Die 4 Betriebsmodi des Opel Ampera

Hallo,
da der naehere Aufbau des Opel Ampera mit seinen 4 Betriebsmodi hier unbekannt zu sein scheint, hier auf Wunsch ein Link zum Prospekt
"Automobile Vielfalt" von Opel. Die Beschreibung mit den 4 Skizzen der Betriebsmodi ist auf Seite 10:
http://www.hiro-online.de/uploads/media/Elektromobile_Vielfalt_01.pdf
C1 bis C3 sind die 3 offensichtlich elektrisch betaetigten Kupplungen, welche je nach Modi die 3 Aggregate uebers Planetengeriebe zusammenschalten. Wenn in einer Kupplung ein x zu sehen ist, dann ist die Kupplung geschlossen.
Dir 3 Aggregate sind:
- Haupt-Elektromotor - Verbrennungsmotor - Generator der auch als Motor verwendet wird
Auf der 4. Skizze sieht man uebrigens, wie der Verbrennungsmotor ueber die Generatorwelle und das Planetengetriebe die Raeder direkt antreibt.
Hier uebrigens noch eine Diskussion Prius versus Ampera (ich habs nur ueberflogen): http://forum.mysnip.de/read.php?568,309848,page=1
Martin
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Am 25.07.2011 19:35, schrieb Martin Kobil:

Und das genau ist die Stelle wo sich die Pragmatiker von den Ideologen scheiden.
Die Pragmatiker sagen: Genial. So wird in bestimmten Fahrzuständen der Wirkungsgrad massiv verbessert und zusätzlich Energie gespart.
Und die Ideologen sagen: Betrug! Das ist ja garkein echtes Elektroauto...
Und was die Mösls sagen, könnt ihr euch selbst denken :D
Andreas
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Ich persoenlich finde es unverschaemt, was die Medien sich damit geleistet haben. Wenn ich mir die Artikel aus dieser Zeit ansehe, koennte ich wetten, die Jounalisten hatten damals auch noch nicht annaehernd kapiert, wie der Ampera ueberhaupt funktioniert. Die brauchten offensichtlich ne Story um sich wichtig zu machen und Opel eignet sich als Pruegelknabe wohl besonders gut. Haette das Auto Toyota auf den Markt gebracht, dann waere die Technik in den Himmel hoch gelobt worden.
Ich habe das erste mal den Ampera in natura auf der Messe Electric Avenue vor 8 Wochen in Friedrichshaven gesehen, und da prankte das Bildchen ueber die 4 Betriebsmodi ganz gross darueber. Ich wollte damals eine Probefahrt mit dem Auto machen, das war allerdings fuer die Medienleute vorbehalten. Kann ich auch verstehen, man will Multiplikatoren zuerst bedienen. Und mit einer Schaar von Medienleuten waren die Messeleute von Opel dann auch mal verschwunden, haben denen das Auto vorgestellt. Spaetestens jetzt haetten sie vernuenftig ueber die Technik des Ampera berichten koennen. Ich habe davon in den letzten 8 Wochen aber nichts gesehen.
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wrote:

Dann hast du schlecht geschaut. Denn in der Fachpublikation schlechthin (rusper) stand vor 3 Wochen:
Autobild vom 08.07.2011. "Sensation - Opel Ampera braucht nur 1.6 Liter!" http://www.autobild.de/artikel/opel-ampera-test-1855940.html
Und im Heft waren auch 2 dieser Fahrmodus-Skizzen von Opel samt ein paar Erklrungen mit drin - das geht fr Autobild-Leser schon als "Bericht ber die Technik" durch.
Den ganzen reierischen Sensations-Rummel muss man sich dann wegdenken, wenn man dieses Heft liest. Und die Verbrauchsangabe versteht man erst, wenn man im Heft liest, wie sie zustande gekommen ist: auf einer willkrlich festgelegten Pendlerstrecke von 2x45 km. Zuhause vollgeladen. Dann fuhr das Auto insgesamt 70,7km elektrisch und 19,4 km auf Sprit mit absolut 1.5 Liter Super (alle Angaben haben sie vom Bordcomputer bernommen). Also 1.5 Liter Super absolut auf insgesamt 90 km. Und wenn man das umrechnet und abrundet eben 1.6 Liter Super auf 100 km. Was zufllig mit der Werksangabe bereinstimmt. Da wird das ja im NEFZ gemacht fr (nach Norm) el. Reichweite + 25 km mit leerer Batterie. Ich glaube nicht so richtig an Zuflle, die 90 km sind ja 75+25 km. Das sieht also ein bisschen so aus, wie auf die el. Reichweite des Ampera abgestimmt.
Bei einer Teststrecke von z.B. 2x38 km (ganz knapp ber der el. Reichweite) wre am Ende vielleicht auf die Art ein Verbrauch von rechnerisch 0,4 Liter Super/100 km rausgekommen. Aber htten sie den Mist auch auf die Titelseite gedruckt?
Was die Autobild "vergessen" hat auszurechnen: Die 1.5 Liter Super auf 19,4 km bedeutet eben auch 7,7 Liter Super auf 100 km - wenn die Batterie leer ist. Auch eine Autobahn-Fahrt haben sie gemacht: "Hamburg -> Frankfurt: es muss mit Verbruchen jenseits der 7 Liter gerechnet werden". Nun sind das beides keine Normbedingungen, aber es zeigt sich eine Tendenz.
Also da sieht der Prius mit 4-4,5 Liter Super/100km (wenn Batterie leer) aber deutlich besser aus. Hat als PHEV halt nur 20 km el. Reichweite.
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Was ich jetzt persönlich nicht so schlimm fände. Das ist immer noch ein akzeptabler Verbrauch für einen Viertürer, und die ganze teure Ampera-Technik ist ohnehin nur für den sinnvoll, der das Auto zuhause (von mir aus auch kobilesk) aufladen kann und bei dem eben 19 von 20 Fahrten kürzer sind als 60 km. Ich seh das jetzt ein bisschen so wie bei bivalenten Gas-Autos. Die gehen mit dem Benzin auch nicht so schonend um wie sparsame Benziner - dafür kommt es seltener vor.
Frank
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On Thu, 28 Jul 2011 08:35:25 +0200, Frank Kemper

Dann kann der Fahrer aber auch ber ein BEV nachdenken, z.B. einen Leaf.

Ich finde 7,7 Liter zu hoch im Gegensatz zum Plug-In-Prius. Wenn der auch eine gleich groe Batterie bekommen htte (leider nur 3,3 kWh nutzbar gegen 10 kWh im Ampera), wre er von der el. Reichweite quivalent, vielleicht 100 kg schwerer, aber eben mit leerer Batterie immer noch mit ca. 4,5 Liter Super/100km unterwegs. Nur die Prius-Patente wollte/musste GM wohl irgendwie umgehen. Und der Einfall, den GM hatte, sieht fr mich - im direkten Vergleich zum Prius - nicht sehr effizient, dafr sehr komplex aus. Prius und Ampera sind fr mich als Autos vom Nutzwert etwa vergleichbar.
GM wollte ja ursprnglich einen anderen Motor als Range Extender reinmachen (einen neu entwickelten 1.0-Dreizylinder mit Turbo), am Ende wurde es ein 1.4-Vierzylinder-Sauger, der aus dem Corsa noch irgendwie abfiel und gnstig einigermaen reif zu haben war. Time to market sehe ich da als Grund. Vielleicht auch Kostengrnde.
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Nachdenken kann er schon. Aber er hätte dann den zusätzlichen Aufwand, sich für längere Fahrten, die sich manchmal ja auch ganz ungewohnt ergeben, einen Plan B zurecht zu legen. Und mit dem Range Extender nimmt GM den Leuten ganz geschickt die Angst, unvorhergesehen liegen zu bleiben.

Hätte. Wäre. Könnte. Niemand zwingt die Wettbewerber, hinter dem von Opel gezeigten Feature Set zurückzubleiben. Und wenn sowohl GM als auch Toyota beide mit praxistauglichen Plugin-Hybrinden am Start sind, dann dürfte das den Rest der Autoindustrie schon unter einen gewissen Zugzwang setzen.
Frank
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Hi, was dieser Zugzwang wert ist, sieht man am neuen Hybrid-Audi oder diesem Mercedes... Spritfresser mit Hybridlogo, nix sonst. Bin mal gespannt, wann es den Audi mit Rallyestreifen und PS-Zulage gibt...und wann endlich der Hybrid-Cayenne kommt. Der wiegt jetzt schon 2,5 Tonnen, mit nem knackigen Akku könnte so endlich ein PKW in die Nähe von 3,5 Tonnen kommen UND noch immer in (manche) Garagen passen :-)
--
mfg,
gUnther
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Die arme Sau ohne Namen wrote:

Audi hat einen seriellen Hybriden mit Wankelmotor in der Entwicklung, von dem zumindest SpOn recht beeindruckt war:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,728275,00.html
Und Mercedes verkauft von ihrer S-Klasse eben nicht nur das Hybrid-Modell, sondern auch den S250CDI, den SpOn mit einer Tankfüllung von Stuttgart nach Paris fuhr, bei einem Durchschnittsverbrauch von unter 5,8 Liter/100 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 km/h
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,720781,00.html
Klar, kann man alles scheiße finden, aber wenn man noch nicht einmal einen Namen hat...
Frank
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Hi, Entwicklung meint also, den kannst Du nächste Woche an der Ecke kaufen?

