Abschießbare Torpedos sowie Einnebelung für Schnellboot

Mar 28, 2007 14 Replies

Huhu,



nachdem der halbfertige Bausatz mehrere Jahre im Keller vor sich hinstaubte, möchte ich meinen bevorstehenden Oster-Urlaub endlich mal dazu nutzen, mein Robbe S130 fertig zu bauen.



Ich habe lange hin und her überlegt, was man an "Extras" in dieses Boot einbauen könnte. Beleuchtung hatte es ja aus Tarnungsgründen nicht sehr viel, einen Suchscheinwerfer leider auch nicht, drehbares Radar erst recht nicht, und sich drehende und womöglich noch mit Wasser schießende Flakgeschütze finde ich zumindest merkwürdig.



Blieben letzten Endes noch die zwei Torpedorohre und die Rauchtonnen zum Einnebeln des Bootes nach einem Angriff. Diese beiden Dinge wären als Sonderfunktionen zwar wirklich schön, aber leider auch wirklich schwierig...



Meine bisherigen Überlegungen für die Torpedorohre:



- Öffnen und Schließen der Luken, indem diese direkt drehbar auf einem Servo gelagert werden, in hinterer Stellung des Servos sind sie zu, in vorderer Stellung auf.

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fällt mir dazu nur ein, jede der beiden Luken mit einem eigenen Servo auszustatten - hat jemand eine kluge Idee, wie man vielleicht beide Luken mit einem gemeinsamen Servo bewegen kann?


- Torpedos aus Kunststoffrohr (Baumarkt) mit einem kleinen Motor (aus einem Servo?) und ein paar Knopfzellen als Energieversorgung drin, als Schalter ein Magnetkontakt. Magnet im Torpedorohr des Bootes, solange der Torpedo im Rohr drin ist, ist er ausgeschaltet. Sobald er das Rohr verlässt, geht er an. Der Torpedo wäre bei dieser Bauweise noch das einfachste von allem und ich könnte mir am ehesten vorstellen, dass ich diesen tatsächlich auch funktionierend hinbekomme. Bei den Luken und der Abschussvorrichtung bin ich mir da nicht so sicher.... ;-)


- Abschuss des Torpedos über Druckluft bzw. eine kleine CO2-Kartusche (Sahnespender). Ich stelle mir das in etwa so vor, dass das Torpedorohr am Ende einen kleinen Schlauch eingebaut hat, der über ein Magnetventil mit der CO2-Kartusche verbunden ist. Wenn nun das Magnetventil auslöst, wird der Torpedo aus dem Rohr herausgepustet. Problem: woher bekomme ich ein geeignetes Magnetventil? Und wie sieht es überhaupt mit Adapterstücken für die handelsüblichen CO2-Kartuschen aus, bekomme ich das alles irgendwie passend?


- Anstatt Druckluft vielleicht Auslösung über eine Feder, die den Torpedo aus dem Rohr herausschubst? Hierzu fehlen mir leider jegliche Ideen, wie ich das bewerkstelligen könnte, damit es wirklich stabil ist, sicher einrastet und sicher auslöst.


- Alternative: Der Torpedo selber ist mit Druckluft gefüllt und pustet sich beim Auslösen selbständig aus dem Rohr heraus. Das würde zwar den Abschussmechanismus stark vereinfachen, aber dafür dürfte der Aufbau des Torpedos deutlich schwerer werden und ich befürchte, dass das meine Fähigkeiten dann doch übersteigt.



Das zu den Torpedos, dann der Einnebler: Die Schnellboote hatten auf dem Achterdeck 2-4 Nebeltonnen installiert, in denen ein fertiges Nebel-Aerosol war, was bei Bedarf freigelassen wurde um dem Schnellboot eine ungehinderte Flucht zu ermöglichen.



