Defekt im Erdkabel finden

Hallo,
gibt es eine Möglichkeit ein Defekt in einem Erdkabel (80 cm tief
vergraben auf ca. 70 mtr. länge) zu "orten"? Ohne die ganze Strecke neu
aufzugraben?
MfG
Anton
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Anton Obersmeier
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Anton Obersmeier schrieb:
kommt drauf an
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Wolfgang Gerber schrieb:
Oh, eine Gerber-Antwort. :-(
Im mit beginnenden Thread ('Kabelbruch finden', de.sci.ing.elektrotechnik im Juli 2006) ging es darum, die Leitung war allerding auf einer Kabeltrommel, aber das sollte für einige Diagnose-Methoden egal sein.
Das Erdkabel wirst Du so natürlich nicht orten, aber die Entfernung des Bruchs.
Ciao Dschen
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Dschen Reinecke
Prinzipiell ja - erfordert allerdings eher etwas aufwendigere Messtechnik, die dem Privatanwender eher nicht zur Verfuegung steht. Ob sich die Einschaltung einer entsprechenden Firma lohnt, kann ich nicht beurteilen.
Als Primitivversion bei Kabelunterbrechnungen habe ich mal von folgendem Verfahren gehoert (selber nie ausprobiert). Hochspannungsnetzgeraet an Kabel anschliessen. Spannung hochfahren, bis es zu Ueberschlaegen kommt. Mit etwas Glueck soll man den Uberschlag auch durch das Erdreich hoeren koennen, wenn man die Kabelstrecke entlang geht und keine Umgebungsgeraeusche stoeren. Wie gesagt, selber nie ausprobiert, aber mal aus glaubhafter Quelle als machbar genannt.
Gruss Klaus
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Klaus Bahner
Dschen Reinecke schrieb:
typisch - besonders dumme Fragestellungen werden manchmal passend beantwortet.
Und es kommt garantiert ein Kläffer daher, der mich dann deswegen anbellt.
Was bitte kann man dem OP ohne Gegenfragen sagen? Nichts!
"Ich" will kein Erdkabel oder Bruch darin orten! Warum antwortest du Schlauberger nicht dem OP direkt?
Du kennst ja offensichtlich genau den Kabeltyp und die Art des Fehler um eine qualifizierte Antwort zu geben.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Klaus Bahner schrieb:
IMHO eine grandiose Schnapsidee! Und nachher ist das Kabel womöglich vor lauter Durchschlagsstellen gleich an mehreren Stellen kaputt.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Hallo Anton,
Elektrizitaetswerke, Wasserwerke und andere haben dafuer ein Ortungsgeraet. Einfach mal anrufen, was das Auffinden kosten wuerde. Kann nicht die Welt kosten, denn hier (USA) sind wir verpflichtet, vor Erdarbeiten eine kostenlose Nummer anzurufen. Danach kommen alle vertretenen Versorger mit diesen Ortungsgeraeten und berechnen uns dafuer nichts. Ist in D eventuell anders und die Defektsuche auf dem eigenen Grundstueck wuerden sie hier natuerlich auch nicht umsonst machen.
An einem Ende wird dann ein Signal im kHz Bereich eingespeist, meist per Klammerkern. Dann gehen sie mit einer Art Schatzsucher ueber den Boden. Die konnten uns sogar sagen, in welcher Tiefe sich das Kabel an jeder Stelle befand. Sehr beeindruckend. Wenn nur ein Leiter defekt ist, wird es wahrscheinlich aufwendiger, weil man die Messung fuer jede Ader einzeln durchfuehren muss. Hilfreich ist es, vor der Messung Gestruepp wie Disteln und so wenigstens abzumaehen.
Man kann diese Geraete auch mieten.
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Joerg
Wolfgang Gerber schrieb:
Das ist keine Schnapsidee. Die Energieversorger suchen auf diese Art Fehler. Für ein Fernmeldekabel ist diese Methode aber nicht geeignet. Da nimmt man bei Leitungsunterbrechungen Reflektionsmessgeräte und bei ohmigen Schleifen eine Meßbrücke.
Gruss Manfred
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Manfred
Hallo Wolfgang
Wolfgang Gerber schrieb:
Was glaubst du, wie EVUs hauptsächlich Fehler in Kabeln orten?
Erst einmal mit einem Teleflex (Reflektionen am Ende, an Muffen und an der Fehlerstelle) die ungefähre Fehlerentfernung ermittelt, dann wird der Stoßgenerator mit dicken Kondensatoren und Spannungen bis 10 KV angeschmissen. Anschließend wird unter Zuhilfenahme eines Mikrofons die Fehlerstelle ermittelt!
Wenn man Glück hat, kann man die Überschläge auch ohne Mikrofon hören, bzw. als kleinere Erdbeben spüren.
Wenn die Fehlerstelle zu niederohmig ist und es keine Überschläge gibt, wird sie vorher mit einem hohen Strom freigebrannt, also hochohmiger gemacht.
