher sollte man doch vielleicht besser einen Festkörper-Kaltleiter (PTC) verwenden.

Die ganze Idee krankt daran, daß der Sekundärakku im Stand eben nicht richtig geladen wird, dafür müßte schon ein Schaltwandler zwischen "Mutter" und "Tochter". Fragt sich aber andererseits, ob man das wirklich wollte: Starterbatterien sind nicht zyklenfest und "mögen" es eigentlich nicht, wenn sie ziemlich viel Energie kontinuierlich abgeben sollen.
Und die andere Frage ist das Lastmanagement: Zwei Batterien will man doch wohl deswegen, weil die unterschiedliche Aufgabenbereiche haben. Wenn die aber einfach, und sei es über einen PTC, parallelgeschaltet sind, dann werden sie auch immer gemeinsam ge- und entladen. Will man das nicht, muß man sie trennen können.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Weil da der Unterschied ziwschen Kalt- und Warmwiderstand wohl am größten ist?

Aha - ein sehr weiser Tip! Nur hat die Glühlampe den Vorteil, dass man eventuelle Probleme sofort sieht. Oder auch nicht.

Das wurde jetzt schon dutzendfach erklärt!

Auch das wurde schon erwähnt.
Ralfle - du musst früher aufstehen. Aber dass du ein Spätmerker bist, wissen inzwischen ja alle. Siehe dein veraltetest dummes begin-Spiel.
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Es gibt nichts billigeres für diesen Zweck als eine H4-Lampe mit defekter Ablendlichtwendel. Wobei es bei der Accugröße auch eine Parallelschaltung zweier intakter Wendeln in Frage kommt.

Die Konstruktion ist sowieso mechanisch empfindlich, weil Autos nicht vorgesehen sind, über 100Grad heisse Gegenstände darin zu lagern. Eine Lampe warnt optisch bevor sie ein Loch in den Teppich brennt, ein PTC macht das kommentarlos.

Wenn das nicht mehr zu vernachlässigen ist, muss man halt einen besseren Lader verwenden, bei dem man ein extra Ladeprogramm mit begrenzter Energiemenge speziell für den Standbetrieb definieren kann. Bei der angepeilten Accugrösse ist man sowieso in dieser Geräteklasse.

Das soll ja kein Festeinbau werden.
Siegfried
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Nun ja, verglichen mit Ladereglern sind beide in einfacher Näherung "umsonst".

Nur wenn sie hell glüht. Aber da kann man ja mal testen, bei welcher Lampenleistung sich ein solcher Strom einstellt, der die Lampe nur zur Rotglut bringt. Hauptsächlich sollte das Hitzeproblem betrachtet werden, brennendes Auto muss ja nicht sein.

Den man dann noch mit nem NTC thermisch verbindet. Hört sich krank an, aber so eine Reihenschaltung aus NTC und PTC müsste eigentlich hinhauen.

Das wäre bei mir eh kein Problem, da mein Autohersteller beim letzten Facelift (vermutlich auf Grund massiver Proble mit schnell defekten Akkus) ein restriktives Stromsparprogramm eingeführt hat. Zigarettenanzünder laufen nur bei angeschalteter Zündung, Bremslicht ebenso, Radio und Innelicht sind spätestens nach 10min zwangsweise aus. Ich muss also damit leben, dass der Akku nur während der Fahrt geladen wird. Alles andere halte ich auch schon für bedenklich.

Genau. Bei mir wäre es für ne Kühlbox. Die liefe dann auf Sekundärakku, bis dessen Spannung dem Spannungswächter in der Box nicht mehr reicht. Ich bräuchte also auf jeden Fall einen zyklenfesten Kleinakku. (Ist ne recht sparsame Kompressorkühlbox, die hat im Sommer geschätzt 10% ED beim Kühlen [tiefkühlen könnte sie nämlich auch], die Stromaufnahme muss ich mal mit dem Zangenwandler messen).
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Paul Schmitz-Josten schrieb:

Nichts leichter als das.

Du verwechselst den Akku mit einem Kondensator. Ein Akku hat beim Laden völlig andere Eigenschaften, eine der wichtigsten ist die nötige Ladungsspannungsüberhöhung. Im Netz ist dazu jede Menge Info zu finden. Deine Rechnung ist deshalb hier falsch.

