Strom aus der Strasse - Energie fuer Elektroautos

Hallo Christoph,
On Fri, 09 Apr 2010 08:31:16 +0200, Christoph Müller wrote:


offenbar bist du nicht fähig, eine Suchmaschine zu füttern, oder willst es doch nicht wissen.

Offenbar bist du wirklich nicht fähig oder gewillt, eine Suchmaschine zu füttern. Die ökologischen Probleme durch Bau und den Betrieb von Stauanlagen sind wissenschaftlich unumstritten.
Ob der Nutzen die Nachteile aufwiegt, muss im Einzelfall entschieden werden. Leider werden aber die Leute, welche solch ein Projekt direkt betrifft, in den wenigsten Fällen gefragt.
Viele Grüße Michael
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Am 09.04.2010 12:12, schrieb Michael Schwimmer:

Ich will's nicht um jeden Preis wissen. Wenn mein Vorredner allerdings meint, dass es noch weitere gleich gelagerte Fälle gäbe, dann sollte es FÜR IHN ja ein Leichtes sein, mir ein paar Tipps in diese Richtung zu geben. Für lange eigene Recherchen ist mir das Problem im Moment nicht wichtig genug.

Ehrlich gesagt, bin ich tatsächlich nicht gewillt, deshalb eine Suchmaschine zu füttern. Wer Behauptungen aufstellt, sollte zumindest in der Lage sein, ein paar ordentliche Tipps zu geben, damit man nicht bei Adam und Eva anfangen muss.

Das bestreitet niemand. Der Nutzen ist meistens auch unumstritten. Nicht immer.

Richtig. Hängt nach meiner Auffassung auch sehr stark damit zusammen, dass das persönliche Gewinnstreben nicht limitiert ist. Das provoziert die Gier bis hin zu Exzessen wie ganz reale Kriege. Mord und Totschlag ist da noch viel zu harmlos ausgedrückt. Gäbe es eine finanzielle Sättigungsgrenze, gäbe es auch kaum noch Grund für solche Exzesse. Zumindest wesentlich weniger. Dann könnten auch wieder viel mehr Menschen ihre Fähigkeiten zum Nutzen aller einsetzen. Jetzt ist ja leider so, dass ihre Fähigkeit ungenutzt bleiben und man sich die NICHTnutzung sogar noch viel Geld kosten lässt. Arbeitslosengeld, ...
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Du willst es überhaupt nicht wissen.

Von gleich gelagert habe ich nicht gesprochen, aber von massiven Problemen unterschiedlicher Art. Es dauert auch Jahrzehnte bis aus dem Überschwemmungsgebiet ein Biotop entstanden ist. Bis dahin hast du fauliges Wasser und eine CO2 Erzeugung, welche den CO2 Ausstoss bei entsprechender Kohleenergie weit übertrifft.

Du warst es, der Speicherkraftwerke als Problemlos hinstellt, du solltest die Beweise dafür bereitstellen.
Harald
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Am 10.04.2010 02:33, schrieb Harald Hengel:

Du glaubst mehr von mir zu wissen als ich selber. Halte ich für ziemlich arrogant und dumm.

Fehler korrigiert man nicht einfach, indem man das Rad der Geschichte zurück dreht. Dafür braucht man HIRN!

Ich behaupte schlicht, dass sie überflüssig sind. Genauso wie Kohle- und Atomkraftwerke übrigens auch. Kannst gerne mal nachrechnen. Meine Daten dazu habe ich schon 1992 in einem Buch veröffentlicht.
--
Servus
Christoph Müller
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Das ist falsch! Schon die Erzeugung des ls (Diesel) durch die Mutter Natur mittels Photosynthese hat einen sehr niedrigen Wirkungsgrad. Dazu kommt der von die genannte niedrige Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors.
Ich hatte das ja auch mal mit Rapsl in dieser NG ausgerechnet. Wenn ich mich richtig entsinne, dann bin ich auf eine Rapsanbauflche von 3000m2 + Verbrennungmotorauto gekommen, im Vergleich zu 20m2 Photovoltaikflche + Elektroauto - fr eine typische jhrliche Fahrleistung.
Biogas wre nochmal etwas besser, weil dort alle Pflanzenteile genutzt werden, aber auch Biogas betriebene Verbrennungfahrzeuge erreichen nicht annhernd die Energieeffizienz von Photovoltaik (oder Wind) + Elektroauto.

