Kunststoff Flex-Rohr Normen

Hallo Leute,
für unser Bauprojekt bin ich gerade auf der Suche nach günstigem
Material. Die Elektro-Installation (nur Anbau) möchte ich selbst machen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass es diese Flex-Schläuche für
Unterputzverlegung in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt.
Es gibt da verschiedene Klassifizierungen, z.B.
3342
3341
2232
3422
...
Ich habe rausgefunden, dass das Ganze wohl in der DIN 0605 steht und
dass die einzelnen Ziffern vermutlich jeweils eine Eigenschaft
repräsentieren (Druckfestigkeit, Flammwidrigkeit, Temperatur, ...)
Hat jemand ne kurze Übersicht, was das genau bedeutet. bzw, einen Link?
Oder kennt jemand passende Literatur, wo man sowas nachlesen kann oder
lohnt es sich, die DIN zu kaufen?
Das erste Teilprojekt ist ein kleiner zusätzlicher Raum, der aus
Holzständerwand und Dämmwolle angebaut ist. Hier sollen Elektro
Leerrohre verlegt werden. Das Rohr sollte also einigermaßen steif sein
und muss eine höhere Flammwidrigkeit haben.
Auf jeden Fall passen würde wohl FFKuS-EM-F Highspeed 3341.
Sehr günstig ist das hier:
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das auch gehen?
Gibts eigentlich spezielle Halterungen, um so einen Schlauch an
Holzständern anzuschrauben oder anzuklipsen?
Bitte keine Tipps wie Fachmann zu Rate ziehen. Bin E-Technik-Ingenieur
und mir sind die Grundlagen durchaus bekannt. Die Details werde ich mir
wenn möglich, anlesen. Leider ist das Internet in dieser Thematik auf
den ersten Blick nicht sehr auskunftsfreudig, da das ganze DIN-Zeugs ja
Geld kostet.
Grüße
Michael
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Michael Rübig
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Michael Rübig schrieb:
So, nach langem gegoogle bin ich auf das hier gestoßen:
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steht eigentlich alles drin.
Das bedeutet für mich: Für die Installation in den Decken und allen Betonwänden nehme ich 3341 (oder 3422?), für die Rauminstallation Unterputz in Gips nehme ich 2221. Für die Hohlwandinstallation ist nur wichtig, dass es nicht orange, rot oder gelb ist (flammwidrig). Vermutlich ist da aber das 3341 besser, da vermutlich steifer, dadurch lottelts nicht so rum.
Bleiben folgende Fragen: Das extrem günstige 3422:
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das auch für Verlegung in Beton-Decken? Im Haus wirds ja nie so kalt, dass die -5°C ein Problem werden.
Gibts eigentlich spezielle Halterungen, um so einen Schlauch an Holzständern anzuschrauben oder anzuklipsen?
Michael
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Michael Rübig
Siehst du korrekt, so wird das auch in =D6sterreich, dem Land der Rohrinstallation ausgef=FChrt. Vor allem in Metallst=E4nderw=E4nden bietet sich 3341 an, da es von den scharfen kanten der Profile kaum besch=E4digt werden kann.
Mit den bunten Farben und der Flammwidrigkeit habe ich keine Erfahrung, in A gibt es nur hellgrau (2221), dunkelgrau (3341) und schwarz (Normkennzeichnung unbekannt, aber jedenfalls f=FCr schwere mechanische Belastung).
Wie gesagt, diese type gibt es in A nicht, also kann dir da wohl nur ein deutscher Experte mehr dr=FCber sagen.
Normalerweise werden die hierzulande einfach nur durch L=F6cher im St=E4nderwerk gezogen und fertig. In den Dosen sollte man sie halt mit Kabelbinder oder Hei=DFkleber sichern.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska
Hallo Ragnar,
Naja, also zumindest für die Hohlwand könnte ich ja das günstige nehmen, da da kein Temperaturbelastung zu erwarten ist. Einzig die Eigenerwärmung der Drähte könnte Probleme machen, da die Wärmeabfuhr in einer Hohlwand ja sehr schlecht ist. Gibts da Richtlinien, was für Temperaturen bei 16A und 1,5mm² zu erwarten sind? Obwohl in dieser Hinsicht das billige sogar besser wäre (90°C statt 60°C).