Indem Du den Akku parallel zur Autobatterie klemmst, und gut ist. Es ist keinerlei Ladeschaltung nötig, der Ladestrom wird passen. Falls er wieder Erwarten anfangs länger >10A sein sollte, reicht ein niederohmiger Widerstand zur Begrenzung. Da BleiGels tendenziell eher höhere Ladespannungen als nasse Bleisäureakkus (Autobatterie) haben, ist das eher unwahrscheinlich. Jede wie auch immer geartete Ladeschaltung ist für diesen Fall nutzlos rausgeschmissenes Geld.
Paul
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Paul Berger schrieb:

Der Widerstand ist in Form der Zuleitung und Sicherung der Steckdose bereits vorhanden.

Und wie soll dann im Stand der Accu voll werden?
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Gar nicht? Weil P.S. schrieb:

Wenn man bestimmte Lösungswege ausschließt, muß man halt mit Einschränkungen leben.
Paul
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Paul Berger schrieb:

Der Umweg über 220/230V auszuschliessen ist eher sinnvoll und keine Einschränkung.
Siegfried
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Am 20.09.2010 11:40 schrieb Siegfried Schmidt:

Kann Dir dann halt nur leicht passieren, dass der Bleiakku im Stand voll ist, aber die Autobatterie leer :)
Ich würde mir eher Gedanken machen, dass der Bleiakku im Stand durch die Autoelektrik leergesaugt wird. Welche Batterie hat den geringeren Innenwiderstand?
Wenn man Perfektionist ist, baut man sich ein Schaltnetzteil, dass die Bordspannung sauber auf die Ladespannung regelt, inklusive Abschaltung bei Unterspannung am Eingang oder vollem Akku am Ausgang. Ich hab keine Ahnung wie die Spannungen im Bordnetz sind, wenn man 200 auf der Autobahn fährt und die Autobatterie voll ist, z.B. .... *duck*
/Florian
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Florian Streibelt schrieb:

Dass bei solchen Aktionen die Autobatterie halbwegs in Ordnung sein muss versteht sich irgendwie von selbst. Aber selbst in obigen Fall ist nichts verloren, das Ladegerät funktioniert auch in umgekehrter Richtung und für einen Start reicht das allemal.

Dann sollte man schleunigst die Fehler in der Autoelektrik beseitigen.

Seufst. Was denkst du wohl, was in einem Ladegerät für 12V-Accus, das mit 9..15V gespeist werden kann, drin ist? Und wieviele Fehlversuche ein solches Schaltnetzteil selbst zu bauen würdest bei einem Elektronikanfänger schätzen, bevor ein jahrelang zuverlässig arbeitendes Gerät dabei herauskommt?
Siegfried
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Am 20.09.2010 12:33 schrieb Siegfried Schmidt: ...

Hmm. Angst. Bleigelakku an dünnem Käbelchen am Zigarettenanzünder und dann den Anlasser drüber speisen...

Oder das Autoradio abschalten. Schon klar.

Davon war imho noch nicht explizit die Rede in diesem Thread. However.

einen, weil dann das Auto abgefackelt ist *scnr*
/Florian
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Florian Streibelt schrieb:

Nein, Ausgang Ladegerät an Autoaccu, Eingang Ladegerät an Gelaccu, warten bis 3Ah verschoben sind und dann erst mit dem Autoaccu starten.

Mobile Ladegeräte aus dem Modellbaubereich sind implizit so aufgebaut wenn sie mindestens 12V Ausgangsspannung haben, z.B. http://www.graupner.de/de/products/843d18cf-1eaa-4aa4-a3d0 - fb05359d6f7f/6412.67/product.aspx
Für den Preis bekommt man noch nicht einmal die Bauteile einzeln. Und man darf die Accus sogar mal verpolt anschliessen ohne dass eine Katastrophe passiert.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Norbert, bist Du's? Jedenfalls schreibt der auch immer "Accu", obwohl es dieses Wort weder im Deutschen noch im Englischen gibt. Jedenfalls nicht im Sinne von Stromsammler...
Gruß an die übriggebliebenen, Paul
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Paul Berger schrieb:

Irrtum! Google belehrt dich

Doch genau dafür!
Zitat:
"accumulare" gehört zum lateinischen Verb "accumulare", welches zur A-Konjugation gehört, und auf Deutsch "anhäufen" heißt.
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