Das ist falsch! Die heute in der Praxis blichen Wirkungsgrade um 14 - 15% (unter Laborbedingungen ber 60%) von Solarzellen bertreffen die in der Natur bliche Photosynthese um ein Vielfaches.

Elektrosynthetische lherstellung? Woher soll der Strom dazu kommen?
Ich persnlich gebe Verbrennungsmotoren aufgrund des schlechten Wirkungsgrades langfristig keine grosse Chance mehr. Und so manche der heutigen Effizienzsteigerungen der Verbrennungsmotoren basieren auf einer Teil-Elektrisierung. Zum Beispiel die Hybridtechnik. Oder zum Beispiel die Bremsenergie mittels Lichtmaschine zurckzugewinnen und im Bleiakku zu speichern, um im regulren Fahrbetrieb den Verbrennungsmotor zeitweise nicht mehr mit der Lichtmaschine zu belasten (BMW Efficient Dynamics, Volkswagen BlueTech).
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Martin Kobil schrieb:

Richtig.
Das ist defintiv falsch. In der Kette von der Produktion bis zum Betrieb ist die Effizienz deutlich unter der des Verbrennungsmotors.
Die Milchmädschenrechnung, mit der man Strom schönrechnet, funtkioniert nur, wenn man ab Steckdose rechnet, den Akku der als Verschleissteil Teil des Elektrokonzepts ist, und damit zum Verbrauchsstoff zählt, einfach vergisst.
Harald
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Am 05.04.2010 04:15, schrieb Harald Hengel:

Augen auf und Horizont erweitern!
Heute gehen schon 50% im Rahmen der Benzin- und Dieselherstellung verloren. Von dem, was übrig bleibt, gehen 80% im Auto verloren. Könnte man jetzt noch waggonähnlich im Windschatten fahren und mit Bremsenergierückgewinnung im Stadtverkehr, würde sogar die halbe Antriebsenergie reichen.
Mit anderen Worten: Der aktuelle Wirkungsgrad unserer motorisierten Straßenmobilität liegt bei nur rund 5% (fünf Prozent).
Im Astrail-Szenario würde man die Stromerzeuger der dargebotenen Energie anpassen und nicht umgekehrt, wie heute üblich. Das spart schon mal rund 50% Energie.
Wird der Strom stationär produziert und seine Erzeugung mit einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem für Alle organisiert, dann fällt die Abwärme (fast) nur noch dort an, wo diese auch wirklich eine sinnvolle Verwendung findet. Das spart dann rund 80%, die nicht mehr der Mobilität anzulasten sind. (Andernfalls würde man dort sonst Heizkessel betreiben.)
Per Individualverkehr auf der Schiene lässt sich das Langstreckenproblem der E-Mobilität sehr elegant beheben. Damit hat man dann auch einen Massenmarkt für E-Autos geschaffen. Auf der langen Distanz wird dann bevorzug wie ein Waggon im Windschatten gefahren und dank E-Antrieb wird die Bremsenergierückgewinnung eine Selbstverständlichkeit sein. Spart also rund 50% Antriebsenergie.
Fazit: Wir kommen mit nur 5% der heute nötigen Energie genauso weit und das sogar noch bequemer als heute.
Jetzt erkläre mal, wie du mit mobilen Verbrennungsmotoren noch weniger Energie brauchst und dabei auch noch Sonnen- und Windenergie direkt nutzen kannst. Schließlich geht es am Ende ja gar nicht um die Energie, sondern um den Umwelt- und Sozialschaden.
--
Servus
Christoph Müller
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Der "Vorteil" ist, dass das die bisher am leichtesten zu realisierende Art eines "alternativen" Antriebs zum Benzin/Diesel-Motor ist. Wirtschaftlich ist er natürlich nicht, da er auf schwerer und teurer Batterietechnik beruht die mit teurem Strom geladen werden muss. Zusammen mit dem größer 1000kg schweren Auto wird das Ganze dann vollends zur Farce.
Mir wäre als Alternative ein Antrieb der direkt Wasserstoff verbrennt am liebsten, oder als zweitbeste Lösung die Brennstoffzelle mit Wasserstoff. Allerdings sind auch das teure Lösungen verglichen mit dem was wir heute haben. Das Gewicht dieses Autos sollte natürlich unter 500kg liegen. http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikeloktober2000.html
Gruß Helmut
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Marcus Woletz schrieb:

Wieso OT?

