LED Glühlampen

Hallo,
mich würde mal der aktuelle Stand bezüglich LED Leuchtmittel als Ersatz für Glühlampen interessieren. In den USA gibt es bei Home Depot
die "EcoSmart LED A19 40 Watt Equivalent Light Bulb", welche wohl auch bezüglich dem erzeugten Licht schon recht gut an Glühlampen heranreicht. Siehe auch die Bewertungen der Kunden:
http://www.homedepot.com/h_d1/N-5yc1vZ1xr5/R-202188260/h_d2/ProductDisplay?langId=-1&storeId=10051&catalogId=10053
Gibt es in Deutschland auch schon vergleichbare, empfehlenswerte Produkte?
Martin
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Am 13.08.2010 16:39:06 schrieb Martin Kobil:

ich vermute mal die werden alle irgendwie gleich sein: sowas etwa http://www.reichelt.de/?ARTICLE ‰947
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cu |_|
|olger
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Eben nicht! Die von Martin verlinkte Lampe ist mit 429 gegenüber 190 Lumen mehr als doppelt so hell (und kostet deutlich weniger)!
Und genau das ist ja zur Zeit offenbar noch das Problem: Die hierzulande erhältlichen (und zumindest auch bezahlbaren) LED-Lampen sind einfach noch zu leuchtschwach, um in den vorhandenen Leuchten bisher verwendete Glühlampen mit 40 Watt oder mehr zu ersetzen. Die von dir verlinkte Lampe kann noch nicht einmal mit einer 25 Watt-Birne mithalten!
Deshalb würde mich auch interessieren: Sind die da in den USA schon weiter oder ist das nur ein Fake mit Phantasiedaten?
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Nun, solche oder ähnliche Lampen bekommt man zum Teil schon bei Edeka. Allerdings sind sie nach wie vor deutlich teurer als vergleichbare Energiesparlampen. Solange LED-Lampen preislich noch nicht mit ESL konkurrieren können, sehe ich keinen Grund, diese einzusetzen. Gruss Harald
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Hi, es gbit schon ein paar Einsatzstellen. Etwa als "Dauerbeleuchtung" und Sicherheitsbeleuchtung. In Fahrstühlen setzen sie sich langsam durch, dort spart man weniger am Licht als an der Bautiefe und Abwärme. Als Stufenlicht auf Kellertreppen auch nicht schlecht, sonderlich hell muß es nicht sein, gerichtet werden von der Seite aus schon, ideale Bedingungen für einen LED-Lichtkegel, zur Not aus einer Bohrung aus dem Handlauf heraus. Und angesichts minimaler Leistungen ist selbst Dauerlicht kein Thema. Wer allerdings im Keller die Datumsangaben auf den Notkonserven entziffern will, braucht ein Zusatzlicht :-)
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mfg,
gUnther
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Nun, bei Leistungen, die unter der sinnvollen Leistung von ESL liegt (3...5W) würde ich LEDs auch einsetzen. Ansonsten sind sie einfach zu teuer. Gruss Harald
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Harald Wilhelms schrieb:

ESL haben fast alle eine merkliche Einschaltverzögerung und sind überwiegend wenig kältetauglich. Bei Anwendungen, wo "sofort hell" gefordert wird, sowie bei kleineren Anwendungen im Außenbereich (insbesondere geschaltet, z.B. Hauseingangslicht per Bewegungsmelder) hat LED deshalb durchaus Sinn.
LED sind außerdem für selektive Beleuchtung sehr gut geeignet, sowohl als Spot wie auch in spezielleren flächigen Formen, z.B. Streifen.
Als 1:1-Ersatz von normalen Glühlampen wird LED meiner Meinung nach aber scheitern. Die Dinger strahlen nunmal von Natur aus gerichtet, während Glühlampen wie Kompakt-ESL Rundstrahler sind. Man braucht deshalb grundsätzlich ein anderes Beleuchtungskonzept und passend designte Leuchten.
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Am 14.08.2010 17:28, schrieb Wolfgang Hauser:

so sind wir z.B. von dem Licht der Ledino-Serie von Philips bei einem Doppelstrahlersystem positiv überrascht. An der Stelle wird sicher nie mehr ein energiefressendes Halosystem verbaut!
> wie auch in spezielleren flächigen Formen, z.B. Streifen.

Dennoch wundere ich mich wie wenig lichtfarblich geeignete LED's bisher in div. Wohnraumleuchten verbaut sind obwohl eine Umrüstung seitens der Hersteller sowas von easy sein müßte. Gerade bei div. Pendelleuchten die überwiegend nach unten abstrahlen sollen ist das Repertoir noch unbefriedigent klein und teils sehr teuer. Oftmals wird das rundumstreuen von konventionellen Glühfrüchten und Halos gar nicht gebraucht, so daß ich mich frage warum nicht zügiger umgerüstet wird. Einiges könnte problemlos durch diffusoren erschlagen werden.
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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Hi, dabei fällt mir immer wieder auf, daß bei den allermeisten Leuchten seit Jahrhunderten gewaltig Aufwand getrieben wurde, die Rundumstrahler wenigstens teilweise in eine Vorzugsrichtung zu konzentrieren. Denk an die vielen Reflektoren, Lampenschirme und das ewige Problem der Blendung...mit LEDs wärs viel einfacher. Übrigens wäre bei einer Schreibtischleuchte sogar der Einbau in die Tischplatte selber möglich, der Lichtkegel würde gegen ein Reflexblech gerichtet, das als "indirekte Leuchte" dient. So entfiele jeder Kabelärger...
--
mfg,
gUnther
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Wolfgang Hauser schrieb:

Das gilt für *einen* emittierenden pn-Übergang - es sollte kein Problem sein, ein Dutzend oder noch mehr Einzelstrahler konstruktiv mehr oder weniger kugelförmig anzuordnen, um so eine Rundstrahl- oder sonstwie designte Abstrahlcharakteristik zu erzielen, zumal vor jedem einzelnen Emitter noch problemlos eine Diffusorlinse angeordnet werden kann. Im übrigen benötigt man ohnehin bestenfalls eine halbkugelförmige Charakteristik, da bei den meisten Leuchten die Hälfte des Lichts im Gehäuse nutzlos verloren geht.
Ein sehr einfach und billige Stromsparmaßnahme wäre es oft, die Rückseite der Leuchte mit Alufolie auszukleiden, um den Leuchtenwirkungsgrad durch Reflexion zu verbessern - dann könnte vielfach die Lampe bei gleicher erzielter Helligkeit durch eine mit 2/3 oder der halben Leistung ersetzt werden.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 15.08.2010 01:53, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

eine LED hat doch immer eine sammellinse vorne dran. die könnet man doch auch einfach weglassen!?
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Hi invalid, (wie herzlos Eltern bei der Namenswahl doch sein können)

Guten Morgen. Seit wann gibt es LEDs denn nur mit Linse? Sogar bei Pollin gibts derzeit SMD-LED ohne Linse. Ja, es gibt LED jenseits des 3 und 5 mm Rundgehäuses.
Marte
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In article

Wir haben hier drei LED Ersatzbirnen für kleine Krypton-Strahler (Bauform). (Nur) 3W oder so, glaube ich - müßte ca. 40W in alter Form entsprechen (wenn ich mich jetzt nicht irre). Das Licht hat einen ganz leichten Blaustich, ansonsten ist es ganz solide, man glaubt gar nicht, daß diese kleinen "Lämpchen" dann doch so viel Licht abstrahlen.
B. Alabay
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Vergleichbare sicherlich, aber empfehlenswert ?
Sicher nicht.
LED-Licht ist nach wie vor aus blauen LED mit gelbem Phosphor gemischt und strahlt kaum Grün ab.
Die Objekte sehen in solchem Fehlfarbenlicht merkwürdig aus, ebenso wie Energiesparlampenlicht mit den meist nur 3 Banden aus Phosphor nur ein fahles Licht abgeben in dem man schlecht erkennen kann.
Gerade dort, wo das Licht eher unwichtig ist, im Keller, auf dem Klo, sind 50000 Stunden Lampen Unsinn, dort hält selbst eine normale Glühlampe meist ein Hausleben lang.
An den Stellen hingegen, wo Glühlampen und ESL überfordert sind, z.B. im Treppenhaus (kühl, oft geschaltet) ist das Licht der LED zu fahl, die Leute sehen die Treppenstufen nicht so deutlich, gerade wenn die nur durch Schattierungen erkennbar sind, also keinen schwarzen Streifen an jeder Stufe haben.
Ausser in Situationen wo man Energisparen über Lichtqualität stellt, wie bei Taschenlampen und Fahrradleuchten, machen diese LED-Leuchten sinn, vor allem wenn man farbiges Licht haben will (Ampelanlagen aus Solarstrom...).
Dafür ist das MOdell, was du ausgegraben hast, aber eher ungeeignet.
--
Manfred Winterhoff



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Hm, Stiftung Warentest ist da anderer Meinung:
"Die Melitec-LED-Lampen überzeugen im Schnelltest mit hervorragender Lichtqualität: Sie sind deutlich besser als herkömmliche Energiesparlampen und reichen fast schon an Glühlampen heran. Die Lichtfarbe der LED-Lampen entspricht Halogenlampenlicht." (Schnelltest von vor knapp einem Jahr bei ALDI verkauften LED-Lampen -> http://www.test.de/themen/umwelt-energie/schnelltest/LED-Lampen-von-Aldi-Ueberzeugendes-Licht-1813557-2813557 / )
Wenn sie halt nur nicht so funzelig wären ...
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im Newsbeitrag

Mir ist noch keine LED-Lampe mit "sehr guter" Farbwiedergabe begegnet, leider steht im Test-Bericht kein CRI dabei, aber bei "sehr gut" würde ich zumindest über 90 erwarten.
Geben tut's so was wohl, zumindest wenn man NaDampf einen CRI von unter 0 zuordnet...
http://www.ledhilfe.de/viewtopic.php?f7&tb48&start=0
--
Manfred Winterhoff




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Am 14.08.2010 14:44, schrieb MaWin:

Der formhalber sei erwähnt das dies nur für die Na-niedrucklampen gilt. Für die Hochdruckvariante wird ja immerhin noch ein CRI von ca. +25 ausgewiesen. Fairerweise sollte man allerdings auch sagen das derzeit die Lichtausbeute von Na-Lampen ungeschlagen im Massensektor ist. Da wird man bei den LEDs noch einiges an Pülverchen mischen dürfen bis man da dran kommt.
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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Martin Kobil wrote:

Eventuell diese Teste http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/Energiesparende-LED-Lampen-Sie-holen-auf-1816330-1823439 / http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/Spargeraete-LED-Halogen-und-Energiesparlampen-Finanziell-einleuchtend-1755898-2755898 / mal lesen.
Gruß John
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