Die Holwand von innen nach außen: Gipskarton, Dachlatten (E-Installation), Dampfsperrfolie, Ständerwerk, Außenwand. Da kann ich also keine Löcher ins Ständerwerk bohren, da die Installation auf der anderen Seite der Folie realisiert wird. Wenn ich 20mm Rohr nehme, passt da genau zwischen Folie und Gips, da die Latten 24mm dick sind. Nur wir fixiere ich das Rohr? Nägel reinklopfen und umbiegen?
Michael
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Michael Rübig
Kurz: Geht net. 1,5mm2 d=FCrfen bei der von dir genannten Verlegeart (ged=E4mmte Hohlwand) nur mit max. 13A abgesichert werden. Oder du nimmst 2,5mm2. Ansonsten sehe ich mit dem Rohr keine Probleme, aber wie gesagt, ohne Garantie, da ich den konkreten Typ nicht kenne.
Aaachsooo... dann nimmst du am besten Sattelschellen mit 2 Schrauben. Die gibt es in jedem Baumarkt, zumindest in A.
sg Ragnar
Reply to
Ragnar Bartuska
Hallo Ragnar,
Das Rohr liegt ja nicht in der Dämmung sondern in einem Luftspalt. Konvektion ist also möglich. Aber ich sehe schon, ich brauche Literatur. Darf ich 2,5mm² und 1,5mm² gemischt legen? Die Lampendrähte müssen ja keine 2,5mm² haben. Nur zu den Steckdosen bräuchte man den größeren Querschnitt. Wahrscheinlich geht das auch nicht, da der Sicherungswert den Querschnitt bestimmt und nicht die tatsächliche Last.
Muss ich mal suchen
Michaelö
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Michael Rübig
Am Tue, 25 Mar 2008 12:29:20 +0100 schrieb Michael Rübig:
Dort wo es von der zu erwartetenden Last her nötig ist, könntest Du Licht- (13A, 1,5er) und Steckdosenstromkreise (16A, 2,5er) trennen.
alt. Hiltiband (Locheisenband dürfte die herstellerunabhängige Bezeichnung sein)
MfG Peter
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Peter Leopold
Peter Leopold schrieb:
Naja, für ein 4qm-Räumchen mit 2 Lichtschaltern und 5 Steckdosen ist das ja noch aufwändiger. Wenn ich einen Hohlwandraum mit 16A absichern will, dann muss ich wohl auch mit 2,5mm² zur Deckenlampe fahren. Eine 10A Absicherung ist aber schon eng, helle Lampe und starker Staubsauger und schon ist man am Limit. Sind 13A-Automaten gängig?
gute Idee, muss ich mal schauen.
Michael
Reply to
Michael Rübig
Hallo
Laut dem hier geht 15,5A bei 30°CUmgebungstemperatur:
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$File/2CDC401002D0102.pdf Außerdem liegt mein Leerrohr ja nicht in der Dämmung sondern in einem Luftspalt. Auf der einen Seite Dämmung, auf der anderen Seite Gipskarton. Welche Verlegeart ist das?
Dauerlast gibts ja praktisch eh nicht.
Michael
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Michael Rübig
Am Tue, 25 Mar 2008 14:09:29 +0100 schrieb Michael Rübig:
Kommt drauf an, was Du in dem Mikrokabinett alles anstellen willst. ;-) Wenn Du keine ewig langen Leitungswege hast, 1,5er und 13A, tut's völlig.
In AT sind sie durchaus gängig, in halbwegs modernen Installationen verbreiteter als 10er, in älteren finden sich auch häufig 12A Automaten. MfG Peter
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Peter Leopold
*kopfkratz* 4m2 und 400W Beleuchtung? 10A bei 230V sind 2300W (ohmsche Belastung vorausgesetzt), da bleibt noch ganz gut Spielraum. Selbst wenn dein Staubsauger ein 2kW-Monster sein sollte mu=DFt du ja nicht unbedingt stundenlang auf h=F6chster Stufe saugen... Sofern du an B13A kommst w=FCrde ich die aber nehmen.
