Ein Haus mit Auto-Batterie

Das Auto ist nicht nur Auto, sondern auch ein Energiespeicher auf Rdern. Im Norderstedter "Sonnendorf" sollen Huser entstehen, die
alle eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach haben, die im Jahr mindestens 3000 Kilowattstunden Strom produziert. Jeder Bauherr verpflichtet sich, fr 29 000 Euro den Karabag Fiat 500e mit seiner Lithium-Polymer-Batterie zu kaufen. ber das Auto wird das Problem der Speicherung der regenerativen Energie gelst, die im Gegensatz zur herkmmlichen Energie nicht an- und abschaltbar ist. "berschssige Energie wird im Auto gespeichert", sagt Karabag. Sie kann dort fr die Mobilitt genutzt werden oder in der Nacht oder in sonnenarmen Perioden wieder an das Haus abgegeben werden.
Eine Puffer-Batterie mit einer Kapazitt von drei Kilowattstunden berbrckt dabei die Zeit, in der das Auto unterwegs ist. Energieautark ist Karabags Projekt nicht. Ein mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk wird den Lwenanteil des Stroms und der Wrme fr das Wohngebiet liefern. Wer an der Mllerstrae bauen will, muss sich an das Heizwerk anschlieen lassen. Es soll auerdem benachbarte Wohngebiete und die Schule Mllerstrae mitversorgen. Sirri Karabag prft, ob er das Gas fr das Blockheizkraftwerk ber eine nass- fermentierten Bio-Gasanlage besorgen kann. Einige Landwirte htten Bereitschaft signalisiert, die Anlage zu betreiben.
Quelle: http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article2012575/Aus-zwei-mach-eins-Ein-Haus-mit-Auto-Batterie.html
Hier das Auto: http://karabag500e.de Im Prospekt http://elektroauto.karabag.de/%28S%285dkogb45w5w2z2mox4n52n55%29%29/pdf/2011_04_Broschuere%20Karabag%20Elektrofahrzeuge.pdf auf Seite 9 sieht man uebrigens das induktive Ladesystem. Einfach das Auto in die Garage fahren und das Auto haengt am Stromnetz, es muss kein Stecker mehr eingesteckt werden.
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Damit klappt der Link:
http://elektroauto.karabag.de/pdf/2011_04_Broschuere%20Karabag%20Elektrofahrzeuge.pdf

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Op 4-9-2011 10:55, Martin Kobil schreef:

http://elektroauto.karabag.de/pdf/2011_04_Broschuere%20Karabag%20Elektrofahrzeuge.pdf
Was wird wohl den Wirkungsgrad dieser Energie-Uebertragung sein?
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Hi, dafür wird das Auto winters per Microwelle gut warmgehalten :-)
--
mfg,
gUnther
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Martin Kobil wrote:

Hm, wie sieht es denn dann mit der Amortisation aus? Also angenommen, man würde sich einen äquivalenten Kleinwagen zulegen, mit dem man gleiche Kilometerleistungen fährt Ein Fiat 500 "nackt" kostet so um die 11.000 EUR. Das macht im Vergleich zum E-Mobil eine Differenz rund 18.000 EUR aus. Bei einem Benzinpreis von 1,50 EUR kann man damit 12.000 Liter Sprit tanken. Bei sparsamster Fahrweise schafft man mit dem Teil einen Verbrauch von rund 5 ltr/100km. Das heisst wiederum, dass man mit der Preisdifferenz allein vom Autokauf Sprit verbraten könnte, der für 240.000 km reicht. Da fällt die Kiste schon viermal auseinander.
Hinzu kommt, dass die Energie, die für das Laden der Akkus des E-Mobils benötigt wird, dann nicht für das Einspeisen ins Stromnetz zur Verfügung steht. Das hat zur Folge, dass man für die Ladezeit keine Einspeisevergütung bekommt. Aber ohne solche Subventuion rechnet sich PV-Anlage erst bis zum St. Nimmerleinstag.
Kurzum, das ist wohl ein Marketinggag für Leute, die zuviel Kleingeld in der Tasche haben und für die es als "hipp" gilt", mit einer fahrender Taschenlampe herumzufahren.:-(. X'Post: de.etc.fahrzeug.auto, de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.architektur F'Up2 : de.etc.fahrzeug.auto
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Die Formel der fahrenden Taschenlampe belustigt mich. Andererseits lohnt es sich natuerlich, die so angelegte Projektidee der Siedlung konstruktiv zu erweitern. In sich ganz und gar verkehrt ist sie ja nicht. Aber es sind erheb- liche Verbesserungen angebracht. Diese waeren etwas genauer zu erschliessen.
1. Mitspracherecht der mitfinanzierenden Oeffentlichkeit. 2. Mitspracherecht der Kaufinteressierten. 3. Grundsatzdiskussion in der Kommune, in der gebaut wird, um eine sinnvolle Erweiterung der Projektidee zu erwirken. 4. Offenheit bei Karabag waere zu erreichen, sowohl das Auto, das Laden und die Siedlungsidee sinnvoll zu veraendern, wenn dazu gute Ideen eingebracht werden.
K.L.
zugleich an: de.etc.fahrzeug.auto, de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.architektur
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Am 04.09.2011 10:46, schrieb Martin Kobil:

Die meiste gespeicherte Energie dürfte sich in den ca. 30 bis 100 Litern Treibstoff im Speicher befinden.

Da wird sich Fiat und der lokale Fiathändler aber freuen.

Ähem. Wenn ich losfahren will, drehe ich den Schlüssel rum und fahre los. Das geht nur, weil ich gespeicherte Energie an Bord habe. Mit der Stromproduktion kann man ganz genauso verfahren. Sobald genug nicht speicherbare Energieformen verstromt werden, stellt man ganz einfach die thermodynamische Stromproduktion ein. Die Energiespeicher (Treibstoffe) werden dann so lang nicht mehr angetastet, bis sie wieder gebraucht werden. Billiger und effektiver dürfte sich Energie kaum speichern lassen. Wozu also der Umweg Stromproduktion -> chemische Energie (sind Treibstoffe auch) -> Stromproduktion? Jeder Umwandlungsprozess ist i.d.R. gehörig mit Verlusten verbunden und kostet Geld. Treibstoff einfach liegen zu lassen, ist wesentlich billiger und dabei auch noch wesentlich effektiver.

Klar ist das denkbar. Wie lange halten die Batterien? Wie viele Ladezyklen halten sie aus? Was kostet also ein Ladezyklus? Ich fürchte, dass man damit nicht recht glücklich werden wird.

Derlei Stromspeicher dürften vor allem für sehr kurze Stromspitzen hervorragend geeignet sein. Dabei geht es aufgrund der kurzen Zeit aber weniger um Energie, sondern vielmehr nur um kurzfristige hohe Leistung.

Das dürfte auch zu teuer sein.

Solche Dinger kann man doch abschalten, wenn genug Solar- und/oder Windstrom im Netz ist. Das Gas wird NICHT angezündet. Man kann es für schwache Zeiten bevorraten.

Von Zwangsmaßnahmen halte ich nicht viel. Dann ist i.d.R. was faul im System. Gute Systeme brauchen keinen Zwang.

Damit kann er aber nur Tagesschwankungen überbrücken. So, wie ich die realen Systeme kenne, wird das BHKW auch auf eine maximale Zahl an Volllaststunden hin optimiert. Macht man halt so.

Die bauen dann eigens mit riesigem Düngemittel- (und damit Energie-)aufwand Mais an?

http://elektroauto.karabag.de/%28S%285dkogb45w5w2z2mox4n52n55%29%29/pdf/2011_04_Broschuere%20Karabag%20Elektrofahrzeuge.pdf
Induktive Ladesysteme haben i.d.R. einen recht miserablen Wirkungsgrad und jemand mit Herzschrittmacher sollte dem Ganzen auch möglichst fern bleiben. Als beispielhaft würde ich diese Technologie deshalb nicht bezeichnen. Der Aufwand sollte eher in eine automatische mechanische Kontaktierung gesteckt werden. Damit gehen die Verluste gegen Null und die Streufelder kann man ebenfalls beinahe eliminieren.
Fazit: Gut gemeint ist noch lange nicht gemacht.
--
Servus
Christoph Müller
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Kombinierte Loesungsversuche sind erst einmal nicht schlecht. Zwang ist natuerlich laestig. Aber es steht ja jedem frei, im "Norderstedter Sonnen- hof" ein Haus + E-Auto zu kaufen oder nicht.
Es gibt Wohngebaeude, die nur von denen bewohnt werden duerfen, die ueber k e i n Auto verfuegen. Das ist natuerlich in Grossstaedten von Vorteil fuer das staedtische Zusammenleben. Es gibt Organis- men, denen man sich anschliessen kann, die Autos auf Abruf zur Verfuegung stellen.
Was befremded ist natuerlich, dass man nur diesen Karabag kaufen soll. Es gibt ja auch andere E-Cars. Ausserdem sollten diejenigen, die in der Siedlung le- ben wollen, von vorneherein ein Mitgestaltungsrecht haben. Dadurch kaeme es zur kritischen Aufarbeitung und zu Verbesserungen, denn:

Das liest sich ja schrecklich. Also ist ein Sonnenhof nur fuer Leute ohne Herzschrittmacher bewohnbar. Wenn das so ist, darf das Projekt gerne eingestellt werden oder es muessen erhebliche Veraenderungen erzwungen werden.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Da der Kreditvermittler der Häuser zufälligerweise Hersteller dieser Marke ist, ist an einem Koppelgeschäft zur Hebung seines Absatzes gar nichts befremdlich. Das wird es erst, falls in irgendeiner Form öffentliche Mittel dafür fliessen.

Die Bewohner können gestalten wie sie wollen. Den Sinn der Aktion haben sie durch den Geldfluss beim Ankauf bereits Genüge getan.
Siegfried
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Wenn Solarpanele auf dem Dach liegen, zahlt der Steuerzahler mit. Es wird sicher noch so manch andere Subvention in An- spruch genommen. Solche Projekte nutzen ueblicherweise ganz bestimmte Subventionsmuster und sind eng mit der Parteienlandschaft verknuepft, die solche Subventionen vor- bauen, damit innovative Projekte angestossen werden koennen.
Deswegen muss eigentlich die Oeffentlichkeit sowieso ein Mitspracherecht haben.

Nein, demokratisches Bauen als Grundstroemung im Staedtebau und Siedlungswesen, muss dafuer sorgen, dass grundsaetzlich mitgestaltet werden kann. Das fuehrt zur kritischen Durchdringung der Bauvorhaben und kann zur Optimierung genutzt werden. Im Falle dieses Bauvorhabens scheint eine sinnvolle Veraende- rung des Projektes notwendig zu sein.
Die Verknuepfung E-Car + Solar-Haus scheint mir ge- rechtfertigt. Die Reduzierung auf Karabag + Nachteile halte ich fuer fragwuerdig. Besonders das Induktions- problem fuer Menschen mit Herzschrittmacher darf ueberhaupt nicht vorhanden sein.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Es waren natürlich nur eventuelle auf das spezielle Projekt bezogene Förderungen gemeint, nicht die jeder andere auch in Anspruch nehmen kann.

Allgemeine Förderungen sind an die jeweiligen Bedingungen gebunden. Ein darüber hinausgehendes Mitsprecherecht lässt sich daraus nicht ableiten.

Was soll "demokratisches Bauen" sein?

Dem ist hier doch Sorge getragen: jeder ist sein eigener Bauherr. Demokratischer geht doch kaum.
Siegfried
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Ich kenne diese Projektstruktur noch zu wenig, also wie sich das vor Ort gibt. Das Auto sieht recht konventionell aus, sodass ich annehme, dass die Ansiedlung auch wenig durchgestaltet ist, und es mehr ein Rechenstueck von Karabag ist, zu Einnahmen zu kommen, die sich rechnen.
Wenn der Steuerzahler subventioniert, besteht erst einmal grundsaetzlich ein Mitspracherecht der Oeffentlichkeit. Diese kann die Subvention oder das Projekt kritisieren und kann mitgestal- ten. Sie kann aber auch darauf verzichten, mitzu- gestalten.