Was ein erstaunliches Tempo ist, zumal in Fronkroisch...warum hat spOn den nicht mal von Stuttgart nach Frankfurt gefahren? Mit 130?

Wenn man alles scheiße findet, gehört dazu auch dieses ewige Namensgemecker. Ich finde das auch...solange Du aber auf die zertifizierte Fotokopie sämtlicher Personaldokumente im Anhang jeden Postings verzichtest, sehe ich den Deinigen als eine freche Fälschung an. Du gibst ja nichtmal Kontonummer, Steuernummer und Festnetztelefonnummer an....
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Nein, das meint es nicht. Aber du kannst dich ja mal selbst prüfen, ob du einen A1 Hybrid für, sagen wir mal, 30K¤ kaufen würdest. Würdest du nicht? Was meckerst du dann rum, dass Audi ihn nicht verkauft? Übrigens ist es für mich spannend anzusehen, inwieweit die Verfügbarkeit von wirklich praxistauglichen Autos mit alternativen Antriebssystemen bestimmte Entwicklungen vorantreibt oder nicht. So scheint sich Audi ja im Moment technisch vom VW-Konzern emanzipieren zu wollen, was ich bei der Positionierung von Audi als Marke nur zu gut verstehen kann. Würde übrigens gut zur Geschichte von Audi passen: Der Audi 100 wurde Mitte der 60er ohne Wissen des Audi-Eigentümers VW entwickelt. Hätten sie das nicht gemacht, wäre Audi Ingolstadt heute ein VW-Montagewerk.
Übrigens ist Opel/GM mit dem Volt/Ampera ja auch jahrelang hausieren gegangen, bevor er auf den Markt kommt - und auch das eher in homöopathischen Dosen. Dauert halt alles seine Zeit - und dennoch verdient VW/Audi mehr Geld als GM/Opel;-)

Schon mal im Großraum Paris Auto gefahren? Da sind 85 km/h Schnitt völlig illusorisch, noch nicht einmal mit einem Blaulicht auf dem Dach. Und ein - sagen wir mal - Mercedes S500 hätte bei vergleichbarem Tempo mindestens das Doppelte gezogen, wenn das mal reicht. Und das ist der gag an dem Auto: Derselbe Luxus, der halbe Sprit. Das schafft noch nicht mal ein Prius.

Meine eigene Erfahrung aus ca. 15 Jahren Usenet-Erfahrung zeigt mir, dass die Typen ohne Namen tendenziell eher durch schlechten Content auffallen. Deshalb darfst du in der Sache bei mir nicht mit Mitgefühl rechnen.
Frank
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On Fri, 29 Jul 2011 10:41:08 +0200, Frank Kemper

Glaub ich nicht mal. Wenn solche Dickschiffe einmal rollen, rollen sie. Beim S500 lässt man bei 100 km/h in der Ebene (um später 85 Schnitt zu erreichen) ja 400 der 435 Pferdchen sanft schlummern. Mit Zylinderabschaltung könnten die locker eine Bank des V8 wegschalten (früher hatten sie das mal gemacht), dann wäre es quasi ein 4-Zylinder mit 2,5 Liter Hubraum, der halt noch 4 weitere Kolben mitschleppen muss. Den neuen S500 BE bauen sie immerhin mit Direkteinspritzung. Am Ende kommt im Vergleich nach NEFZ raus:
            S250 CDI S500 BE             Diesel     Super innerorts (l/100 km)     7,0–7,1 12,9–13,4 außerorts (l/100 km)     5,0      7,3–7,4 kombiniert (l/100 km) 5,7–5,8    9,4–9,6
Also: Vielleicht 9,6 Liter Super auf 100 km auf dieser Strecke für den S500. Sind "nur" 50% mehr Energie.

