Re: Zulaessige Toleranz von Stromzählern

Dec 16, 2003 8 Replies

Am Tue, 16 Dec 2003 19:55:07 +0100 schrieb Tom Berger:


snipped-for-privacy@web.de (Martina) schrieb:
>
>>Eine zwoelfstuendige Ueberpruefung meines Drehstromzählers (1971) bei
>>einer Last von 150Watt hat ergeben, dass 11% mehr Strom abgerechnet
>>als tatsaechlich verbraucht wird.
>
> Womit hast Du die Last gemessen?
>
> Gruß
> Tom Berger

X-Up2 + fup2 de.sci.ing.elektrotechnik



Ich denke mal das passt eher in diese Newsgroup. IMHO sind 11% deutlich zu viel, aber ich kenne die Vorschriften nicht.



Gruß,



Bennet


Hallo,

was war denn das f=FCr eine Last, wurde sichergestellt das kein anderer=20 Verbraucher gleichzeitig ein paar Watt gebraucht hat?

Wenn man einen pr=E4zisen Leistungswiderstand von 352,667 Ohm nehmen=20 w=FCrde, dann w=FCrden bei Nennspannung von 230 V genau 150 W verbraucht.=

Wenn aber die Spannung nur um 5,35 % h=F6her w=E4re, dann w=FCrden schon =

11 %=20 mehr verbraucht. Vermutlich war das ein altes Ger=E4t das bei 220 V genau 150 W verbraucht= =20 h=E4tte, das verbraucht dann bei 230 V 9,3 % mehr, der Rest wird von=20 anderen Verbrauchern verursacht oder es waren halt doch nicht genau 150 W= =2E Bei einer Gl=FChlampe reichen nur wenige % =DCberspannung vom Netz aus da= mit=20 diese gleich 11 % mehr verbraucht.

Ohne genaue Messung von Spannung und Strom n=FCtzt so ein Test gar nichts= =2E

Bye

Hallo Franz,

Mit welchen Fuß bist du heute aufgestanden?

Das fup stammt nicht vom Ursprungsposter, dieser hat nicht auf den Aufdruck einer Lampe, sondern auf die Anzeige eines Gerätes geschaut, daß lt. Beschreibung die Wirkleistung mit max +/-2% Abweichung anzeigt.

Wobei es immer noch sein kann, daß anderweitige Verbraucher oder die Netzspannung außerhalb der Spez. des Meßgerätes war.

Siegfried

## Jo moi, Franzl, recht host.

Es gruesst Dich Guido

Haupzache, das Adrenalin iss wech :-))

nur keine Details

MfG

Was ist das für ein Zähler? Wie gross ist der Nennstrom? Ist das ein Grossbereichzähler? Diese neigen bei Belastung unter

10% ein bisschen zum Phantasieren. Ist die Kiste überhaupt beglaubigungsfähig? Inzwischen wurde übrigens von 220v auf 230V umgestellt, bei gleicher ohmscher Last sind das beinahe 11% mehr Leistung, wie Uwe schon schrieb. Vielleicht ist auch der Schwachlastabgleich falsch eingestellt, aber unwahrscheinlich, der sollte für 20% Spannungsabweichung keine sichtbare Änderung zur Folge haben. Sonstige Gründe: Endlos. Ich hab ein altes E-Technik-Buch, da sind ca. 20 Seiten oder noch mehr nur über Zählerfehler...

Glaub ich nicht. Glühlampen U/I ist weniger steil als Ohmscher Widerstand; bei tiefen Temperaturen sogar recht nahe an Konstanstromquelle.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

I schliaß mi oo (sell isch schwäbisch)

Rudi __________________ Kleine Bemerkung: Beglaubigung, Eichgesetz usw...

Wenn einer Interesse hat, dem könnte ich per e-mail einige Fehlerkurven zusenden.

Rudi

? Bei mir sind das immer noch 9,3% mehr Leistung. :-) Okay, grob gerundet 10% aber 11% ? Gruß Andy

Grob gerundet 10%, sind beinahe 11% ;-)). Ich meinte damit, dass man dadurch in die Gegend erklärbarer Zählerabweichungen kommt.

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