Hohe Stroeme mit Shunt messen

Dec 15, 2004 13 Replies

Hi Group!



Ich hab da ein Problem:



Im Auto möchte ich nahe bei der Batterie einen Shunt (60mV/100A) in + Leitung einschleifen. Über den Spannungsabfall am Shunt und enem Millivoltmeter vorne im Cocpit will ich den Strom messsen.



Das doofe: Das Digital-Mess-Modul hat einen Messbereich von 200mV. Am Shunt fallan max 60mV ab. D.h. allein durch Dezimalpunktverschiebung am Voltmeter kann ich den Strom nicht korrekt anzeigen.



Einen anderen Shunt will ich nicht kaufen, da ich schon zwei des obigen Typs habe.



Wie könnte ich eine korrekte Anzeige am Voltmeter hinbekommen? Spannungsteiler vorm Voltmeter?



Danke!



Gruß, Mikel


Mikel Eckert schrieb:

Das würde ich nicht machen! Da hast du garantiert irgend wann Ärger mit. Speziell, wenn der Anlsserstrom da auch drüber geht. Da reichen

100 Ampere bei weitem nicht aus!

Nimm doch die Plusleitung selbst als Shunt ohne sie durch Kontaktierungen mit einem Shunt zu trennen und dir damit Fehlstellen einzuhandeln.

Habe ich auch schon gemacht.

Einfach die Plusleitung an beiden Enden etwas abisolieren und je einen Anschluss dranlöten. Da fallen dir dann sicher genug Millivolt ab um die passend per Spannungsteiler auf deinen Messbereich zu bringen.

Gruss Wolfgang

Ne, der Anlasserstrom geht a dnicht drüber. Nur alle anderen Verbraucher und die Lima.

Der Shunt ist bereits in der KFZ-Installation drin. (War ein ehemaliger Messwagen der RegTp)

Genau darum geht´s mir: Die beiden Bereiche aneinander anzupassen. Also per Spannugsteiler vor dem Millivoltmeter?

Gruß, Mikel

Mikel Eckert schrieb:

Hallo,

kein Spannungsteiler kann Dir aus 60 mV die 200 mV machen. Ausserdem sollen die 100 A auch als eine 100 angezeigt werden, dazu=20 br=E4uchtest Du aber 100 mV am Eingang des Voltmeters.

Du solltest einen Shunt und ein Voltmeter benutzen die zueinander und=20 zum gew=FCnschten Strommessbereich passen.

Bye

Hallo,

kein Spannungsteiler kann Dir aus 60 mV die 200 mV machen.

Klar! Aber vielleicht 20 mV. Die kann man dann auch vernünftig anzeigen und je nach Position des Dez.Punkt eine richtige Ampere-Anzeige erhalten.

Du solltest einen Shunt und ein Voltmeter benutzen die zueinander und zum gewünschten Strommessbereich passen.

Ich möchte aber keinen neunen Shunt kaufen.

Gruß, Mikel

Mikel Eckert schrieb:

Hallo,

dann nutzt Du halt nur 10 % des Messbereichs des Voltmeters und bekommst =

entsprechend ungenaue Anzeigewerte. Ausserdem musst Du den Dezimalpunkt=20 nach rechts verschieben k=F6nnen wobei eine Null hinzugef=FCgt werden mus= s. Der Teiler ist einfach, z.B. 40 und 20 Ohm oder auch 400 und 200 Ohm,=20 Hauptsache das Verh=E4ltnis 1:2 wird genau eingehalten.

Bye

dann nutzt Du halt nur 10 % des Messbereichs des Voltmeters und bekommst entsprechend ungenaue Anzeigewerte. Ausserdem musst Du den Dezimalpunkt nach rechts verschieben können wobei eine Null hinzugefügt werden muss. Der Teiler ist einfach, z.B. 40 und 20 Ohm oder auch 400 und 200 Ohm, Hauptsache das Verhältnis 1:2 wird genau eingehalten.

Ja, die nur teilweise Nutzung des Messbereiches ist nicht so doll. Aber in diesem Anwendungsfall kommt es mir nicht auf grosse Genauigkeit an.

Aaalso, habe mal etwas gerechnet:

Spannungsteiler: 50 Ohm + 10 Ohm = 60 Ohm Strom durch den Teiler bei 100A: 1mA

Spannungsabfall über den 10 Ohm: 10mV --> Anzeige 10 bei 100A

Wenn jetzt aber nur 1A fliesst, fallen über den 10Ohm nur noch 0,1mV ab. Das Zeigt aber das Messgerät nicht mehr an.

Also habe ich eine minimale Auflösung von 10A. Das ist viel zu viel!

Ich bräuchte ein Voltmeter mit einem Messbereich von 60mV ;-) Oder nen Messverstärker ...

Ach was, du hast nur eine Frage :-)

Du möchtest, daß dein Anzeigeinstrument bei 60mV an den Eingangs- pins die Zahl 100,0 anzeigt.

[X] Habe ich das richtig verstanden

Dann mußt du bei deinem Digitalinstrument nur die Referenzspannung herunterdividieren, das geht mit 2 Widerständen und einem Trimmer. Die Werte davon nenne ich dir nicht, das mußt du dir selber aus den Grundlagenkenntnissen und dem Datenblatt des Instrumentes herausklamüsern. Weil ich das nicht vor mir liegen habe.

Servas.

Genau! Ich habe micht vielleicht etwas umständlich ausgedrückt ;-)

Hmm, das ist ne Idee. Wenn ich ein Schaltbild des internen Aufbaus des Voltmeters hätte ... Mal schauen. Ich habe ja noch keine Voltmeter gekauft. Geplant waren so Einbaumodule von Conrad mit einem Grundmessbereich von 200mV.

Mal schauen, ob Conrad dazu Schaltbilder liefert ...

Danke!

Gruß, Mikel

Ich hab was vergessen: betreib das Digitalvoltmeter mit einer Batterie oder einem Akku, völlig unabhängig vom Bordnetz, dahinter mit einem Stabi.

Das ist ein Befehl.

Due meinst, weil die meisten Voltmeter dieser Art nicht an gleicher Versorgungs und zu messnder Spannung hängen dürfen?

Es gibt schon welche, da ist das egal.

Am Wed, 15 Dec 2004 12:03:02 +0100 hat Franz Glaser (KN) geschrieben:

Aber kein besonders sinnvoller. Hinter einer 9V batterie bräuchte er keinen Stabi, ist in keinem DMM drin, aber dafür eine Batterieausfallanzeige. Und zweitens ist ein DC/DC Wandler viel sinnvoller (kostet ja auch kaum mehr als 2 Duracell Blöcke).

Ich bezweifle, daß er _sinn_ voller ist, der DCDC-Wandler.

  1. ist er öfter putt bei den 12V+-3% Schwankung.
  2. soll die Anzeige auch dann laufen, wenn die Autobatterie limes gegen Keuchen geht. Grad dann ist der Meßwert ja interessant.
  3. fragt bei einem Befehl gefällixt niemand, ob er sinnvoll ist, er hat befolgt zu werden.

Klar!

Am Wed, 15 Dec 2004 14:58:48 +0100 hat Franz Glaser (KN) geschrieben:

Naja besser als +-3% ist natürlich ein 9..18V Weitbereichswandler.

Wenn sie die paar mA für einen kleinen DC/DC nicht mehr bringt, dann interessiert mich der Strom auch nicht mehr. Das hör ich eh am "Klack - möhhp" oder wie ein nicht drhender Anlasser dann genau klingt :-)

Dem kann ich nix entgegenhalten :-)

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