Haette Adam Ries Radio hoeren können?

Hallo,
vielleicht habt ihr es mitbekommen Adam Ries hat Post von der GEZ bekommen. Nachdem sich die GEZ nach zwei Schreiben doch noch von Tod Ries' hatte
berzeugen lassen, braucht er (bzw. das Museum in Annaberg-Bucholz) nun doch nicht zahlen.
Das brachte mich die Frage, ob Adam Ries nicht doch einen unangemeldeten Rundfunkempfnger bereit hielt und nun die GEZ fr 450 Jahre Gebhrennachzahlung verlangen kann...
Wre es mglich gewesen, mit mittelalterlichen Gerten einen sehr starken AM-Sender (z.B. in dessen Nhe) zu demodulieren und zu hren? Z.B. an irgendwelche Metalgerten?
Falls ja, wren heutige Sender (in dessen Nhe natrlich) stark genug? Oder msste die Leistung/Feldstrke in einem unrealistisch hohen Bereich liegen?
Gru Thomas, kein GEZ-Fahnder
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Thomas Thiele schrieb:

Hallo,
der sogenannte Kristalldetektorempfänger mit einem Bleiglanzkristall als Diode hätte man damals vielleicht ja bauen können, aber dann hätte man damals auch den nötigen Kopfhörer selber bauen müssen.
Bye
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Meine ursprngliche Idee zielte darauf ab, ob nicht ein dnnes Blech oder hnliches so in Schwingung versetzt werden kann, dass es - wenn auch sehr sehr leise - eventuell hrbar ist.
Aber man kann die Fragestellung auch dahingehend erweitern, ob man einen Empfnger htte bauen knnen, wenn man das Wissen gehabt htte.
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begin quoting, Thomas Thiele schrieb:

Es geht auch ohne Wissen: Wenn Du Dich mal zum Sender Bremen-Oberneuland begibst (steht mitten auf einem Acker am Rand des Naturschutzgebietes Borgfelder Wümmewiesen) und das Ohr an das aus einer verzinkten Stahlkonstruktion bestehende Tor im Zaun legst, dann kannst Du Radio hören. (Weil ich Schiß hatte, habe ich meine Funkarmbanduhr gut hundert Meter vorher abgelegt und am Wegesrand deponiert, damit die nicht kaputtgeht - notwendig wäre es wohl nicht gewesen.)
Das "Donnern" fallender Meteoriten dürfte übrigens auch auf elektromagnetische Phänomene zurückgehen, denn man kann sich leicht überlegen, daß davon gar keine hörbaren Schallwellen ausgehen können (Beugung, Entfernung, Schallaufzeit).
Und ja, wenn man das Wissen hat, kann man es anwenden, um ein Radio zu bauen, das ist trivial.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Thomas Thiele schrieb:

Unabhängig von Uwes Hinweis auf die technische Einschränkung könnte die GEZ nur für 33 Jahre, die Reichspost für weitere 53 Jahre Gebühren einfordern. Vor 1923 gab es sowas wie Rundfunkgebühren nicht.
Gruß Christian
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Aber zumindest in ihren blichen Drohbriefen htten sie sicher die 450 Jahre erwhnt...
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Thomas Thiele schrieb:

Das Gesetz, weswegen jemand eine Forderung stellt, muss wenigstens existieren.
Gruß Christian
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Hallo Christian,

Das muss es nicht notwendigerweise:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1146406-1-10/kfw-treibt - schulden-der-weimarer-zeit-ein-gefunden-bei-fakt
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Das Gesetz, weswegen der Kreditgeber meint, die Forderung eintreiben zu können, existiert(e) doch. Sonst hätte das Gericht ja nicht auf Verjährung entscheiden können, sondern den Fall mangels Grundlage abgewiesen.
Dein Fall und der des AR lassen sich nur insofern vergleichen, alsdass man die Ignoranz der Sachbearbeiter herausstellt.
Gruß Christian
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Es gibt Berichte, dass in der Nähe starker Sender schonmal der Heizkörper Radio spielt, ich habe sowas mal über den Bereich Mainflingen gehört.
Auf die Schnelle gefunden:
http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/8773/21901/MW+819+Regensburg:+Erste+Beschwerden.html
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Carsten Kreft wrote:

Hallo,
ich kenn das vom Deutschlandfunk, Sender Schandelah / Abbenrode. leistung zu guten Zeiten: 800 KW. In Schandelah gab es Musik aus einem alten E-Herd. Am Holzzaum um den Antennenmast konnte man mit einem Schlüssel aus einer Holzschraube einen ca. 5mm langen Lichtbogen ziehen, der dann Musik machte.
In Langenberg, zwischen Essen und Wuppertal, wurde ein MW-Sender mal mit 1200KW betrieben. Die Störungen in der Gemeinde waren so groß (viele Dachrinnen machten Musik), das die Leistung wieder reduziert (auf 800KW) wurde.
Gruß Manfred
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Ja, problemlos. In der Nähe von starken Sendern genügt irgendwas, was den Effekt eines Kristalldetektors in einem ganz geringen Mass aufweist, z.b. zwei grosse Metallstücke, die durch Rost oder eine galvanische Schicht nicht mehr ganz 100%ig leitend verbunden sind.
Guckstdu http://groups.google.com/groups?q ustahl-radio
Die Frage ist aber schon, was das für eine Kultur ist, die fähig ist, AM-Sender mit Leistungen im 100-kW-Bereich zu bauen, aber keine empfindlicheren Empfangsgeräte.
- Andi
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begin quoting, Andreas Karrer schrieb:

Ach, da isser ja wieder, mein Sender Oberneuland. Und mit Interesse finde ich dort die "Schlömilch-Zelle" - den Kristalldetektor braucht's offenbar gar nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
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Die alten gypter, die mit dem Pyramidenbau, waren ihrer Zeit unheimlich weit vorraus.
Die hatten bereits drahtlose Telegrafie.
Beweis : Man hat bis heute dort keine Drhte gefunden....
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Ich denke, da irrst Du dich. Da man bei Ausgrabungen Batterien gefunden hat, wird man sicher auch Drhte gehabt haben. Gruss Harald
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begin quoting, Harald Wilhelms schrieb:

Hat man nicht. Die Antike kannte keine Elektrizität.
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo, Ralf,
Du meintest am 13.03.09:

Aber schon da haben einige Leute Bernstein an Wolle gerieben.
http://www.ambertop.de/tipps/tipp10.htm
Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Aber sie haben nicht mit ihren Goldkronen auf Aluminiumlöffel gebissen. So!
Gruß aus Bremen Ralf
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wrote:

AFAIR hat man wohl Tpfe oder so hnlich gefunden die als Galvanische Zellen fungiert haben knnten. Man hat damit zwar keine Glhlampen betrieben wie bei Dniken und Co. erwhnt, aber knnte wohl galvanisiert haben.
Msste ich raussuchen. Kannst du aber genauso. Weiss nicht ob es nicht einfach nur ein wilde Theorie war.
Man kann auch Elektrizitt anwenden ohne sie als solches zu kennen.
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begin quoting, Thomas Thiele schrieb:

Hat man nicht.

Hat man auch nicht. Galvanisieren, so, daß es ansehnlich aussieht, ist nämlich ganz schön schwer und erfordert Feinchemikalien in einer in der Antike nicht verfügbaren Qualität. Zufallsergebnisse entstehen daraus nicht.

Du wirst nichts Glaubhaftes finden.

War es.

Wir reden jetzt nicht von Bernstein und Katzen, ok?
Wobei es durchaus verblüffend ist, daß die galvanische Elektrizität nicht gefunden wurde: Einen Stapel von Metallplättchen, immer abwechsend, z. B. Kupfer und Eisen, mit etwas Elektrolyt zwischen den Pärchen sollte doch relativ leicht mal zufällig zusammengebaut worden sein, und ca. hundert Stück reichen dann schon aus, um eine geschmiert zu kriegen und sich deswegen Gedanken zu machen. Außerdem ist es fast ausgeschlossen, daß nicht ab und zu jemand die Pole eines "Zufallselements" in den Mund gekriegt und dabei den unangenehmen "Elektrogeschmack" bemerkt hätte.
Allein, es war wohl nicht so.
Gruß aus Bremen Ralf
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