Das müssen die Kunden beurteilen: Diesel-4-Zylinder als derselbe Luxus wie ein V8-Benziner? Und nicht mal halbe Spitzenleistung (204 statt 435 PS)? Das verlangt diesem Kundenkreis schon einiges ab! ;-)
Der S250CDI ist ein Schritt in die richtige Richtung, da gebe ich dir Recht. Und längst überfällig - wenn er gekauft wird. Der S500 ist energetisch völlig hirnrissig. Aber wenn der lieber gekauft würde, kümmert das Daimler nicht die Bohne, warum das so ist, solange nicht EU-Strafen kommen von wegen Flottenverbrauch. Der S250 CDI hat vor allem einen Vorteil: er ist mit ziemlichem Abstand die billigste S-Klasse in der Anschaffung, und sicher auch im Unterhalt.
BTW: Wenn bei MB plötzlich eine Motorisierung verfügbar ist, die im gleichen Modell deutlich Sprit spart, kann man das natürlich einerseits als tollen Fortschritt feiern. Andererseits muss sich der Hersteller auch die Frage gefallen lassen: Warum hat es den bisher nicht gegeben? Warum haben die vorher solche Spritschlucker gebaut? Und dann könnte die Antwort kommen: Weil Kunden aus Prestige-Gründen 6, 8, oder 12 Zylinder haben wollten und massig viel Leistung, damit sich ein 2t-Auto bei Bedarf anfühlt wie ein Sportwagen. Ob sie es in der Praxis brauchten, hat die Kunden nicht interessiert, sie wollten es einfach haben.

Naja, Toyota verzichtet halt auf einen Sinnlos-Sport-Prius mit 8-Zylinder und Allrad. Bei Subaru gibt es noch so einen "Sinnlos-Kompakten" mit doppeltem Verbrauch eines Prius: Subaru Impreza 2.0R Active Automatik (Allrad, 4-Gang-Wandlerautomatik). Recht vergleichbar zum Prius in Größe und Beschleunigung, aber 8,4 Liter Super / 100 km im NEFZ statt 4,0 beim Prius.
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Ralf, Du und Rechenschwäche? 9,6 Liter sind 65% mehr als 5,8 Liter.

Ich fordere schon länger eine Umorientierung bei der steuerlichen Absetzfähigkeit von Geschäftswagen. In Deutschland dürften über 80% aller S-Klassen als Geschäftswagen laufen, und da subventionieren wir alle die Riesen-Motorisierung. In Italien war es jahrelang so, dass man nur Autos bis 2 Liter Hubraum als Geschäftswagen absetzen konnte, das trieb dann manchmal seltsame Blüten (sogar Ferrari hatte Zweiliter-Versionen im Angebot, und der BMW 320is, der fast so gut ging wie ein M3, wurde extra für Italien gebaut.

In der Anschaffung spricht SpON von 4.000 Euro, ich halte das bei dem Preis nicht für kriegsentscheidend.
Frank
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On Fri, 29 Jul 2011 14:34:52 +0200, Frank Kemper

Energie hab ich geschrieben.
Denn den Mischmasch sollten wir endlich mal stoppen: Liter Diesel gleichsetzen mit Liter Super. Und immer nur "Liter" sagen. Das hat sogar die EU schon bemerkt. http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/eu-diesel-soll-teurer-werden_aid_616610.html
Das eine sind 5,8 Liter Diesel. Mal 10 kWh/Liter Diesel macht: 58 kWh. Das andere 9,6 Liter Super. Mal 9 kWh/Liter Super macht 86 kWh. Und das sind roundabout 50% mehr Energie.

An sich was gutes, weil es Verschwendung eindmmt. Aber von der Verschwendung haben wir halt lange gut gelebt. In Form von Konsum ist es die Grundlage des Wachstums. Und damit der Marktwirtschaft.

Und freuen uns ber die Arbeitspltze. ;-) Und die Kaufkraft der Daimler-Bediensteten plus Zulieferer, die ihr Geld hier auch wieder ausgeben.
Wenn wir also sowas machen, dann muss das irgendwie so sein, dass die dt. Industrie auch wieder (teure) Autos hat, die da reinpassen. Nicht umsonst ist ja die Frderung von E-Autos hier quasi nicht existent. Die dt. Hersteller haben die Modelle noch nicht fertig. ;-)
Irgendwie muss es also so aussehen: S-Klasse: ja, aber nehmt doch dann bitte das sparsame Modell. Wir knnten eine CO2-Grenze vorgeben. Oder wie ist dein Vorschlag?