Ach ja, Hinweis am Rande, seit vorigen Juni m=FCssen alle in D neu installierten Steckdosen mit FI >>> Aaachsooo... dann nimmst du am besten Sattelschellen mit 2 Schrauben.
Finde ich pers=F6nlich nur dann interessant, wenn man gleich mehrere Rohre auf einen Sitz befestigen will.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska
Hallo Michael,
ein echter Inschenör, man merkts gleich. ;-) Nimms nicht böse, bin ja selber einer, und weiss daher, dass man dann leicht etwas theorielastig daher kommt ;-)
IMHO sind bei den Rohren nur 3 Dinge wichtig:
1. Druckfestigkeit: 320 N, *nicht* für die Verlegung in Beton geeignet, 750 N, kann/darf auch in Beton verwendet werden
2. UV-Beständigkeit: meistens schwarz Rohr, ansonsten explizit nachfragen, sonst könnte es sein, dass Dir das Rohr wegbröselt, wenn es zu lange die Sonne sieht (bei Deinem kleinen Vorhaben vielleicht nicht so relevant)
3. Handling: da macht's nur die Erfahrung. Zu steifes Rohr kann genauso beschissen sein wie zu wabbeliges, manches Rohr bricht auch einfach, speziell bei niedrigen Temperaturen. Außerdem geht das durchziehen bei verschiedenen Rohren unterschiedlich gut. Erstklassig sind hier die Rohre von den Fränkischen Rohrwerken, sind allerdings auch ziemlich teuer.
Die Preise in dem von Dir genannten Shop scheinen ziemlich gut zu sein, das Rohr selbst kenne ich nicht. Ich habe bei meinem Bauvorhaben viererlei Rohr verwendet, empfehlen kann ich vor allem
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Zugdraht macht das Einziehen später auch sehr viel leichter.
Noch ein paar praktische Hinweise: 16 Rohr würde ich komplett vergessen, Standard ist 20. Über die Flammwidrigkeit würde sich kein Elektriker Gedanken machen, jedenfalls nicht bei einem Anbau für ein EFH. Halogenfrei ist m.E. auch eher ein Gimmick, weil das bringt nichts, wenn Du dann nachher auch nur ein Kabel einziehst, das nicht halogenfrei ist. Und bei ner Ständerwand ist das sowieso witzlos. Achso, Befestigung einfach mit ISO-Schellen, z.B.
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Ich bin mit dem Laden übrigens weder verwandt noch krieg ich Provision hab dort nur selbst gekauft und sehr gute Erfahrung gemacht.
Gruß Gerd
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Gerd Kluger
Hallo,
Man kennt die elektrotechnischen Hintergründe, nur das praktische fehlt halt ein bißchen. Welches Material nimmt man, wie sind die Regeln für die Dimensionierung, ... Habe als 14jähriger vor 16 Jahren unter Anleitung unseren damaligen Anbau verdrahtet und bin also kein kompletter Laie. Ich werde mir Literatur besorgen, da ich für mich den Anspruch habe, das besser als in Heimwerkerqualität zu machen.
Das hatte ich schon rausgefunden.
Da keines der Rohre im Licht liegen wird, sollte das völlig unerheblich sein.
Wenn man es selbst macht, gehts ja nicht so sehr um die Zeit, die ist ja kostenlos. Wenn man beim Verlegen der Rohre ein wenig mitdenkt, lassen die sich bestimmt irgendwie ziehen. Einer schiebt, der andere drückt, notfalls hilft Flutschi. Teilweise liegen hier auch noch Blechrohre mit schwarzer Pappe drin. Was haben wir gekämpft ... Nach Stunden waren die 3 Drähte zur Lampe dann drin.
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Man muss sich als Bauherr halt überlegen, wo man sparen kann.
