Photovoltaik - Strom fuer Haus und Elektroauto

Ich habe in letzter Zeit den Photovoltaikmarkt beobachtet. Die ersten Monate in 2011 fingen trotz relativ schoenem Wetter sehr verhalten an.
Nur relativ wenige Anlagen wurden gebaut. Auf der anderen Seite sind in den letzten Jahren immer mehr Hersteller in die PV-Modulproduktion eingesteigen bzw. haben ihre Kapazitaeten erhoeht. Durch die randvollen Lager und die geringe Nachfrage sind die Preise im Stundentakt in den Keller gefallen. Man sieht jetzt schon kleine Anlagen fuer Einfamilienhaeuser mit Markenmodulen fuer 1850 EUR/kWp: http://www.photovoltaikforum.com/angebote-f41/suntech-plz-87484-1849eur-kwp-plz-87484-kwp-preis--t68019.html
==> Damit ist die Grid Parity fuer Privatkunden laengst erreicht. D.h. der Strom aus dem Netz kostet mehr als der selbsterzeugte Stom der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach.
Jetzt bei den niedrigen Preisen ist auch die Nachfrage stark angesprungen. Dadurch wird es zum 1.1.2012 eine Absenkungen der Einspeiseverguetung nicht nur um 9% geben, sondern mindestens um 15%: http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2011/kw36/mehr-als-ein-gigawatt-photovoltaik-zubau-im-juni-und-juli-deutliche-senkung-der-solarstrom-verguetung-in-deutschland-erwartet.html
Das wird die PV-Anlagenpreise weiter deutlich in den Keller treiben. Viele Hersteller werden da vermutlich nicht mehr mithalten koennen und die Fluegel in diesem Markt strecken. Andere werden ihre Produktionskosten weiter druecken koennen und so wird IMHO in wenigen Jahren in Haeusern die Zwischenspeicherung des PV-Stromes in Akkus wirtschaftlich werden. Einige Anbieter fuer solche Speicher gibt es bereits, damit der eigene PV-Strom rund um die Uhr genutzt werden kann: http://de.engadget.com/2011/09/05/ifa-2011-monsterakku-von-samsung-idf-kann-5-haushalte-versorgen / http://www.solaranlagen-portal.de/news/solares-energiemanagement-mit-dem-schuco-e3-tower /
Eine andere Idee ist, den Speicher von Elektroautos mit zur Stromversorgung des Hauses zu nutzen. Man koennte den Akku des Elektroautos tagsueber mit PV Strom aufladen und dann abends z.B. fuer einen Fernsehabend maximal soweit entladen, bis der Strom fuer die Fahrt am naechsten Tag noch gut ausreichend ist. Bei Bedarf kann auch nachts/fruehmorgens bei allgemein niedrigem Strombedarf und z.B. starkem Windstromanfall der Akku des Elektroautos mit Windstrom aus dem Stromnetz oder so wieder aufgeladen werden. Beispiele: http://www.welt.de/motor/article13587984/So-verdienen-Sie-mit-ihrem-Elektroauto-Geld.html http://www.cleanthinking.de/elektroauto-als-zwischenspeicher-energieautarkes-wohnen-wird-in-norderstedt-realitaet/18021 /
Elektroautos sind ja sowieso ideal um den selbsterzeugten PV Strom energieeffizient zu nutzen. Das sieht man an den Verbraeuchen um die 13 kWh/100km des Mitsubishi I-Miev, was energetisch umgerechnet 1,3l/ 100km Kraftstoff bedeutet: http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/31-Mitsubishi/0-Alle_Modelle.html?fueltype=5&fuelsort=19&vehicletype=1&minkm=500&powerunit=2
Auch in der Bevoelkerung waechst die Bereitschaft kraeftig Elektroautos zu kaufen: Zitat: Wie aus einer am Mittwoch verffentlichten reprsentativen Befragung des IT-Branchenverbands Bitkom hervorgeht, ziehen mittlerweile 69 Prozent die Anschaffung eines batteriebetriebenen Fahrzeugs in Betracht. Im Februar 2010 waren es demnach erst 39 Prozent.
Quelle: http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE78608U20110907
Zusaetzlich zum jetzt schon erhaeltlichen I-Miev werden in 2012 und 2013 zahlreiche neue Elektroautos auf den Markt in Deutschland kommen: Nissan Leaf, Smart ED, BMW i3, VW Lupo E, .... Und fuer Leute, denen die Reichweite eines reinen Elektroautos nicht ausreicht, kommen auch PlugIn Hybride und Elektroautos mit RangeExtender in 2012 auf den deutschen Markt: Toyota Prius Plugin und Opel Ampera.
Und auch die PKW Hersteller haben sehr grosses Interesse daran Elektroautos auf den Markt zu bringen. Natuerlich weil Elektroautos langfristig die Verbrenner aufgrund des ausgehenden Erdoels ersetzen muessen und sich damit dann Geld verdienen laesst, sondern auch weil sie die Flottenverbraeuche bzw. CO2 Ausstoesse im Mix absenken muessen. Sonst werden saftige Strafzahlungen faellig. Damit kann im Einzelfall ggf. auch ein Verkauf von Elektroautos weit unter Herstellungspreis fuer die Hersteller wirtschaftlich sein. Das gilt insbesondere fuer die Premiumhersteller mit ihren hoch-PSsigen Autos. Hier eine Aussage von BMW:
"Die E-Mobilitaet wird kommen - das ist keine Frage mehr", sagte der BMW-Vorstand. Die politischen Vorgaben zur CO2-Reduzierung seien ohne Elektroautos nicht zu schaffen, in Europa, China und den USA seien die Weichen gestellt."
Quelle: http://net-tribune.de/nt/node/55953/news/Update-BMW-kalkuliert-bei-Elektroautos-vorsichtig/site/2
Nun, fuer Privatleute fehlt damit eigentlich nur noch die Waermeenergie fuer Raumheizung und Warmwasser. Neben einer vernuenftigen Waermedaemmung koennte man diesbezueglich ueber eine Waermepumpe oder/und BHKW nachdenken. Fuer die Uebergangszeit wuerde PV und Waermepumpe locker ausreichen, fuer den Winter braucht man aber zusaetzlich Strom oder Waerme. Als weshalb nicht Waermepumpen und BHKW in den Hauesern aufteilen und virtuell uebers Stromnetz (Smart Grid) koppeln? Langfristig koennte das BHKW auch mit Wasserstoff oder Methan betrieben werden - erzeugt von ueberschuessigen PV- und Windstro
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 09.09.2011 22:33, schrieb Martin Kobil:

