Strom aus der Strasse - Energie fuer Elektroautos

Mar 30, 2010 317 Replies

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Das ist ja auch nicht mehr so - wofür gibt es schließlich Hartz 4.

Gruß aus Bremen Ralf

Am 07.04.2010 18:52, schrieb Volker Staben:

Warum so kompliziert? Selber in Solarstrom investieren war gemeint. Für die Mieter: Es gibt auch Bürgerkraftwerke, an denen man sich beteiligen kann.

Hallo Harald,

Harald Hengel schrieb:

Die wurden vielleicht mal politisch erzwungen. Heute werden sie jedoch von der Gesellschaft und den Arbeitgebern erzwungen. Ich habe schon Gespräche geführt, in denen ein Angestellter kleinlaut sagte, dass er mittags zu Hause essen kann. Heutzutage schämen sich die Menschen schon dafür, weniger als eine Stunde (einfacher Weg) pro Tag unterwegs zu sein. Ich kann das nicht nachvollziehen, ist aber Tatsache. Seitens der Mobilität und Flexibilität wird von den Arbeitnehmern schon längst nicht mehr verlangt, stundenlange Arbeitswege als völlig normal zu akzeptieren. Nein, heutzutage wird bereits verlangt, für den Job alle paar Jahre quer durch Deutschland umzuziehen. Der neue Trend ist, eine jederzeitige Bereitschaft zum Umzug ins Ausland mitzubringen. Das ist doch eigentlich der gesellschaftliche SuperGAU.

ciao

Marcus

Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Es sollen bereits Windenergieanlagen stillgelegt worden sein, weil die variablen Kosten über dem Erlös lagen. Nur weil sie keinen Brennstoff brsuchen bedeutet es keineswegs, dass keine variablen Kosten anfallen.

Brennstoff ist nicht alles.

Natürlich gibt es die. Das sind träge regelbaren Kraftwerke.

Nein. Hotels werden das Mittagsmenü nicht zu Zeiten anbieten in denen der Strom billig ist. C&A wird seine Öffnungszeiten auch nicht nach den Strompreisen richten, der Strassenbau braucht Tageslicht, (die Asphaltproduktion benötigt Strom). Viele Produktionsabläufe lassen sich nicht nach dem Strompreis planen.

Ausserdem haben Industriebetriebe ohnehin besondere Tarife, die sich aber nicht danach richten ob wergen Wind gerade viel Strom zur Verfügung steht. Aber sie haben Stromsperrzeiten, zu denen sie nur wenig Strom abnehmen dürfen, alles überschreitende kostet dann einen Mehrfaches des Normalpreises.

Wenn der Speicher dann billig genug ist um in Starklastzeiten auch Gewinne erwirtschaften zu können.

Träum weiter.

Harald

Am 07.04.2010 20:33, schrieb Marcus Woletz:

Ein Gesellschaft in Auflösung.

Aha, da gehen die Argumente aus.

-ras

Christoph Müller schrieb:

Du kennst aber die massiven Probleme,. welche durch das aufstauen des Nils entstanden sind. Quadratkilometerweise wurden landwirtschaftliche Nutzflächen zerstört.

Aber das ist in deinen Augen nur Korinthenkackerei? Typisch für Möchtegernökos, weiter denken ist nicht deren Stärke.

ROTFL. Das wird die Chinesen beeindrucken?

Nein, unserer Blödheit alle Produkte zu verteuern.

Die Grossen in der Wirtschaft leben noch gut damit.

Stimmt, wir brauche Blöde, die man für 1 Euro pro Stunde versklaven kann, plus ein paar Almosen, benannt nach einem verurteilten Straftäter, als Diener der hochherrschaftlicher Gesellschaft. Das Mittelalter lässt grüssen.

Stimmt, das Problem ist aber, dass die Dümmsten reichlich stimmen bekommen.

ROTFL.

Wo sind die denn? Wir haben Speicher, welche die Spitzenlasten abdecken. Die Täglich zu Spitzenlastzeiten laufen.

Kannst du das mal auf deutsch übesetzten?

