Lichter löschen heute 19h55-20h

Hallo zusammen
ich habe verschiedene Mails bekommen ĂŒber eine Lichtabschaltaktion heute in Europa:
als Zeichen gegen den Klimawandel sollen Alle heute um 19h55-20h Alle
Licher löschen und elektrische GerÀte abschalten.
Meine Frage nun: kann das ganze spĂ€ter ausgewertet werden, anhand der Verbrauchsmessungen der ElektrizitĂ€tswerke? Könnte diese Aktion nicht gar zu Problemen fĂŒhren, wenn alle um 20h wieder einschalten?
viele GrĂŒsse Christian

20h00. FĂŒnf Minuten, nicht nur um Energie zu sparen, sondern besonders, um die Bevölkerung, die Medien und PolitikerInnen auf die tĂ€gliche Energieverschwendung aufmerksam zu machen.

Regierung zeigt, dass die Klimakatastrophe ein schwerwiegendes Thema der Weltpolitik sein sollte.

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Christian Schweingruber wrote on Thu, 01 Feb 2007 09:43:13 +0100:

bestimmt
Das könnte ich mir auch gut vorstellen. Und eben genau deswegen mache ich dabei nicht mit.
Viele GrĂƒÂŒĂƒÂŸe claas
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Claas Langbehn schrieb:

ACK. Irgendjemand hatte hier mal einen Link gepostet, unter dem man die aktuelle Frequenz im UCTE-Netz sehen konnte. Leider habe ich den nicht mehr - könnte den bitte jemand nochmal posten?
TschĂƒÂŒs,
Sebastian
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http://www.etrans.ch/services/online/frequency /
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Claas Langbehn schrieb:

Genau deswegen mache ich aber auch mit. Eine ordentliche Stromversorgung muss schließlich damit klar kommen. Wenn es zu Problemen kommen sollte, dann nur deshalb, weil die Riesenwummer unfÀhig sind, vernĂƒÂŒnftig auf Lastschwankungen zu reagieren. Dann wird deutlich, dass wir uns nach den Maschinen zu richten haben anstatt umgekehrt. Mit massenweise Kleinsttechnik und automatischem Stromhandel wÀre das wahrscheinlich ĂƒÂŒberhaupt kein Problem. Dann geht halt fĂƒÂŒr diese 5 Minuten der Strompreis gewaltig in den Keller und massenweise Stromerzeuger wĂƒÂŒrden mal eben abschalten, bis sie wieder gebraucht werden.
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Christoph MĂŒller wrote:

D.h. du stellst ausserordentlich hohe Anforderungen an die Stromversorgung.
Hohe Anforderungen bzw. die notwendige FlexibilitÀt bedeutet im Allgemeinen auch hohen Anlagenkosten, und damit entsprechen höherem Strompreis.
Das willst Du ja, oder? :)
Möglich ist in der Technik bekanntlich sehr vieles, preiswert oder sinnvoll dann doch nur eine Teilmenge.
HC
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Hans-Christian Grosz schrieb:

Ist es wirklich eine außerdentlich hohe Anforderung, wenn ich sage, dass sich die Technik nach den Menschen zu richten habe und nicht umgekehrt, wie es heute der Fall ist?

Schon mal ĂŒberlegt, welche Preise man mit Massenfertigungsmethoden realisieren kann?

Klingt so, als hÀttest du an die Preise im Zusammenhang mit Massenfertigung noch keinen Gedanken verschwendet.
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Christoph MĂŒller wrote:

"Ich hĂ€tte gerne einen 3,5t-LKW, aber sicherheitshalber soll er einen 400 PS-Motor haben, fĂŒr die Wochenendspritztour"
Gerne, aber der kostet eben... oder anders gesagt: Es ist der Mensch, der dann wohl die preisgĂŒnstige Variante wĂ€hlt, und wissentlich auf einzelne Features verzichtet.

Hach, ich vergaß ... Du sitzt vmtl. in der Projektleitung eines großen Konzerns und hast den perfekten Überblick. Sorry fĂŒr meine unqualifizierten Aussagen. :)
HC
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Hans-Christian Grosz schrieb:

Anders rum wird ein Schuh draus. Ich will einen 3,5t-LKW, der auch langsamer wird, wenn ich vom Gas gehe und der auch schneller wird, wenn ich Gas gebe. Sofort. Nicht erst in ein paar Stunden.

was vermutest du denn?