Damit war zu rechnen.

Aber ob die wirklich ein Auto kaufen, das Ei-Mief heißt?
Wieder einmal so ein Fall, wo die Hersteller den Namen nicht in allen Sprachen getestet haben. Setzen. Sechs.
Gruß Jochen
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Jochen Kriegerowski wrote:

Schon zu Zeiten von Oma Duck gab es ein E-Auto :-)
http://www.c.gerlts.de/DEUTSCH/MOTOR/elektro/delectric1a.jpg
http://www.duckipedia.de/index.php5?title=Oma_Ducks_Elektromobil http://www.automuseummelle.de/800/Cars/detroit.html
und ich sehe nicht, daß man hinsichtlich der Auto-Eigenschaften Fortschritte gemacht hätte. Wenn die Leute mit ihren E-Auto-Akkus dieselben Erfahrungen gemacht haben, wie wir mit den übrigen Akkus, dürfte sich die Begeisterung schnell legen.
Ich finde auch kaum verifizierbare Berichte über die Lebensdauer von Fotovoltaik-Anlagen.
Grüße, H.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Eine Loesung koennten Kleinstfahrzeuge fuer die urbane Mobilitaet in und um die Staedte sein. Auf dem Stellplatz wo heute eine Amikarre steht, wuerden auch locker 3 und mehr solcher Autos Platz finden. Z.B. der http://www.mia-electric.com mit 3 Sitzplaetzen und 2,87m Laenge waere so ein Vertreter fuer ein neues Autokonzept. Durch die beiden Schiebetueren wird wenig Platz zwischen den parkenden Autos benoetigt und man kann auch als Fahrer auf der Gehsteigseite aussteigen. Bildchen:
http://www.mia-electric.com/fileadmin/images/gallery/mia/mia-2.jpg
http://www.mia-electric.com/fileadmin/images/gallery/mia/mia-1.jpg
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

http://www.mia-electric.com/fileadmin/images/gallery/mia/mia-2.jpg
http://www.mia-electric.com/fileadmin/images/gallery/mia/mia-1.jpg
Es werden nur noch selten in den USA die grossen Ami-Schlitten gefahren. Die findet man vielleicht noch auf Kuba und in Venezuela. In den USA faehrt man kompakte Fahrzeuge aus Europa und Japan, oder die hohen Jeeps o.ae.
Eine Kaeuferschicht fuer den mia-electric kann ich mir hier vorstellen. Vom Design her wuerde ich vermuten, dass Kaeufer asiatischer Herkunft auf den Fahrzeugtyp eher zugreifen als andere.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Sat, 10 Sep 2011 00:33:54 -0700 (PDT), Martin Kobil:

In (!) der Stadt ist das Auto bis auf Ausnahmen entbehrlich. Da kann man Elektromobilität sehr schön per Straßenbahn, U-Bahn oder O-Bus realisieren. Ein Verbot des Parkens im öffentlichen Raum und Nutzung der Flächen zur Begrünung (in erster Linie Bäume) - würde viel bringen. Für die fitteren 3/4 der Bevölkerung ist das Fahrrad in der Stadt optimal - Bewegung tut ohnehin Not. Ein vergleichbares Einsparpotential zu nicht gebauten und gefahrenen Autos wird man kaum durch technische Maßnahmen erzielen können - zumal ein Elektroauto am Straßenrand genau so häßlich ist wie ein bisheriger Pkw.
Für Menschen, die doch einen Pkw benötigen, wären Sammelgaragen am Rand der Stadt bzw. am Rande eines Viertel sinnvoll. Wichtig ist halt siherzustellen, dass Fahrrad und Bus/Bahn stets deutlich bequemer zu erreichen sind als der Pkw. Da i.A. die Bequemlichkeit ausschlaggebend für die Fahrzeugwahl ist, würde man so einen großen Umstieg befördern, ohne die Freiheit der Wahl anzutasten.
Andreas
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Andreas Oehler wrote:

Von der Haltestelle bis zur Haustür können beträchtliche Wege liegen. Von der Verkehrsfrequenz und dem fehlenden Nachtangebot ganz abgesehen.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Du hast eine sehr eigenwillige Vorstellung von der "Freiheit der Wahl".
--
Gruß Werner

http://www.youtube.com/watch?v=tCOPjB8BDK0

  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 10.09.2011 16:59, schrieb Andreas Oehler:

Kann sich mal jemand etwas ausdenken was freiwillig und gern von der überwiegenden Anzahl der Bevölkerung angenommen, wird anstatt dass wieder mal "wenige für viele alles entscheiden" wollen?
In Meck-Pomm dürfte es für'n Appel und ein Ei Grundstücke geben wo man diese ideale Stadt mit Eigeninitiative einfach mal bauen kann.
Butzo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Sat, 10 Sep 2011 18:29:33 +0200, Klaus Butzmann:

Wo gibt es denn die vielen Menschen, die gerne an viel befahrenen und zugeparkten Straßen wohnen? Ich kenne eigentlich nur Menschen, die gerne etwas Grün im Blick bevorzugen und lieber in einem Strßencafe unter Bäumen sitzen als zwischen schmuddligen Blechkisten.
Die Wohnungen in den autoarmen Vierteln in Tübingen und Freiburg gehen weg wie warme Semmeln - obwohl oder eher weil dort das Auto nicht direkt vor der Haustür stehen darf, hingegen die Anbindung zur Stadt per Fahrad und ÖV akzeptabel funktioniert.
Wenn Neubaugebiete oder Sanierungsgebiete ausschließlih nach diesen Vorstellungen realisiert würden und die Zersiedelung der Landschaft gestoppt würde, wäre schon viel erreicht. Die vorherrschende Meinung, CO2-Minderungsziele und der Weg zu lebenswerten Städten ließe sich rein per Technik lösen, ist offensichtlich falsch.
Andreas
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Ja, klar. Bloss muss es in der Stadt sehr aktive und sehr grosse engagierte Buergergruppen geben, die Annehmlichkeiten schaffen wollen. Allein der Wunsch, nicht mehr an laermedem Strassenverkehr zu wohnen oder in Cafes neben dichtem Verkehr sitzen zu muessen, reicht wohl nicht. Er fuehrt allenfalls dazu, in verkehrsarme Schlafstadtteile zu ziehen.

Ja, okay. Aber das ist dann in der Regel durch grosse Kampagnen von Buergerinitiativen erreicht worden und weckt den Gedanken, lasst uns auch das geniessen, was wir gemeinsam erreicht haben.

