Taschenrechner für Elektrotechnik (Nachri chtentechnik) gesucht

Hallo zusammen!
Ich studiere nun Nachrichtentechnik und bis jetzt hatte ich von einem
Bekannten den Texas Instruments Voyage 200 genutzt.
Dieser braucht den aber jetzt wieder und der Preis ist mit ~200 Euro
schon recht happig.
Gibt es anderes Markenprodukt, mit dem ich gut auskommen könnte?
Interessant ist halt ein Display, auf dem ich genau sehe, was
eingegeben worden ist (da die Formeln ja ziemlich lang sind), am
besten mit Bruchstrichen etc.
Und die üblichen elektrotechnischen Sachen, Real- und Imaginär
(komplex mit Winkel etc.), komplexe Addition ohne umrechnen etc.
Grüße
Jürgen
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Juergen Dengg
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ich nutz den Casio fx-991WA der dürfte zwar schon so 4-5 Jahre alt sein, aber der ist für mich Nachrichtentechniker recht gut. Er ist handlich, wie die üblichen Standart-Taschenrechner kostet um die 20? hat aber durch ne Shift und alpha in kombination mit Mode schier unendlich viele Möglichkeiten..auch das was du gerne hättest.
Allerdings ist meine Erfahrung, das es schwierig ist sich von der einen Marke auf die andere Marke in der Bedienung um zu stellen.
Dirk
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Dirk Bossenz
Ja z.B. TI-89,TI 92Plus. Bekommste bei Ebay gebraucht schon sehr günstig.
Gruß
Stephan (TI-Voyage 200 Nutzer/Fan)
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Stephan H.
Ich habe jetzt mal den TI-84plus ins Auge gefasst.
Kann den wer mit dem Voyage vergleichen?
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Juergen Dengg
Hallo Juergen,
Juergen Dengg wrote:
Den TI-84plus kenn ich nicht, aber die o.g. TIs können im Prinzip das gleiche wie der Voyage, mich würde aber bspw. die doppel/dreifach-Belegung stören.
Gruß
Stephan
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Stephan H.
Wer einmal einen HP-Rechner mit UPN-Eingabe sein eigen nennt möchte keinen anderen Rechner mehr haben. Für den kleinen Geldbeutel würde ich dir einen Rechner aus der Serie HP 48 (G) empfehlen. Wenns etwas mehr sein darf einen Rechner aus der 49er Serie. Infos unter
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auf einem UPN-Rechner hast du den ganzen Stack voll Platz für Zahlen. Selbstverständlich kannst du beim HP auch Formeln eingeben.
Funktioniert sowieso. Auch Matritzen sind kein Problem.
UPN-Rechner polarisieren ein wenig. Meine Bekannten finden sie entweder klasse oder besch*. Vielleicht kannst du dir ja von Freunden einen borgen bevor du ihn dir kaufst.
Grüße
hans
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Hans Hammes
Ich kann ebenfalls die fx-991-Reihe von Casio empfehlen. Mich hat der fx-991H durchs Abitur und Nachrichtentechnik-Studium begleitet. Die fx-991-Rechner sind allerdings keine programmierbare Rechner, deshalb aber meist für Prüfungen zugelassen.
Neuestes Modell ist der fx-991ES, der auch Bruchstriche darstellt:


Wobei ich vom fx-991H zum fx-991WA mehr umlernen müßte, als ich vom SR1 *) zum fx-991H umlernen mußte ;-) Wenn ich den Sinus von 90° berechnen will, sieht das so aus:
SR1: [9][0] [sin] fx-991H: [9][0] [sin] fx-991WA: [sin] [9][0] [=]
Christian.
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Christian Koch
Der Voyage ist momentan wohl das Nonplusultra. Der kann ja faktisch alles durch sein DERIVE-System. Ich nutze ihn auch, und habe noch nichts gehabt, was nicht ging. Systeme von Differentialgleichungen, Vektoranalysis, Tensoranalysis, Maschenstromverfahren, Knotenpotentialverfahren, Funktionaltransformationen, 3D-Graphiken (Hyperflächen zeichnen, Infinitesimalrechnung mehrerer reeller Variabler) und und und.
