Gibt es Adapter fĂŒr Redundanz nicht redundater Netzteile?

Hallo,
in einem Serverraum befinden sich zwei Stromversorgungen. Die meisten GerÀte haben dazu auch zwei redundante Netzteile, die dann in je
einer Stromversorgungsleiste eingesteckt sind. Aber einige eben auch nicht. Könnte man da nicht eine Art Umschaltadapter bauen, der ĂŒber ein Relais bei Wegfall einer Versorgung im ms Bereich auf die andere schaltet? Also eine Art Y-Adapter mit zwei KaltgerĂ€testeckern, Relais im GehĂ€use und einer KaltgerĂ€tekupplung?
Oder noch besser: Kann man sowas fertig kaufen?
Wie sieht es mit dem Umschalten aus, das abfallende Relais hat natĂŒrlich eine kurze Zeit ohne Spannungsversorgung zur Folge. Wie lang wird die sein? Werden die GerĂ€te damit wohl fertig?
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Carsten Kreft schrieb:

ĂŒblich
könnte man. Aber du nicht. Das ist Sache fĂŒr einen Fachmann.

So oder Àhnlich.

bestimmt - nennt sich dann USV <g>
http://www.aki-usv.com/blog/tag/redundant-schalter /

kommt drauf an wie man es baut

sicher - je nach Relais mehr oder weniger

je nach Relais. So ab ca 20 ms bis ewig

kommt drauf an. Manche GerÀte flippen schon aus wenn eine Halbwelle fehlt. Manche laufen eine halbe oder ganze Sekunde weiter als wenn nichts wÀre.
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Bin E-Technik-Meister.

Es gibt eine USV. Und einen Diesel. Nun gibt es aber auch Leute, die es evtl. schaffen, eine USV trotz eindeutiger Anweisungen auszuschalten. Unsicherheitsfaktor Mensch eben. Darum verlassen wird uns nicht auf die USV in der Annahme, diese wĂŒrde zu 100% zuverlĂ€ssig immer arbeiten. Als Notnagel gibt es noch den normalen Netzstrom. Ein Kurzschluss in einem der Netzteile wĂŒrde z.B. einen Teilbereich der PDU (Stromversorgungsleiste auf IT-Deutsch) lahm legen. Optimal wĂ€re natĂŒrlich pro GerĂ€t eine einzeln abgesicherte Steckdose. Nun wurden aber PDUs von APC beschafft, deren Steckdosen einzeln ĂŒberwachbar und abschaltbar sind, bei denen sich aber mehrere (ich glaube sieben) Steckdosen einen MCB / Leitungsschutzschalter teilen.

Leider kein Produkt. Immerhin: Mit dem Stichwort "Redundanschalter" fand ich ein paar Treffer, die Dinger heißen wohl auch "statische Transferschalter". Ein Produkt wĂ€re dann der "Pulsar STS 16". Liest sich recht gut. Transferzeit 6ms. Da werden wohl keine Relais drin klappern....
Ich werde mir die GerÀte nochmal genau anschauen, mindestens zwei haben Steckernetzteile und könnten wohl DC-seitig mit minimalem Aufwand gepuffert werden.
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Carsten Kreft schrieb:

Und dann diese Frage? <kopfschĂŒttel>!
Als Meister sollte die Lösung des Problems eine Sache zwischen 2 Pausen sein.

Dannb muss dafĂŒr gesorgt werden dass das nicht passiert oder wenn, dass es Alarm gibt.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.
Mit RegelmĂ€ĂŸigen PrĂŒfungen ist so eine USV-Analge sehr betriebssicher

Ich denke mal dass der normale Netztstrom die Hauptsache ist und die USV der Notnagel?

Dann ist die nicht sicher abgesichert! Wohl nur eine Sicherung fĂŒr alles statt je eine Sicherung fĂŒr jeden Teilnehmer.

Du sagst es. Nur so ist es richtig.

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Möchten Sie mehr wissen, so rufen Sie einfach an: Telefon 06162/5227 oder 06162/ 5228, besuchen unsere Internetseite unter www.aki-usv.com oder schreiben Sie eine Mail an snipped-for-privacy@aki-usv.com.
oder weitersuchen im Web. Da gibt es noch viele ander Infos.

Das ist doch schon mal was.
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snipped-for-privacy@gmx.de (Jens Fittig) schrieb:

Wenn ich abends in Ruhe u.a. auch Deine Postings lese, dann bin ich immer ganz zufrieden, daß ich mit Leuten wie Dir nicht umgehen muß, Wolfgang Gerber. Ein angenehmes GefĂŒhl, und erinnert einen dran, was man doch fĂŒr einen schönen Tag hatte; Danke.
Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
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Siegfrid Breuer schrieb:

IDIOT!
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Jens Fittig wrote:

Danke fĂƒÂŒr Info.