Ja, ich habe darüber nachgedacht.

Harald

Marcus Woletz schrieb:

Nein. Die Zwänge sind entstanden indem wohnnahe Industrieinseln in den Städten über Jahrzehnte konsequent abgebaut wurden. Nicht nur, dass die wohnnahen Arbeitsplätze abgebaut wurden, an den Stelln wurden weitere Wohnungen gebaut, also noch mehr Leute in den Zentren, die lange Wege zu den immer weiter entfernten Arbeitsplätzen haben.

Ja, leider.

Harald

Am 08.04.2010 08:15, schrieb Christoph Müller:

Wohl eher die Einsicht, das nur soviel an Kapital benötigt wird, um die notwendigen Rechnungen begleichen zu können. ;-)

Mein Argument ist "Mitmachen". Was schlägst du vor?

Am 08.04.2010 08:40, schrieb Harald Hengel:

Das Nilproblem kenne ich nur vom Nil. Vergleichbares Andernorts kenne ich nicht.

Nein. Das ist ein singuläres Problem.

Wenn das unsere Wirtschaftskraft stärkt (wovon ich aus viele Gründne aus gehe), dann durchaus. Aber muss es halt mal wirklich zeigen. Alleine kann ich das allerdings nicht. Da helfen auch keine dummen Sprüche weiter.

Was schlägst du also vor? Mein Tipp: Es muss eine EinkommensBANDBREITE definiert werden.

Du kennst sie halt nicht. Ist auch eine Frage der Bildung.

Brennstoffe SIND Energeispeicher.

Geht auch mit Brennstoffen, indem man sie nur dann anzündet, wenn man sie grade braucht und liegen lässt, wenn man sie grade nicht braucht.

Für wie kompliziert und zeitaufwändig hältst du es, z.B. einen Automotor anzuwerfen und abzustellen?

Sobald genug saubere Energie verstromt wird, braucht man keine Brennstoffe mehr anzuzünden, sondern lässt sie einfach liegen, bis sie gebraucht werden.

Und? Ergebnis?

Damit sich dann irgendwann alle gegenseitig abzocken und mehr für den Strom bekommen, als sie dafür bezahlen? Wo soll das Geld dafür herkommen? Und wo liegt der Sinn?

-ras

Solarstrom bewegt sich noch im einstelligen Protzentbereich. Da so zu tun, als wären es schon 50...60%, ist schon ziemlich weit her geholt.

Ein echter Freund des EEG war ich nie, weil ich ein automatisches bilaterales Stromhandelssystem für alle (ASTROHS) für deutlich billiger und effektiver halte. Darauf könnte man ja zur Ablösung des EEG auch hinarbeiten.

Christoph Müller schrieb:

Was nicht wissen will wird man nicht erfahren. Stimmt, in Südamerika sind die Probleme andere, aber die betroffene arme Bevölkerung findet kaum Gehör.

Träumer.

Du meinst mit hohen Strompreisen kann man unsere Wirtschaft stälken?

Stimmt, es ist sicher eine Frage der Bildung, wenn man sich nicht ausrechnen kann für was die vorahndenen Speicher reichen.

Und wo werden die erzeugt? Wir reden davon Wind- und Solarenergie zu speichern. Der Umweg über Wasserstoff hat sich bisher eher als lächerlich erwiesen, andere Verfahren sind nicht in Sicht.

Mach das mal mit konventionellen Kraftwerken. Du willst also Enerige zu derzeut rd. 9 Cent pro kwh mit Energie zu mehr

23 Cent pro kwh ersetzen und mit noch zu bauenden Diesel- oder Gasaggregaten als Puffer kombinieren?

Der Wirkungsgrad ist gegenüber konventioneller Stromerzeugung gering.

Wíe willst du den Strom liegen lassen, es fehlt nach wie vor an geeigneten Speichertechnologien.

Keine Phantasien wie deine.

Harald

Am 09.04.2010 00:30, schrieb Harald Hengel:

Wo also gibt es ähnliche Problem wie mit dem Nil? Ich will's ja wissen. Aber weißt ja offenbar auch nichts. Liegt es daran, dass DU nicht wissen willst?