16er habe ich mir gestern im Baumarkt angeschaut. Das werde ich sicher nicht einsetzen. Höchstens für Klingeldraht wenn kein Platz ist. Aber eher gar nicht.
In einer Hohlwand darf man wohl nur flammwidriges verwenden.
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Ahja, genau sowas suche ich. Mit Nagel wärs noch besser.
OK. Ich muss dann mal schauen, bei welchem Laden ich mich mit Material eindecke.
Michael
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Michael Rübig
Hallo Ragnar,
Hast ja recht.
Wie ist das eigentlich? Ein B-Automat löst im schlechtesten Fall erst beim 1,5fachen Nennstrom aus, und das erst nach Stunden. Bei einem 13A-Automat wären das dann fast 20A, die dauerhaft fließen könnten. In einer Hohlwand sind aber nur 15,5 bzw 17,5A erlaubt [1]. Also doch ein 10A-Automat?
> Ach ja, Hinweis am Rande, seit vorigen Juni müssen alle in D neu > installierten Steckdosen mit FI
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Michael Rübig
F=FCr die LeEitungsberechnung wird aber der Nennstrom In herangezogen, nicht der von dir genannte gro=DFe Pr=FCfstrom I2. Da f=FCr 16A aber auch bei g=FCnstigerer Verlegung der I2 schon verdammt eng am Iz der Leitung (zul=E4ssiger Dauerstrom) liegt sind 1,5mm2 und 16A selten eine gute Idee.
Der =DCberlastschutz des FI mu=DF entweder durch die Summe der nachgeschalteten LSS sichergestellt werden (bei 40A max.z.B. 2x16A pro Phase) oder =FCber eine vorgeschaltete Sicherung In des FI sein, denn es darf ein Gleichzeitigkeitsfaktor einbezogen werden...
=DCbrigens weil es mir in einem Beitrag weiter oben aufgefallen ist... eigentlich sind Einzeladern in Bergmann- oder Peschelrohr (Blech mit Teerpappe) nicht zul=E4ssig. Argumentieren k=F6nnte man allerdings, da=DF der Pappendeckel eh eine Isolierung gegen das Blech darstellt... aber das ist Grauzone.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska
Ragnar Bartuska schrieb:
OK.
Super, danke für die Infos.
Ich denke, das fällt aucht unter Bestandsschutz. Wobei ich dann vermutlich keine neuen Adern hätte einziehen dürfen. Ich denke, dass einige dieser Rohre bei den nächsten Renovierungsarbeiten rausfallen.
Im Wohnzimmer müsste ich die ganze Decke runterreißen, um das Rohr zu tauschen. Das wird wohl eines der letzten bleiben. Da sind IMHO auch noch ganz alte Drähte drin. Ich werde einen FI davor setzen.
Ragnar, vielen Dank für die vielen Infos. Da komme ich jetzt erst mal weiter.
Michael
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Michael Rübig
ein bißchen. Welches Material nimmt man, wie sind die
verdrahtet und bin also kein kompletter Laie.
besser als in Heimwerkerqualität zu machen.
Daran habe ich keinen Zweifel, der Akademiker macht sich in der Regel eher zuviel als zuwenig Gedanken. Zur Literatur: besorg Dir den Hösl, da steht alles drin.
kostenlos. Wenn man beim Verlegen der Rohre ein wenig
drückt, notfalls hilft Flutschi.
Nun ja, Du wirst irgendwann merken, dass auch für Dich die Zeit ein wesentlicher Faktor ist, spätestens dann, wenn andere geplante Sachen liegenbleiben müssen. Das mit der unterschiedlichen Qualität bei den Rohren ist aber nicht nur eine Zeitfrage. Ein störrisches Rohr in eine Dose einzuführen kann einen in den Wahnsinn treiben und ein zu wabbeliges kann durchaus auch mal reißen, wenn Du beim durchziehen zu beherzt ziehst, weil Du z.B. viel zu enge Radien gelegt hast.