"Der Mensch" in Form eines gewinnoptimierenden Vorstandes eines großen Kraftwerksbetreibers wolltest du sagen. NormalbĂŒrger hĂ€tten auch gerne Gewinne. Aber sie dĂŒrfen immer nur zahlen. Die AbwĂ€rme in den Kraftwerken zahlen sie. Die WĂ€rme fĂŒr die Heizung zahlen sie. Und den Strom natĂŒrlich auch.
Die Alternative: Selber Strom machen. Überschuss verkaufen. Damit die eigenen Heizkosten bezahlen. Heizkessel stilllegen und auch keine Energie mehr dafĂŒr bezahlen und auch keine Schadstoffe damit produzieren.
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Christoph MĂŒller schrieb:

Die Menschen haben eigentlich nicht die Anforderung, alle heute abend um 19.55 das Licht auszumachen...
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Patrick Kormann schrieb:

Aber die Forderung, von ihrem extremen Hochtarif runter zu kommen. Wer zahlt mehr fĂŒr den Strom als private Haushalte?
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Christoph MĂŒller schrieb:

Was hat das noch mit dem Klimawandel zu tun? Wenn du ein Zeichen gegen zu hohe Strompreise setzen willst, dann wechsle den Anbieter. Aber die StabilitĂ€t des Verteilnetzes herauszufordern um auf irgendetwas aufmerksam zu machen ist unlogisch und kindisch. Zum GlĂŒck hat sich ja offensichtlich keiner fĂŒr den Schwachsinn interessiert. Sollte durch einen solchen Unfug das Netz tatsĂ€chlich mal fĂŒr Stunden ausfallen, bist du vermutlich der erste, der sich beschwert. Schließlich zahlst du ja so viel fĂŒr den Strom, dann hat er auch immer dazusein :)
MfG Thomas
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Am 01.02.07 20:45 tippte Thomas Dederichs:

Wenn es denn wenigstens Unfug bedĂŒrfe:
Wir schon waren heute vormittag ohne Strom, der Trafo einer Umspannstation hat gebrannt - direkt neben der Feuerwehr. Kein Saft in der ganzen Gemeinde, kein Lokalradio, keine Handyversorgung, fĂŒr 2 1/2 Stunden.
--
Gruß Hans

Auftretende Rechtschreibfehler entstanden sicher durch die elektronische
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Thomas Dederichs schrieb:

Eine ganze Menge. Denn das steigert die Wirtschaftlichkeit der Kleinstanlagen und beschleunigt deren Verbreitung, sobald ein automatisches Stromhandelssystem realisiert wÀre.

Das Àndert aber nichts an der Systematik der Zentralversorgung. Diese Systematik ist allerdings der entscheidende Faktor.

Was wird denn da groß herausgefordert? Es geht doch nur um ein paar privaten Haushalte. Weil die Aktion auch noch sehr schlecht vorbereitet war, dĂŒrfte sich der Effekt irgendwo an der Nachweisgrenze bewegen. Zur Überbewertung besteht also ĂŒberhaupt kein Grund.

Weil sehr schlecht vorbereitet. Ich hab's auch erst einen Tag davor erfahren. 99% der Bevölkerung wird's auch erst hinterher erfahren.

Nicht erst dann. Das mache ich schon jetzt. Denn je zentraler ein System ausgelegt ist, desto empfindlicher ist es auch. Strukturbedingt und weniger wg. der verwendeten Technik.

Logisch. Schließlich sind es ja auch die großen Versorger, die immer so gerne von der Versorgungssicherheit reden. Dann sollen sie sie auch sicherstellen, wenn sie die besseren Alternativen schon nicht zulassen wollen.
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Ich habs da eingeschaltet; bin um fĂŒnf vor acht heimgekommen.
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STREIKBRECHER! STREIKBRECHER! STREIKBRE
vG
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Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Am Thu, 01 Feb 2007 22:38:15 +0100 schrieb Volker Gringmuth

Ich wollte einen HeizlĂŒfter einschalten, war aber nicht zuhause. :-)
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Martin

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Martin Lenz schrub:

man zeitschaltuhr :)
Ansgar
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Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! GĂŒltige
Adresse gibt's bei Bedarf!
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Christoph MĂƒÂŒller schrieb:

Klar, es ist immer lohnend, die Struktur auf einmalige Ereignisse hin zu designen.
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Patrick Kormann schrieb:

Du meinst, die wÀren einmalig? Warum das Gejammer mit der Regelleistung um die Wind- und Solarenergie?
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