Wieso? Nenne mir andere Orte mit dem gleichen Problem.

Warum sollte ein automatisches bilaterales Stromhandelssystem für Jedermann zu höheren Strompreisen führen? Dann wird der Strom doch nur zu genau dem Preis vergütet, der sich aktuell aufgrund des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage einstellt. Wenn unsere Stromversorger so gut sind, wie sie ständig behaupten, dann werden sie sich in einem solchen Markt selbstverständlich auch behaupten können. Sind sie nicht so gut, dann werden sie eben durch Besseres ersetzt. Wo siehst du ein Problem?

Außerdem: Wenn du sowohl Stromproduzent wie auch -verbraucher bist: An welchem Strompreis bist du dann interessiert? An einem besonders hohen oder an einem besonders niedrigen? So wie du argumentierst, wirst du dich für EINE Richtung entscheiden müssen.

Ich hab's schon 1992 in einem Buch vorgerechnet. Du nicht. Du stellst hier nur wilde und völlig unbegründete Behauptungen auf und gibst dir nicht mal die Mühe, irgendwas belegen und nachvollziehbar machen zu wollen.

Z.B. auf dem Acker oder im Wald. Andere liegen seit Jahrmillionen im Boden. Und da gibt es Leute, die meinen, dass man diese alten Energiespeicher unbedingt mit großen Verlusten verbrennen muss, um damit irgendwo Wasser in einem Speicherkraftwerk hoch pumpen zu können, damit es später wieder Strom produzieren kann.

Das ist Tunnelblick, der alles Wesentliche ausblendet.

Wozu auch unbedingt SEKUNDÄRenergie speichern? Primärenergie zu speichern, ist doch nun wirklich SEHR viel einfacher, billiger, effektiver, sozial- und umweltverträglicher.

Wer sagt denn, dass man Strom nur mit überdimensionierten Maschinen produzieren kann?

Hast du schon mal die ganze Kette durchgerechnet? Wieso kommt der Strom nicht mit 9 ct/kWh aus der Steckdose, sondern eher mit 20 ct/kWh? Wo hängen die 11 ct/kWh Differenz?

Wen interessiert den der Wirkungsgrad WIRKLICH? Der Wirkungsgrad ist eine HILFS- und keine Führungsgröße. Unser Ziel sollte sein, eine sichere Energieversorgung möglichst günstig für ALLE bereit zu stellen. Wobei mit Sicherheit nicht nur die technische Sicherheit gemeint ist, sondern auch die soziale und umweltmäßige.

es ging um BRENNSTOFFE! Aus Brennstoffen kann man Strom gewinnen.

Nein. Wir haben sie bereits. Wie gesagt: Brennstoffe SIND schon Energiespeicher. Stromspeicher in nennenwerten Umfang haben wir übrigens auch nicht. Das wären nämlich nur Kondensatoren. Alle anderen "Stromspeicher" machen erst mal irgendwas Anderes draus, das man besser lagern kann als Strom. Und JEDE Energieumwandlung bringt i.d.R. größere Verluste mit sich. Deshalb sollte man darauf nach Möglichkeit verzichten. Mit einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem für Jedermann könnte genau das ganz gut organisiert werden.

Du gehörst also auch zu den Leuten, die immer sehr genau wissen, was sie NICHT wollen, aber nie wissen, WAS sie wollen?

offenbar bist du nicht fähig, eine Suchmaschine zu füttern, oder willst es doch nicht wissen.

Offenbar bist du wirklich nicht fähig oder gewillt, eine Suchmaschine zu füttern. Die ökologischen Probleme durch Bau und den Betrieb von Stauanlagen sind wissenschaftlich unumstritten.

Ob der Nutzen die Nachteile aufwiegt, muss im Einzelfall entschieden werden. Leider werden aber die Leute, welche solch ein Projekt direkt betrifft, in den wenigsten Fällen gefragt.

