HSB-Beschichtungssytem

Hallo Modellbauer,
gibt es eigentlich dieses Beschichtungssystem bestehend aus Versiegelung, Spachtel und Grundierung zur Beschichtung von Styroporteilen noch?
Ich hatte mal einen Bericht darüber gelesen, der sehr positiv aussah und wollte das Zeug jetzt mal bei einem Fliegerle einsetzen.
Die angegebene Quelle Winchester Models scheint nicht mehr zu existieren, google schickt mich nur zu Schusswaffen, auch sonst findet sich nix.
Tausend Dank für Informationen,
Christof
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Hallo Christof,

FMT 4/99

"Ingenieurbüro Scharnhorst" ergibt nix, "HSB" auch nicht, unter der Adresse existiert jetzt ein Ehepaar Decker, die Telephonnummer habe ich noch nicht wieder gefunden.
Tja ...
Molto Tapetenlack tut's aber ähnlich.
servus, Patrick
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Hallo Patrick,

Soweit war ich auch, deshalb meine Frage, ob es irgendwo ne inoffizielle Quelle gibt.

Das klingt gut, ist der auch wasserlöslich? Das ist ja das schöne an dem Zeug.
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Das weiß ich nicht, mag aber gut möglich sein. Ich vermute, daß Du mit "wasserlöslich" diese Eigenart im unverbrauchten Zustand meinst(?) Es ist schon ein paar Jahre her, daß ich danach geguckt hatte, natürlich ist mein Blick dann auch mal nach rechts und links gegangen, vorher auf die Zutatenliste dieses Zeugs. Die Bestandteile gibt's woanders auch für weniger Geld, aber Namen weiß ich keine mehr, ich hatte das nicht weiter verfolgt. Dazu liegt mir das normale Harz zu nahe.
Drum betrachte ich Deine Bestrebung mit Wohlwollen ;-)
servus, Patrick
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Hi Patrick,

Exakt, ich hab mal Bumerangs mit wasserbasiertem Parkettlack gefinisht, war ne feine Sache, das Werkzeug einfach unter klarem Wasser auswaschen zu können, geht mit Harz halt leider nicht.

Mir liegt Harz eigentlich auch nahe (ich bin auch echter Segelflieger und somit auch in der richtigen Werkstattarbeit ein bissl aktiv), aber der Aufwand mit Anmischen, Kondom-Handschuhen, Aceton zum Pinsel waschen und nach dem dritten mal kann man sie doch wegschmeissen... Deshalb wär ja sowas unproblematisches interessant.
Ich probier mal den Parkettlack mit Gewebe, wenns was taugt erzähl ich es. Sollte man mit Talkum verdicken können?!?
Gruss,
Christof

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Hallo Christof,

Nö, da schmeißt man einfach weg.

<Loriot> Ach? </Loriot>
Ist Modellsegeln kein "richtiges Segeln"? Stimmt, da kann man ja richtig eckige Loopings fliegen und dizzen, das ist für organische Lebewesen vermutlich auf absehbare Zeit nicht möglich ;-)
Ich kenn' beide Seiten.

Jooh ..
Anmischen geschieht bei mir mit Spritzendosierung und Rührmaschine, die (Vinyl!)Handschuhe kauf ich im Hunderterpack zu je 4.-, die Pinsel in Sonderangeboten, z.B. die zehn Schaumgummipinsel bei Pollin zu -.95. Oder ich bau mir meinen R&G-Squeegie aus meinem orthopädischen Abfall, fünf Stück in drei Minuten.
Drum spar ich mir auch die Hirnauflösung mittels Azeton o.ä.

Ja!
Ja, kann man.
Sonst ist vermutlich mit dem HSB-System gleichartig: http://www.roedelmodell.de/ASP/indexDetail.asp?RecordID 43
servus, Patrick
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Patrick Kuban wrote:

Ich bin Schwabe, zweimal taugt das mindestens.

Ist schon fliegen, aber für mich halt das Unter-der-Woche und Feierabend-wenn-eingehallt-ist Vergnügen. Eckige Loops gehen auch, funktioniert aber besser, wenn man ihn auf die Ecke stellt und dann 45°-Linien fliegt anstatt senkrecht/waagrecht. Man braucht ein bissl mehr Fahrt als normal :-)

Du hast professionelles Equipment, ich hab Yoghurtbecher und ne einigermassen genaue Waage. EiIn Fliegerkamerad hat in seinem LTB auch ne Harzdosiermaschine, ist leichter als ein ordentliches Pils zu zapfen, einfach am Hebel ziehen und Harz/Härter kommen richtig dosiert raus. Kurz verrühren, aus dem 50Kg-Sack nach Bedarf Microballons zum verdicken dazu oder direkt das Gewebe von der richtigen 500m-Rolle schneiden und verarbeiten :-)
Hab ich leider nicht, deshalb ist's bei mir ein bischen mehr Aufwand.

