Strom aus der Strasse - Energie fuer Elektroautos


ACK.
Franks Modell gibt's für Fernstrecken mehr oder weniger schon: Mitfahrgelegenheiten. Fremde Leute spielen den Chauffeur in deren Auto. Das Auto fährt also quasi selbst. Man selbst schläft entspannt durch und ist (ohne Stau) in nicht mal 4 Stunden von Leipzig in München für 20 EUR. ;-)
Zu den typischen Zeiten gibt's recht viele Anbieter solcher Fahrten, Ortsflexibilität (Abholen/Hinbringen) ist immer bisschen verhandlungsabhängig.
Wenn man einmal jemanden passenden gefunden hat, ist das echt klasse, dann entfällt auch der ganze Kommunikationsaufwand. "Ich fahre nächste Woche wieder mit" reicht dann und man wird pünktlich zuhause abgeholt und auch zuhause am anderen Ort "zugestellt".
Und wer mal einen Wagen der Mittelklasse/oberen Mittelklasse (gibt's einige: Superb, Fünfer, A6, E-Klassen, alles dabei, dazu die normalen Passat, Mondeo, Vectra, ...) mit Laptopsteckdose hinten als Mitfahrerkutsche gefunden hat, mit Klimaautomatik, teilweise Lederpolster und Sitzheizung, hat auch mehr Platz und Komfort als in einem Bahnabteil und kann da sogar arbeiten. Kostet dann vielleicht mal 23 EUR. Aber auch Kompaktwagen sind an sich noch sehr gut geeignet für den Zweck, gerade Kombis (wegen Kofferraum).
Wer's mal probieren will: http://www.mitfahrgelegenheit.de /
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Auch wenn ich während meines Studiums in Berlin-(West) in den 80ern Dauergast bei der Mitfahrzentrale war: Nein, das ist ein ganz anderes Modell;-)
Damals war es nämlich immer so, dass es kein großes Problem war, jemanden zu finden, der einen von Metropole A nach Metropole B mitgenommen hat. Um allerdings wirklich von Pampa A nach Pampa B zu kommen, musste man in der Regel mehrfach umsteigen. Unterm Strich sind Mitfahrgelegenheiten genauso unflexibel wie die Bahn, sie sind allerdings lustiger, weitaus billiger und auch unsicherer.
Was mir vorschwebt, wäre hingegen die Kombination aus völlig flexiblem Individualverkehr mit allen seinen Vorteilen und der Entlastung von der Fahrerei auf Langstrecken. Nachteil: Keine Kostenersparung.
Frank
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Am Thu, 01 Apr 2010 08:40:56 +0200 schrieb Frank Kemper:

Zu Ende gedacht wäre das Optimum eigentlich die Reduzierung der Zahl der Fernstrecken. Dann freut man sich auch wieder drauf.
Lutz
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Du setzt Dich zu jedem Fremden in's Auto? Mutig.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Andere setzen sich zu jedem Fremden ins Flugzeug: <http://eddh.de/mitflugboerse/mitflug-bs-8.php
vG
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Genauso verrückt...
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Nicht verrückter, als vor irnkwelchen Fremden mit 150 km/h herzudonnern, deren eigenwillige Definition von "Sicherheitsabstand" bei der ersten stärkeren Verzögerung unvermeidbar schweren Blech- und eventuell auch Fleischschaden erzeugte.
vG
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"Du weisst, daß du eine Sprache nicht kennst,
wenn sie nach ROT13 immer noch aussieht wie ROT13."
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Am 31.03.2010 09:14, schrieb Frank Kemper:

Das Problem der fehlenden Mittel für die Unterhaltung der Verkehrsnetze scheint mir hausgemacht zu sein. Abgesehen davon halte ich es für sehr wahrscheinlich dass die Erdölpreise in den nächsten zwanzig, dreißig Jahren massiv ansteigen werden. Da könnte so ein System durchaus sinnvoll sein auch wenn es zusätzliche Kosten verursacht. Letztendlich muss es aber technisch realisierbar sein und bezahlbar bleiben.
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Ulrich Mindrup wrote:

Nach wie vor macht beim Spritpreis in Deutschland die Besteuerung den Löwenanteil aus. Und wenn ich mich daran erinnere, dass vor 30 Jahren ein Liter Normalbenzin auch schon mal 1,40 Mark gekostet hat, dann ist Benzin auch heute noch nicht besonders teuer (Die Mietpreise habe sich in 30 Jahren jedenfalls deutlich mehr als verdoppelt).
Schon heute haben Elektroszenarien größte Mühe, wirtschaftlich irgendwie konkurrenzfähig zu sein, und das, obwohl es die Riesen-Stellschraube Mineralölsteuer gibt, mit der man die Wirtschaftlichkeitsverhältnisse nahezu beliebig verschieben kann.
Darüberhinaus weißt Du ja selbst auch, dass derzeit noch ein beträchtlicher Anteil des Stroms in Deutschland aus fossilen und nuklearen Energieträgern erzeugt wird. Wenn also Öl teurer wird, wird Strom auch teurer.
Ich halte das System, Tausende von Autos auf einer Strecke per Induktion mit Strom zu versorgen, für kompletten Bullshit, sowohl technisch wie auch wirtschaftlich. Da fallen mir auf den Schlag ein halbes Dutzend Konzepte ein, die ich realistischer finde. Und das bedeutet nicht, dass dabei zwangsläufig Benzin im Spiel ist.
Frank
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Am 05.04.2010 11:57, schrieb Frank Kemper:

Seit der Ölkrise ist das Erdöl inflationsbereinigt zwar deutlich preisgünstiger geworden, aber wenn der Verbrauch nicht deutlich reduziert wird dürfte sich dieser Trend in den nächsten Jahren umkehren. Die Suche nach neuen Vorräten wird zunehmend aufwändiger, die Förderung deutlich teurer. Zwar sprudelt das Erdöl etwa in Saudi-Arabien noch immer selbst aus dem Boden, aber in der Nordsee beispielsweise liegen die Föder-und Transportkosten bei einigen Feldern bereits im Bereich der Marktpreise. Zieht die Wirtschaft wieder an, dann düften auch die Preise auf dem Markt wieder deutlich anziehen. Und auf zwanzig, dreißig Jahre dürften massive Preissteigerungen zu erwarten sein.

Beliebig ist diese Schraube nicht, man kann die Differenz zu den Nachbarländern nicht zu groß werden lassen.

Die Preise für Kohle dürften zwar durch einen Anstieg der Ölpreise mit beeinflusst werden. Da aber die Vorräte weitaus größer sind ist nicht zu erwarten dass sie ih gleichem Umfang steigen werden; zumindest so lange nicht so lange nicht massiv Erdöl durch Kohle substituiert wird. Zudem ist absehbar dass die Stromerzeugung in Deutschland zunehmend unabhängiger von fossilen Energieträgern wird. Im Augenblick stammen wenn ich mich richtig erinnere wohl etwa 15 Prozent unseres Stroms aus regenerativen Quellen. 2020 soll der Anteil den Plänen der Bundesregierung zufolge auf 30 Prozent steigen, Ziel ist es Mitte des Jahrhunderts den bei weitem überwiegenden Teil der elektrischen Energie ohne Einsatz fossiler Brennstoffe zu erzeugen.

Abwarten. Ob das ganze technisch funktioniert dürfte sich recht einfach und mit überschaubaren Geldmitteln überprüfen lassen.
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Ulrich Mindrup schrieb:

Wie kommst du auf diese komische Idee. Bisher hat sich an der Abhängigkeit nichts geändert, die hochgelobte Wind und Solarenergie muss teilweise mit negativen Preisen verkauft werden, ind er Schönrechnung erscheinen sie allerdings als erzeugte Energie.
Bisher haben wir nicht einen einzigen Speicher für diese Enerigeformen um damit wirklich konventionelle Energie zu entlasten.

Die teilweise weggeworfen werden.

Dann sollte man jetzt damit anfangen die notwendigen Pufferspeicher zu bauen.

ROTFL.
Harald
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Hallo, Harald,
Du meintest am 05.04.10:

Wieviel wird denn da so ungefähr gebraucht? Reicht es, die Alpen zu fluten?
Viele Gruesse! Helmut
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Am 05.04.2010 20:57, schrieb Harald Hengel:

Harald,
Du musst jetzt ganz tapfer sein. Helmut Schmidt ist schon lange nicht mehr Kanzler, und auch Helmut Kohl ist abgewählt. Regierungschefin ist mittlerweile Angela Merkel, und die sitzt nicht mehr in Bonn sondern in Berlin. Erichs Lampenladen ist abgerissen worden, Erich selbst in Chile verstorben. Nur Margott feiert unverdrossen die Jahrestage der Gründung der DDR. Die EWG heißt mittlerweile EU, den RGW gibt es nicht mehr.
Die Bundesrepublik Deutschland hat rechtlich verbindliche Erklärungen abgegeben, die CO2-Emissionen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu reduzieren. Und dies wird in erster Linie durch die Reduktion des Einsatzes von fossilen Energieträgern bei der Stromerzeugung erreicht werden.

