Thermostat für Fußbodenheizung gesucht.

Hallo Leute,
mir ist nun der zweite Thermostat für meine elektrische Fußbodenheizung verstorben. Es war jeweils ein Devireg 550 von Devi.
Anundfürsich hat mir das Teil ganz gut gefallen bezüglich Bedienbarkeit und Regelkomfort. Leider bin ich aber nach dem zweiten Ausfall nach 4 Jahren (der erste war nach 3) nicht so ganz von der Qualität dieses Produktes überzeugt. Also bin ich auf der Suche nach einer Alternative.
Folgendes sollte das neue Teil können/bieten: * Unterbringung in Standard UP-Dose, Farbe ähnlich RAL 9010 (reinweiß). * Zeitgesteuerte Aktivierung und Deaktivierung der Heizung mit Wochenprogramm und mind 4 Schaltzeiten/Tag. Mögl. im 15-Minuten Raster * "Aufladesteuerung" - sprich die Heizung fängt rechzeitig vorher an, damit es zur Stichzeit auch wirklich warm ist. * Einstellung der Fußbodentemperatur und nicht der Raumtemperatur (Fußbodenfühler im Leerrohr ist selbstverständlich vorhanden). *Und jetzt kommt das Killerfeature welches auch der Devi nicht beherrscht: Die Fußbodentemperatur soll an die Raumtemperatur (Luft) gekoppelt werden können in der Art, daß z.B. der Fußboden stets um 3 Grad wärmer ist als die Luft. Möglichst innerhalb einstellbarer maximaler und minimaler Temperaturgrenzen.
Letzteres Feature erscheint mir sehr logisch, jedoch konnte ich es bislang bei keinem Produkt finden. Gibt es sowas überhaupt?
Wer hat Tipps für mich???
Gruß, Andi
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Alternativ würde ich zunächst mal den Devireg öffnen und den vermutlich verstorbenen Kondensator ersetzen. Da sind fast immer Kondensatoren als kap. Vorwiderstände drin, die den Defekt (meist als Totalausfall, sobald Relais anzieht) verursachen.

Was soll denn sowas? Die Raumtemperatur wird doch in der Regel geregelt und ist relaitv konstant, lediglich durch Absenkzeiten verschoben. Wenn also am Mittag die Sonne auf dem Fenster steht, dann steigt nicht nur (kostenlos und automatisch) die Lufttemperatur, sondern der blöde Regler fährt dann analog (mit Tagstrom) dazu den Fußboden hoch? Zudem weiß ich ja nicht, wie groß die temperierte Fläche ist, aber da besteht doch die Gefahr einer Rückkopplung.

Ich halte es für das Gegenteil von "logisch".

Vermutlich nur als Selbstbau mit nem Microcontroler.
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Im Prinzip hast du natürlich Recht! In meinem Fall ist die beheizte Fläche (ein paar qm im Bad) allerdings sehr klein und der Raum wird über herkömmliche Heizkörper beheizt und das soll auch so bleiben. Was ich mit der Fußbodenheizung erreichen will ist schlicht, daß sich die Fliesen beim barfuß laufen nicht kalt anfühlen. Dafür genügt es die Fliesentemperatur nur wenige Grad über der Umgebungstemperatur zu halten. Das ganze wird dann auch nur morgens und abends für je 30 Minuten benötigt. Das direkte Heizen mit Strom habe ich aus Kostengründen nicht vor! Momentan wird die Fliesentemparatur auf konstant 25 Grad gehalten (für 2x eine halbe Stunde täglich). Das funktioniert auch gut, aber gerade im Winter kommt es vor, daß jemand abends den Heizkörper ganz abgedreht hat und das Bad morgens dann schweinekalt wäre, wenn nicht bereits die Fußbodenheizung schlau wie sie ist schon um 4 morgens angefangen hätte fleißig dagegenzuheizen! Und das geht dann wirlich ins Geld! In diesem Fall würde es ja reichen, wenn die Fußbodenheizung auf schweinekalt+3Grad aufheizen würde, was unnötiges Strom verschwenden vermeiden würde.