Wenn Du in den *investierst*, hast Du auch etwas für später. Den wirfst Du nach dem Studium bestimmt nicht weg. Ich habe mir den bewußt über ein halbes Jahr hin zusammengespart, denn auch für mich waren die über 200 ¤ viel Kohle. Hat sich aber gelohnt. Der hat mich z.B. durch meine Mathe I Prüfung gezogen, nachdem ich dort echt einen Ganztages-Blackout hatte, was mich bis heute ärgert.
Ansonsten einfach bei taschenrechner.de mal die ganzen Hersteller (HP, Casio, TI) vergleichen. Sicherlich auch der Casio FX2.0 einen Blick wert, oder der TI92 Plus.
MfG
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Robert Probst
Ah der macht was her..also wenn ich wüßte wozu würd ich diesen mir wohl glatt kaufen wollen. Die Wurzelfunktion ist mal Sinnvoll angegeben und die Funktionsgleichungen mit Wertetabelle fast Luxus.
Ich frag mich bis heute wozu die Programmierfunktion gut sein soll, einige von ins, welche so fast Notebook-große Taschenrechner hatten fingen dann an, aus Langeweile und Ärger über das verschwendete Geld, Spiele darauf zu programmieren :)
Dirk
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Dirk Bossenz
?? um vielleicht mal ein zwei Prüfungsaufgaben am bequemsten durchzurechnen würd ich das Geld nicht ausgeben, später wirst du dies alles nicht brauchen, und wenn machst du die großen Rechnungen eh per Matlab o.ä. weil du dies dann gleich ausdrucken kannst, oder in einen Produktionsprozess als Funktion einbinden kannst.
Weil du über nen Jahr brauchtest alle Funktionen und Optionen und den Syntax zu begreifen; Prüfungen verhaust weil du erstmal mit dem Studium des Handbuchs beschäftigt bist und über irgendwelche Synatxfehler verzweifelts. Und dann nach 4 Jahren das Ding in ein Bilderrahmen steckst mit dem Kommentar: "Teures Lehrgeld, aber ich kann ihn jetzt endlich richtig bedienen"
Es ist wichtiger zu begreifen was du wie rechnest, dann kommst du im Idealfall mit den 4 Grundrechenarten und einem dicken Tabellenbuch aus.
Dirk
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Dirk Bossenz
Dirk Bossenz schrieb:
Hi wenn Du mal goniometrische Gleichungen berechnen mußt, weißt Du, wofür das gut ist. bye Jupp
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Josef Erbs
Das ist wohl eher ein Stammtischspruch, denn ein Argument. Der Syntax ist zu 99% exakt der eines Computer-Algebra-Systems.
Die Herangehensweise dito.
Nur weil man die Schlagkraft eines Rechners versucht, vollauszureizen, lasse ich mir aber nicht unterstellen, ich würde auf das Verständnis weniger Wert legen.
Dieser gerne zitierte Spruch mit den Grundrechenarten samt Tabellenbuch ist ebenfalls sicher richtig. Nützt einem bei einem heutigen Studium nur recht wenig. Wenn man nämlich kein Tabellenbuch verwenden darf, geht das Getue schon los.
Und wenn einem, wie mir kürzlich in der Meßtechnikprüfung, der Rechner ausgeht, merkt man, daß es mit gutem schriftlichen Rechnen eben nicht geht. Punktum!
Und das mit Mathlab ist auch zu bezweifeln. Ich kenne genug Firmen, die sich soetwas nicht im entferntesten leisten wollen oder können.
Wenn Kritik, dann sachlich. Da ich mit dem Voyage arbeite, kenne ich seine Schwächen, aber auch die Stärken. Es liegt doch jeweils am Studenten, was er bereit ist, herausholen zu wollen. Wer am Ende sagt 'rausgeschmißnes Geld', der ist daran auch selbst schuld.
So wird eher ein Schuh draus.