Viele Grüße Michael

Ich will's nicht um jeden Preis wissen. Wenn mein Vorredner allerdings meint, dass es noch weitere gleich gelagerte Fälle gäbe, dann sollte es FÜR IHN ja ein Leichtes sein, mir ein paar Tipps in diese Richtung zu geben. Für lange eigene Recherchen ist mir das Problem im Moment nicht wichtig genug.

Ehrlich gesagt, bin ich tatsächlich nicht gewillt, deshalb eine Suchmaschine zu füttern. Wer Behauptungen aufstellt, sollte zumindest in der Lage sein, ein paar ordentliche Tipps zu geben, damit man nicht bei Adam und Eva anfangen muss.

Das bestreitet niemand. Der Nutzen ist meistens auch unumstritten. Nicht immer.

Richtig. Hängt nach meiner Auffassung auch sehr stark damit zusammen, dass das persönliche Gewinnstreben nicht limitiert ist. Das provoziert die Gier bis hin zu Exzessen wie ganz reale Kriege. Mord und Totschlag ist da noch viel zu harmlos ausgedrückt. Gäbe es eine finanzielle Sättigungsgrenze, gäbe es auch kaum noch Grund für solche Exzesse. Zumindest wesentlich weniger. Dann könnten auch wieder viel mehr Menschen ihre Fähigkeiten zum Nutzen aller einsetzen. Jetzt ist ja leider so, dass ihre Fähigkeit ungenutzt bleiben und man sich die NICHTnutzung sogar noch viel Geld kosten lässt. Arbeitslosengeld, ...

Christoph Müller schrieb:

Du willst es überhaupt nicht wissen.

Von gleich gelagert habe ich nicht gesprochen, aber von massiven Problemen unterschiedlicher Art. Es dauert auch Jahrzehnte bis aus dem Überschwemmungsgebiet ein Biotop entstanden ist. Bis dahin hast du fauliges Wasser und eine CO2 Erzeugung, welche den CO2 Ausstoss bei entsprechender Kohleenergie weit übertrifft.

Du warst es, der Speicherkraftwerke als Problemlos hinstellt, du solltest die Beweise dafür bereitstellen.

Harald

Am 10.04.2010 02:33, schrieb Harald Hengel:

Du glaubst mehr von mir zu wissen als ich selber. Halte ich für ziemlich arrogant und dumm.

Fehler korrigiert man nicht einfach, indem man das Rad der Geschichte zurück dreht. Dafür braucht man HIRN!

Ich behaupte schlicht, dass sie überflüssig sind. Genauso wie Kohle- und Atomkraftwerke übrigens auch. Kannst gerne mal nachrechnen. Meine Daten dazu habe ich schon 1992 in einem Buch veröffentlicht.

Am 05.04.2010 20:57, schrieb Harald Hengel:

Harald,

Du musst jetzt ganz tapfer sein. Helmut Schmidt ist schon lange nicht mehr Kanzler, und auch Helmut Kohl ist abgewählt. Regierungschefin ist mittlerweile Angela Merkel, und die sitzt nicht mehr in Bonn sondern in Berlin. Erichs Lampenladen ist abgerissen worden, Erich selbst in Chile verstorben. Nur Margott feiert unverdrossen die Jahrestage der Gründung der DDR. Die EWG heißt mittlerweile EU, den RGW gibt es nicht mehr.

Die Bundesrepublik Deutschland hat rechtlich verbindliche Erklärungen abgegeben, die CO2-Emissionen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu reduzieren. Und dies wird in erster Linie durch die Reduktion des Einsatzes von fossilen Energieträgern bei der Stromerzeugung erreicht werden.

Dass die Preise an der Strombörse teilweise in den negativen Bereich fallen liegt daran dass wir im Augenblick ein massives Überangebot auf dem Strommarkt haben, insbesondere gibt es zu viele Grundlastkraftwerke.

Harald dass Du der aktuellen Entwicklung um Jahrzehnte hinterher hinkst wissen wohl alle die deinen Beiträge lesen. Aber dass es so schlimm ist hätte ich nicht gedacht. Pumpspeicherkraftwerke gibt es bereits seit dem ersten Drittel des letzten Jahrhunderts.

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