Ein Haus mit Auto-Batterie

Am 05.09.2011 07:08, schrieb Emil Naepflein:


Benzinbetriebene Standheizung?
Butzo
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"Klaus Butzmann" schrieb

Habt Ihr immer noch nicht begriffen, das ein kalter Akku extrem nachlässt und das nur weil er kalt ist?
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Am 05.09.2011 23:54, schrieb Nicole Luzar:

Welchem Zweck könnte eine Heizung dienen?
Butzo
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Am 06.09.2011 00:02, schrieb Klaus Butzmann:

Du willst also mit einer Benzinbetriebenen Standheizung den Akku eines Elektroautos auf Temperatur halten, ja? Bei einem Fahrzeug, das - im Wesentlichen wegen des Akkus - wenn überhaupt nur dann praktikabel ist, wenn es 90% der Tageszeit herumsteht. Hab ich das richtig verstanden?
Ein Elektroauto, das beim Rumstehen - also praktisch den ganzen Tag - Benzin frißt. Dämlicher gehts kaum.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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"Erhard Schwenk" schrieb

Ach, wir machen einfach beheizte Garagen zur Pflicht - vor jedem Frisör usw ...
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On 09/06/2011 12:20 AM, Erhard Schwenk wrote:

Warum denn beim Rumstehen? Whrend der Nutzung muss die Temperatur passen, was beim Rumstehen passiert, ist egal (solange der Akku nicht einfriert)
Selbst bei Bleibatterien, die tatschlich bei Klte weniger Kapazitt haben, verschwindet die Energie ja nicht, wenn der Akku abkhlt.
Bei Lithium-Ionen-Akkus geht - wenn man wikipedia glaubt - nicht einmal die Kapazitt bei Klte zurck, sondern "nur" der Innenwiderstand hoch.
MfG, Heiko
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Heiko Rossmann schrieb:

Wenn die Energie nicht verschwindet, kann sich die Kapazität nicht verringert haben.

Wodurch sich in beiden Fällen nicht die Kapazität, sondern die unter den Betriebsbedingungen entnehmbare Ladung geändert hat - es also den konstruierten Unterschied gar nicht gibt.
Der einzig verbleibende Unterschied ist, dass ein Starterakku härtere Betriebsbedingungen als ein Traktionsakku hat, wodurch temperaturbedingte Änderungen mehr auf das Gesamtsystem durchschlagen.
Siegfried
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"Siegfried Schmidt" schrieb

Ja, der Starterakku versagt beim Start und der Traktionsakku bei der Traktion - und nu?
Trotz Dummschwafel keine Lösung!
Und war der Akku erstmal unterkühlt ist die Kapazität weg -die kommt beim Auheizen auch nicht wieder.
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Nicole Luzar schrieb:

Ein in der Spitzenleistung und Reichweite eingeschränkter Fahrzeugantrieb erfüllt immer noch die meisten Transportaufgaben, ein Anlasser bei dem die Spitzenleistung nicht mehr zum Anwerfen des Antriebs reicht verhindert die Transportleistung komplett.

Wenn du den Unterschied nicht erkennst ist es nicht mein Problem.

Dann wäre der Akku irreparabel geschädigt. Darum gings bislang aber gar nicht.
Siegfried
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"Siegfried Schmidt" schrieb

mal abgesehen davon, das dies nicht stimmt, war das so auch nicht die Frage.
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Nicole Luzar schrieb:

Natürlich stimmt es. Ansonsten könnte ein Fahrzeug mit Saugmotor seine Insassen nicht über den Col de la Bonette transportieren. Und auch ein Radfahrer käme da nicht drüber.

Die Frage lautete 'und nu?' und wurde beantwortet.
Siegfried
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On 09/06/2011 01:29 PM, Siegfried Schmidt wrote:

Sie knnte bei niedrigen Temperaturen nicht nutzbar sein - wie das bei hohen Entladestrmen bei Bleibatterien ja auch der Fall ist. Ich wei nicht, wie das exakt aussieht, man findet aber sehr viele Quellen dafr, dass bei Bleibatterien bei Klte nicht die volle Kapazitt zur Verfgung steht. Kann natrlich auch alles falsch sein.

Und dass beim Traktionsakku, der ja nicht nur kurzzeitig belastet wird, am erhhten Innenwiderstand mehr Leistung abfllt, die den Akku aufheizt, wodurch der Innenwiderstand sinkt -> Problem vielleicht schon gelst?
Was ich aber im Wesentlichen aussagen wollte: Selbst wenn man eine Zusatzheizung einbaut, muss die nur whrend der Fahrt heizen, nicht etwa im Stand.
MfG, Heiko
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Am 05.09.2011 23:42, schrieb Klaus Butzmann:

Möglich. Warum dann nicht gleich Kraft-Wärme-Kopplung? Und siehe da - auf einmal ist man schon wieder beim alten Verbrennermotor. Evtl. auch als Hybridantrieb.
--
Servus
Christoph Müller
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wrote:

29.000 Euo für ein großes Auto ist auch ein grosser Batzen Geld.

LiFePO4 Zellen gehem mehr in Richtung 4.000-10.000 Zyklen.
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Am 05.09.2011 07:08, schrieb Emil Naepflein:

Interessante Sache.
Aber: Warum fahren wir dann immer noch mit Bleiakkus als Starterbatterie durch die Gegend?
Ich habe mal nach LiFePO4 gegoogelt. Der Wikipedia Artikel gibt außer Behauptungen nicht viel her. Es wird aber auf eine Firma A123Systems verwiesen, die auf Basis einer Entwicklung des MIT seit 2005 LiFePO4 Akkus herstellt.
Interessant ist deren Aktienkurs. Anfang 2010 sind die mit 12,5 € gestartet. Dann ging es kurz hoch bis ca. 17,5 €. Der aktuelle Kurs liegt bei ca. 2,5 €.
Ähnlich sieht es bei BYD aus. 2007 mit ca. 6 € gestartet. Dann auf ca. 1 € abgestürzt. Anfang 2010 bis auf ca. 7,5 € gestiegen und inzwischen wieder bei 1,4 €.
Meiner Meinung nach ist das Thema Elektroauto eine große Spielwiese für Abzocker.
Und die tollen technischen Daten, vor allem die 4.000 - 10.000 Ladezyklen, möchte ich ersteinmal in der Praxis gesehen haben.
Hat denn schon irgendjemand hier einen LiFePO4 Akku in den Fingern gehabt, z.B. als Notebook Akku o.ä., und wirklich ausgiebig getestet?
Gruß
Stefan
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Stefan wrote:

Das dürfte vor allem technische und finanzielle Gründe haben. Neulich las ich in einer Motorradzeitschrift von einem Lithium-Starterakku für Motorräder. Dort kommt es auf jedes Kilo an, weswegen die zwei bis drei Kilo, die eine Li-Starterbatterie weniger wiegt als ein Bleiakku, gerne genommen werden. Als Nachteile wurden allerdings der hohe Preis (300 Euro versus ca. 100 Euro für einen Blei-Gel-Akku und ca. 50 Euro für eine Blei-Säure-Batterie) und die mangelnde Kältefestigkeit genannt. Ich gehe davon aus, dass Wettbewerbsmotorräder und Rennwagen, soweit sie eine Starterbatterie haben, heute schon mit Lithium herumfahren.
Frank
--
Jetzt neu: Zonenblog - Das Weblog zur Kemperzone: http://www.zonenblog.de


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On 2011-09-05 09:55, Frank Kemper wrote:

Kältefestigkeit als Problem bei Motorradfahrern ?!?
Ich lach mich kaputt!
Die meisten Motorradfahrer sind doch Warmduscher und Weicheier, welche die Maschine schon bei 10 Grad in den Winterschlaf schicken.
Ich fahre jedenfalls jeden Winter durch mit meinem Elektroroller
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
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Wie machst Du das? Schreiben doch so viele, dass das nicht geht! Keine Kapazität, die Batterie mus geheizt werden usw...
Andreas
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On Mon, 05 Sep 2011 08:46:08 +0200, Stefan

Weil die Dinger relativ billig sind, wenig komplizierte externe Beschaltung brauchen (Ladesystem), und sich fr eine Lebensdauer von einigen Jahren im Automobileinsatz als einigermaen zuverlssig erwiesen haben. Sie sind ber Jahrzehnte in Strken und Schwchen gut bekannt.
Trotzdem sind heutige Starterbatterien (plus Generator, Anlasser) inzwischen grte Pannenursache, vermutlich hauptschlich am Winteranfang.
http://www.adac.de/_mm/jpg/pannenstatistik_Diagramm_2010_600x400_74036.jpg
An sich wre es dort mal Zeit fr Ersatz, die Blei-Akkus wiegen ja auch einiges, was in Zeiten von Leichtbau-Bestrebungen nciht mehr so richtig reinpasst.
ABER: Heute gibt's auch in den meisten Hybriden und sogar E-Autos (trotz des groen Traktionsakkus) weiterhin auch einen Blei-Akku frs 12V-Bordnetz. Hier z.B. ein Nissan Leaf:
http://image.motortrend.com/f/28963490+w786+ar1/2011-nissan-leaf-engine.jpg
rechts ist der Blei-Akku.
Ralf
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Am 05.09.2011 11:02, schrieb Ralf Koenig:

Das war eigentlich eher eine rhetorische Frage ;-)

Klar, ist alles bekannt.
Viel interessanter finde ich die Bewegungen in den Aktienkursen einschlägiger Firmen. Das ist für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass es primär darum geht, Geld von Investoren einzusammeln und nicht darum, eine neue Technologie marktreif zu machen.
Ich denke mal, eine der nächsten Krisen wird duch eine Öko-Blase ausgelöst.
Gruß
Stefan
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