Hä?
Stinkt aber weniger als normale Verdünnung.

Könnt sein, gibt aber ein bissel wenig Informationen her.
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Harzpinsel? Nicht wirklich, ich hab's nie sinnvoll geschafft. Billigpinsel reichen da übrigens völlig aus, wenn man die Borsten in der Zwinge mit einem Tropfen CA festklebt, sonst kommt die Sache mit der "Faserverstärkung" aus dem Tritt ;-)

Du redest immer noch vom manntragenden? Dann sind Deine Ecken zu "ausgewaschen" ;-)

Mein professionelles: - 100 Vinylhandschuhe 4.- - 100 Spritzen 20ccm <weißnichtmehr,abersovielwar'snicht>, beides aus dem medizinischen Fachhandel, der aber auch an jeden verkauft. - Solarwaage Maultronic S, hat mal 75.- Emmis gekostet, ist inzwischen aber auffallend teurer geworden. Ist halt schon einigermaßen manierlich. - Mischstäbe sind von PE-Plattenabfall runtergeschnitten, da wirst Du sicher nicht den lockeren Zugriff drauf haben. Dann nimmt man halt die Holzrührstäbe von R&G oder Eisstiele seiner Kinder. - Die Rührmaschine war ein Luksus, den ich mir bei Ebay geleistet hatte ("Laborbedarf" und "Firmenauflösungen"): 33.11, vier Rührfische mit Neodymmagneten dazu 12.-. Feine Sache das: man kann während des Rührens was Wichtiges machen, es ist gründlich durchmischt und wenig bis keine Luft eingerührt.

Nö, das ist mir in neu (noch?) erheblich zu teuer.

Wenn ich denke, daß mein eines Kilo Microbalkon schon eine große Plastiktüte voll ist, hat er vermutlich ein eigenes Balkonzimmer dafür ;-)
dazu oder direkt das Gewebe von der

Meine Rollen haben nur 10m, dafür sind's mehrere. Bei R&G gibt's aber auch Kleinmengen von 1qm, die übrigens billiger als die R&G-Gewebe beim Blauen Claus sind.

Ich kenn' das, denn ich habe es auch jahrelang gemacht. Meine Mischbecher sind übrigens die Quarkbecher "BIAC, probiotisches Dessert" von Aldi. Der schmeckt mir ganz manierlich, der Becher ist breit und nicht allzu tief, hat keine tolle Form, wo immer Harzreste in den Ecken, Sicken und sonstigen Designecken sitzt und die Rührfische drüber stolpern, er kippt nicht um. Ich habe auch professionelle Rührbecher, mit Mischskala, durchsichtig, chemikalienbeständig aus PP gezogen und leicht umwerfbar. Die werden und werden aber nicht weniger ;-)

Huch, den habe ich dort auch nicht mehr gefunden. Ich müßte aber noch alte Kataloge herumliegen haben, wo er drin ist. War aber sündteuer, wahrscheinlich hat ihn deswegen auch keiner gekauft. Ersatzweise habe ich auf http://shop.ezentrum.de/4DCGI/ezshop?hid '&sprachnr=1 den Artikel 3502001 " Zahn-Gummistreifen" gefunden
Sowas habe ich auch als Abfall da, die kanten sind in zwnazig Sekunden rund und weich geschliffen, daß er das Gewebe nicht auseinanderzieht.

Da ist auch mehr Dreck drin. Die Fettlösewirkung ist aber nicht geringer, und Nervenzellen sind Abkömmlinge der Fettzellen. Ein Grund mehr für ausgeprägte Belüftung AKA Absaugung.

Der Katalog ist relativ schweigsam, der alte Herr Rödel bzw. sein Schwiegersohn Bernd sind da aber weit besser. Das Winchester-Zeugl ist bei Dörflers bekannt und der Rödelsche Styrolack drum in genau diese Richtung gedacht. Ich werd's mir in mein Programm nehmen ;-)
servus, Patrick
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Hi Patrick,

Ist schon eindeutig als Ecken zu erkennen, man muss halt ein bischen mehr ziehen als zu einem runden Loop und die Linien ein klein wenig stehen lassen. Klar, so zackig-eckig wie manche Modellflieger das fliegen gehts nicht, aber der inzwischen übliche Modell-Kunstflugstil ist auch alles andere als vorbildähnlich. Gibts eigenlich g-Recorder fürs Modell ?

So ähnlich hab ichs auch gemacht, beim einschlägigen Online-Marktplatz kann man ja fast alles kaufen.

