Strom aus der Strasse - Energie fuer Elektroautos

Induktionsschleifen in der Fahrbahn erzeugen ein Magnetfeld, das die Autos berhrungsfrei mit Energie versorgt. Steckdose und ein Kabel
sind nicht erforderlich. Lang andauernde Ladeprozeduren oder das aufwendige Wechseln der Batterie knnen ebenfalls entfallen. .....
In der Praxis wre zuknftig die Fahrbahn mit versenkten elektrischen Leitern bestckt, die ein Magnetfeld erzeugen. Am Unterboden des Elektroautos befnde sich als Gegenstck ein berhrungsfreier Aufnehmer, in dem der Strom induziert wird. Das kann direkt whrend der Fahrt geschehen oder auf Vorrat (bis der Akku voll ist) beim Parken. Die Strae wird so zum Range Extender ....
Der bertragungsverlust ist bei der Induktion mit rund zehn Prozent gering und hngt ganz entscheidend vom Abstand zwischen Fahrbahn und Fahrzeug ab. Die optimale Distanz knnte mithilfe eines aktiven Fahrwerks und optoelektronischer Messverfahren automatisch eingeregelt werden. ....
Wobei die Strae aufgrund des hohen Wirkungsgrades des Systems nur abschnittsweise mit Induktionsschleifen versehen werden msste.
Quelle: http://www.iav.com/de/7_presse/pressemitteilungen.php?we_objectID=15760
Sofern das wie dargestellt funktioniert, ist das - wie ich finde - ein interessantes Konzept. Im ersten Ansatz wrde es schon reichen die Autobahnen auf der rechten Fahrspur abschnittsweise damit zu bestcken. Vielleicht auch noch die wichtigsten Bundesstrassen. Damit koennten Elektroautos mit Akku-Reichenweiten um vielleicht 50 - 80 km auch fr Langstrecken praktikabel werden, ohne fossil betriebene Range Extender. Und dieses Konzept knnte auch fr elektrisch angetriebene LKWs und Reisebusse tauglich sein.
Ein Video dazu (anklicken ==> Akkutod Gefahr: Das Batterieproblem): http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,685416,00.html
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So ein System hat bestimmt einen tollen Wirkungsgrad , da haben die Kohle- und Kernkraftwerke ja wieder richtig was zu tun.
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Der Wirkungsgrad ist wie oben zu lesen ist mit 90% angegeben. Und der Strom kommt nicht aus fossilen Kraftwerken oder AKWs, sondern von Windrdchen und Solarzellen - auch an der Autobahn entlang :-)
Btw, nachdem ich letztes Jahr aufs Hausdach eine PV Anlage (14.000 kWh pro Jahr) gebaut habe, bin ich gerade dabei mich an einer Brger- Windkraftanlage zu beteiligen. Nein, nicht an der Kste, sondern in Sddeutschland in meiner Region.
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Papier ist geduldig. Induktion über so eine Entfernung Strasse - Fahrzeug durch die Luft in Kombination mit stehenden Induktionsschleifen bei fahrenden Fahrzeugen bringt Wirkungsgrade die halb so hoch sind. Auch wenn ein Redakteur aus Wikipedia etwas anderes rausgefischt hat ändert sich deswegen die Physik noch lange nicht.
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Martin Kobil wrote:

Die erreicht man aber nicht mit 5cm Bodenfreiheit. Außerdem muß man erstmal in allen Straßen Induktionsschleifen verlegen - man darf nicht vergessen, daß das Auto ja nicht nur dem Autobahnverkehr dient, sondern seine Stärke gerade darin liegt, praktisch jeden auch noch so entlegenen Ort erreichen zu können, auch wenn manche nichtmal zum Befahren ausgelegt sind. Willst Du ernsthaft Induktionsschleifen in jeden Feldweg legen? In jeden Schulhof (da wird oft mit Autos reingefahren, wenn z.B. außerhalb der Schulzeit schwere Gegenstände ein- und ausgeladen werden müssen), in jede Streuobstwiese und jeden Schrebergarten?
Zudem kriegst Du da ein Elektrosmog-Problem, ein Korrosionsproblem, ein Sicherheitsproblem wenn z.B. Schlaglöcher entstehen, und und und.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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Elektroautos haben gewhnlich Akkus, mit welchen man mindestens 50 - 80 km weit kommt.
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Erhard Schwenk schrieb:

Da denkst du falsch. Diese "Stromschienen" sind IMHO sehr interessant, weil eine kleine Abdeckung genügt, um das Hauptproblem zu lösen: Große, teure, schwere Akkus für große Reichweiten auf langen Strecken.
Diese fetten Akkus ersetzen wir dank der Stromschienen durch deutlich kleinere und laden (ohne Wartezeit!) nach, wann immer gerade eine Stromschiene unter dem Auto ist und geladen werden soll. Die restlichen Lade-Dinger bleiben natürlich.

Müsste man sich im Detail anschauen.
Es gibt genügend Ansätze, wo diese Probleme schon angegangen und gelöst wurden:
- Straßenbahnen ohne Oberleitung, stattdessen mit Stromversorgung aus dem Gleis (z.B. Nizza und Bordeaux, WIMRE)
- diese induktiv versorgten Industriehallen-Wägelchen
- E-Busse mit Induktivladern an den Haltepunkten
Ralf
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Hallo, Ralf,
Du meintest am 31.03.10:

Wie weit nach draussen in die Vororte?

Abgeschlossenes (und kleines) Gebiet.

"Es kann nur einen geben!" - kann immer nur 1 Bus versorgen, und der muss auch noch stehen.
Noch überzeugt mich das Konzept nicht so recht, sobald es auch "die Fläche" versorgen soll.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 31.03.2010 00:49, schrieb Ralf Koenig:

Dann frag' bei denen mal nach den Unterhaltskosten und Revisonsfristen für die Schalter. Wann lag in Nizza/Bordeaux das letzte mal Schnee?
Butzo
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Erhard Schwenk wrote:

Naja, man könnte ja noch einen Schritt weiter gehen und sich vorstellen, dass alle Autobahnen mit Stromleitern und Spurhaltesystemen ausgestattet sind. Wenn ich mit einem Elektroauto von Kuhkaff A über Autobahn B nach Kuhkaff C fahren will, lade ich mein Auto am Start auf, fahre zur nächstgelegenen Autobahn, klinke mich dort in das Spurhaltesystem ein und lasse mich bis zu der Ausfahrt fahren, die meinem Ziel am nächsten liegt. Von dort fahre ich dann per Akkuladung bis zu Ziel.
Aber das ist Theorie.
Praxis ist, dass eine der größten Wirtschaftsnationen der Erde es noch nicht einmal schafft, alle ihre ABs dreispurig auszubauen und den Rest des Straßennetzes in vernünftigem Zustand zu halten. Wenn die jetzt auch noch anfangen, irgendwelche nicht erprobte Technik in die Fernstraßen einzubauen, dann gehen wir alle erst einmal zehn Jahre zu Fuß. ICE-Fahren geht dann ja auch nicht mehr weil kaputt oder überfüllt...
PS: Deutlich cooler fand ich den Plan einiger Israelis, die dynamische Verformung der Fahrbahnoberfläche beim Überfahren mit Autos in elektrische Energie umzusetzen.
Frank
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Hallo, Frank,
Du meintest am 31.03.10:

Und wenn ich so etwas haben will, dann kann ich auch gleich komplett zum ÖPNV plus Taxen wechseln. Wer ein eigenes Auto haben will, der will auch selbst steuern, der will überholen usw.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Nö, will ich gar nicht sagen. Mir ging es neulich wieder so, wo ich von München nach Hannover und anschließend in die niedersächsische Pampa musste.
München-Hannover in unter fünf Stunden ist mit dem ICE schon mal nicht schlecht, wäre mit einem Auto bei Durchschnittstempo 120 aber auch drin. Nur ist das Gegurke über die AB lästig.
Auf der anderen Seite hätte ich mit dem eigenen Auto kein Umsteigen, keine nervigen anderen Gäste im Abteil und freie Zeiteinteilung. Und wenn ich unbedingt selbst fahren will, kann ich mich ja aus dem Leitstrahl ausklinken;-)
Frank
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Dafür kann man im ICE schlafen, lesen, essen, Bier trinken, sinnleer aus dem Fenster starren...
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Und ich kenne einen Geschäftsmann, der gerade die feste Zeiteinteilung des Bahnverkehrs als Vorteil sieht.
Besucht er eine Außenstelle per Auto, wird seine Abreise mit vielen "schauen Sie sich doch noch mal kurz das an" immer weiter rausgezögert. Ist er mit der Bahn da, kann er einfach sagen "Sorry, mein Zug fährt in 20 Minuten, ich muß zum Bahnhof" - und keiner kann deshalb sauer sein.
vG
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"Man könnte ihn höchstens fragen, was das für eine blöde Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
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Volker Gringmuth schrieb:

Das ist im Prinzip richtig, aber was antwortet er auf "dann nehmen Sie halt den nächsten"?
Gruß Matthias.
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"Wenn sie mir das neue Ticket bezahlen, und die Hotelübernachtung in X-Stadt, von wo aus ich dann keinen Anschluß mehr bekomme?!"
-ras
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Ralph A. Schmid

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Matthias Hanft wrote:

man sparpreis | grep zugbindung
vG
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It takes a village to raise a child. (Afrikanisches Sprichwort)

-- <http://einklich.net -- Ein Pinguin für jeden: <http://debian.org/ --
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Volker Gringmuth schrieb:

Ja, "mein Fahrschein gilt nur für _diesen_ Zug" ist mir auch eingefallen. Aber falls ich selber mal in diese Lage kommen sollte, wollte ich halt ein paar Gründe zur Auswahl haben :-)
Gruß Matthias.
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Ja, ist auch als Berufstätiger ein Vorteil, diese "mal eben schnell"-Aktionen abzuwenden. Wenn es doch mal sein muß, dann hängt man halt eine Stunde dran, aber die sinnlosen Nerv-Anfragen, wenn man gerade am Gehen ist, kann man so fein abwürgen.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Helmut Hullen schrieb am 31 Mar 2010:

Das mag einigen wirklich so gehen. Die meisten, die ich kenne, wollen vielleicht *manchmal* auch Spaß beim Fahren haben, aber ziemlich oft auch nur bequem zu einer von ihnen bestimmten Zeit (d.h. ohne minutengenauen Fahrplan) von A nach B kommen, manchmal mit Gepäck oder mehreren Personen. Je länger die Strecke (udn je voller die Straße) desto mehr hält sich der Spaß in Grenzen und desto mehr will man eigentlich nur ankommen.
Die Alternative wäre von A per ÖPNV erst zum Bahnhhof in der Nähe von A, dann zu einem Bahnhof nahe bei B und von dort dann wieder per ÖPNV nach B. (Nicht jeder wohnt neben dem Hauptbahnhof und auch nicht jedes Ziel liegt dort.) Macht in Summe zwölfnfuffzig Zwischenstationen mit Umsteigen, was bei Gepäck noch mehr Spaß macht, und wenn man auf dem Fahrplan eine Verbindung verpasst, hat man doppelt Freude. Und wenn einer dann am Bahnhof auch noch auf Prolls trifft, die mit seinem Kopf "Fußball" spielen wollen, ist das ein echter Sch...tag. :-(
Zumindest für mich hätte Franks Modell oben durchaus seinen Reiz.
MfG Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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