Bauvorhaben geschehen in einer Gemeinde. Folg- lich haben die Gemeindemitglieder ein Mitsprache- recht, das sie in Anspruch nehmen koennen. So kann zum Beispiel eine oeffentliche Versammlung gefordert werden, das Projekt kritisch unter die Lupe zu nehmen, um Verbesserungen durchzu- setzen oder das Projekt ungebaut zu lassen. Ob die Gemeindemitglieder das wollen, ist ein ganz anderes Problem. In der Regel wissen sie nichts von ihrem Mitspracherecht und waehnen sich als Untertanen einer Obrigkeit. Eine Gemeinde sind jedoch alle Mitglieder der Gemeinde, die in ihren Geschaeften nur durch gewaehlte Ver- treter und die Verwaltung unterstuetzt werden.

Eine Basis des Denkens, die grundsaetzlich signalisiert, das bei Bauvorhaben an die Mitwirkung zu denken ist. Bei solchen Pilotprojekten, bei denen es darum geht, die E-Cars durchzusetzen und zu anderen Verbrauchs- und Siedlungsstrukturen zu kommen, ist demokratisches Bauen besonders wertvoll, weil dann die Idee in der Oeffentlichkeit Wirkung entfalten kann. Genauso kann gute Kritik zur Verbesserung der Siedlungsidee fuehren.

Du sagst, jeder kann hier machen, was er will? Das ist aber nicht so, da ja in einer Gemeinde gebaut wird, deren Gemeindemitglieder sich selbst verwalten. Karabag taete natuerlich gut daran, einen oeffentlichen Diskurs zuzulassen, weil das grosse Oeffentlichkeit schafft und Optimierungsideen aufkommen laesst.
Bei jedem Einzelbauvorhaben haben die Nachbarn zuzustimmen. Sie koennen Bedenken anfuehren und Oeffentlichkeit einfordern, bevor sie zustimmen oder ablehnen.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Das Preisniveau und damit potentielle Verkaufbarkeit und ausreichende Größe der Zielgruppe ist nur deshalb gegeben, weil neben allen abgreifbaren Förderungen verfügbare Produkte aus dem Regal kombiniert werden, die eben nicht durch den Aufwand einer nachträglichen 'Durchgestaltung' verteuert wurden.

Das dürfte der Zweck des Unternehmens sein.

Nein. Jeder der schon mal Bauherr war weis, dass es kaum einen größeren Gegensatz als zu 'jeder kann hier machen, was er will' gibt.
, auf diese Idee kann man nur kommen wenn man noch nie Bauherr

Das ist glücklicherweise nicht so. Ansonsten würden alle Einzelbauvorhaben Rechte verletzen.

Sie können das. Nur haben sie nicht notwendigerweise einen Anspruch, dass dies auch berücksichtigt wird.
Siegfried
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Wenn Du in der Politik und gleichzeitig im Architekturbuero arbeitest, sieht Du sehr rasch die Grenzen dessen, was die Bauherren machen koennen. Die Bebauungsplaene schreiben etwas vor, die Grundstuecknachbarn muessen auf einem Formular dem vorgesehenen Projekt zustimmen.

Die Nachbarn muessen zustimmen. Wenn sie das nicht tun, geht die Angelegenheit zunaechst in die Verwaltung. Wenn sich groesserer Widerstand einstellt, beschaeftigt sich der Stadt- oder der Gemeinderat oder Kreistag damit. Auch auf dem Gerichtsweg koennen Bauvorhaben ge- kippt werden oder koennen Abaenderungen erzwungen werden, wenn die Nachbarn Unzumutbarkeiten sehen und das plausibel machen koennen. Normalerweise eini- gen sich die Nachbarn. Auch wenn sich Buergerinitiativen bilden und eine Buergerversammlung erzwingen, auf der die Probleme vorgetragen werden sollen, kann das Pro- jekt aufgeschoben werden, bis eine einvernehmliche Loesung erreicht ist.
Normalerweise gibt es keine Probleme bei Bauvorhaben. Die Verwaltung nennt Auflagen, die muessen erfuellt werden. Der Bauherr kann eine Sondergenehmigung vor dem Gemeinderat bzw. im Bauausschuss beantra- gen. Wenn zugestimmt wird, kann er sein Bauvorhaben errichten.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Auf das Baurecht welches Bundeslandes beziehst du dich dabei? Das NRW-Baurecht kennt keine generelle nachbarliche Zustimmungpflicht.