Und warum? Weil die ihre Wirtschaft (=Fiat) pushen wollten, aber der auslndischen (dt.) Geschftswagen-Konkurrenz erstmal die Nase zeigen wollten.

Gegenber dem 6-Zylinder-Diesel, ja. Aber der Einstiegsbenziner kostet schon 7000 EUR mehr. Ausstattungsbereinigung mal auen vor.
Ralf
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Frank Kemper wrote:

Das Prinzip, dass der Unternehmer selbst entscheidet, wofür er sein Geld ausgibt, hat sich als Erfolgsmodell erwiesen.

Nein, das tun wir nicht, das Auto wird ganz normal versteuert und die Ausgaben sind ganz normal steuerlich wirksame Betriebsausgaben.
Selbst wenn für das Geschäftsauto keine KFZ- und Mineralöl-Steuer anfallen würde, wäre das nur ein Steuerverzicht und keine Subvention - genau so wenig, wie die Begrenzung des Staats-Schuldenanstiegs auf 3 % "Sparen" ist, denn auch da wird kein Cent der Staatschulden zurückgezahlt oder gar Vermögen angehäuft, wie das jeder Privathaushalt macht oder machen sollte.

Diese Beispiele zeigen doch sehr schön, dass staatlicher Dirigismus immer zu teuren Ausweichreaktionen führt, so dass der Fiskus letztlich kaum gewinnt.
--
Gruß Werner

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Werner Holtfreter wrote:

Wenn es darum geht, einen möglichst großen Absatzmarkt für teure, ökologisch fragwürdige Autos zu haben, hast du recht. Wenn es aber um Impulse geht, um umweltfreundliche und energiesparende Fahrzeuge durchzusetzen, hast du unrecht.
Die ganzen Hasskappen-Autos der Öko-Fraktion (große, übermotorisierte SUVs und Limousinen) werden überwiegend von der Steuer abgesetzt. Normalbürger können sich so was von ihrem versteuerten Einkommen gar nicht leisten.
Frank
--
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Frank Kemper wrote:

Kein Unternehmer kauft ein Auto, um den Absatzmarkt zu fördern, sondern ausschließlich, weil er sich einen Vorteil für sich selbst verspricht. Entweder weil es ihm selbst Freude macht, damit zu fahren, oder weil er seine Führungskräfte damit motiviert.
Deine ökologische Motivation in Ehren, aber wo fangen wir an, wo hören wir auf? Ist die Edelholz-Täfelung im Vorstandsbüro nicht auch ökologisch fraglich? Sollten wir, statt auf die Unternehmer zu zielen, die das Geld für ihren Luxus selbst erwirtschaften und dabei noch Steuern zahlen, nicht lieber den Staat ins Visier nehmen - etwa die Flugbereitschaft mit ihren Luxus-Flugzeugen, die unseren Steuern verbrauchen?
Man sollte mit Eingriffen in die Autonomie von Unternehmen, wie die von Bürgern, sehr zurückhaltend sein, denn sie sind immer teuer und manchmal sogar wirkungslos. Feinstaubplaketten dürften zu den Beispielen (fast) wirkungsloser Maßnahmen gehören.
--
Gruß Werner

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Werner Holtfreter schrieb:

Unternehmer erwirtschaften typischerweise nur einen kleinen Teil des Geldes, dass sie evtl. für ihren Luxus ausgeben, selbst.

--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

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Hannes Kuhnert wrote:

Das ist eine sehr seltsame Aussage. Du siehst Unternehmer als Parasiten im Wirtschaftsprozess?
Da die Planwirtschaft, die den Unternehmer durch den Funktionär ersetzt hat, gescheitert ist, kann man diesen Gedanken und mit ihm den Marxismus, dem er entstammt, getrost als geistigen Sondermüll entsorgen.
(Nichts gegen ein Followup-To: de.etc.fahrzeug.auto, wenn es *angekündigt* ist. Da nicht angekündigt, ignoriert und neu gesetzt.)
--
Gruß Werner

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Frank Kemper wrote:

Kontraproduktiv in diesem Zusammenhang finde ich den massenhaften Aufbau von Sichtschutzmauern und Sichtschutzwällen an den Autobahnen. Der Mensch sucht Genuss - nachdem ihm der Landschaftsgenuss bei entspannter Fahrt mit gemäßigtem Tempo genommen ist, zählt nur noch die möglichst schnelle Fahrt im schweren, klimatisierten Wagen voller Unterhaltungselektronik. Schade!
--
Gruß Werner

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