Re: Vattenfall/Kernkraftwerk Kruemmel: Durchsuchung bei V. a. fahrlaessige Koerperverletzung rechtens?

X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ralf Schmode schrieb:

Nö, klappt nicht.

Bei näherem Hinsehen war das aber nicht selbstverständlich. Es befanden sich die beiden Trafos AT01 (das ist der, der brannte) und AT02 im ungestörten Leistungsbetrieb mit voller Last parallelgeschaltet. Beide Trafos sind oberspannungsseitig jeweils mit den zugeordneten Leistungsschaltern AC01 und AC02 mit dem Netz verbunden und unterspannungsseitig mit den Generatorschaltern AQ01 und AQ01 mit dem Generator. Bei Fehlereintritt wurde der Differentialschutz von AT01 angeregt und löste (korrekterweise) AC01 aus, aber *fälschlicherweise!* (oder?) AQ02 - dadurch wurde der Fehler über AQ01 weiter vom Generator gespeist! (Und zwar bis zum Abschluß der Entregung des Generators, maW wurde der Brand noch minutenlang mit einer elektrischen Leistung im GW-Bereich angeheizt.) Schon das verstehe ich eigentlich nicht - wäre einfach nur der Trafo mit AC01 und AQ01 aus dem Netz herausgeschaltet und dann 3BC auf BT 11 und 4BD auf BT 12 umgeschaltet worden, dann hätte der Reaktor mit reduzierter Leistung über AT02 weiterlaufen können, und die RESA hätte unterbleiben können.
Das sieht aus, als wenn die Steuerleitungen von AQ01 und AQ02 vertauscht gewesen wären - eigentlich undenkbar. Ich habe Vattenfall angeschrieben und um Auskunft gebeten.

Ah so ...

<http://dejure.org/gesetze/StGB/312.html
Das ist halt die Frage, wer "Hersteller" ist ...

Möglich.
Nach Durchsicht der Berichte: Das Prozeßrechnersystem war falsch ausgelegt und nicht hinreichend getestet.

Es lagen wohl eine Reihe technischer Mängel (ggf. fehlerhafter Netzschutz, fehlerhafte Prozeßrechner, falsche Auslegung der Lüftungsanlage, die bei Feststellung von außen eingedrungenen Brandgases auf "Entrauchen" schaltete und dabei noch mehr Qualm ansaugte) sowie organisatorische Mängel vor, die beispielsweise zur unvorschriftsmäßigen Druckentlastung mit unnötigem Absenken des Flüssigkeitsspiegels im Reaktor geführt haben. Das ist in kerntechnischen Anlagen überhaupt nicht witzig.

Das sind alles mal mindestens OWis, und § 327 I 1. StGB gibt es auch noch.

Darauf würde ich nicht wetten wollen.

http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/Gemeinsame_Inhalte/DOCUMENT/154192vatt/Bergbau_und_Kraftwerke/P02113839.pdf
Gruß aus Bremen Ralf
--
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[Ich lasse das x-post mal so, weil es derzeit wirklich noch nicht nach einem f'up in eine der beiden Gruppen schreit]
Ralf Kusmierz schrieb:

Moin nochmal,
nein, so wollte ich das auch nicht verstanden wissen. Selbstverständlich (und korrekt) war die RESA nach einer Spannungslosigkeit für mehr als eine Sekunde auf beiden Schienen der Eigenversorgung. Aber ich habe die zugänglichen Informationen auch so verstanden, daß dieser Zustand gar nicht hätte eintreten dürfen, weil nach Isolierung des brennenden Trafos die Eigenversorgung durch ein redundantes/diversitäres System teilweise hätte sichergestellt sein müssen.

