Ultraschallwandler selber bauen/kaufen

Hey, ich versuche gerade zwie Ultraschallwandler aufzutreiben, die beide jeweils um die 5 bar in Wasser Schallamplitude haben, und jeweils bei
den beiden Frequenzen 1 MHz und 1.010 MHz arbeiten. Bisher konnte ich noch nichts passendes finden also habe ich mir überlegt die beiden selber zu bauen.
Woher ich die Piezokeramiken bekommen kann für die Wandler weis ich, wie ich die Wandler selber aufbauen muss, da habe ich gute Informationen gefunden.
Was mir jetzt aber noch fehlt, ist folgendes: Ich benötige zwei Spannungsquellen mit jeweils 240 V eff. Amplitude und bei den zwei Frequenzen 1.MHz und 1.010 MHz.
Kann mir jemand sagen, woher ich so was bekommen kann, oder wie ich so was bauen kann. Ich habe mir überlegt, entwedet einen Oszillator zu nehmen und das Signal von diesem nachher zu verstärken, mit einer Verstärkerschaltung. Oder aber einen Funktionsgenerator zu nehmen und dessen Signal heraufzutransformieren, oder zu verstärken, wenn aber jemand von euch eine tolle idee hat, wie ich das machen kann nur zu
Heiko
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heiko ackermann wrote:

Hough!
...
Wie viel VAR brauchst denn, schätzungsweise? -> wie viel nF haben die Piezos? -> Wie viel Watt bringst ins Wasser zusätzlich?
Frag die Leute bei den Amateurfunkern, die wissen, wie du 1 MHz erzeugen kannst und auf deine Platte kriegst. Das ist ein etwas abgewandelter Kurzwellen- umgebaut auf Mittelwellensender (~300m Wellenlänge), mehr nicht.
Schau im Telefonbuch oder sonstwo unter DARC in deinem Ortsbereich, da findest du einen Ansprechpartner, der dir weiterhilft. Aber sei ja nicht pampig, die mögen das nicht :-}
Die wissen auch, daß du das gar nicht darfst und wie du die Erlaubnis dafür kriegst, daß du es trotzdem darfst. Könnte ja sein, daß du mit deinem Gerät einen Jumbo auf dein Haus hereinlotst :-)))
MfG
--
Paupertas omnium artium repertrix


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"Franz Glaser (KN)" schrieb:

<Schlagzeile> Jumbo in Reinigungsbad notgewassert---blitzsaubere Landung </Schlagzeile>
CNR, Dieter
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Am Sun, 16 Jan 2005 22:19:43 +0100 hat Franz Glaser (KN)

Wieso soll er das nicht dürfen, seit wann gibt es für Ultraschall solche Beschränkungen? Die - in diesem Fall unnötige und unerwünschte HF-Abstrahlung muß er natürlich durch geeignete Maßnahmen abschirmen und unterdrücken.
--
Martin

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Martin Lenz wrote:

Jetzt red reín Dünnbrett, im Ernst! So wie er hier gefragt hat, hat er von den einschlägigen Seiteneffekten keinen blassen Schimmer, er ist ein Physiker, für den 150W bei 1MHz nur eine andere Zahl als 100mW bei 100Hz ist. Das ist kein Vorwurf und auch nicht abwertend sondern einfach nur fachübergreifende Information.
Die Abschirmung, die er für seine Versuchsanordnung benötigt, die braucht das Fachwissen eines Experten und nicht bloß ein abgeschirmtes Kabel. Deswegen habe ich ihn auf die Amateurfunker hingewiesen.
Daß sich in so manchen universitären Versuchslabors keine Sau um die einschlägigen Vorschriften kümmert, das ist mir nicht neu aber ich muß als geprüfter Amateurfunker den Warnungshinweis abgeben.
Dazu bin ich verpflichtet. Und da kannst du jetzt das "natürlich" einsetzen, das in deinem Satz oben ziemlich deplaziert gewesen ist.
MfG
--
Paupertas omnium artium repertrix