ich hoffe jetzt nicht mehr. Wenn doch, dann verzeiht bitte meine merkwürdigen Gedankengänge... ;-)

Habe ich mir allen Ernstes schon überlegt. Die Idee wäre den ersten defekten DeviReg (der immer noch rumliegt) leerzuräumen und eine PIC- basierte Steuerung einzubauen unter Weiterbenutzung des LCDs und der Bedienelemente. Scheitert aber an der wenigen mir zur Verfügung stehenden Zeit - bis zum Winter wird das nie was!
Und zum Thema Reparatur: beim ersten defekten Devireg war das Relais kaputt - leider ist passender Ersatz schwer zu beschaffen so daß ich kurzerhand einen neuen in der Bucht gekauft hatt. Jetzt hätte ich einen weiteren defekten, bei dem mit ziemlicher Sicherheit das "Kondensatornetzteil" futsch ist (Deine Vermutung ja auch!): er geht so lange bis das Relais anzieht. Dann macht's kurz klack, die Anzeige auf dem LCD verschwindet, das Relais fällt wieder ab und das gesamte Teil resettet sich. Das ganze schön im Minutentakt.
Ich glaube ich sollte einfach aus 2 defekten einen funktionierenden machen! Das gibt mir Zeit bis wieder was kaputt geht...
Gruß, Andreas
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Andreas Meerbann schrieb:

Auch diese Vermutung ist falsch. Für das Temperaturempfingen sind genau 2 Dinge massgeblich:
1. die Differenz zwischen der Körpertemperatur(deinen Füßen) und der Bodentemperatur
2. die Wärmeleitfähigkeit des Bodens
Gruß Gerd
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Ich würde als beste Lösung ansehen, wenn man Fußbodentemperierung UND Raumerwärmung gleichzeitig automatisiert. Das kann mit einem batteriebetriebenen Heizkörperthermostat geschehen oder mit einem zweiten Devireg (o.ä.), der ja meines Wissens auch luftgeführt arbeiten kann und dann z.B. via Funk den Heizkörperthermostaten ansteuert.
Dass der Fußboden z.B. 3K wärmer als die Raumluft sein muss, um als warm empfunden zu werden, halte ich auch für falsch.
Dass die Temperierung bei abgedrehter Heizung dann Raumheizung spielt, kann man auf o.g. Weise umgehen.
Die Devireg Geräte sind zumindest im Preis gegenüber den Geräten der Schalterhersteller weitaus angenehmer. Aus Design-Gründen habe ich mal für eine Fußbodentemperierung einen Regler von Gira einbauen müssen, da schämt man sich schon ein wenig, wenn man die Preise in die Rechnung einträgt.
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Hallo Leute, wollte schön länger antworten, aber google groups lies mich im Stich... Also: ich habe jetzt mal die beiden defekten Regler genauer angeschaut und vor allem Carstens Tipp bezüglich der Kondensatoren berücksichtigt. Siehe da: ein Kondensator hatte statt 1uF gerade mal noch 270nF, der andere (schon vor einem Jahr verstorbene) hatte immerhin noch 500nF. Passt alles zum Fehlerbild und vom ersten defekten scheint das Relais wohl doch nicht defekt zu sein... Also schnell mal gekramt und tatsächlich noch Ersatz gefunden: 1uF, 400V(DC) lagen noch in der Kiste und passten sogar ins enge Gehäuse. Regler tut wieder, Familie ist glücklich (war ja doch noch etwas frisch die letzten Tage!). Ich habe jetzt zwar noch etwas Bedenken wegen der Spannungsfestigkeit des verbauten Ersatzteils (original war mit 250V AC beschriftet) aber wenns wieder mal nicht mehr geht, weiß ich jetzt warum... Bezüglich meiner Spezialregelung habe ich eingesehen, daß das ne Schnapsidee war - muß ich also gleich als Patent anmelden! Werde eher den Heizkörper mit einem elektronischen Thermostat nachrüsten, dann kann ich immer noch Mikrocontrollerselbstbaugesteuert jede beliebige Steuerung basteln. Wenn ich mal Zeit hab. Nach der Rente oder so... ;-) OK, danke nochmal für die rege Anteilnahme! Andi
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Andreas Meerbann schrieb:

Keine gute Idee.