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Zugdraht macht das Einziehen später
Ja, das Problem ist nur, dass, wenn Dir die praktische Erfahrung fehlt, Du vielleicht an der falschen Stelle sparst. Beispiel gefällig? Ich hatte mich z.B. für Einzeladern entschieden, weil man dann jederzeit nachziehen kann. Da kommt einem dann schnell der Gedanke, dass man da dann natürlich auch sparen kann, weil Du nicht gleich massig Reserveadern verlegen muß (wie das z.B. der Fall ist, wenn Du grundsätzlich 5-adrig verkabelst). Irgendwann stellst Du dann aber fest, dass das Nachziehen dermaßen aufwendig ist (und immer das Risiko besteht, dass es irgendwo nicht geht), dass Du dann doch lieber die paar Euro mehr investierst und gleich großzügiger verkabelst.
einsetzen. Höchstens für Klingeldraht wenn kein Platz
Das Rohr im Baumarkt ist der letzte Schund und außerdem abartig überteuert.
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In die Ständerwand? Schon mal was von Schrauben gehört? ;-) Oder meinst Du auf Beton? Da nimmt man dann Fixpins, die haben einen Kragen.
Gruß Gerd
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Gerd Kluger
Eben, du hast neu eingezogen, also biust du f=FCr die neuen Adern verantwortlich. Aber wie gesagt, das mu=DFt du auf deine Kappe nehmen... in Wien ist das eine der am h=E4ufigsten mi=DFachteten Vorschriften, gemeinsam mit der erw=E4hnten FI-Regel.
Dann kannst du es lassen sofern dir nicht die Isolierung entgegenbr=F6selt.
Bitte, gern!
sg Ragnar
PS: d=FCrfte man erfahren wo die H=FCtte steht? Nach Art der Anfrage tippe ich einmal auf Deutschland, denn in =D6sterreich ist das ben=F6tigte Material viel leichter erh=E4ltlich.
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Ragnar Bartuska
(... ...)
Etwas zur Geschichte:
Bergmann-Rohr war verbleites Blechrohr mit "Teerpape"-Innenauskleidung.
Peschel-Rohr war ein leichtes Stahlrohr-System mit offener,federnder Naht. Das war nicht biegbar und Dank der Naht nur steckbar. Hierzu gab es Formstücke z.b. Bogen 90pvs@watschel:~: tin Lese Konfigurations-Datei...
F1 Zeile Anfang | F2 Zeile Ende | F8 rückgängig machen | F10 Beenden F3 Wort löschen | F4 Zeile löschen | F9 Absatz formatieren| F5 Markierung Start | F6 lösche markiertes | F7 wieder einfügen | F11 Drucken -%%----- HELP -> short: Esc h h, full: Esc h x, print: Esc h p, quit: Esc h q -- Subject: Re: Kunststoff Flex-Rohr Normen Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik References: Übrigens weil es mir in einem Beitrag weiter oben aufgefallen ist...
Etwas zur Geschichte:
Bergmann-Rohr war verbleites Blechrohr mit "Teerpape"-Innenauskleidung.
Peschel-Rohr war ein leichtes Stahlrohr-System mit offener, federnder Naht. Das war nicht biegbar und Dank der Naht nur steckbar. Hierzu gab es Formstücke z.b. Bogen 90°/ 45°/ 30° usw. Es wurde auf Stiftschellen mit Abstand von der Wand verlegt. Sonst hätte man es nicht in die Gußabzweigdosen einführen können. Es wurden NGA Einzel-Adern eingezogen (NGA = Normen Gummi Ader)
Anwendung: Gewerbe, Industrie, Kraftwerksbau z.B. hinter den Marmor-Schalttafeln.
In Erinnerung schwelgend
Rudi
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Rudi Horlacher [Paul von Staufen]
Hallo Ragnar,
Einen FI setzt man ja nicht nur wegen Vorschriften, sondern auch, um sich zu schützen. Vermutlich werde ich die ganze Wohnung durch FIs schützen. Macht ja auch Sinn.
In Deutschland
Michael
Reply to
Michael Rübig

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