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heiko ackermann schrieb:

Das Erste, was mir dabei einfällt ist, dass 5 bar Amplitude ja 5 bar + und 5 bar - bedeuten. - bedeutet ja Unterdruck. Vakuum ist schon bei -1 bar erreicht. Es wird also auf jeden Fall zu Dampfblasenbildung kommen, wenngleich diese auch sehr klein sein werden. Aber diese Dampfblasen werden im nächsten Moment schon wieder implodieren. Nun ist Wasser ziemlich inkompressibel. Was dann passiert, heißt Kavitation. Im Klartext: Es werden Kräfte frei, die dir die Kristalle aus deinen Werkstoffen herausschlagen und Moleküle knacken werden. Wenn ich dann MHz lese, dann kannst du wahrscheinlich von einer Lebensdauer deiner Apparatur von wenigen Sekunden bis Minuten ausgehen. Dann hat sie sich wahrscheinlich in kleinste Brösel aufgelöst. Willst du damit Nanopartikel produzieren? Wäre vielleicht eine Möglichkeit.
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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Christoph Müller wrote:

... es sei denn, das Wasser hat eine Hooksche Elastizität und federt zurück. Wer weiß, was dem Wasser so alles einfällt bei 1 MHz longi- tudinalwellen.
Ich entsinne mich, als alter Ultraschaller, keine Dampfblasen gesehen zu haben und mein Sohn, der mit Ultraschall im Mutterleib wochen-, nein monatelang traktiert worden ist, hat auch keine Dampfblasen in seinem Körper. Da gab es Einzelpulse und bursts und Dauersignale, von 500kHz bis 6MHz in allen Leistungsklassen. Mit Aquasonic-Gelee zum Ankoppeln.
Schwangere Frauen hatten damals gar keine Ausweichmöglichkeit, sie mußten herhalten für in vito Erprobungen der neuesten Erfindungen aus den Labors :-)))
Von meinem ersten Sohn gibts immer noch mehr pränatale Fotos als postnatale bis zur Sponsion. Und jetzt erlaube ich mir auch ein wenig OT hier: die Abtreiber-Theorie, wonach ein Fötus nur ein Zellhaufen sei, ist ein kompletter Blödsinn. Der Fötus ist nix sonst als ein Kind im Entwicklungsschritt _vor_ dem Schlüpfen aus dem Ei.
MfG
--
Paupertas omnium artium repertrix


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Am Mon, 17 Jan 2005 09:48:35 +0100 hat Christoph Müller

Was du beschreibst, ist ziemlich genau das Prinzip des Ultraschallreinigens. Der erwünschte Werkstoff sollte schon beständiger sein, als die Verschmutzung, sonst ist das Reinignungsverfahren ungeeignet. Wir wissen natürlich nicht, ob der OP wirklich ein Reinigungsgerät bauen will oder warum er hierbei so genau definierte Frequenzen braucht.
--
Martin

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Martin Lenz wrote:

1 MHz ist fürs Reinigen schon übertrieben hoch, tät ich vermuten. Mir scheint eher, daß er auf was telemetrisches hinspitzt. Das Wasser hat eine Schallgeschwindigkeit von 1450m/s (ca.) und mit 1MHz kann er entweder mit dem Dopplereffekt auf die Durchfluß- geschwindigkeit aus sein oder irgendwelche Partikel messen wollen oder gar ein geometrisches Verfahren im Kopf haben. Vielleicht was aus der Biologie.
Mit 5W will er offensichtlich ziemlich tief eindringen.
MfG
--
Paupertas omnium artium repertrix


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Am Mon, 17 Jan 2005 17:15:29 +0100 schrieb Christoph Müller

Die Leistung kann je nach Größe des Gerätes perfekt passen - ist mWn so ca. die gleiche wie das Gerät in der Firma hat, es sollen halt nicht nur Eurokarten hineinpassen. Die 2 genauen Frequenzen passen aber nicht so dazu. Mal sehen...
--
Martin

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