Die Installation der üblichen Seuthe-Rauchgeneratoren scheidet in diesem Fall aus, da diese allenfalls ein laues Lüftchen erzeugen im Vergleich zu dem was hier nötig wäre. Um einen originalgetreuen Effekt zu erzielen, müsste ich quasi eine Disco-Nebelmaschine in das Schnellboot einbauen. Das scheidet aber aus Platz-, Gewichts- und Energieversorgungsgründen leider aus ;-) Hat jemand eine kluge Idee hierfür? Gibt es vielleicht ein fertiges Nebel-Spray in einer kleinen Sprüflasche?



Liebe Grüße Florian


Hallo Florian! ;-)

Florian Roth schrieb:

Hier wirst Du fündig:

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hth,

Rüdiger

Florian Roth schrieb:

Theoretisch sollte eine Mischung aus Kaliumnitrat (Salpeter) und Zucker beim Abbrennen dichten Rauch erzeugen. Praktisch kann's möglicherweise sein, daß sowas von den Behörden unter - verbotenen - Sprengstoffen einsortiert wird.

Tschüs,

Sebastian

Florian Roth schrieb am 28 Mrz 2007:

In dem du, laut deiner Zeichnung, in eine Klappenanlenkung einen Umlenkhebel einbaust zwischen Servo und Klappe. Dann macht der Servo beidseitig die gleiche Bewegung.

Vor allem dürfte der Druck zum Abschuß nicht ausreichen, den man so aufbauen kann.

-=( Rainer )=-

Hallo Florian!

[ ... ]

Guter Ansatz! Ein Alurohr, mit entsprechender Spitze, als Trennmembran ein Luftballon und am Heck die Düse mit Ventil. Der Luftballon wird mit Wasser befüllt, die verdrängte Luft dient als Druckspeicher. Wenn das Ventil geöffnet wird, strömt das Wasser aus einer (kleinen!) Düse und treibt den Torpedo an. Balance etc. müssten noch herausgefunden werden.

ciao, Fritz

Hi Florian

Das ist sehr einfach. Du kannst das Zubehör von den Fliegern nehmen. Die Druckbausätze gibt es für das ein und ausfahren von Fahrwerken. Du kannst das ganze auch mit den CO2 Patronen machen. Es gibt spezielle Adapter, ich kenne die nur zum Betäuben von Bienen.

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um 100 Euro)

Die Ventile bekommst du bei jedem Hydraulik/Druckluftbedarf. Vermutlich gibt es die Co2 Adapter auch bei denen, oder die sind aus einem Sahnespender etc. ausgebaut.

Wenn du einen Co2 Adapter gefunden hast, währe es nett wenn Du es mir sagen würdest :-)

Die Torpedos würde ich aus (Bienen)Wachs giessen. Ist am günstigsten und einfachsten. Einfach eine Silikonform machen, wo du die gleich im 6erpack giessen kannst. Mit Bienenwachs ist es auch am Umwelt freundlichsten. Jetzt musst Du dir nur noch Gedanken machen, wie du die automatisch nachladen kannst :-)

Gruss Frank

Servus Frank! ;-)

Frank Sertic schrieb:

[...]

Unglaublich, was es für URLs gibt.

cu/2,

Rüdiger, an Bernd denkend ("Hier ist nur für Damen!" "Meiner ist auch nur für Damen.")

Florian Roth schrieb:

Ja Florian, das haben einige schon sehr efolgreich gebaut und in den Fachzeitschriften darüber berichtet.

1.) Modellwerft Nov 2002 Seite 66

---der Bau von funktionsfähigen Torpedos---

2.)Modellwerft Dez 2005 Seite 14

---Sonderfunktion Torpedoabschuß---

3.)Modellwerft Nov 2006 Seite 8

---elektrische Torpedos---

Das sagt mir meine Suchmaschine die ich öffentlich zugängig unter

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habe. Der Server hat zwar kein offizielles Zertifikat, aber er ist ohne Probleme. Die Zertifizierung kostet Gebühren die ich nicht noch investieren will. Die Filter/Suchfunktionen sind selbsterklärend. Wer die herausgesuchten Artikel nicht irgendwo im Freudeskreis einsehen kann, möge mich anmailen. Dann findet sich ein Weg. Wegen des Copyrights kann ich selbstverständlich meine Zeitschriften-Kartei "zeikart" nicht als Lese-Archiv bereitstellen. Aber wenn man schon weiß wo man fündig wird, ist das ja auch schon ein Schritt vorwärts ...

