Wachstumsmarkt Photovoltaik (in D)



Hallo,
unter dem Titel
"Solarenergie in Deutschland überschreitet Ein-Gigawatt-Marke"[1]
gibt's IMO einen interessanten brandneuen Beitrag.
<cit>
Berlin - Die Solarenergie ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Wie die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) am 21.06.2005[2] mitteilte, hat die installierte Solarstromleistung in diesen Tagen die Grenze von einem Gigawatt überschritten. Damit können 500.000 Menschen mit Solarstrom versorgt werden.
Die Vertreter der Solarindustrie riefen die Politik mit Blick auf die geplanten Neuwahlen auf, sich weiter für die Energie aus der Sonnenkraft einzusetzen. "Wenn wir jetzt am Ball bleiben, hat Deutschland gute Chancen, seine internationale Führungsposition weiter auszubauen", erklärte UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig.
Wegen der Kostenexplosion bei fossilen Energieträgern und den zugleich rasant steigenden weltweiten Energiebedarf sehen von der Branche befragte Experten eine sonnige Zukunft für den Solarstrom. Der weltweite Markt für Solarstromtechnik (Photovoltaik) werde nach Einschätzung der Deutschen Bank bis 2030 jährlich voraussichtlich zweistellig wachsen. Die Zahl der mit Solarenergie verbundenen Arbeitsplätze in Deutschland wird sich nach Einschätzung der UVS bis 2012 auf 100.000 mehr als verdreifachen. Über die Perspektiven der Branche gibt ab Donnerstag auch die Solarmesse Intersolar in Freiburg Auskunft.
</cit>
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1] Der Standard / Wissenschaft (& APA)
2] Das exakte Datum wurde eingesetzt (FK)
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X-post / f'up2 dsw

Gruß, Frank
--
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Franz Glaser wrote:

Aber das Mosern /in der Wiener Kaffeehausmanier o. dgl./ macht Dir halt Spaß ...

Der Einsatz dieser Alternativen muss m.E. noch optimiert werden.
Das ist eine Blase

Das war ja ein Crash wegen überzogener Börsenspekulationen - i.W. von Leuten (aus der breiten Bevölkerungsschicht), die von der Börse eigentlich wenig bis gar nichts verstehen.

Mit den Geschäftspartnern im EU-Raum lassen sich verlässliche Verträge, die erfüllt werden, aufgrund der schon bestehenden und partiell noch zu verbessernden Rechtssicherheit schließen.

Aber das, was davon an jedem Ort der Welt reichlich und kostenlos 'da' ist, kann ergänzend im Verbund genutzt werden.

Ja, ich denke, das gehört wohl auch - zum Mix - dazu.

Zustimmung.
Klar, die Verbrauchsreduktion und die Verbesserung der Nutzungsgrade gehören ebenfalls zum Mix.

Können ggf. noch die betreffenden Links mitgeteilt werden?

Du meinst wohl, Franz, dass die Hochspannungsmasten durch Vandalismus oder politisch motivierten Terrorismus 'weg' sein könnten? Doch das ließe sich durch digitale Überwachung und Hubschraubereinsätze (etc) relativ leicht verhindern.

Ja, das werden wir wohl. Und zwischendurch auch. Ich bleib am Ball ...
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Gruß, Frank
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Frank Kalder wrote:

Richtig, und jetzt wegen überzogener politischer Euphorie, Förderung durch Grünenpolitik. Läuft auf das gleiche hinaus :-(

Japan, USA, Korea sind nicht EU-Raum, nicht einmal Commonwealth.

Der "Verbund" ist eine Krake, ein störungsanfälliges Maschennetz.
Ich alter Mann unterscheide mich von den Junghengsten dadurch, daß ich zusätzlich zum Erfindungsgeist noch die Erfahrung des Alters einbringe. Ich habe aus Fehlern GELERNT und überspiele sie nicht.
In anderen Gruppen laufen gerade mehrere threads über den Zusammen- bruch der Schweizer Bahn, über den totalen Zusammenbruch der E- Versorgung in Kalifornien vor 3 Jahren, der dadurch entstanden ist, daß nach "marktwirtschaftlichen" Maßstäben "optimiert" wurde.
Versuch nicht, mich als Spinner zu verunglimpfen und mit Fup's zu isolieren. Hör mir wenigstens so lang zu, bis du mich mit mehr als 12 Patenten überflügelt hast.
MfG
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Viditque Deus cuncta quae fecit et erant valde bona.


