Mindestabstand Ringkerntrafo

Jun 15, 2005 9 Replies

Hallo Leute, Um Standarddtrafos nehmen zu k=F6nnen, m=F6chte ich innerhalb eines Ger=E4tes zwei Ringkern - Trafos mit unterschiedlichen Spannungen mit der gleichen Zentralschraube befestigen. Muss ich da einen Mindestabstand einhalten oder reicht eine der sonst zur Befestigung benutzten Gummischeiben?



Zweite Frage: Ich habe einen kleinen Netztrafo mit einem speziellen M-Kern, den ich gern umwickeln m=F6chte und zwar besteht dieser Kern aus zwei H=E4lften, die innerhalb der Spule schr=E4g geschlitzt und nicht verschachtelt sind. Kann ich bei diesem Kerntyp die beiden Kernh=E4lften im Ganzen entfernen, oder muss ich wie sonst auch Blech f=FCr Blech ent- fernen? Gruss Harald



Wenn das, was du beschreibst, das ist, was ich meine, dann ist der schräge Schnitt eben zu dem Zweck da, um die mühsame Arbeit der Einzelblechzerlegerei zu ersparen und trotzdem tunlichst wenig effektiven Luftspalt zustande zu bringen.

Irgendwie scheint es ein EE-Kern zu sein, der sich wie ein M-Kern verhält oder wenigstens fast so, mit der Geometrie eines solchen.

Achte beim Zusammenbau auf Reinheit, damit kein Dreck in den Luft- spalt kommt.

MfG Glaser

Wenn das, was du beschreibst, das ist, was ich meine, dann ist der schr=E4ge Schnitt eben zu dem Zweck da, um die m=FChsame Arbeit der Einzelblechzerlegerei zu ersparen und trotzdem tunlichst wenig effektiven Luftspalt zustande zu bringen.

Hallo Franz, gibt es da denn einen besonderen Trick, wie ich den Blechkern aus der Spule kriege? Gruss Harald

X-No-Archive: Yes

begin quoting, harald schrieb:

Runterflexen. (Die Vergußmasse kriegst Du nicht gescheit ab.)

Keine mechanische Beanspruchung auf den Kern, das mögen die gar nicht (µ-Verlust)!

Und anschließend kriegts Du die Kernhälften wahrscheinlich doch nur unter Anwendung von aggressiven Lösemitteln getrennt - wäre ein neuer, passender Trafo nicht günstiger?

Gruß aus Bremen Ralf

harald schrieb:

Hallo Harald,

Also, ein M-Schnitt hat doch gar keine zwei Kernhälften. Das einzelne Blech hat eine mittlere Zunge, die den magnetische Kreis (bis auf einen kleinen Luftspalt) schließt. Ich kenne Trafos mit M-Schnitt nur so, dass die Bleche abwechselnd von rechts und links gelegt werden. So entsteht nicht ein einzelner Luftspalt an einer Stelle.

Rückbau geht dann nur Blech für Blech :-(

Grüße

Hallo Harald, Also, ein M-Schnitt hat doch gar keine zwei Kernh=E4lften. Das einzelne Blech hat eine mittlere Zunge, die den magnetische Kreis (bis auf einen kleinen Luftspalt) schlie=DFt. Ich kenne Trafos mit M-Schnitt nur so, dass die Bleche abwechselnd von rechts und links gelegt werden. So entsteht nicht ein einzelner Luftspalt an einer Stelle.

R=FCckbau geht dann nur Blech f=FCr Blech :-(

Gr=FC=DFe

-- Michael Redmann

Hallo Michael, wie bereits gesagt, handelt es sich hier um einen speziellen Blechschnitt, der nur =E4usserlich wie ein M-Kern aussieht (und vermutlich =E4hnliche Daten hat). Dieser, aus zwei H=E4lften bestehende Kern wird vermutlich in der Fabrik mit einer Presse eingesetzt. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob es da auch f=FCr das Einzelst=FCck Vorteile gibt. Das sonst =FCbliche Schachteln ist ja immer etwas m=FChsam und kann auch bei sehr voll gewickelten Spulen zu Besch=E4digungen f=FChren. Gruss Harald PS: Weiss denn keiner etwas =FCber den Mindestabstand bei Ringkerntrafos?

Hallo, harald,

Du (newsgroup) meintest am 21.06.05:

Also nicht M-Kern, sondern (z.B.) EE-Kern?

Viele Grüße! Helmut

Helmut Hullen schrieb:

Hallo Helmut, inzwischen habe ich ein bisschen rumgegooglet und die genaue Bezeichnung bei

formatting link
gefunden: Steckkernbleche. Leider kann ich keinen direkten Link geben, da das von der Homepage nicht unterst=FCtzt wird. In der Beschreibung steht zwar, das man f=FCr diese speziellen Kerne, die es =FCbrigens in E und M-Bauform gibt, nur ein Zehntel der Montagezeit braucht, nicht aber, wie man diese demontiert. Gruss Harald

harald schrieb:

Zitat Waasner: " Die paketweise Verarbeitung der geteilten Kerne ist sehr schnell und rationell durchzuführen. Ein Auseinanderfallen des Kernes ist selbst im unverschraubten Zustand unmöglich. Sollten die Kernhälften aus irgendeinem Grund aus dem Trafowickel herausgenommen werden müssen, so ist das auf einfache Weise durchzuführen. Mit Hilfe eines Messers werden die äußeren Bleche seitlich aus der Verriegelung gehoben und können dann leicht aus dem Spulenkörper herausgenommen werden. Die nachfolgenden Bleche sind auf ähnliche Weise zu lösen."

Oder mal anrufen!

Grüße

harald schrieb:

Inzwischen habe ich von der Firma waasner eine Antwort bez=FCglich der Demontage von Steckkernblechen bekommen, die ich hier mal reinstelle, falls sich auch andere daf=FCr interessieren.

"Sehr geehrter Herr Wilhelms,

klopfen Sie bitte mit einem Kunststoffhammer leicht an der Raste auf die Kernbleche. Hierbei sollten Sie an den =E4u=DFeren Blechen beginnen. Bitte beachten Sie, da=DF es nicht vorgesehen ist ausgeschachtelte Steckkernbleche wieder zu verwenden, da eine Besch=E4digung der Bleche insbesondere der Raste m=F6glich ist."

Gruss Harald

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