Meine elektrotechnischen Kenntnisse reichen nicht aus, um einschätzen zu können, warum auch der zweite Trafo ausgefallen ist. Ich kann mir allerdings nicht so recht vorstellen, daß vertauschte Steuerleitungen nicht schon früher (z. B. im Rahmen wiederkehrender Prüfungen) aufgefallen wären.
Ich vermute, daß auch Vattenfall da noch rätselt (der Bericht bleibt in bezug auf diese Frage seltsam nebulös) und ein Teil der zögerlichen Informationsweitergabe darauf zurückgeht, daß dieser zentrale Punkt der Kausalkette - wie konnte der Brand eines von zwei Eigenversorgungstrafos mittelbar zu einer RESA führen? - noch nicht geklärt ist.

Ahja, den kannte ich gar nicht. Hab' halt noch nie eine kerntechnische Anlage selbst hergestellt :-)

Vattenfall jedenfalls nicht. Ich weiß es beim KKK nicht genau, aber bei der Mehrzahl der deutschen Druckwasserreaktoren (Krümmel ist ein SWR) würde ich mal "Westinghouse" sagen.

Offensichtlich nicht - sonst hätte man vorher gewußt, daß bei einem größeren Datenanfall Synchronisierungsprobleme mit dem Zweitrechner auftreten. Aber, wie gesagt, nach meiner Kenntnis gibt es für die Erfassung der Prozeßdaten diversitäre Systeme, deren Auswertung allerdings zeitraubend sein kann - ich habe auch schon mal das "Vergnügen" gehabt, Schreiberstreifen auswerten zu dürfen :-/

Mir ist aufgefallen, daß die aufgezählten Mängel an diversen Systemen sich eher nicht so anhören, als seien sie im Auslieferungszustand schon vorhanden gewesen. Für mich hört sich das eher nach unsachgemäß gewarteten bzw. reparierten Komponenten an.

Das ist mir zu allgemein. Ich finde nach wie vor nichts, was *konkret* passen würde, schon gar nicht auf § 327 (setzt der einklich Vorsatz voraus?). Aber mir fehlt auch die entsprechend schmutzige juristische Phantasie ;-) Vielleicht gucke ich heute abend mal nach, worauf sich die Strafanzeige des BUND gründet, obwohl ich sonst dessen Veröffentlichungen nur mit spitzen Fingern anfasse :-)

