wieso wird das Netzteil hei├č

Hallo,
habe hier ein Festspannungsnetzteil mit 13,8 Volt und 20 Ampere. Das Ger├Ąt ist stabilisiert. Jetzt habe ich meine K├╝hlbox f├╝rs Auto daran
angeschlossen. Das Amperemeter zeigt 4 Ampere an. Aber das Netzteil ist nach einer halben Stunde schon sehr hei├č. Eigenlich dachte ich, da├č ja die Belastung nicht so hoch ist und das Netzteil das leicht schaffen sollte. Dass es hei├č wird, wenn ich tats├Ąchlich an die 20 Ampere ziehe, war mir klar. So kann ich die K├╝hlbox nicht st├Ąndig angeschlossen lassen. Woran liegt das?
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Gunther Diehl schrieb:

Hallo,
offenbar wird das Netzteil nicht ausreichend bel├╝ftet um die entstehende Verlustw├Ąrme abzuf├╝hren. Wenn es ein Linearnetzteil ist das auch bei 10 % Unterspannung und 20 A Belastung noch die 13,8 V schafft, dann hat es bei 0 bis 10 % ├ťberspannung und 4 A Strom auch schon einiges an interner Verlustw├Ąrme.
Bye
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Das sind immerhin 270 W, ganz sch├Ân viel.

Die Antwort ist mir deutlich zu einfach. Es ist halt die Frage, wie man die Impedanz des Netzteils zu betrachten hat. Nicht ganz fernliegend ist, da├č es einen Trafo mit einer im wesentlichen induktiven (Streu-)Impedanz und relativ hoher Leerlaufspannung gibt, und dahinter dann Gleichrichter und L├Ąngsregler, die im wesentlichen ohmisch wirken. Dann w├Ąre es m├Âglich, da├č ausgerechnet der relativ niedrige Strom einem Betriebzustand entspricht, bei dem wegen des dann ziemlich hohen Spannungsabfalls am Regler eine hohe Verlustleistung auftritt, die bei h├Âheren Belastungen kleiner werden w├╝rde, weil am Regler weniger Spannung abf├Ąllt.
Wenn U0 die Leerlaufspannung des Trafos und U die geregelte Spannung ist, dann tritt die maximale Verlustleistung je nach U/U0 bei Leistungen zwischen P_max/SQRT(2) und P_max/SQRT(3) (P_max: theoretische maximale Ausgangsleistung bei kurzgeschlossenem L├Ąngsregler) auf, allerdings ist das deutlich rechts von den hier vorliegenden 20 % der Nennleistung. Das Modell ist aber auch ziemlich einfach, denn es werden die Nichtlinearit├Ąten aus der Gleichrichtung und Gl├Ąttung v├Ąllig ignoriert.
Vielleicht sollte man einfach mal mit einem TRMS-Me├čger├Ąt die Aufnahmeleistung in Abh├Ąngigkeit von der Ausgangsleistung messen und so den Verlauf des Wirkungsgrads ├╝ber der Last messen.
Gru├č aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden gro├č geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosph├Ąre Autor bi├čchen Ellipse Emission
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Gunther Diehl schrieb:

Vermutlich Made in Bengalore.

Linearregler und am Trafo gespart was nur geht, Stahl und Kupfer sind teuer.
F├╝r wenig mehr Geld h├Ąttest du ein ganz ordentliches Schaltnetzteil bekommen, das wird bei so wenig Last nichtmal warm.
Gru├č Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Hallo Dieter,
das Teil ist vor ca. 18 Jahren bei Conrad gekauft worden. Gab es da schon Schaltnetzteile?
Gru├č Gunther
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Gunther Diehl schrieb:

Aber sicher doch, ob Corad damals ein derartes im Programm hatte wei├č ich allerdings nicht.
Gru├č Dieter
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Dieter Wiedmann wrote:

Vor 16 Jahren jedenfalls hatten sie, da hab ich n├Ąmlich eins gekauft.
vG
--
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Klar, das hatte sogar schon mein uralter Apple ][e.
Gr├╝├če, Torsten
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Gunther Diehl schrieb:

Hallo,
aber sicher doch, die gab es auch schon vor etwa 30 Jahren.
Bye
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"Gunther Diehl" schrieb...

Ja, aber nicht so billig mit so "sauberem" Strom bei den Leistungsdaten. Ich hatte so ein Teil (RPS1220) auch am Funkger├Ąt und da w├╝rde der zig Kilo schwere Trafo auch ohne Last heiss. Ca. 50 Watt gingen dort weg f├╝r nichts.
Scheinbar ist der Trafo so konstruiert, das die Spannung nicht wesentlich einbricht bei maximaler Last. Die 5x 2N3055 am r├╝chw├Ąrtigen K├╝hlk├Ârper blieben im gef├╝hlten Limmit. Abhilfe bei mir war damals ein kleiner PC-L├╝fter, der den Trafo "beatmet".
W.
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Wolfgang P u f f e schrieb:

Hysteresekurve bis ans "Ende" ausgefahren. Wie eingespart (an Material) wird, war nie ein Geheimnis ;-)
-- mfg hdw
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wrote:

Da mu▀ die Betonung auf "ordentlich" liegen. Meine externe Festplatte hat ein Billigheimer-Schalt-Steckernetzteil, das in jedem Lastzustand (Nennlast und Leerlauf) gleich brŘtend hei▀ wird. Sp÷ttischer Spitzname "Heizwiderstand". Input 120-240V 1A Max und Output 12V 1,5A spricht eher fŘr einen schaurigen Wirkungsgrad.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Hallo,
1 A Max ist nur die erste Stromspitze bei leerem Ladekondensator, ganz so schaurig kann der Wirkungsgrad nun doch nicht sein, das w├Ąren ja rechnerisch nur 7,5 %. Mi├č mal lieber ordentlich nach.
Bye
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..

Hi, und wenn man wei├č, wie man das Geh├Ąuse geknackt kriegt, ist auch die W├Ąrme nicht so fies. Ein paar L├Âcher reingefixt, und es bleibt gut nutzbar. Nur isses dann nicht mehr wasserdicht :-) habe welchen dann gleich auch einen Miniatur-Schalter eingebaut, das spart in den "Pausen" enorm. Schade, da├č der Chinamann nicht soweit mitdenkt.
--
mfg,
gUnther
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Die 1A sind vom Typenschild, AC True RMS zu messen gibt mein Fuhrpark momentan nicht her und ich bin auch ehrlich gestanden zu faul dazu. Ich ziehe halt sofort nach jedem Gebrauch den Stecker. Was die Stromspitze angeht kannst du durchaus recht haben, ich mu▀ ehrlich zugeben, da▀ meine Kenntnisse von Schaltnetzteilen gering sind, ich bin ausbildungsmń▀ig eher auf der Primńrseite von so etwas zu Hause.
sg Ragnar
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Ich habe auch so ein Netzteil und konnte dieses Ph├Ąnomen ebenfalls beobachten. Da kann man nach einiger Zeit Spiegeleier drauf braten. Ich habe das in diesem Zustand aber mehrere Tage laufen gehabt. Es scheint also normal zu sein, denke ich.
CU, Oliver
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Hi, linear...naja, Habe auch eins, damals f├╝r die Funkerei, hat aber nur 8Amps wimre. Habe als allererste Bastelei versucht, ein paar sinnvolle L├Ąmpchen reinzudengeln, und dann einen L├╝fter spendiert. War mir einfach nicht vertrauenserweckend genug, diese Hitze. Ist aber bei der Bauart unvermeidlich.
--
mfg,
gUnther
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