Per Technik laesst sich manches Umweltproblem loesen, dazu gehoert auch die Verkehrslenkung. Man kann den Verkehr so lenken und unterbringen, dass er immer weniger gefaehrdet und stoert. Wer Zersiedelung verhindert will, muss verdichten und darf am Stadtrand keine Wohngebiete ausweisen.
New York hat innerhalb kurzer Zeit fast flaechen- deckend Fahrradwege ausgewiesen. Seitdem sieht man an allen Ecken und Enden Fahrradfahrer. Das war vor wenigen Jahren noch nicht so. Fuss- laeufig alles erreichen zu koennen, waere das Optimum. Das erfordert kompakte Hochhausstaedte. In D sind solche schwer vorstellbar.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Sat, 10 Sep 2011 08:34:40 -0700 (PDT), Karl-Ludwig Diehl:

Die Masse der Industrieland-Bewohner braucht erheblich *mehr* Bewegung - nicht weniger. Das kleine bißchen Schwitzen ist es ja gerade was fehlt. Kurzlebige Batteriespielzeuge mit zugehörigem Giftmüll und CO2-"Rucksack" in China sind gerade das, was niemand braucht.
Nach wenigen Wochen der täglichen Nutzung ist Otto-Normal-Mensch zudem auf einem guten Fahrrad genauso schnell unterwegs wie mit einen üblichen Pedelec (sprich: 25 km/h in der Ebene).
Pedelecs finden in erster Linie Leute interessant, die ohnehin nicht radfahren. Genau wie Stuttgart21 vorteilhaft in den Augen derer ist, die nicht Bahn fahren...
Andreas
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 10.09.2011 19:01, schrieb Andreas Oehler:

ja, ja, auf der Ebene! D ist nun mal nicht überall eben! pedalec wäre hier sehr interessant
Grüße aus der Eifel Steffen
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 10.09.2011 20:53, schrieb Steffen H1:

Für Berge haben moderne Fahrräder Schaltungen.
MfG Matthias
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Schaltungen haben die E-Bikes auch. Wer sich nicht kaputtmachen will, wenn es bergauf geht, der laesst sich vom E-Motor helfen. Im Scharz- wald macht es offensichtlich den Urlaubern sehr viel Spass, sich bei den Berg- und Talfahrten bergauf durch den Motor helfen zu lassen. E-Bikes sind dort der Renner.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Hallo,
bergauf macht sich nur der reine Radfahrer kaputt der sich dabei höher belastet als sein Trainingszustand erlaubt. Wer genügend langsam den Berg hinauf fährt macht sich dabei auch nicht kaputt. Man muß sich halt vor allem bei längeren Steigungen seine Kräfte einteilen.
Bye
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, jetzt ist er enttarnt, der kleine Hellseher. Urlauber kennen die Strecke nicht und sollen sich dennoch die Kräfte einteilen, so als wenn ihnen die nächste Steigung hinter der waldigen Kuppe da schon bekannt wäre. Klar. Senioren aber haben echt Nutzen davon. Herzkranke etwa schaffen mit dem E-Bike richtig Strecke. Sonst bleibt denen nur das Gehen oder ein Taxi.
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 12.09.2011 19:20, schrieb gUnther nanonüm:

Man kann mit einer entsprechenden Schaltung wie sie eigentlich an allen Rädern mittlerweile dran ist, die Leistung immer konstant halten die man treten muss. Man muss da nichts vorher wissen.
Das Problem ist, dass ungeübte Radler in den Berg reinklotzen wie Bolle und sich dabei kaputt fahren.
Im Triathlon sagt man z.b. an der Steigung am Anfang 3% mehr Leistung später max 5% mehr Leistung, als in der Ebene, wenn man mehr investiert wird man das irgendwann merken.
MfG Matthias
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, ach wie gerne würd ich Dich mal auf Deinem "Automatikbike" sehen. Vermutlich habt Ihr Gummipuffer in der Stadt an allen Kreuzungen, damit Du dagegenfahren kannst und ständig weitertreten "mit konstanter Leistung", und vermutlich durchdrehendem Hinterrad? Wir dagegen sind es gewöhnt abzusteigen bei roten Ampeln, gelegentlich sogar an schwierigen Bordsteinen. Und Senioren in unserer Gegend haben bislang kein Training gekriegt, bei "konstanter Leistung" nicht umzukippen. Denn bei manchen Steigungen ist die Maximalleistung mancher Omi kaum genug, nicht affig rückwärts zu beschleunigen. Die schieben dann, ohne Motor.
Welche Marke ist denn das? Die mir bekannten Marken haben alle feste Gänge und schalten "nicht" dazwischen, sondern nur von einem Gang zum anderen. Man braucht meist einige Meter, bis sich die Mimik eingerödelt hat. Nabenschaltungen sind noch die fixesten, aber einen Gangunterschied von 30 auf 0,1km/h schaffen die auch nicht per Knopfdruck. Und wie gesagt, bei so lahmer Fahrt kippt die normale Omi eh um.

