Re: Sender selber bauen

Andreas Meissner tut geschreibselt haben:

> Weil mein Conrad-Sender mir etwas zu unflexibel geworden....
> >...überlege ich mir, einen Sender selber zu bauen.
>
> > Diese ganze Datenfülle soll dann von einem Microcontroller mit
> > vielen (auch externen) AD-Wandlern so aufbereitet werden, dass
> > man sie auch dem HF-Modul zumuten kann, also nach PPM oder einem
> > PCM-Verfahen codieren. Dabei müssen dann natürlich, je nach
> > Modell, nicht immer alle Kanäle übertragen werden. Ich glaube,
> > hier liegt die meiste Arbeit drin.
>
> Hei.
> Heisses Thema, auch ich würde gerne bei einigen meiner Sender den
> HF-Teil abkoppeln und davor einen PPM Signal Modulator auf
> Atmel Basis ranpopeln.
> Wie man aber hier das Signal aufbereitet ist mir noch völlig unklar
> da ich gerade meine ersten Schritte mit Bascom mache.
Bei meiner Conrad-Anlage gehen Nadelimpulse mit TTL-Pegeln in den
HF-Teil. Das könnte man z.B. mit dem 16bit-Timer ganz einfach lösen.
Wenn du C kannst, würde ich dir das Programmpacket WinAVR empfehlen,
das kostet nix und enthält alles notwendige.
Über den Rest mache ich später Gedanken.
> Wenn du da weiter bist würde mich das sehr interssieren.
AVRs kann ich programmieren (zumindest für meine Zwecke
ausreichend), über den Rest habe ich mir noch nicht so viele
Gedanken gemacht.
Ein paar Ideen habe ich aber schon gesammelt:
- wenn möglich nicht nur 2 sondern 4 Plätze für "große" Knüppel
- Modellspeicher auf austauschbarem Speicher (evtl. Chipkarten)
- halbwegs klare Menüführung mit alphanumerischem LCD
- Versorgung aus Lipo mit integriertem Ladegerät
- *viele* Zusatzkanäle mit kleinen Knüppelchen
- viele digitale Zusatzfunktionen
- Blinkerfunktion, die sich nach der Kurve wieder selbst
zurückstellt programmierbar
- wenn es die Empfänger nicht zu sehr verwirrt, erst ein paar Kanäle
PPM, dann den Rest PCM (aber nicht unbedingt die volle
Aktualisierungsrate)
Wär natürlich Prima wenn man seinem Sender ein 4x20 stelliges
> Display verpassen könnte mit eigener Software die kein
> Handbuch benötigt.
Für den Anfang muss ein 2x20-LCD reichen, das habe ich nämlich da.