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Franz Glaser wrote:

Das hat m.E. bei weitem nicht die Breitenwirkung und ist daher hinsichtlich der Auswirkung eher wenig euphorisch. Es ist fast ein schmählich vernachlässigtes Politikum, wo /nur/ kleine Süppchen gekocht werden, anstatt machtvoll (parteienübergreifend!) mit den Energiekonzernen (global!) auf Augenhöhe das für die langfristige Zukunft (die Folgegenerationen!) weltweit Erforderliche ingenieurs- und wirtschaftskompetent zu verhandeln und in verbindlichen /strategischen/ Planungen festzuzurren (EU- und nationalstaatliche Förderungen inkludiert).

Sorry, das war ein Missverständnis meinerseits. Ich dachte, Du meintest, dass z.B. F oder die anderen EU-Nationen in Bezug auf D Ausland seien.
Aber auch mit Japan und den USA kann man bestmögliche Verträge schließen, worauf Verlass ist. Mit Nordkorea natürlich nicht (worum es wohl hier auch nicht geht).

Ggf. teilweise noch optimierungsbedürftig.

Dein Alter kann gar nicht so hoch sein. Auf deiner Website siehst Du aus, als wärest Du in Deinen besten Mannesjahren. Oder ist das Foto schon mehrere Jahrzehnte alt?

Über das Thema "Schweizer Bahn" bin ich derzeit nicht im Bilde. Worum geht's da (in ein paar Worten) (sofern es hier relevant sei)?
Es wurde immer von den zuständigen dt. Politikern beteuert, dass wir (in D) Sicherungen im Stromnetz hätten, wodurch technisch bedingte Stromausfälle, wie sie in den USA vorkamen, nicht zu befürchten brauchten.
In Kalifornien ging's, soweit ich mich erinnere, um eine diesbezüglich monetäre Fehlpolitik und die partielle Verantwortungslosigkeit der dortigen Stromkonzerne (o. dgl.).

Das tue ich keineswegs. Aber ein umfassendes Konzept der Energiewirtschaftszukunft hast Du ja zugegebenermaßen auch nicht. In manchen Punkten (z.B. Energiespar- und Nutzungsgradverbesserungskonzepten kann ich Dir, Franz, wie schon kundgetan, zustimmen. Aber das Alleinseligmachende ist das auch nicht. Es ist ein - sehr ernst zu nehmender - Teilbereich (im Mix).
Ich hatte Dich nach Links zu Deinen dtt.Ausführungen gefragt. Kommen die noch?

Das geschieht keineswegs.
Der Thread war von vornherein ein X-post (dsw, dsu, dsim) und nach dsw gefuppt worden (netiquettebedingt!).
Da Du mitten drin unter diesem Header Deine Ansichten zum Energiekonzept der Zukunft /insgesamt/ unterbreitet hattest, wollte ich das nochmals - vermittels meiner Replik - dem Anfangskreis (x-post) zugänglich machen. Es kann dann jeder, der es liest und antworten möchte, entscheiden, ob er dem F'up folgt, oder in seiner Stamm-NG weiterpostet, ggf. bei dsw einsteigt oder weiterhin ein X-post verenden möchte.

Ich habe keine Patente und auch keine Patenrezepte.
Die Zukunft der Energiewirtschaft geht uns aber alle etwas an. Und es ist bedauerlich, dass die Ingenieure sich meist bei Diskussionen in irgendwelchen technischen Einzelproblemchen - fachsimpelnd - verhaken, anstatt im Rahmen der Allgemeinverständlichkeit über die wirklich anstehenden zukunftsrelevanten Aspekte (generationenübergreifend) zu diskutieren. Jeder verantwortungsbewusste Bürger würde doch gern wissen, was die Wissenschaft und Politik diesbezüglich an wirklich Machbarem (Feasibility!) auf der Pfanne haben.

Gruß, Frank
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Frank Kalder wrote:

Nicht von mir, ich gehör ja nicht zum Wissenschafts-Establishment, das Gelder von den Politikern ergeiern muß/will.