Tschüss Eddy

Hallo Rüdiger,

Ruediger Zoll schrieb:

Das sieht in der Tat sehr interessant aus... *freu*

Wie heiß werden diese Rauchpatronen?

Und wieviel Druck liefern sie? Qualmen sie eher drucklos vor sich hin wie ein Räucherkegel, oder pusten sie den Rauch richtig aktiv heraus?

Ich könnte mir vorstellen, so eine Patrone in einer Dose o. ä. elektrisch zu zünden und dann den Rauch durch ein oder zwei Rohre zu den originalen Kunstoff-Nebeltonnen auf dem Deck zu leiten, in die ich dann Löcher bohren würde. Dadurch würde das Ganze dann absolut unmodifiziert und originalgetreu aussehen. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn der Rauch nicht zu heiß ist, da mit sonst die Kunstoff-Nebeltonnen auf dem Deck wegschmelzen. Außerdem müsste der Rauch genügend Druck haben, um durch die Rohre gepustet zu werden.

Alternativ könnte ich die Nebeltonnen natürlich aus Alurohr o. ä. nachbauen, aber selbst dann hätte ich ein Problem falls der Rauch zu heiß ist, da ja das gesamte Boot aus Kuststoff ist.

Liebe Grüße Florian

Hallo,

Frank Sertic schrieb:

Hat dazu vielleicht mal jemand ein paar Links? Über google konnte ich leider nichts brauchbares finden.

Ich habe vor Jahren mal bei einem Modellflugtag nicht schlecht gestaunt, als dort jemand in einem Jet eine simple Colaflasche als Druckspeicher für das pneumatische Fahrwerk eingebaut hatte. Diese wurde WIMRE über ein Auto- oder Fahrradventil mit einer Luftpumpe unter Druck gesetzt.

Irgendwie so könnte ich mir das bei meinem Bootchen auch vorstellen, nur halt mit fertigen CO2-Kartuschen, da eine Flasche als Druckspeicher aus platzgründen leider ausscheidet.

Liebe Grüße Florian

Nebelflüssigkeit für Nebelmaschinen?

Volker

Hallo,

Volker Neurath schrieb:

Und dann? Die kleinsten mir bekannten Nebelmaschinen haben eine Leistungsaufnahme von 700 Watt und brauchen mehrere Minuten zum vorheizen. Also gehe ich mal davon aus, dass hierfür deutlich mehr Hitze und Leistung nötig ist, als an Bord meines Schiffchens verfügbar ist...

Nein, es muss eine feuerwerkstechnische Lösung (Rauchpatronen) oder ein bereits fertiger Nebel in einer Sprüdose sein, denke ich. Schließlich geht es nicht um ein Bisschen Qualm aus einem Schornstein, sondern um dichte Nebelschwaden.

Liebe Grüße Florian

Hallo Florian! ;-)

Florian Roth schrieb:

Praktische Erfahrungen habe ich mit ihnen nicht, ich hatte mir die Bezugsquelle nur mal gemerkt.

cu/2,

Rüdiger

Florian Roth schrieb:

Hallo Florian,

ich war schon mal geistig sehr intensiv, mit dem Bau eines Geschützes mit Wechselmagazin beschäftigt. Immer nur ein Schuss ist blöd. Leider bin ich über eine Planung nie hinaus gekommen. Bauen wollte ich das mit den 2mm platzpatrönchen, die doch ganz schön laut sind. Damals gabs die Dinger bei jedem besseren Tabak laden.

Hier mal ein Link, der reicht zum weitergurgeln:

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und das wäre die richtige diskussion für dich:

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Viel Spass noch, Andreas

Hi Florian,

schau doch mal hier. Den Link hab ich vor kurzem selbst erst bekommen.

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Grüße Thomas

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