MfG
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Robert Probst
Robert Probst schrieb:
Sehe ich genauso. Habe das Geld gespart und den Kauf bis jetzt nicht bereut. Natürlich muß man sich einarbeiten. Ich habe auch lange gebraucht um ihn *wirklich* bedienen zu können. Aber dann kann man wirklich alles machen. Es gibt auch massig Software im Internet. Dann kann man auch Laplace und Z-Transformieren (natürlich kann man das auch in einer Korrespondenztabelle nachschlagen und Partialbruchzerlegung usw. von Hand machen, wenn man den Weg "von Hand" verstanden hat, ist es einfach nur lästig ewig an etwas rumzurechnen wenn der Voyage das in Sekunden macht) Es gibt auch einen echt tollen C Kompiler dafür (TIGCC mit VTI). Hab ich erst vor kurzer Zeit die schnelle diskrete Faltung programmiert. Und auch im Labor ist es schön wenn man sich gleich die Regressionsgerade/Standardabweichung berechnen lassen kann.
Natürlich kann man das alles auch mit Rechenschieber, ner Menge Papier und nem dicken Tabellenbuch machen. Das ist aber IMHO nicht der Sinn eines naturw. Studiums. Gruß Andy
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Andreas Weber
Robert Probst schrieb:
FullACK. Ich bin zwar in der Lage ein lineares Gleichungsystem mit 5 Gleichungen zu lösen aber nicht in der in einer Klausur geforderten Zeit wo es in der Klausur doch um was ganz anderes geht. Da ist der TR einfach Mittel zum Zweck um diese stupide Aufgabe zu erledigen.
Dito für Wertetabellen bzw. Graphen von Funktionen. Im ersten Semester galt es in Analysis solches zu erstellen. Tipperditipp und in weniger als 1 Minute steht die Tabelle inkl. Skizze des Graphen auf dem Lösungsblatt. Andere quälen sich minutenlang mit ihren Einfachstrechnern. Ob eine solche Aufgabe sinnvoll ist steht alerdings auf einem anderen Blatt ;-)
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Matthias Weißer
es sind meine Erfahrungen gewesen, ich hatte mir auch einen grafischen programmierbaren und aufwendigen großen Taschenrechner geholt und gemerkt, das ich mehr Zeit aufwende um den Rechner zu begreifen, als mit der Lösung des Problems an sich beschäftigt zu sein. Im weiteren hat sich dann auch herrausgestellt, das ich so einen Rechner nicht wirklich brauche und er für die tägliche Arbeit unhandlich ist und nur over doze ist.
Es hängt wahrscheinlich viel davon ab, womit man sich dann im weiteren beschäftigt, aber nur allein für's Studium...? Im Erfahrungsaustausch mit anderen kam auch wirklich raus, das die "großen Klopper" nicht viel bringen. Der einzige Vorteil war wohl der, das sie sofort kontrollieren konnten ob nun das Ergebniss richtig war oder falsch, in der Kürze der Zeit aber der komplette Lösungsweg nicht nochmal ausgearbeitet werden konnte.
Letztlich bleibt, das ein großer Taschenrechner seine Berechtigung haben hat wo er sinnvoll eingesetzt werden kann (wo ich täglich Übertragungsfunktionen berechne), aber oftmals wahrnehmbar als Statussysmbol dienlich ist.
Dirk
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Dirk Bossenz
Weil das in der Diskussion schon öfter vorgekommen ist: Waren solche programmierbaren Teile tatsächlich in der Prüfung zugelassen? Bei uns waren die immer explizit verboten. Nur die "einfachen" Rechner mit 7 Segment Display und nicht programmierbar waren erlaubt. Ausser in der Mathe-Prüfung, da war gar kein Taschenrechner zugelassen ;-) Hatte aber auch seine Vorteile. Wenn die Zahlen so kompliziert wurden dass man es nicht mehr im Kopf rechnen konnte, dann konnte man sicher sein dass irgendwo ein Fehler ist.
Georg
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Georg Seegerer
Hans Hammes schrieb:
Ich kann Dir auch den HP Rechner wärmstens empfehlen. Wobei ich nur die 48er kenne und persönlich einen HP48GX habe.
UPN ist ne feine Sache, leider kann man (und willman !) dann keinen "normalen" Taschenrechner mehr bedienen.
Wenn Du Dir keinen leihen kannst, findest Du unter der Adresse vom Hans auch einen EMU für diverse Plattformen. Hab einen auf meinen PC und Pocket PC laufen.
Mit JAVA (hat nix mit Sun-Java zu tun). Zeigt der auch Brüche und Formeln im Stack grafisch an.