;-)
ich auch nicht. (btw.: das Photo ist sehr veraltet :-))

Das ist so erklärbar: die Energiekonzerne sind an Großanlagen interes- siert, an riesigen, "wirtschaftlichen" Netzen, Oligopolen. Von da ist nix zu Erwarten.
Die Politiker haben keine Ahnung, die schlimmsten sind die religiösen Idealisten.
Die "Wissenschaft" ist an Fördergeld interessiert.
Die Kaufleute sind darauf fixiert, daß alles spottbillig ist, so- bald es in Großserie produziert wird, dagegen hilft kein Argument, nicht einmal das, daß die Sonne im Westen untergeht, täglich. Die kleinen Photozellen haben ein _unwiderstehliches_ Sexappeal :-(
Die selben Trotteln, die sich über harmlose Handymasten aufregen, würden Hochspannungsmasten für die weltweite Energievermaschung für die Solarzellen in Kauf nehmen. Mitsamt Hochspannungsfeldern, die um viele Zehnerpotenzen stärker sind als die von den paar Watt der Handymasten. DIE HAMM AN VOGEL! Oder gar Wasserstoffrohrlei- tungen mit Explosionsgefahr und Vandalismusgefahr, die um ein Vielfaches höher ist als beim Erdöl.
Die Ingenieure sind Angestellte von verschieden großen Firmen, die an irgend einem der Tröpfe hängen. Sie schauen doof aus der Wäsche, wenn ihr Gerätchen ganz super funktioniert hat und im Gesamtkonzept einen Totalschaden verursacht - und niemand weiterweiß. Schuld dran ist VDE, wer sonst?
--
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Roland Mösl wrote:

Ist es möglich, daß das amorphe Silizium von Anfang an einen viel miserablicheren Wirkungsgrad hat? Weniger Ausbeute meine ich?
Aber jetzt mag ich nicht hier fachsimpeln, weils ja egal ist, wenn ein paar m2 mehr zugepflastert werden müssen.
Was mich stört, das ist sowieso die Finsternis in der Nacht. Sternlein liefern sehr wenig Lumen :-( und die Photovoltaik verwendet schließlich Sonnenzellen, nicht Sternleinzellen. Auch Wolkenzellen und Regenzellen, Schneegestöberzellen und Gewitterzellen müssen erst erfunden werden. Mondzellen, aus Selen, das wird die Zukunft! Halbmondzellen, Vollmondzellen, Neumondzellen... scnr
MfG
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Moin,
Franz Glaser hat geschrieben:

Zumindest daran hat sich schon mal jemand versucht, siehe 'RegenEnergieWandler' auf
http://rhein-zeitung.de/on/01/04/04/topnews/jugend.html
Weswegen man davon wohl noch nichts weiter gehört hat?:-)
CU Rollo
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Franz Glaser wrote:

[...]
Wenn Speicherung billig genug ist, ist das ja zunächst gar kein Problem.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie man das erreicht. :->
--
"»Geiz ist geil« heißt [...] »Billig ist gut«, und billig zerstört die
gesellschaftliche Anerkennung für Arbeit. Wer [...] suggeriert bekommt,
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Richtig.
Bei großen Flachdachsanierungen spielt dies aber keine Rolle.
Da ist die amorphe Zelle schon auf den Dachelementen montiert

Ist nicht egal, dieser Planet hat 12757 km Durchmesser und 6,5 Milliarden Menschen sind drauf.

Da liefert die Photovoltaik auch Strom
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
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Franz Glaser wrote:

Natürlich gibt es Gewitterzellen! Seit Urzeiten.
--
mfg Rolf Bombach


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Franz Glaser wrote:

Um Rat fragen kann man z.B. _BP Solar_!
Dort wird mit Vorurteilen gegenüber der PV /sachbezogen/ aufgeräumt.

Einsichten statt Vorurteile:
_Solarstrom - die natürliche Art der Energiegewinnung_
Argument 1: ,,Photovoltaik wird auch in Deutschland immer bedeutender"
Argument 2: ,,Photovoltaik wird immer kostengünstiger"
Argument 3: "Photovoltaik erobert den deutschen Markt - sonnige (Entwicklungs-)Länder profitieren auch davon"
Argument 4: ,,Photovoltaik gewinnt ein Vielfaches der zur Erzeugung eingesetzten Energie"
Argument 5: ,,Photovoltaik entlastet die Umwelt"
Argument 6: ,,Photovoltaik ohne Gefahr für die Gesundheit"
Argument 7: ,,Photovoltaik kann konventionelle Kraftwerke ersetzen"

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HTH & Gruß, Frank
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Frank Kalder wrote:

[BP Solar]

