FU an Generator bertreiben --> Erfahrungen Tipps

Hallo,
Ich bin heute an ein "interessantes" Problem herangekommen.
Ein Elektriker hat für eine Milchpumpe welche auf einem Lastwagen
montiert ist einen FU (400V 4kw) der Marke Renold eingebaut.
Das ganze kann entweder vom Netz betrieben werden ==> Alles OK 15-50Hz
ausgang kann die Pumpe betrieben werden.
Oder vom Lastwagen eigenen Generator (230/400V 10 KVA/8kw) ==>15-40 Hz
ok, ab ca 42 Hz, schaltet der FU wegen Überlast ab.
Ich habe folgendes festgestellt:
Netzbetrieb FU werte:
Zwischenkreisspannung 570-558V (fallend bei Belastung)
Motorenstrom bei 40Hz 4.8A
Generatorbetrieb
Zwischenkreisspannung 565-578V (steigend bei Belastung)
Motorenstrom bei 40 Hz 6.2A
Generatospannung 405-418V (steigend bei Belastung)
Ich hatte Leider nicht ganz die richtigen Messgeräte dabei, kann also
keine Aussage zur Spannungssymetie und Aussehen der Generatorspannung
machen.
Grundsätzlich:
Hat jemand erfahrung mit FU-Betrieb an Generatorn?
könnte eine Netzdrossel evt. helfen?
Auf was ist besonders zu achten?
Besten Dank für Tips, ich versuche noch das eine oder ander (Aufbau
des Generators etc.) e
herauszufinden.
Gruss
Walter Truetsch
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Walter Truetsch
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Walter Truetsch schrieb:
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Hallo Walter, ich hab keine Lösung parat, will nur mal mitraten :-) Es wäre interessant, ob der Generator am LKW ein Asynchrongenerator ist, oder ein Synchringenerator. Beim Asynchrongenerator sind AFAIK zuschaltbare Kondensatoren drin, mit denen die Wicklungsinduktivität kompensiert wird. Ich hab früher mal mit Asynchronmotoren (Käfigläufer) als Generator "gebastelt", dabei hab ich gemerkt daß es unter wechselnder Last schwierig ist die Spannung halbwegs konstant zu halten.
Ein Synchrongenerator wäre wohl unempfindlicher, der Lastwinkel(cos phi) im Parallelbetrieb, bzw. die Spannung im Inselbetrieb kann dort über die Erregerspannung gesteuert werden.
Die nächste Frage wäre, wie aussagekräftig der von dir gemessene Motorstrom ist. (Wahrscheinlich kein True RMS (der Ausgangsstrom ist nicht Sinusförmig))
Gruß Andy
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Andreas Weber
Walter Truetsch schrieb:
Woher hast du ein 40Hz Netz?
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Dieter Wiedmann schrieb:
Hallo,
es geht doch um einen Frequenzumrichter.
Bye
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Uwe Hercksen
Uwe Hercksen schrieb:
Ja, klar. Ich hatte mich durch das Stromverhältnis irritieren lassen, das hat einfach zu gut auf 50/40Hz ohne Spannungsreduktion per Kennlinie gepasst. Deshalb nahm ich an er hätte den Motor im einen Fall ohne FU am Netz gehabt.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Salü Dieter
40 Hz weil ich so beide Stromquellen nutzen konnte.
Ströme als ausgabe des FU's.
Der Generator ist ein Asynchrongenerator mit elektronischer Regelung. Was das Verhalten erklärt, weil der Generator runterregelt, wenn der FU mehr Saft will und umgekehrt, muss wohl so eine Art Schwingkreis geben. Ich habe dies schon mehrmals mit andern Elektronisch geregelten Verbrauchern gesehen und bis heute ist mir keine saubere Lösung diese Problemes bekannt.
Vieleicht würde ein Trenntrrafo helfen, aber ich will es nicht übertreiben.
Danke für euer Mitdenken, vieleicht hat ja doch ncoh jemand einen Tipp..
Gruss Walter Truetsch
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Walter Truetsch
"Andreas Weber" wrote
Halli-Hallo, ich habe auch mal probiert einen Asy. Motor mittels Kondensatoren parallel zu den Wicklungen als Generator laufen zu lassen...Sehr schwierig! Laut der Fachliteratur ist auch noch eine Sättigungsdrossel notwenig. Ich denke das der Asy. Generator nicht mit dem Eingangsstrom des FU zurechtkommt und irgendeinen Mißt zurecht regelt. Der Eingang des FU ist ja meist als B6 Gleichrichter aufgebaut und deshalb ist der Stromverlauf nicht "so toll". Gruß Schorsch PS.: Eine Eingangsdrossel könnte schon helfen, da sie die schnellen Stromanstiege der B6 Schaltung mindert.
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Georg Kaiser
Walter Truetsch schrieb:
Nicht gerade das was man für eine Last mit ungünstigem Crestfaktor (FU) nimmt, miss mal den Wechselspannungsanteil im Zwischenkreis.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Salü Dieter,
Nun, das ganze war mal für Netzbetreib ausgelegt, und der Stromer dachte, die nette Kleinigkeit mit dem Generator nicht erwähnen zu müssen.... falsch gedacht...
Das mit dem AC-Anteil ist eine gute Idee. Aber ich werde wohl eher dem Kunden vom Einsat in dieser Form abraten.
Gruss Walter Truetsch
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Walter Truetsch

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