Dass die Preise an der Strombörse teilweise in den negativen Bereich fallen liegt daran dass wir im Augenblick ein massives Überangebot auf dem Strommarkt haben, insbesondere gibt es zu viele Grundlastkraftwerke.

Harald dass Du der aktuellen Entwicklung um Jahrzehnte hinterher hinkst wissen wohl alle die deinen Beiträge lesen. Aber dass es so schlimm ist hätte ich nicht gedacht. Pumpspeicherkraftwerke gibt es bereits seit dem ersten Drittel des letzten Jahrhunderts.
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Ich nich!
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John Rednecks schrieb:

Perso schon zurückgegeben?
Wiedersehen.
--

Gruß
Radbert
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Am Sun, 11 Apr 2010 10:44:37 +0200 schrieb Ulrich Mindrup:

Oder wir fahren die Industrie zurück, wer weiss das heute schon so genau?
Als Exporteur der Oberklasse könnte wir doch unsere Emissionen auch eigentlich einfach den Warenempfängern zuordnen?
Bis 1990 lösen wir übrigens die Wohnungsfrage als soziales Problem: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14021861.html
Papier ist doch so etwas von geduldig.
Lutz
--
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Am 11.04.2010 11:34, schrieb Lutz Schulze:

Was tatsächlich gemacht werden wird, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ein Zurückfahren der Industrie nicht nötig sein wird. Wir haben nämlich überhaupt kein Energieproblem. Alleine die Sonne schicht uns schon mindestens das 70-Fache unseres gesamten Primärenergiebedarfs in unser hoch industrialisiertes und deshalb entsprechend energiehungriges Land. Wir haben in erster Linie ein Machtproblem, aus dem ein Managementproblem folgt. DESHALB meinen hier so Viele, dass wir um fossile und nuklerare Energieträger nicht herum kommen werden und DESHALB lassen sich hierzulande auch so viele Leute für blöd verkaufen.

Ob man damit das Ziel der CO2-Reduktion wirklich erreichen wird, wage ich zu bezweifeln. Aber kannst ja mal ausprobieren. Vielleicht täusche ich mich auch.
--
Servus
Christoph Müller
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ulrich Mindrup schrieb:

* KREISCH *
Ist das wahr? Das ist ja grau-en-haft...
Was soll nur werden.

Es gibt keine Grundlastkraftwerke.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ulrich Mindrup schrieb:

Also mehr Atomenergie.

Nein, durch Reduzierung der Mobilität der Bevölkerung.

Bist du so naiv? Wei willst du die Grundlast anders bereitstellen?

Ja und? Im Gegensatz zu dir bin ich mir darüber im Klaren, dass die nur Spitzenlasten *kurzzeitig* abfedern können. Um ausfallende Windkraftwerke zu ersetzen brauchst du Langzeitlösungen und da ist bis heute nichts in Sicht, ausser Kohle, Gas, Kernkraft. Für jede Windmühle brauchst du die gleiche Kapazität in Bereitschaft die in der Lage ist auch langzeitige Windausfälle zu überbrücken, das können in Schönwetterperioden auch mal einige Wochen sein.
Die von dir angesprochenen Kraftwerke können das *alle* nicht!
Harald
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Am 11.04.2010 17:41, schrieb Harald Hengel:

Falls Du deinen Garten für die nächsten Millionen Jahre als Endlager zur Verfügung stellen willst, kein Problem.
Seit Jahrzehnten ist in Westeuropa kein neues AKW mehr ans Netz gegangen. Der einzige Neubau im finnischen Olkiluoto entwickelt sich zu einem Desaster. Die Kosten explodieren, es ist nicht absehbar wann der Reaktor fertig gestellt sein wird. Mittlerweile überziehen sich Auftraggeber und ausführende Unternehmen gegenseitig mit Milliardenforderungen.

Du zeigst mal wieder dass Du keine Ahnung hast. Der Verkehr ist bei uns für etwa 18 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Schon deshalb sind die Einsparpotentiale hier begrenzt.

Nicht ich bin naiv, Du bist inkompetent. Schon im Augenblick dringt die Windenergie spürbar in den Grundlastbereich ein, dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Für die Lücken bei schlechten Windverhältnissen benötigt man Kraftwerkstypen die auch dann noch rentabel betrieben werden können wenn sie nicht 7/24 laufen.

Das sieht das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik anders. Die Quelle hatte ich ja bereits vor einigen Tagen erwähnt.
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