Sie benötigen und verbrennen keinen Kraftstoff, sondern "tanken" an der Steckdose.

Da staunste...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Jo. is klar ...
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Am 04.04.2010 18:48, schrieb Marcus Woletz:

Kommt darauf an, was gewollt wird.. Wenn Lärm und Abgase in Städten, insbesondere den Innenstädten, radikal reduziert werden sollen, wird das kaum mit Verbrennungsmotoren der herkömmlichen Art geschehen können. Für Brief- und Paketzusteller sowie Handwerker wären E-Autos dann das Mittel der Wahl. Wird zugrunde gelegt, das etwa 80% des Verkehrs sich in einem Radius von 8km abspielt, wäre der Einsatz von E-Autos im Verbund mit Straßenbahn/Bussen und Bundesbahn also einem Verbund, wünschenswert.
--
mfg hdw

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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 05.04.10:

Bei 8 km Radius ist ein Auto eigentlich mehr als unwirtschaftlich, insbesondere ein eigenes Auto. Meistens steht es irgendwo herum.
Gilt aber sowohl für Elektro- als auch für Verbrennungsmotoren.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 05.04.2010 07:48, schrieb Helmut Hullen:

Wenn dann noch der "Platzverbrauch" durch parkende Individualfahrzeuge betrachtet wird, rechnets sich schlicht nicht mehr. Denn oft ist der Parkplatz für Mitarbeiter nicht viel kleiner als das Unternehmensgebäude selbst. Gepusht wurde der Autokauf ja durch den Wunsch, jeder sein Eigenheim. Das dies eine politische Entscheidung war, ist heute noch den Wenigsten bewußt. Dieser Entscheidung lag der Gedanke zugrunde, wer ein Eigenheim besitzt, ist gegen den Kommunismus immun. Hat sich ja inzwischen überlebt. Die sog. Bankenkrise zeigte ja an, das im Bewußtsein "unserer" Führungs- und Wirtschaftseliten hier ein grundsätzlicher Wandel stattgefunden hat
--
mfg hdw

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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 05.04.10:

Nein - in Deutschland wird das Mieten von Wohnung staatlich bevorzugt. Anders als das Mieten von (z.B.) Autos - da wird der Besitz gefördert, z.B. durch die Kilometerpauschale.
Aber da verlassen wir die Topics beider hier beteiligten Newsgroups ...
Viele Gruesse! Helmut
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Aaah, gabs die nicht auch für ander Fahrgelegenheiten?
Ausserdem reicht die nichtmal für den Sprit bei einem sparsamen Gefährt. Also Blödsinn!
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Hallo Helmut,
Helmut Hullen schrieb:

hmm, das wusste ich noch gar nicht. Wo kann der Mieter gegenüber dem Eigenheimbesitzer sparen? (Ehrlich gemeinte Frage!) Und vergiss bitte nicht, dass die Eigenheimzulage erst vor wenigen Jahren abgeschafft wurde.
ciao
Marcus
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Am Mon, 05 Apr 2010 08:27:28 +0200 schrieb Horst-D.Winzler:

Etwas mehr Eigentumsqoute und auch die Verantwortung dafür würden dem Land sicher nicht schlecht tun.

Das sind nicht die ersten Vorturner die in die falsche Richtung laufen. Selbst schuld wer blind folgt.
Lutz
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Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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Am 05.04.2010 09:28, schrieb Lutz Schulze:

Und plötzlich würden 50% aller Wohngebäude nur noch 1/4 der Heizenergie verbraten.
Butzo
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Klaus Butzmann schrieb:

Warum?
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Am 05.04.2010 22:32, schrieb Marcus Woletz:

Sobald einem die Bude gehört wird auf Energiesparen geachtet, Kessel ausgetauscht, Fenster erneuert und Außenwände gedämmt. Den Vermieter interessiert der Heizenergieverbrauch in der Regel einen Dreck.
Butzo
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