Oder halt sonstige Leistenreste, man darf halt die Werkstatt nicht so gründlich aufräumen :-)

Steht im Lager neben dem 200L-Fass Aceton.

...welcher ja bekanntermassen nur selten wirklich günstig ist. Ein Teil des R&G-Zeugs gibts auch beim Höllein zu wie mir scheint akzeptablen Preisen.

Sieht gut aus, kannte ich bisher nur als Siebdruck-Rakel. Ich tupf halt das Gewebe so richtig klassisch durchs Harz, so kommt man mit ein bischen Übung auch zu gut durchtränkten und trotzdem nicht überflüssig schweren Laminaten. Da ich noch nicht richtig grossflächig laminiert habe war ein grösseres Werkzeug auch noch nicht nötig.

Wär ja glatt mal einen Versuch wert. Mal schaun. Da jetzt aber zuerst mal mein erster Depron-Flieger dran ist muss das Styropor mal noch warten.
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Nö, muß er ja auch nicht sein ;-)

Ich glaube, zum Württemberger Datenlogger gab es real ein Zusatzmodul dafür, ansonsten war dessen Datenprotokoll IIRC für Käufer auch offen, man hätt's also auch selbst bauen können. Ob die weitverbreiteten Klopfsensoren sich allerdings dafür eignen, weiß ich nicht, denn die sind wohl "etwas weiter" nach oben orientiert.

Nö, das spart auch Zeit ;-)

Boah, /das/ gibt Feten ..! Wobei man für solche Mengen wahrscheinlich einen Waffenschein oder einen vergleichbaren "Befähigungsnachweis" braucht.

Doch, das war er vor zwanzig Jahren noch durchaus.

Kauf doch bei R&G direkt, da kriegst' auch manierliche Beratung. Ich kann Dir auch noch billigere Adressen nennen, aber die sind wiederum professioneller. Will heißen, eine Anleitung, unter welchen Randbedingungen Du das Harz zusammenmischen mußt bekommst Du nicht unbedingt, höchstens sonderbare Blicke. Und ein Halbpfund Harz ist dort auch eher eine Probiermenge, der 5l-Kanister üblicher.

Meine Polsterschaum-Squeegies sind in der Größe beliebig, ich mach' sie auch gern mal ausgerundet, um kleine Rümpfe in kleinen Negativformen anzudrücken.

Ich hab's mir vorhin geholt und werde es demnächst mal anwerfen.

Erklär' mir mal den Unterschied! ;-)
servus, Patrick
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Hallo Patrick,

Die Depron-Zwiebel wird nur glatt verschliffen und vielleicht ein bischen lackiert, für wegen dem Design, das Styropor gibt nen E-Impeller-Jet, wo die Oberfläche glatt sein soll, deshalb die Frage nach dem Lack.
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Ich meinte eigentlich den Unterschied zwischen Depron und Styro, das ist nämlich nur die Aufbereitung.
BTW: Der Rödelsche Styrolack, die Acryldispersion von www.kremer-pigmente.de und der wasserlösliche Parkettlack von <irgendwem> scheinen so ziemlich ein und dasgleiche zu sein. Mit Augen, der Kraft der Finger und der Härte derer Nägel habe ich keinen offensichtlichen Unterschied feststellen können.
servus, Patrick
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Hallo Patrick,

Da hast Du Recht, allerdings ist die Oberfläche von beiden jeweils aus dem Baumarkt besorgten Kandidaten signifikant unterschiedlich, deshalb der Aufwand.

Toll, vielen Dank für den Test. Da ich jetzt erst mal eine kleine Reparatur am GFK verursacht habe, muss ich wohl mit dem Schaumzeugs noch eine kleine Pause machen.
Gruss,
Christof
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Hallo Patrick,

Wie kriegst Du dann den Schaum wieder aus dem Rumpf, wenn dieser hart ist? Einwickeln? Ein-Trenn-Wachsen?
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Ich sollte wohl mal ein Bild machen lassen, wie ich damit arbeiten. Damit verteile ich nur das Harz gleichmäßig hin und her, verziehe damit die Armierung kaum und kann für das Gewebe zu kleine Radien wieder ins angelierende Harz hineindrücken.
servus, Patrick
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Hallo Patrick,

Jetzle, ich dachte, Du benutzt sie auch als so ne Art Stempel, der nach dem Aushärten entfernt wird. Das könnt ich nämlich grad gut gebrauchen.
Gruss,
Christof
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Hallo Christof,

Nimm'n Luftballon. Oder einen Schwamm/Schaumgummi mit einer PE-Folie drüber. Oder Unterdruck, aber das wiederum ist mehr Aufwand.
servus, Patrick
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