Danke fĂƒÂŒr die BestÀtigung. Spart Postings.
--
Gruß Werner
http://www.manndat.de/fileadmin/Dokumente/Plakat_Genitalverst_mmelung.pdf
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Carsten Kreft wrote:

Klar kann man so etwas bauen und die Funktion selbst wird wahrscheinlich als reine Relaisschaltung relativ einfach zu realisieren sein.
Aber: Es sind sehr intensive sicherheitstechnischen Überlegungen nötig! Es muss verhindert werden, dass die Spannung am "falschen" Ende herauskommt. Ein Festanschluss in der Installation wÀre keine Lösung, weil auch die RĂƒÂŒckwÀrtsspeisung von abgeschalteten Teilen der Installation sehr gefÀhrlich ist.
Zur sicherheitstechnischen Gestaltung solcher Schaltungen gibt es sehr umfangreiche Normen, die leider unĂƒÂŒbersichtlich sind und dem Praktiker kaum weiter helfen. Aber Vorkehrungen gegen mindestens einen Fehlerfall, wenn nicht sogar zwei sind Pflicht. Fehler sind z.B. Kontaktverschweißung, beliebige Unterbrechungen und alles weitere, was passieren kann.

Dazu mĂƒÂŒsste man die Schaltfolge kennen und DatenblÀtter von Relais und Netzteilen vergleichen.
Je schwÀcher die Netzteile belastet sind, desto lÀnger ĂƒÂŒberbrĂƒÂŒcken sie einen Netzausfall. GefĂƒÂŒhlsmĂƒÂ€ĂƒÂŸig wĂƒÂŒrde ich sagen, eine Relaisumschaltung ist flink genug, wenn die Relais unverzögert sind, soweit das bei Wechselstromrelais ĂƒÂŒberhaupt machbar ist, die mit ihrer Kurzschlusswindung ja den Nulldurchgang ĂƒÂŒberbrĂƒÂŒcken mĂƒÂŒssen.
Rein elektronisch könnte man es machen, *wenn* die Netzteile pulsierenden Gleichstrom akzeptieren. (Sicherheit: Drei Dioden hintereinander, jeweils nur halbe Belastung fĂƒÂŒr Strom und Sperrspannung, bezogen auf die KĂƒÂŒhlbedingung.) Aber da dann nur ein Zweig der Gleichrichter im Netzteil belastet wird, könnte das kritisch werden.
--
Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb:

ACK
Was bei einer Relaischaltung normalerweise nicht vorkommt. Aber..

das ist falsch. Sowas kann und darf fest verschaltet sein. Es spielt ĂŒberhaut keine Rolle bezĂŒglich der Sicherheit

ACK
ACK - lÀsst sich aber durch z.B. hintereinandergeschaltete Kontakte minimieren.

Unterbrechungen schaden nicht

Schaltfolge?
ACK
Kommt drauf an. Wir hatten in der alten 4ma Netzteile, die gezielt per spezieller Überwachung schon bei einer fehlenden Halbwelle abgeschaltet haben.

Ein Relais fÀllt so im Bereich von 10 bis 50ms ab. Je nach Aufbau

Kurzschlusswicklung? Wo?

Das hat damit gar nichts zu tun! Schon mal was von SSR gehört? Mit passender Elektronik versehen können die bei einer fehlenden Welle ab bzw. umschalten. Wobei allerdings keine Sicherheit fĂŒr einen Kurzschlussdefekt durch Zusammenschalten beider Speisungen besteht. Dazu bedarf es dann deutlich mehr Kleinfutter.

Also diesen Tip halte ich fĂŒr ziemlichen Unsinn!
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Jens Fittig wrote:

Du hast mich missverstanden. Festanschluss darf kein Ersatz gegen Vorkehrungen gegen RĂƒÂŒckspeisung sein.

In einer Steuerleitung könnte sie schon schaden.

Relais B wird von Relais A angesteuert usw.

Über der einen HÀlfte des Spaltpols.

Wie du schon richtig schriebst: Das hat damit gar nichts zu tun!

...und kann mir daher eine BegrĂƒÂŒndung sparen.
Was mir noch einfÀllt:
Die einfachste Lösung wÀre ein Sicherheitsrelais mit 2 Umschaltkontakten (bei Festinstallation braucht man nur einen), das ĂƒÂŒber ausreichende (Kontakt)abstÀnde verfĂƒÂŒgt und ĂƒÂŒber eine ZwangsfĂƒÂŒhrung sicher stellt, dass bereits bei einem einzigen verschweißten Kontakt oder bei Federbruch kein Kontakt in die entgegen gesetzte Richtung schaltet. Man brauchte dann nur ein einziges Relais - die Sicherheit realisiert es allein.
--
Gruß Werner
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Ich würde vom Gefühl her da eher die fehlenden (Zweit-)Netzteile nachrüsten. So hat man für wenig mehr Geld eine wesentlich höhere Sicherheit. Wichtig in einer solchen Installation ist natürlich auch, regelmässig die Funktion a l l e r Netzteile zu überprüfen, da beim Vorhandensein beider Netz-Spannungsquellen ein defektes Netzteil ja gar nicht auffällt. Gruss Harald
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Am 31.03.2010 15:19, schrieb Harald Wilhelms:

Da es sich in der Regel um Gleichspannungsnetzteile handeln dĂŒrfte, sind die mit Dioden (Gleichrichter) entkoppelt. Wird je Stromversorgung eine LED spendiert, ist eine schlichte SichtprĂŒfung auf Funktion möglich.
--
mfg hdw

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Am besten in Reihe zu einer passenden Z-Diode.

Schon klar. Man muss aber auch tun... :-) Gruss Harald
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Am 31.03.2010 15:49, schrieb Harald Wilhelms:

Wird eine Zweifach-LED spendiert, die mit drei AnschlĂŒssen, kann man sogar sehen ob Netzteil Strom liefert. Kleiner LĂ€ngswiderstand und PNP-Transistor mit passendem Collectorwiderstand fĂŒr eine LED-Strecke. Also, eine Farbe wenn Netzteil in Ruhe und Farbvarianten wenn es Strom liefert. ;-)

Es gibt nichts Gutes, außer denn man tut es, sachte schon der olle Kurt (Tucholsky) ;-)
--
mfg hdw

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Kannte der auch schon Serverräume mit zwei Stromversorgungen? :-) Gruss Harald
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Am 31.03.2010 18:38, schrieb Harald Wilhelms:

Damals wĂ€re man ĂŒber *ein* Stromnetz froh gewesen. Dein Ansinnen wĂ€re die pure Dekadenz gewesen. ;-)
--
mfg hdw

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"Harald Wilhelms" schrieb:

Geht bei den Switches / Switchs / Switchen (???) und wird gemacht werden.

Ich will die HP Preise gar nicht wissen... Aber "wenig" kann man das mit Sicherheit nicht nennen. Die GBICs fĂŒr 1Gbit / SM kosten da angeblich schon 700 EUR.

Vermutlich doch, aber das wird sich erst zeigen. Die Leistungsaufnahme wird seitens der Stromversorgungsleisten protokolliert und kann jederzeit ausgelesen werden. So sollte man VerĂ€nderungen frĂŒhzeitig erkennen können. Ich hoffe, dass sich die Netzteile die Arbeit teilen, aber das kann man erst sehen, wenn im Serverraum der Regelbetrieb aufgenommen ist.
Ceterum censeo: Hackt nicht so auf dem Fittig rum, der erzÀhlt auch sinnvolle Sachen, wenn auch seine Wortwahl und sein Umgangston gerne mal völlig daneben sind. Oh je, hoffentlich liest er das nicht...
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* Carsten Kreft wrote, Am 30.03.2010 13:25: ...

Schau mal hier - aber erschrick nicht ... http://www.piller.com/site/8/APOTRANS-Static-Transfer-Switch.asp?Lang=gr
Peter
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Danke, auf Grund anderer Hinweise habe ich schon den merkwĂŒrdigen Namen "statischer Transferschalter" gefunden.
Nochmal zusammenfassend:
Die Server haben alle zwei Netzteile - das wĂ€re schonmal erledigt. Die Switches bekommen das zweite Netzteil spendiert, aber die Kosten wird man sich noch genehmigen lassen mĂŒssen. (Angesichts der bisher investierten Summen in den Hochsicherheits-Raum eigentlich kein Problem. Es besteht aber immer die Gefahr, dass zustĂ€ndige Personen bei immer neuen Kosten, die dazu kommen, irgendwann sagen: Schluss, aus, jetzt wird erstmal nichts mehr dazu gekauft. WĂ€re natĂŒrlich unglĂŒcklich, wenn man tausende Euro in redundante Stromversorgung investiert, diese aber mangels hunderter Euro nicht nutzt.)
Ich sollte HP Aktien kaufen!!!
Soweit ich das sehe, bleiben da nur noch drei oder vier GerĂ€te (u.a. Medienkonverter), welche ĂŒber SNG verfĂŒgen. Da kann man sicher was einfaches basteln, zweites SNG, Elko und ein Relais werden reichen.
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Am 04.04.2010 16:19, schrieb Carsten Kreft:

Es gibt auch fĂŒr (gar nicht mal so großes Geld) Medienkonverter als EinschĂŒber fĂŒr 19" GehĂ€use. Das geht von 1HE (red. Netzteile möglich, aber nicht im Betrieb tauschbar) bis zu 3HE (im Betrieb tauschbar).
Gruß
Jochen
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