Ich bin mir da ziemlich sicher. Machen wir uns nichts vor: Das, was derzeit zwischen Vattenfall und Landesregierung abgeht, ist zum erheblichen Teil Politzirkus, Geplänkel. Wenn es ans "Eingemachte" geht, kennen die jeweiligen Minister ihre Grenzen. Und da gibt sich niemand die Blöße, eine BE zu entziehen und diesen Verwaltungsakt später, mit millionenschweren Schadenersatzforderungen garniert, gerichtlich kassiert zu bekommen. Zumal eine entzogene BE für diesen Betreiber nicht einmal sicherstellen würde, daß die Anlage dauerhaft stillgelegt bleibt.
Gruß, Ralf
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Vielleicht beantwortet folg. Heute/ZDF-Artikel die Fragen :
Bericht: Vattenfall verhandelt ber Ausstieg in Krmmel FDP fordert Abschaltung - Grummeln in der Branche
Nach dem Brand im Atomkraftwerk Krmmel erwgt der Vattenfall-Konzern laut einem Medienbericht, die Betreiberlizenz fr die Meiler Krmmel und Brunsbttel abzugeben. In der vergangenen Woche habe es bereits erste Gesprche gegeben, die Lizenz auf den Konkurrenten E.ON zu bertragen. E.ON hat den Bericht zurckgewiesen.
.
Schlecht frs Kernkraft-Image Die Pannen im Atomkraftwerk Krmmel schaden nach Einschtzung des Energiekonzerns E.ON dem Image der Kernkraft. "Die Vorflle der letzten Wochen sind fr die Kernkraft und die aktuelle Diskussion alles andere als dienlich", sagte Unternehmenssprecher Jens Schreiber auf Anfrage am Samstag in Dsseldorf. Er sprach von rgerlichen Vorkommnissen beim Betreiber Vattenfall, die aber dennoch nichts daran nderten, dass deutsche Kernkraftwerke zu den sichersten weltweit zhlten. E.ON ist am Meiler Krmmel wie auch am dem Meiler Brunsbttel beteiligt. Der Vattenfall-Konzern gestand am Freitag Fehler ein. Das Krisenmanagement von Vattenfall lste laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" bei den Atomstrom-Lieferanten E.ON und RWE groe Verrgerung aus. Die E.ON AG - Miteigentmer der Atomkraftwerke Krmmel und Brunsbttel - fhle sich von Vattenfall ebenso schlecht informiert wie die Behrden. Weiterer Grund fr Verstimmung in der Branche: Angesichts der Debatte ber die Atomsicherheit gebe man der beantragten Laufzeit-Verlngerung fr die Meiler Biblis A, Brunsbttel und Neckarwestheim 1 nun kaum noch Chancen. Ventile auf statt auf-zu-auf Am spten Freitagabend hatte Vattenfall nach gut zwei Wochen erstmals Kommunikationsprobleme beim Kraftwerkspersonal eingerumt. Es habe ein Missverstndnis zwischen dem Schichtleiter und dem Reaktorfahrer gegeben. Um den Druck im Reaktorbehlter zu senken, habe der Reaktorfahrer zwei Ventile geffnet und minutenlang offen gelassen, statt sie abwechselnd zu ffnen und zu schlieen, wie dies der Schichtleiter gewollt habe. Vattenfall dokumentiert im Zwischenbericht das Geschehen vom Kurzschluss in einem Trafo bis zur Aufarbeitung der Zwischenflle. Wegen Ausfalls der Eigenstromversorgung schaltete sich der Reaktor ab. Eine der Wasserpumpen des Reaktors fiel aus. Den Schilderungen zufolge fiel der Pegel im Reaktor-Druckbehlter in zehn Minuten deutlich. Dieses Wasser khlt unter anderem die Brennstbe. Der Pegel stand zwischenzeitlich bei weniger als zwlf Metern und musste wieder auf etwa knapp 14 Meter angehoben werden. Die kritische langfristige Versorgung sei aber gesichert gewesen. Ventile wurden geffnet, erst automatisch, dann von Hand. Dieses ffnen fhrte zu einem Druckabfall im Reaktorbehlter um ber zwei Drittel von 65 Bar auf 20 Bar.
Feuer im Meiler angenommen Unterdessen waren am Trafo auerhalb des Reaktorkomplexes Lscharbeiten im Gange. Die Luftzufuhr des Kontrollgebudes mit der Leitwarte filterte nun zwar den Rauch heraus, zog aber giftiges Brandgas an. Die Brandmelder sprangen an, gingen von einem Feuer im Inneren aus und lsten den "Entqualmungsbetrieb" aus, der noch mehr Brandgas in das Schaltanlagengebude und zur Schaltwarte pumpte. Die Beschftigten mussten in die Steuerung der Entlftung eingreifen. Der Reaktorfahrer setzte Atemschutz auf. Verletzt worden sei niemand. Am 28. Juni war Krmmel vom Netz gegangen und steht seither still. Am Freitag hatten sich Polizisten mit einem Durchsuchungsbeschluss Zutritt zu Leitstand und Bros der Anlage verschafft. Die Ermittler befragten den Reaktorfahrer des Unglckstags. Vattenfall hatte dessen Personalien zuvor noch mit Verweis auf Schutz der Person ,
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Hallo,
wo gibts genauere Infos darüber? Da scheint ja wirklich ordentlich Mist gemacht worden sein. Mir scheint jedes Flugzeug ist besser überwacht als ein KKW. Bei meiner Besichtigung des Steinkohlekraftwerks Rostock wurde die Explosion des Trafos recht offen angesprochen. Gerade in einem KKW sollte man der Öffentlichkeit gegenübertreten und zeigen, das man sicher arbeitet. Ich bin auf jeden Fall auf die offiziellen Untersuchungsergebnisse gespannt.(und auch für weitere Links dankbar)
Gruß Jan Conrads
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Jan Conrads schrieb:

Hallo, Jan,
ich weiß nicht, ob Du's gesehen hast - den Link zum vorläufigen Bericht von Vattenfall hatte ich gepostet:
http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/Gemeinsame_Inhalte/DOCUMENT/154192vatt/Bergbau_und_Kraftwerke/P02113839.pdf
(Vorsicht, evtl. umgebrochen)
Einen betreiberunabhängigen Untersuchungsbericht wird es sehr wahrscheinlich, wenn auch möglicherweise erst in Monaten, von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) geben. Ich weiß aber nicht, ob die GRS und/oder Vattenfall den online stellen wird.
Gruß, Ralf
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Moin,
Jan Conrads schrub:

Scheint mir auch so. Die Sache mit dem Rauch in der Steuerwarte kommt mir vor allem komisch vor. Ich hätte erwartet, dass die zentrale Steuerwarte so ausgestattet ist, wie ein Bunker, so nach dem Motto 'egal welches Inferno außen herum tobt, die Leute da drin müssen in der Lage sein, schlimmeres zu verhindern, selbst wenn sie den Raum nicht mehr lebend verlassen können'. Das ist wohl nicht der Fall und das finde ich nicht so wirklich praktisch...
CU Rollo
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Roland Damm schrieb:

Daß das nicht so ist, ist "broken by design": Die Idee war, "wenn Rauch in der Leitwarte, dann unter allen Umständen entrauchen". Nur hatte man wohl leider übersehen, zu berücksichtigen, daß der Rauch nicht aus Schäden *im* Gebäude zu stammen braucht, sondern auch von außen von der Lüftung angesaugt werden könnte ...
Vattenfall kann nur hoffen, daß das so in den Antragsunterlagen drinstand und das Ministerium verbaselt hatte, es nicht zu genehmigen.
Wußtest Du übrigens, daß die deutschen KKW die sichersten der Welt sind (außer den schweizern natürlich ... ;-) Wie muß es da erst bei den nicht-deutschen zugehen ... :-( ). Das liegt daran, daß sämtliche Details im Genehmigungsverfahren durch unabhängige Sachverständige überprüft werden und solche konzeptionellen Fehler gar nicht auftreten können.
Ich sprach heute (=gestern) mit einem Lokalpolitiker aus der Gegend, der lakonisch meinte, daß Kiel mit der effizienten Aufsicht über die Betreiber vollkommen überfordert sei - die würden denen immer genau das zeigen, was sie sehen sollen. Die einschlägig bekannte FDP im Herzogtum Lauenburg krächzte bereits frühzeitig, es habe sich gar nicht um einen nuklearen Störfall gehandelt und der Brand sei doch *außerhalb* des Kraftwerksgebäudes aufgetreten ... schön, wenn man sichere Nebeneinkünfte hat und "besser verdient".
Gruß aus Bremen Ralf
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Roland Damm schrieb:

Hallo, Roland,
das gibt es *auch*. Soweit ich weiß, wurden in der Vergangenheit in den meisten (allen?) deutschen KKW redundante Schaltwarten nachgerüstet, die als strahlensicherer Bunker ausgelegt sind und in denen auch dann noch Schalthandlungen vorgenommen werden können, wenn drumherum eigentlich schon nichts mehr steht, was sich noch zu schalten lohnt :->
Offensichtlich hat man die Verqualmung in der Schaltwarte nicht für so gravierend gehalten, daß man einen Positionswechsel erwogen hat. Dafür spricht auch - wenn es denn stimmt - daß während des Brandes und unmittelbar danach angeblich bis zu 37(!) Personen die Schaltwarte betreten haben, aber nur eine davon (der Reaktoroperateur vom Dienst) Atemschutz angelegt hat.
Gruß, Ralf
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Moin,
Ralf Schmode schrub:

Dann war die Verqualmung also vielleicht gar nicht so schlimm, wie es sich zunächst anhört.
Aber trotzdem, wenn die Leute im Brandfall erst noch durch irgendwelche Gänge in denen es vielleicht auch schon verqualmt ist durch müssen, um von der normalen in die Notfall-Schaltwarte zu kommen, dann ist das auch noch nicht ideal. Was nutzt eine Notfall-Schaltwarte, wenn da niemand ist oder im Notfall keiner mehr hinkommen kann?
CU Rollo
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Roland Damm schrieb:

Sicherheitsgefühl? <eg> Vielleicht gibts die Schaltwarte gar nicht und die Tür ist direkt an die Wand geschraubt. Der Weg dorthin führt selbstverfreilich durch einen laaangen Gang und durch den Reaktorraum (als abgehängter Gitterroststeg).
Kristian, Hollywoodszenario ausdenkend
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Kristian Neitsch schrieb:

Konsequenterweise wäre sie nur auf die Wand gemalt...
Woher kommt mir das so bekannt vor? Ahja, mal wieder die Simpsons wie aus dem Leben gegriffen..
Homer liebt Mindy Orignaltitel: The last temptation of Homer Staffel 5, Folge 9 Erstveröffentlichung USA: 09.12.1993
Jaja, nach ca 10 Jahren kommen die Dinge aus den US&A auch hierher...
- Udo
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Udo Piechottka schrieb:

Sch****. Wieder mal das Rad neu erfunden, oder besser aus Katastrophen- (Poseidon Inferno) und Klamaukfilmen (Airplane II) abgekupfert.
Kristian, kein Simpsonkenner
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Moin,
Kristian Neitsch schrub:

Meistens wird dieser Weg dann auch noch regelmäßig von Flammenstößen illuminiert oder es fallen nach einen bestimmten Rhythmus große Schmiedehämmer von oben herunter ...:-)
Aber im Ernst, auf Schiffen gibt es eine zweite Steuerwarte im Maschinenraum und die ist eigentlich immer besetzt. Sollten Frachtschiffe in dieser Hinsicht sicherer sein als Atomkraftwerke?
CU Rollo
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Roland Damm schrieb:

Naja, häufig müssen Frachtschiffbesitzer für den Schaden den sie verursachen bezahlen...
Kristian
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Bitte gib im deutschsprachigen Usenet deinen Realnamen an, ansonsten ich mir zur Beschwerde gezwungen she.
Dies ist die letzte Warnung.
Schlimm genug, dass du ein bekannter Supertroll und Psychopath bist, der Leute zu Hause um 3 Uhr morgens anrufen.
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Bei wem möchtest du Dich denn beschweren oder vielmehr erleichtern?

Jetz hatta abba bestimmt ganz dolle Angst, Du.

Mit dem Relativsatz stimmt was nicht. Entweder mit dessen Prädikat oder mit dem Kasus des Relativpronomens.
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net
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Meinste echt, die sagen Dir was?. Bei dem katastrophalen Krisenmanagement und der Informationspolitik von denen.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, piddiw schrieb:

So, ich habe dann mal nachgehakt (nein, von alleine kam nichts) und mich schlauer gemacht:
In der "Ereignismeldung" vom 3. 7. 2007 (veröffentlicht unter <http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/Gemeinsame_Inhalte/DOCUMENT/154192vatt/Bergbau_und_Kraftwerke/P02113276.pdf ) schreibt der Betreiber in Pkt. 27 "Beschreibung":
"Durch einen Kurzschluss mit Brandfolge am Maschinentrafo AT01 wurde dessen Differentialschutz ausgelöst. Der Differentialschutz bewirkte das Ausschalten des Leistungsschalters AC01, des Generatorschalters AQ02 und die Entregung des Generators. Damit war der Fehler isoliert. Innerhalb der folgenden ca. 500ms sprach der Distanzschutz des Generators an, das führte zum Öffnen des Leistungsschalters AC02."
Da ich diesen Ablauf für fehlerhaft halte, denn nach meiner Auffassung hätte infolge der Differentialschutzanregung nicht der Generatorschalter AQ02, sondern der dem fehlerbehafteten Trafo AT01 zugeordnete Generatorschalter AQ01 ausgeschaltet werden müssen, habe ich heute mit einem Mitarbeiter des Informationszentrums von Vattenfall deswegen telefoniert.
Dort erhielt ich die Auskunft, der Ablauf mit dem Abschalten von AQ02 sei auslegungsgemäß erfolgt. Als Begründung wurde angegeben, daß die Unterbrechung der unterspannungs- (generator-) seitigen Fehlerspeisung nach Abtrennung des 380-kV-Netzes durch die Generatorschnellentregung binnen Millisekunden erfolge, denn die Generatorschalter seien reine Lastschalter ohne Kurzschlußausschaltvermögen.
Sollte diese Auslegung tatsächlich so erfolgt sein, so kann ich sie fachlich nicht nachvollziehen. Zwar ist es in der isolierten Betrachtung richtig, daß die Fehlerstromspeisung eines fehlerbehafteten Maschinentransformators durch das Wegschalten des Hochspannungsnetzes mittels Leistungsschalter sowie eine Generatorschnellentregung, so sie denn hinreichend schnell erfolgen kann, beendet wird, jedoch wurde im vorliegenden Fall der Fehler unterspannungsseitig nicht nur vom Generator, sondern auch durch Rückspeisung aus dem Netz über den zweiten Maschinentransformator AT02 gespeist, wobei die Generatorschnellentregung keine Abhilfe schafft.
Für diesen Fehlerstromweg lagen die Generatorschalter AQ02 und AQ01 in Reihe - um ihn zu unterbrechen, hätte ebenso AQ01 ausgeschaltet werden können. Allerdings hätte auch das prinzipiell nicht ausgereicht, um den Folgeschaden am Trafo AT01 zu verhindern: Wenn AQ01 deswegen (auslegungsgemäß) nicht ausgeschaltet wurde, weil ein Generatorschalter kein Leistungsschalter mit Kurzschlußausschaltvermögen ist, so trifft das genauso auf den Generatorschalter AQ02 zu - es ist zu vermuten, daß er zwar betätigt wurde, aber gar nicht in der Lage war, den Fehlerstrom zu unterbrechen, so daß die Schnellentregung hinsichtlich der Fehlerspeisung letztlich unwirksam war.
Das mutmaßliche brandursächliche Weiterfließen des Fehlerstroms in AT01 durch Rückspeisung über AT02 aus dem Netz konnte also durch das Ausschalten von AQ02 wahrscheinlich gar nicht unterbunden werden, sondern setzte sich bis zur Auslösung des Distanzschutzes, der den über AT02 aufgenommenen Kurzschlußstrom zwar unzutreffend, aber sinnvollerweise als Netzfehler auffaßte, die zum Abschalten von AT02 über AC02 führte, fort.
Ich halte daher das ensprechende Schutzkonzept für nicht sachgerecht.
(Das Schaltschema ist im "Hauptteil" <http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/Gemeinsame_Inhalte/DOCUMENT/154192vatt/Bergbau_und_Kraftwerke/P02113839.pdf auf S. 18 f. dargestellt.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Hi,

TM und TJ haben doch funktioniert und den RDB-Füllstand wieder angehoben. Mario - http://www.wg-holzweissig.homepage.t-online.de
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Moin,
Ralf Kusmierz schrub:

Was? Wenn das so wäre, würde es kaum moderne Medizin geben. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Automechaniker einen verstopften Kühlkanal im Motor durch Verlegen eines Bypasses 'repariert' und diesen Bypass auch nur mit Isolierband oder Rödeldraht befestigt. Das wird wohl kaum funktionieren, in der Medizin ist diese Vorgehensweise jedoch der Normalfall.
CU Rollo
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