Branchenwechsel zur Nachrichtentechnik: Welche Mikroproz. / Programmiersprachen heute gefragt?

Hallo zusammen,
ich möchte nach einigen Jahren der Abstinenz vom Ingenieur-Beruf in der Nachrichtentechnik wieder einsteigen. Welche Mikroprozessoren /
Controller und welche Programmiersprachen sind heute üblich? Ich bin beim 8051 und Turbo-Pascal 6 bzw. Assembler stehengeblieben.
Gleich vorneweg: Mir ist klar, daß mein konkreter zukünfiter Arbeitgeber Vorstellungen haben wird, was ich idealerweise alles seit 10 Jahren können sollte.... Hier möchte ich auch nicht die Diskussion entfachen, ob es sinnvoll ist, sich mit 35+ eine Stelle als Ing. zu suchen ....
Ich interessiere mich derzeit für elektronische Kamerasysteme, Meßtechnik, HF-Technik, Erneuerbare Energien, weniger Netzwerke, "IT" usw.
Für Eure Hinweise danke ich!
Ciao, Andreas
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Moin,
Am 09.02.12 17.10, schrieb Andreas Schmidt:

keine und alle, je nachdem :-)

Genau die hast Du entfacht. Die Industrie sucht möglichst junge, möglichst optimal (also 2...5 Jahre) mit Erfahrung einsteigende Mitarbeiter. Nach 10 Jahren Pause stellst Du Dich in direkte Konkurrenz zu Hochschulabsolventen - die auch nicht sofort nutzbringend, aber 15 Jahre jünger sind. Nicht gerade optimale Voraussetzungen, um sich und seine Familie vor dem Verhungern und Erfrieren zu bewahren.

Diese Gebiete sind jedes für sich dermaßen spezialisiert, dass außer Grundlagen kaum noch inhaltliche Verbindungen existieren. Da solltest Du Dich schon entscheiden. Außerdem kommt es vermutlich weniger darauf an, wofür Du Dich interessierst, sondern eher darauf, wofür sich potenzielle Arbeitgeber interessieren. Das wiederum kann man aus Stellenanzeigen bei den üblichen Verdächtigen ganz herausfinden...
V.
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Moin,
Am 09.02.12 17.10, schrieb Andreas Schmidt:

keine und alle, je nachdem :-)

Genau die hast Du entfacht. Die Industrie sucht möglichst junge, möglichst optimal (also 2...5 Jahre) mit Erfahrung einsteigende Mitarbeiter. Nach 10 Jahren Pause stellst Du Dich in direkte Konkurrenz zu Hochschulabsolventen - die auch nicht sofort nutzbringend, aber 15 Jahre jünger sind. Nicht gerade optimale Voraussetzungen, um sich und seine Familie vor dem Verhungern und Erfrieren zu bewahren.

Diese Gebiete sind jedes für sich dermaßen spezialisiert, dass außer Grundlagen kaum noch inhaltliche Verbindungen existieren. Da solltest Du Dich schon entscheiden. Außerdem kommt es vermutlich weniger darauf an, wofür Du Dich interessierst, sondern eher darauf, wofür sich potenzielle Arbeitgeber interessieren. Das wiederum kann man aus Stellenanzeigen bei den üblichen Verdächtigen ganz gut herausfinden...
V.
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On Thu, 9 Feb 2012 17:10:46 +0100, snipped-for-privacy@gmx.de (Andreas Schmidt) wrote:

Wenn Du so etwas vor hast, dann schau mal wegen Risiken und Nebenwirkungen hier:
http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karrieremagazin/heikomell/heikomellindex.asp
Gruß Peter
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Moin Peter,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Heiko Mell habe ich durch Lektüre auch schon kennengelernt. Das wäre dann auch mein nächster Schritt gewesen. Seine Antworten sind so unglaublich hilfreich für jeden Interessierten!
Schönen Tach noch!
Ciao, Andreas
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Servus

In meinem Umfeld (eher Signalverarbeitung als Nachrichtentechnik, aber man kann ja auch Nachrichtentechnik als Untergebiet der Signalverarbeitung sehen) sind an Werkzeugen Matlab/Simulink, C/C++, diverse Scriptsprachen (Python, TCL/Tk, Perl, ...) in vielfacher Verwendung. Daneben ggf. Assembler (zumindest lesenderweise, abhängig von den verwendeten Prozessoren, die sind so vielfältig, dass ich da nix sagen mag), XML, zumindest lesenderweise HDL (Verilog, VHDL, proprietäre HDL Varianten), vielleicht noch C# oder Java. In manchen Bereichen vielleicht auch eher LabView statt Matlab.
Wichtiger, als konkrete Werkzeuge (die sich auch schnell mal ändern können) wäre die Fähigkeit sich relativ schnell in neue Umgebungen/Tools einzuarbeiten und damit produktiv zu sein. Außerdem natürlich Werkzeug- unabhängiges (Grund-)Fachwissen und die Fähigkeit dieses ggf. anzueignen und zu erweitern (verstehst du IEEE Transaction Papers im entsprechenden Gebiet?)
Weitere Frage: Wass kannst du nach deinem Werdegang, was ein Absolvent nicht kann? Wie kannst du damit jemandem weiterhelfen? Das ist dein Kapital, nicht irgendein Assemblerdialekt.

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Ich stimme Dir voll zu. Trotz allem ist es sicher von Vorteil, wenn ich mich mit ein, zwei aktuelleren Entwicklungen etwas auskenne. Fünf oder 10 Jahre Berufserfahrung wäre in dem jeweiligen Gebiet natürlich schöööön, weise ich aber nicht vor.

Engelisch verstehe ich gut. Einige Fachbegriffe muß man eh immer lernen. Warum hebst Du gerade IEEE hervor? Werden alle wichtigen Nachrichten aus diesem Bereich nicht ohnehin in der Fachpresse genannt oder sogar diskutiert? Klar ist natürlich, wer zuerst liest, ist am schnellsten.

... Verstanden! Ich bin mit Dir.
Noch einen schönen Sonntag,
Andreas
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On Sat, 11 Feb 2012 19:27:41 +0100, Andreas Schmidt wrote:

Die Erfahrung hat ein Absolvent auch nicht.

Auf die Sprache kommts nicht an. Wobei lesenderweise Englisch imho. zwingende Grundvoraussetzung ist, mündlich und schriftlich sollte man sich wenigstens verständigen können.

IEEE-Publikationen (Transactions on Communications / - Signal Processing / - Image Processing / - Medical Imaging,..., ggf. auch die entsprechenden Konferenz-Proceedings, meinetwegen auch das Signal Processing Magazine ) sind (u.a.) die Fachpublikationen (und nicht die VDI-Nachrichten). Wobei das dann natürlich wieder auf die konkrete Stelle oder das Unternehmen ankommen kann, inwiefern tatsächlich der aktuelle Stand der Forschung relevant ist. Aber ein Verstehen der -

sie selbst zu schreiben!) ist in dem Bereich schon hilfreich - in Signalverarbeitung und Nachrichtentechnik liegen Theorie und Paxis meiner Meinung nach schon sehr dicht beisammen, ohne Verständnis der Theorie ist die Praxis Glücksache.
Servus Wolfgang
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Danke Dir für die Hinweise! Ich werde dann mal mein Netzwerk-Glück beginnen ... ;-)
Ciao, Andreas
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