Funzt in den allermeisten Fällen und macht auch nichts kaputt. Außer, wenn noch unbeabsichtigt Verbraucher am Kabel hängen, den fliegen dann die Steckdosen aus der Wand ;-)
Es gibt aber noch ein paar andere Verfahren, die zur Not eingesetzt werden, beispielsweise Wiederstandsmessung oder den Spannungstrichter ausmessen.
Gruß Jürgen
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Jürgen Kraus
Hallo Anton,
ja die gibt es mit Sicherheit, ist nur die Frage was Du dafür ausgeben möchtest. Wie schon erwähnt ist Dein EVU ein guter Ansprechpartner. Ansonsten kannst Du auch gerne mal hier schauen :
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Die Methode zum Auffinden hängt vom Kabeltyp ab, daher sind allgemeine Auskünfte eher schwierig zu treffen.
Gruß,
Lorenz
Anton Obersmeier schrieb:
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Lorenz Schütz
Jürgen Kraus schrieb:
Ok - das mag bei EVU-Kabeln vielleicht gehen.
Was für "Erdkabel" hat/meint der OP?
Der hat es ja nicht mal nötig sich dazu zu äussern. Und so wird mal wieder über eine DAU-Frage herumgelabert ohne jeden Sinn.
Für mich jetzt EOD.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Ich nehme an, es handelt sich um ein Niederspannungskabel.
Hast Du evt. einen "guten Draht zu" deinem EVU/VNB ? Kabel-Messwagen ?
Es gibt auch private Firmen die solche Messungen durchführen.
Ist der Fehler hochohmig? = Herunterbrennen.
Anschliessend mit ca. 5 kV Impuls-stossen + Körperschall-Mikrofon (Man kann es Punktgenau orten)
Evt. mit Teleflex vororten.
Für Privatgebrauch natürlich nicht möglich. (Drum EVU/VNB)
Dies Alles sollen nur Stichworte sein ;-(
Unter Umständen funktioniert es auch mit einem guten Kabelsuchgerät. z.B. von HDW-Elektronik (Howaltdswerke/Deutsche Werft Kiel)
Kommt aber auf den Fehler an.
In guten Büchern sind auch orthodoxe Methoden (Widerstandsmessungen usw.) zu finden. Leider arg ungeau. Aber immerhin möglich.
Ist das Kabel abgesoffen? Das wäre bitter!
MfG Rudi
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Rudi Horlacher [Paul von Staufen]
Es wäre hilfreich:
1. Defekt = Leiterbruch oder Isolationsfehler oder Waggelghondaggd? 2. wie dick ist das Erdkabel ungefähr? ~Telefon oder 50mm² 3-phasig? Oder Koax-Antennenkabel, Wasserpumpe, Gartenbeleuchtung...?
MfG
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Franz Glaser (KN)
Wolfgang Gerber schrieb:
Entschuldigung,
ich wusste nicht das für diesen Bereich eine gewisse Qualifikation benötigt wird. An welcher Stelle kann man bitte nachlesen welche fachlichen mind. Voraussetzungen man benötigt um hier eine Frage stellen zu dürfen?
Auch Du wirst jemanden finden der mehr weiß, ich hoffe er behandelt Dich genauso blöd.
Anton
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Anton Obersmeier
Vielen Dank an alle die eine positive Antwort formuliert haben.
Es handelt sich um ein NYY-J Erdkabel 5x1,5mm².
Ich werde mich mal mit ansässigen EVU in Verbindung setzten und nach Möglichkeiten und Kosten fragen.
Vielen Dank nochmals
Anton
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Anton Obersmeier
Anton Obersmeier schrieb:
kein Grund
Man benötigt keine besondere Qualifikation sondern nur etwas Hirn zum Nachdenken _bevor_ man eine Frage stellt!
Ein bischen ganz normaler Verstand! Den man dann auch benutzen sollte.
Es geht nicht um das Wissen sondern um _deine_ dumme Fragestellung!
Du schriebst nicht um was für ein Kabel es sich handelt. Und du schriebst nicht, um welchen Fehler bzw. welches Symptom es sich handelt.
Also eine nicht beantwortbare Frage der Rubrik "dumme Frage". Weil einfach nicht für 5 Cent _vor_ dem Fragen nachgedacht wurde.
Etwa so intelligent wie: "Herr Doktor, ich bin krank. Was kann das sein?"
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Hallo, Anton,
Du (Anton.Obersmeier) meintest am 03.10.06:
[...]
Wolfgang findet täglich Leute, die mehr wissen als er. Obwohl er schon jetzt viele Filter ziert.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Gerber, du Angeber hättest ihm wenigstens einen Hinweis geben sollen, WAS du mit deiner tollen Überlegenheit statt ihm machen würdest. Du hast auch alles verpatzt.
Jetzt stehen wir alle dsie - Leute da als Gerber - Angeber, die einen Neuling rausmobben anstatt ihm helfen zu wollen. Und DUUUUU bist dran schuld, DUUUU!
Stell dich ins Eck und schäm dich eine Runde!
Servas
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Franz Glaser (KN)
Helmut Hullen schrieb:
Man sollte ihn fürs Guiness Buch der Rekorde vorschlagen, meistgefilterter Usenetposter.:-)
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann

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