Gruß Jürgen
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Juergen Klein
Hier gibt es keine eindeutige Antwort. Man muß als Student heutzutage in jedem Fach zu den Verantwortlichen rennen, um im Zweifelsfall zu fragen.
Bei mir ist es so, daß es Fächer gibt, in denen nichts zugelassen ist, bei anderen alles außer Notebook oder so.
Ja genau so war es bei mir im Abitur auch immer noch. Das hat der Lehrer immer direkt gesagt. "Wenn komplizierte oder unüberschaubare Terme auftreten, streichen Sie sofort durch. Ich mache mir doch nicht im Hinblick auf die Korrektur die Mühe, mir solche komplizierten Ergebnisse auszudenken.".
Nur - das JUCKT beim Studium nicht mehr. DIESE Kontrollinstanz kann man getrost als "abgeschafft" in die Tonne treten.
Siehe meine Meßtechnikprüfung. Mein Rechner ging aus, weil eine von den drei Batterien einen Totalabfall hatte (konnte ich im Nachhinein durch mein Ladegerät rekontruieren). So wurden selbst einfachst Widerstandsermittlungen bei Meßbrücken, oder Spannungsteiler ZUR HÖLLE. Wenn man nämlich schriftlich (1998/2007) * 2,02 V oder ähnliches auszurechnen hat, glühen einem die Finger.
Wie gesagt wurde, es ist nicht eine Frage, daß man nicht mehr Rechnen KANN - in meinem Beispiel jetzt Fähnchendivision und schriftl. Multiplizieren - sondern man schafft es in der Zeit nicht mehr.
Ganz krank wurde es bei einer Aufgabe zur Messung mit irgendeinem magnetischen Scheiß.
Das Integral des Durchflutungsgesetzes bei ds für einen Kreis ging prima.
Aber dann H, B usw. mit der Handausrechnen bei solchen tollen Werten wie µ = 4*
PI * 10^-7 bla bla.
Was das für Zeit gekostet hat, alleine diese ganzen Sachen mit dem PI in halbwegs notwendiger Genauigkeit auszurechnen.
Soviel zu dem Problem Taschenrechner an sich, unabhänig davon, ob sie programmierbar waren oder nicht.
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Robert Probst
Das war bei uns natürlich genauso. Es war aber vorher schon klar dass man mit einem programmierbarem Rechner erst gar nicht zu fragen braucht, sowas war bei keinem Prof erlaubt.
Da ging es nicht um Terme, sondern um Rechnungen bei denen man am Ende tatsächlich "echte" Zahlen einsetzen musste. Kommt in Mathe eh selten genug vor. Wie kompliziert die Terme werden durften konnte man schon anhand der Punktzahl der Aufgabe und deren Relation zur zu verfügung stehenden Zeit abschätzen.
Klar. Wenn solche Aufgaben vorkommen braucht man einen Taschenrechner.
Bei sowas wäre es aber schon wegen der Chansengleichheit in der Prüfung wichtig zu definieren was für Rechner benutzt werden. Nicht dass die einen numerisch Integrieren während die anderen noch eine Stammfunktion suchen. Bei unserer Uni war der gemeinsame Nenner eben immer "nicht programmierbar und nicht grafikfähig". Ausserhalb einer Prüfung ist das natürlich egal.
Wobei ich da eher Matlab Fan bin. Aber jeder wie er will.
Georg
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Georg Seegerer
Ist auch überholt. Bei uns ist es meist so, daß die aufgaben insgesamt ähnliche Punkte bringen, es aber bei den Teilaufgaben stark variiert. Nur - daraus läßt sich keinesfalls mehr auf den Aufwand oder Schwierigkeitsgrad schließen. Manchmal ist das auch bewußt als Falle gestellt. Nach dem Motto "Hey, sauber. Die DGl löse ich viel schneller über die Laplace-Trafo" - und plötzlich kommt einem eine extrem deftige Partialbruchzerlegung entgegen. Wofür es am Ende nur 2 oder 3 Punkte gibt.
So war das nicht gemeint. Ich meinte, das Integral an sich konnte ich per Hand noch leicht ausrechnen, aber dann die ganzen PI's und Kommazahlen per Hand auszuwerten war die Hölle auf Erden.
:)
MfG
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Robert Probst

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