Hallo,
ich habe eine ungelöste Frage zum Betrieb von Elektromotoren als Lüfterantrieb.
Speziell bei eher technischem Anwendungen (Kühlung von Schaltanlagenräumen, ...) ist oft Wünschenswert, den Lüfter mit sehr geringer Drehzahl weiter laufen zu lassen, auch wenn "eigentlich" gerade keine Lüftung benötigt wird, da so eine halbwegs definierte Strömung an Messfühlern aufrecht zu erhalten. Die Leistungsaufnahme ist wegen des kubischen Zusammenhangs zwischen Drehzahl und Wellen-Leistungsaufnahme ja eher gering und scheint somit unproblematisch, irritierend fand ich aber den hohen Magnetisierungsstrom.
Messanordnung: Drehstrommotor 28,5A (ohne Fremdkühlung) für Lüfterantrieb über Keilriemen Umrichter DANFOSS VLT6000
Bei 50Hz: FU- Anzeige 21,5A 11,5kW, Messzange (True RMS- Instrument) 21,5A Bei 5Hz: FU- Anzeige 12,0A 0,18kW Messzange (True RMS- Instrument) 5,0A
Falls da tatsächlich der vom FU angezeigte Strom fließt (wie das gemessen wird habe ich noch nicht geklärt), hätte ich doch einige Angst um die Wicklung. Die 12A würden ja wärmemäßig die dünnen Wicklungs-Kupferdrähte ganz schön beslasten, bei der nur noch geringfügigen Eigenkühlung des Motors scheint mir eine Überhitzung nicht ausgeschlossen.
Hat da jemand eigene Erfahrungen oder Literaturhinweise?
Danke schon mal
Rainer