Sicher, rechnen lässt sich das nicht. Aber andere bauen auch
> Modelle aus Streichhölzern... ;-)
Wenn man den Aufwand mit berücksichtig nicht, aber soll man sowas im
Modellbau? Das Ergebnis zählt, sonst nix.
Matthias
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Matthias Kordell
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Hi Matthias
Ala James Bond? :-)
Diese Funktion würde ich als Modul im Modell packen.
Willst du den Empfänger auch selber bauen?
Ich glaube alleine Porto und Mindermengenzuschlag für diverse Bauteile wird teurer als eine neue Anlage.
Auch wenn du das HF-teil kaufst, muss dann nicht trotzdem die Anlage abgenommen werden?
Gruss Frank
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Frank Sertic
Frank Sertic kritzelte:
Seinerzeit bekam ich per Anruf eine Lizenz zum betreiben einer Eigenbau Fernsteuerung mit einer Sendeleistung von max 1W. Kosten, 50 D-Mark für 10 Jahre gültig. Ausgestellt von der Deutschen Post.
...abgebucht wurde damals sogar von der Telefonrechnung...
Gruss, Andreas
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Andreas Meissner
Hallo Matthias,
Matthias Kordell schrieb:
wenn Du in einem Verein bist, rechne auch durchaus mal mit Gegenwind von Seiten der Vereinskameraden. Die haben n=E4mlich Angst um Ihre sch=F6nen Modelle und landen garantiert sofort, wenn Du Deinen Sender in Betrieb nehmen willst.
Ciao Klaus
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Klaus Wensing
Ruediger Zoll schrub:
Aber ja, du volkommen recht. Jetzt wo du es sagst.
Übrigens war das seinerzeit für alle AM Anlagen fällig, deren FTZ Nummer am Sender auslief und die nicht die entsprechende Verlängerung beantragten.
Mich konkret betraf das mit einer Multiplex Royal, die ich kurz vorher für 800 Mark mit etwas Zubehör gebraucht beim Händler kaufte. Deshalb war die so *billig*.
Das war so ca. 78.
Erschreckend wenn man überlegt, welche Billigheimer heute so mit AM Anlagen ungenehmigt rumfunken.
beste Grüsse, Andreas
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Andreas Meissner
Hallo Andreas "Andreas Meissner" schrieb >
Hm ich mußte sowas immer mit der Telefonrechnung bezahlen. Nix abbuchen wurde daraufgeschlagen.
SCNR Friedhelm :-)
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Friedhelm Hinrichs
Frank Sertic tut geschreibselt haben:
Kenn ich nicht, gibt es irgendwo Bilder davon?
Das wäre auch eine Möglichkeit.
Nicht unbedingt komplett, daher die PPM für die unteren Kanäle. Ich will sie nur ein wenig erweitern, ein kleiner µC wird dann den PCM-Teil auswerten und je nach Modell sinnvoll ausgeben. Wenn ich aber auf 433MHz oder 385THz arbeiten will (zusätzlich zu 40MHz durch Austausch des HF-Teils), muss ich die Empfänger leider selber bauen.
Wieso Mindermengenzuschlag? Alles was ich verbauen will (z.B. so "Spezialbauteile" wie ein ATmega16) kann ich bei Reichelt, Conrad oder im lokalen Elektronik-/Modellbaufachhandel kaufen. Teile, die es dort nicht gibt, werden nicht verbaut.
Dann müssten doch auch alle Anwendungen, die mit einem Funkmodul von Conrad oder so ausgestattet werden, auch einzelnd abgenommen werden.
Matthias
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Matthias Kordell
Hallo Matthias,
Matthias Kordell schrieb:
Selbst wenn Du das HF-Teil selbst baust, muß das heutzutage nicht mehr abgenommen werden. Allerdings: IBKA.
Billiger als ein fertiger Sender wird's aber wohl in keinem Fall.
Gruß Martin
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Martin Schoenbeck
Einen James Bond mit vier Händen würde ich auch gerne sehen. Oder wozu genau braucht man einen Sender mit vier Knüppeln?
Ich finde auch, daß es da eher hingehört. Das mag aber Ansichtssache sein.
Wie du dir das vorstellst, ist mir nicht klar. Willst du auf zwei Kanälen gleichzeitig senden? Oder wie schaffst du es, PPM und PCM gleichzeitig zu übertragen? Warum eigentlich die eine Hälfte so, die andere so?
Wie war das mit den Steuerknüppeln?
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Rolf Magnus
Rolf Magnus tut geschreibselt haben:
Wozu ich die genau brauch, weis ich jetzt noch nicht, aber vielleicht habe ich irgendwann mal nen Bagger oder sowas. Dann wären alle Hauptfunktionen auf den großen Knüppeln.
Ich will erst einige PPM-Impulse senden und direkt anschließend ein PCM-Packet. Ein "richtig dummer" Empfänger müsste dann die PPM-Impulse auswerten und an die einzelnen Kanäle ausgeben und das PCM-Packet abwarten, was er für weitere Kanäle hält (und nicht auswerten kann, weil die Schieberegister zuende sind). Danach kommt eine Pause zur Synchronisation und wieder die PPM-Pulse gefolgt von einem neuen PCM-Packet. So kann man zwar nicht alle Kanäle gleichzeitig per PCM übertragen, was mir aber nichts ausmacht, weil ich die wichtigen Funktionen, die ständig aktualisiert werden müssen, per PPM übertrage. Auf die bessere Störsicherheit der PCM-Übertragung konnte ich bisher immer gut verzichten, meine Modelle können einfach stehenbleiben, ohne Schaden zu nehmen.
42 00 30-62 bei Conrad - 99Cent, bzw. wenn man mindestens 10 Stück verbaut nur noch 89 Cent.
Matthias
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Matthias Kordell
Hallo Matthias,
Matthias Kordell schrieb:
Da wirst Du Dich aber in der Auswahl Deiner Empfänger unnötig einschränken. Warum machst Du es nicht so, wie die Nautic-Modelle, die über zwei Kanäle mehrere andere Kanäle codieren. Hat auch den Vorteil, daß Du für Deine Decodierung erst hinter dem Empfänger ansetzen mußt.
Gruß Martin
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Martin Schoenbeck
Martin Schoenbeck tut geschreibselt haben:
Meinst du? Ich müsste nur das Signal zwischen HF-Teil und Decoder im Empfänger abgreifen und meinem µC zuführen, das sollte bei fast jedem Empfänger gehen.
Hmm, das erscheint mir ziemlich kompliziert. Mit meiner Lösung könnte ich da einen "bequemen" Faltungscode verwenden, wenn ich etwas Fehlersicherung haben will. Nach deinem Vorschlag könnte ich nur wenige Bit/Kanal übertragen und die Fehlerkorrektur erscheint auch nicht so einfach.
Ich müsste aber trotzdem an die Innereien des Empfängers, wenn mir die Kanäle ausgehen.
Matthias
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Matthias Kordell
Hallo Matthias,
Ich hab' ein 8.5m- und auch ein 7.5m-Sendemodul für meine Fernsteuerung ;-)
Ansonsten
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servus, Patrick
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Patrick Kuban
Ach du meinst diese Daumenknubbel aus den billig-Gamepads. Ich hatte an echte Steuerknüppel gedacht, wie sie in käuflichen Sendern stecken. Naja, diesen dingern, die du meinst, würde ich nicht viel zutrauen. Ungenau, wackelig und nicht besonders stabil. Außerdem zentrieren sich die. Du mußt also schon dauernd mit dem Daumen draufbleiben.
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Rolf Magnus
Rolf Magnus tut geschreibselt haben:
Für Zusatzfunktionen genau das richtige. Nur den Knopf dafür muss ich selber bauen (oder den von Mikroantriebe.de oder so nehmen).
Die will ich *zusätzlich* zu den kleinen für die Hauptfunktionen verwenden. Zum Fahren will ich schon was richtiges in der Hand haben.
Bezugsquelle: lokaler Modellbaufachhandel (evtl. auch aus geschlachteten Sendern).
Ich habe mir mal einen Miniknüppel (wenn auch eine leicht andere Version, mit aussenliegendem Schalter) bestellt. Da Wackelt nix und es sieht halbwegs robust aus.
Das ist doch normal und IMHO auch gut so. Für einen Flieger mag das vielleicht nicht gelten, aber meine Modelle sollte lieber anhalten, wenn man die Finger wegnimmt. Sonst droht die Tischkannte, das Ufer, der Grund des Gewässers oder ähnliches. Auch bei den Zusatzfunktionen ist es mir lieber, wenn sie automatisch zur Neutralstellung zurückkehren, wenn man sie nicht mehr betätigt.
Matthias
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Matthias Kordell

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