Eher, daß Bolle mit Dir verwandt ist.

Das kann ja für Athleten und Idioten gelten. Sollen die halt in Frankreich die Tour de Dope fahren. Doch die Gelegenheitsradler mit Stützstrümpfen und Weichpopo werden Dir was husten...
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 12.09.2011 22:22, schrieb gUnther nanonüm:

Praktisch jeder Gelegenheitsradler schafft 100 W. Damit kommt man selbst bei 8% Steigung noch auf 5 km/h, da kippt keiner um und die entsprechenden Schaltungen gibt es auch. Aber ich sehe schon du willst es einfach nicht.
Und ob man nun mal98 oder 102 Watt fährt ist auch egal. Es gibt im übrigen mittlerweile 30 Gang Kettenschaltungen, da sollte für jeden was dabei sein. und ja das rafft auch Oma, wenn sie will.
MfG Matthias
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Hi, Du mußt es ja wissen. Als mal Kurtrainierter kenne ich 100W genau wie 350W :-) und ich weiß, daß es für eine 45kg-Person garnicht so einfach ist, 100W in die Pedale zu wuchten. Aber soweit reicht bei Dir das Hirn eben nicht. Übrigens ist nicht der Wert ansich das Problem, sondern die "Kontrolle". Du scheinst von Spochttheorie keinen Schimmer zu haben. Wer kontrolliert fährt, benötigt eine erhebliche "Leistungsreserve". Weshalb etwa ein Sprinter nicht um Kurven sprintet. Nur einfache Bewegungen erlauben Vollgas. Kannst ja mal mit Vollgas Slalomfahren üben. Halte aber das Höchsttempo! Das ist alles Quatsch. Und Senioren haben weitere Probleme, etwa nachlassende Reaktionsgeschwindigkeit und geringere Sensibilität an den Händen, den Beinen, dem Gleichgewicht. Da "steigt" die Kontrollreserve schnell an. Schlußendlich kann Omi garnicht mehr radeln, weil sie beim Aufsteigen den Schwung zum Anfahren nicht mehr hinkriegt und mit dem Radel umkippt. Doch da gibts den Motor, der hilft. Auch eine Bordsteinkante hilft manchmal, oder etwas Gefälle. Doch wie kommt Omi dann heim?
Manche Hauswirtschaftsschulen haben solche "Ausrüstungen", um das Seniorenfeeling für Schüler zu erlauben. Da kriegst Du Bleigewichte an die Gelenke, Filzpantoffeln und Handschuhe an und einen Helm mit schmutziger Braunglasbrille samt Ohrenpolster. Man hört wenig, sieht wenig und fühlt fast nix. Dann fahr mal so Deine 100W....besuche die örtliche Hauptschule und frag mal nach. Du wirst bei Deinem Wissensstand das Alter eh nicht erreichen, in dem Du solches "automatisch" erlebst.

Oh diese Kinder :-) 30 Gänge sind auch nur 30 Gänge. Und je mehr Gänge Du hast, desto mehr Schaltvorgänge erfordert das. Eine "Automatik" im Auto hat einen Wandler, der dank kippsicherer Fahrzeugbauweise stets beschleunigen kann, egal wieviel der Motor gerade arbeitet. Das geht am Fahrrad nicht, weil Du das Gleichgewicht auch über die Pedale "steuerst". Kannst ja mal versuchen, nur mit dem Hintern zu fahren. Beine im Lotossitz....aber Damen-Hollandrad, kein Herrenrahmen. Spätestens an der nächsten Kurve wirst Du absteigen. Die Fahrradautomatiken wählen den gerade effizientesten Gang. Doch hilft Dir das beim Fahren? Eher nicht. Es schadet nix, aber mehr Leistung gibt Omis Herz dabei auch nicht her. Für solche Fälle sind 60W durchaus üblich...denk aber an die Kontrollreserve.
--
mfg,
gUnther
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.