Hallo? Hier geht es um den Neubau von Einzel und Doppelhäusern. Die Nachbarnn sind meistens Bauhernn in ähnlicher Lage, woher soll es dabei zu einem Widerstand kommen?
Siegfried
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Fuer Rheinland-Pfalz haben ich mir die Rechte der Ge- meindemitglieder durchgearbeitet. Es kann in den anderen Bundeslaendern Verschiedenheiten geben. Das Baurecht ist auf Landesebene angesiedelt. Ich rede nur von Faellen, wo Buerger initiativ werden, um Bauvorhaben unter kritische Ueberpruefung zu stellen.

Ich kenne das Karabag-Projekt, wie schon erwaehnt, nicht genau. Die Unruhe in den Gemeinden koennte daher kommen, zu meinen, wenn das Beispiel Schule macht, haben wir in Zukunft Baugebiete, in denen Autos zusammen mit dem Grundstueck oder Wohn- haus zu erwerben sind. Es gibt jedoch Leute, denen an Autos rein garnichts liegt.
Bei Siedlungsbloecken existiert manchmal der Ver- such, das Mitmieten eines Garagenstellplatzes zu erzwingen. Im Westerwald hatte das in einer Klein- stadt dazu gefuehrt, dass die Bewohner dieser Blocks fast alle die Buergersteige im Wohngebiet vollparkten. Mit der Gesamtproblematik musste sich dann der Stadtrat beschaeftigen. Der Mietzwang musste aufgegeben werden.
Bei dem Karabag-Projekt stellt sich mir die Frage, ob der Zwang sozusagen auf unendliche Zeiten besteht. Ein Auto kann durch Unfall verloren gehen und ueberaltert, also wird aus dem Verkehr ge- zogen. Wenn dann immer noch der Zwang zum Kauf eines Karabag-Autos besteht, wird die Sache obskur.
K.L.
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Am 04.09.11 21:57, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

...
Das steht so in keiner LBO! Du schilderst hier Deinen _Glauben_, kein Wissen. Leider ist Dein Glauben nicht belegbar - ärgerlich, aber wahr.
F'up nach d.s.a gesetzt, da für die anderen Gruppen nicht weiter relevant.
--
Rolf Sonofthies

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Photovoltaikanlagen werden in Deutschland nicht mit Steuergeldern finanziert.

Karbag verdient sein Geld mit Nutzfahrzeugen. Autos duerfte er auf Elektroantrieb umruesten, weil die deutschen Autobauer dies bisher nicht selbst auf die Reihe gebracht haben. Und wenn er jetzt so eine Neubausiedlung mit definierter Energieerzeugung/Energienutzung/ Mobilitaet auf die Beine stellt, dann macht er es vermutlich auch nur, weil Architekten/Bautraeger/Kommunen dies nicht selbst auf die Reihe bringen. Geld duerfte er vermutlich weder mit den Autos noch mit dem Wohngebiet verdienen. Und falls doch, ist es vernachlaessigbar wenig.
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Das geschieht ueber einen garantierten Abnahmepreis der Stromabnahme. Dieser Geldwert musste gesenkt wer- den, weil die Kosten den Staatshaushalt zu sehr belasteten. Oder war es anders?

Das Problem: ich persoenlich kenne das Projekt zu wenig. Vermutlich wissen wir alle zu wenig ueber die Finanzierungs- struktur und wie die Geldsummen zusammengesetzt sind.
Dass jemand auf die Idee kommt, E-Cars + Wohnhaus als Paket zu sehen, ist ja als Idee gut. Es scheint aber Maengel im Projekt zu geben. Manche for- mulieren so, als sei die Projektstruktur widersinnig, da dies oder das nicht zusammenpasst. R.Krapala schreibt etwa:
"Klar, die Nacht ber wird die Karre entladen und wenn ich dann am nchsten Morgen fahren will ist die Karre leer - ganz tolle Idee."
Dieser Eindruck entstand bei mir auch, als ich Deinen Ein- gangsbeitrag las.
K.L.
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Das Auto ist Teil eines Smart Grids. In dieser Funktion darf das Auto halt nur so weit entladen werden, dass fuer den naechsten Tag noch mehr als genug Strom fuer die benoetigte Fahrstrecke vorhanden ist. Du wirst in den naechsten Jahren zahlreiche Stromverbraucher (Haushaltsgeraete, ...) mit Smart Grid Funktionalitaeten sehen.
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