Hi Axel,
Ich bin da jetzt nicht wirklich der Fachmann, gehe aber davon aus, dass die Hilfswicklung nicht so ungedämpft ausgelegt ist, dass da nennenswerte Resonanzen entstehen werden.
Marte
Hi Axel,
Ich bin da jetzt nicht wirklich der Fachmann, gehe aber davon aus, dass die Hilfswicklung nicht so ungedämpft ausgelegt ist, dass da nennenswerte Resonanzen entstehen werden.
Marte
Die Spannung an der Hilfswicklung soll aber zur Spannung an der Arbeitswicklung (also der Netzspannung) möglichst um 90° phasenverschoben sein.
Im Zeigerdiagramm beginne ich mit einem Zeiger für die Spannung an der Hilfswicklung mit Länge 1 bei 0°. Angenommen, die Hilfswicklung hat einen cos phi vom 0.75. Eine Hilfslinie für den Strom bei 41°, der fließt auch durch den Kondensator. Die Spannung am Kondensator liegt also Richtung 41° + 90° = 131°. Von der Spitze des ersten Zeigers addiere ich einen Zeiger für die Spannung am Kondensator in Richtung 131°. Der Zeiger soll so lang sein, dass er die 90°-Achse erreicht. Dort endet dann auch ein Zeiger vom Nullpunkt für die Arbeitswicklung (= Netzspannung). Dort tritt auch wieder phi auf. Das Verhältnis von Kondensatorspannung zu Netzspannung ist also
1 / cos phi = 1.33. Aus der Konstruktion ergibt sich sofort, dass die Spannung am Kondensator /immer/ größer ist als die Netzspannung.Marte Schwarz schrieb:
Dass 230 VAC bereits etwa 325 Vp sind, ist dir sicher klar. Ebenso dürfte naheliegen, dass z.B. 310 VAC auf deinem Voltmeter 310 VAC meinen und nicht 310 Vp. Ich hab da so eine neopositivistische Ader und neige dazu, erst das wirklich zu glauben, was ich gemessen habe. Und so 300-350 VAC an der Hilfswicklung sind durchaus normal. Und am C eben auch. Leider.
C dürfte ein fauler Kompromiss sein zwischen Anlaufmoment, Leerlaufverlust usw.
Was ein 400 VAC VDR am Kondensator helfen könnte, wäre interessant.
Der Betriebskondensator, den ich im Trockner gewechselt hatte, ist mit 450 VAC beschriftet. Die wussten also durchaus, was Sache ist. Allerdings allein schon von der Baugrösse ist das nicht wirklich möglich. Tonfeng Electronics. Markenware hat etwa doppeltes Bauvolumen. Aufgedruckter C-Wert 6.5 uF, gemessen jetzt 1.38 uF. ESR 0.05 Ohm oder so was, schwer zu messen, scheint sehr gut zu sein.
Merkwürdig. Motorbetriebskondensatoren und Kondensatoren in "Kondensatornetzteilen" stehen nicht nur bei mir ganz oben auf der Liste. Die Vorschaltkondensatoren bei den Thyratron- Heizungen in Excimerlasern sind auch so ein trauriges Kapitel.
Was der Ersatz der Kondensatoren im 1 MVA Umrichter gekostet haben, versuche ich nochmals rauszufinden, habs leider vergessen, aber lustig war das nicht. 60k oder so.
Am 26.08.25 um 14:16 schrieb Rolf Bombach:
Dann kaufe gleich Qualität.
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