Hierzu noch der entsprechende Link:
http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId=2010886&contentId=2015994#2025263
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CU, Frank
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Frank Kalder wrote:

http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId 10886&contentId 15994#2025263

gestrichen, hier gehz um Technik

<cit aus deinem Link> Eine Solaranlage mit monokristallinen Siliziumzellen (in Modulen mit besonders hohem Wirkungsgrad) hat spätestens nach sieben Jahren die Energiemenge erzeugt, die zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Für Anlagen mit polykristallinen Zellen (in Modulen mit weniger hohem Wirkungsgrad) könnten in Zukunft neue Verfahren und das Recycling von Solarmodulen die Amortisationszeit - ähnlich wie für Anlagen mit Dünnschicht-Zellen - auf zwei Jahre drücken. </cit>
Sei mir nicht böse, ich hätte es gern viel kürzer gelesen. Und noch viel lieber hätte ich es gern ohne "könnte" gelesen.
Das Problem mit all diesen Euphorieprojekten ist, daß am Schluß ein Haufen enttäuschte, geschädigte Zahler und leider auch Queru- lanten herauskommen.
So wie bei der Windenergie, die zuerst den "3000PS" geglaubt haben und danach mit 300PS angeschmiert worden sind; mit "tausenden" Haus- halten und am Schluß gerade eben so viel wie ein Lastwagenmotor. Bloß weil ein großmäuliger, Fernseh-bekannter "Wissenschaftler" die Klappe aufgerissen hat, der von den Förderungen für sein Institut so viel wie möglich abkriegen will. Die Laien lassen sich den Honig ums Maul schmieren und können Kilowatt nicht von Kilowattstunden unterscheiden; 10^3 auf 10^6, da haben wir ja eh schon den halbem Weg geschafft.
Bloß weil so ein Quacksalber im Fernsehen mit Bücherwand im Hin- tergrund das Blaue vom Himmel verzapft, müssen ja nicht jedesmal die Kaufleute und Politiker mit glasigen Augen "leuchtet mir ein" winseln. Es könnte ja einmal gut gehen.
MfG Glaser
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Franz Glaser schrieb:

Hallo,
da muß nur der Wind 2,15 mal langsamer wehen als prognostiziert und schon kommt um den Faktor 10 weniger Leistung raus. Schon dumm daß die Leistung zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit proportional ist.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Bitte, bitte, ich nehme gern das Kreuz auf mich, als Miesepeter (oder wie immer das in Preissen heißt) dazustehen.
Ich bekämpfe nicht die Photozellen sondern die Euphorie.
Ich habe selber Photozellen und Windmühlen und Anemometer und Photometer, (nicht nur Belichtungsmesser zum Photographieren ;-) Ich weiß nämlich, wie schnell sich die Sonne um 2 Zehnerpotenzen versteckt und besonders wie oft und wie lang, besonders wenn das Stativ aufgestellt ist und alles vorbereitet, der Planfilm schon drin und der Scheimpflug ... und sie kommt heute nimmer, die liebe Sonne :-(
Das mit dem "prognostiziert", wie du schreibst, das ist auch schon sehr freundlich. 14m/s sind nämlich gar nicht prognostiziert, das ist nur eine Nenn-Windgeschwindigkeit, die in Wirklichkeit (so gut wie) nie vorkommt, 50km/h, kontinental. Die Getriebe (soweit welche drin sind), der Generator und die Elektroinstallation sind für diese Leistung im Dauerstrich überhaupt nicht ausgelegt. Wenn der Wind länger als 15min so wehen täte, dann würde "dort oben" das Öl kochen. Bloß "die tausende Haushalte" werden danach ange- geben im Glanzprospekt.
DESWEGEN reite ich auf der usenet-Rosinante gegen die Windmühlen und gegen die Photozellen: um die staatlich geförderte Euphorie zu bremsen, bevor sie kippt.
MfG Glaser
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Hallo Franz,

Die Euphorie kippt dann, wenn Steuern und Abgaben nicht mehr fuer die enormen Einspeiseverguetungen ausreichen. Hier in Kalifornien stehen inzwischen ganze Batterien von Windgeneratoren still.
Staatliche Ankurbelung von neuen Technologien mag ja in Ordnung sein, Foerderung auf unabsehbare Zeit nach dem Gieskannenprinzip funktioniert aber nicht. Die Leute (auch Steuerzahler genannt), die das finanzieren sollen, machen es nicht ewig mit. Bei uns hatten sie dann den Governor vor die Tuer gesetzt.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
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Moin,
Franz Glaser schrieb...