Zurecht. Da gehört ein X2 Kondensator rein. Und wenn Du schon stattdessen einen FWW-Kondensator nimmst, dann sollte der mindestens 630V DC haben.
Gruß Gerd
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naja, der alte war wohl auch ein X2 Typ und hats trotzdem nicht überlebt... Mir ist klar, daß das Ding möglicherweise nicht lange mitmacht, aber es ist
immerhin kein LiIon-Akku - ich erwarte daher eher leises Ableben (Kapazitätsverlust) als einen lauten Knall... . Aber ich stimme zu: ein "richtiger" Ersatztyp muss noch lokalisiert und beschafft werden. Irgendwelche (für nicht gewerbliche wie mich geeignete) Tipps
hierzu? RS hat schon was "fast" passendes (einen Millimeter zu viel...) und die liefern glaube ich ohne genau hinzuschauen an jeden...
Andi
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Andreas Meerbann schrieb:

Das ist weniger eine Frage des Überlebens des Kondensators, sondern dass X2 Kondensatoren selbstheilend sind.

Was glaubst Du, was bei einem Kurzschluß im Kondensator, bei dem vielleicht grade noch ein kleiner 100 Ohm Widerstand zwischen den 230V im Weg ist, passiert?

X2-Kondensatoren gibts auch bei Reichelt ....

... schwierig wirds nur, wenn man speziell kleine oder X1 Typen will.
Gruß Gerd
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Hmmm.... "Poff!" ?

jepp, aber der mechanisch fast passende (ebenfalls 1mm zu groß - müsste aber noch gehen zur Not) ist gerade ausverkauft der lieferbare Typ ist in allen Richtungen 50-100% zu groß...

siehe oben - muss leider was "speziell kleine"s sein.
Andi
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Andreas Meerbann schrieb:

Poff ist eigentlich nicht schlecht, blöder ist nur, wenn der Widerstand dank der 500 W die an ihm abfallen zum Glühwürmchen mutiert ;-) Mit etwas Glück lötet er sich dann selbst aus. Gibt übrigens extra Sicherungswiderstände genau für diesen Zweck. Im real Life sind sie mir allerdings auch noch nicht über den Weg gelaufen.
Gruß Gerd
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da sind 2x 47 Ohm in Serie drin. SMD gefühlt 1W oder so (ziemliche Klötze jedenfalls). SMD ist zumindest günstig was das Selbstauslöten angeht...
Evtl. einfach ne Feinsicherung nachrüsten? (Platzproblem!) Oder nen vernünftigen Kondensator besorgen???
Andi
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Andreas Meerbann schrieb:

Ein X2 Kondensator ist eigentlich ausreichend da speziell für den Einsatz zwischen 2 Phasen bzw. L und N konstruiert. Er muß auch Spannungsspitzen von 2,5kV wegstecken können. Eine Sicherung kann natürlich nie schaden aber wie Du schon selbst schreibst, reicht meist der Platz nicht ....
Gruß Gerd
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Andreas Meerbann schrieb:

Wie klein denn?
Gruß Dieter
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also aus dem Kopf, weil das defekte Teil gerade nicht hier liegt: Rastermaß 27,5 LxBxH: 30x12x22. In der Breite und Länge ist noch etwas Luft, in der Höhe nicht mehr. 1uF, X2 direkt an Netzspannung also mindestens 250V AC gerne auch 400V AC.
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Andreas Meerbann schrieb:

Ohne jetzt nachgeschau zu haben ob die hinkommen, aber die kleinsten die ich kenne sind von Epcos und die gibt es bei RS.
Gruß Gerd
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Andreas Meerbann schrieb:

Conrad #450269
Gruß Dieter
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Ohja! Danke fürs Nachschauen! C****d ist üblicherweise nicht in meinem Suchfokus, da die mich vor 25 Jahren (als Teenager) ziemlich geärgert hatten und Elefanten vergessen bekanntlich nie! Ich muss die Länge nochmal checken. Die 2mm zuviel könnten schon zuviel sein. Gruß, Andi
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