Wie kommst Du auf die Idee, dass die Windanlagen die 14 m/s nicht dauerhaft verkraften? Bei den Enercon Anlagen liegt die Abschaltgeschwindigkeit bei 28-34 m/s. Bei den anderen Herstellern wird das wohl ähnlich aussehen. Bezüglich Prognose: Üblicherweise wird für einen Standort eine Windprognose eines (oder mehrerer?) Jahres erstellt. Aufgrund dieser Prognose wird dann entschieden, ob eine Windkraftanlage am Standort gewinnbringend betrieben werden kann. Leider hält sich das Wetter nicht immer an die Prognosen, was zu Gewinneinbußen oder gar Verlusten führen kann.
- Heinz
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Heinz Saathoff wrote:

Das ist wieder eine andere Baustelle, das hat mit dem Abknicken des Mastes zu tun. Dann muß die Turbine stillgestellt werden, damit sie nicht mehr die "ganze Scheibe" dem Wind als Gesicht entgegenhält sondern nur mehr die 3 dünnen Spreißeln. Dann ist der Mast gerettet.
Bei manchem Sturm ist es leider nicht möglich, die Turbine quer zu stellen, weil nicht immer vorhersagbar ist, woher der Sturm weht.
Ich habe ja geschrieben, daß die Turbine, das Getriebe (sofern vorhanden) und die Elektrik den Dauerwind 14m/s nicht durchhalten. Dauerwind.
MfG Glaser.
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Franz Glaser schrieb...

Soweit ACK!

Blattverstellung, zumindet bei den Enercon Anlagen.

Wenn Deine Aussage zutreffen würde, hätten die Windmüller schon längst Schadenersatz von den Herstellern gefordert! Wenn die Anlagen ab 28 m/s abschalten, so heißt das umgekehrt, daß sie für die Dauerlast bis 28 m/s ausgelegt sind. Die Enercon Anlagen erzeugen die Nennleistung ab 14 m/s. Bei höheren Windgeschwindigkeiten wird allerdings nicht mehr Energie geliefert, sondern durch Blattverstellung die Leistung konstant gehalten. Die einzige Situation, w wegen Temperatur die Leistung gedrosselt werden muß ist an heißen Sommertagen mit starkem Wind. Aber diese Situation kommt wohl sektener vor.
- Heinz
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Heinz Saathoff wrote:

Ja, aber das sagte ich doch. Die Nennleistung der Windturbinen ist die 50km/h = 14m/s Leistung. Höhere Windgeschwindigkeiten werden generell NICHT in elektrische Leistung übersetzt sondern durch Blattverstellung "in den Wind" geblasen, denn sonst wäre die Kraft auf die Masten zu hoch.
Du kannst so eine Kurve für eine Windturbine auf meiner hompätsch sehen, eine alte Seite: http://www.meg-glaser.biz/windkraft_disc.html
Mehr, auch ein Rechner und einiges flame: http://www.meg-glaser.biz/windkraft1.html

No, da habe ich etwas andere Daten gelesen aber sicher ist das von Produkt zu Produkt verschieden. Eine Windturbine mit 750kW Nennleistung kann die 750kW nur 15min lang durchhalten, Dauerleistung verträgt sie nur 190kW, ein Viertel. Ich habe mir auch den Generator eines solchen Dings genau angeschaut, ein 50Hz Typ. Ich weiß nämlich, wie groß und wie schwer ein 750kW Motor ist und ich weiß wie groß und wie schwer ein 200kW Motor ist.
Das mit den "heißen Sommertagen mit starkem Wind" klingt verdächtig nach viel Verlustleistung, stimmts? Nach unterdimensionierten Generatoren.
Zurück: Bei 25m/s (oder meinetwegen 30 oder 35) hilft auch das Verstellen der Blätter nicht mehr, die Fläche im Wind ist immer noch die ganze Scheibe und da (nachdem die Kraft quadratisch mit v steigt) würde der Mast knicken. Deswegen muß die Fläche auf fast 0 reduziert werden. Das geht dadurch, daß der Rotor gestoppt wird. Die Fläche ist dann so klein wie die Propellerflügel allein, nicht mehr die Scheibe.
MfG Glaser
--
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