Re: Digital-Anzeige im Selbstbau oder:"The YADRO-Files"

Nov 02, 2005 6 Replies

snipped-for-privacy@gmx.de (Nick Müller) schrieb:



[...]


sich kaufen, den Rest baut man sich für wenig Geld selbst. Zu YADRO


>gehört ein Programm das unter DOS läuft und sich auf einem alten Rechner
[...]
Fragen werden ungerne beantwortet. :-)

Mir egal, ich frage trotzdem: spricht etwas gegen eine Windows-Version?


Ich brauche zwar kein DRO (weil ich beim Schnitzen von Hallentapeten mit den 0,5mm meines Geodreiecks auskomme), aber wenn Du mal _einfach_ an die serielle Schnittstelle unter Win32 kommen willst, hätt ich was für Dich -

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haben Andreas Martin und ich entwickelt, weil mir die verstreuten Aufrufe der Win32 API auf den Senkel gingen.


Servus



Oliver


So iss recht!

Jein. Ich wollte billig erhältliche Rechner verwenden. Auf denen läuft Windows (irnkeine aktuelle Version) eben nicht so recht. Und den ganzen WinAPI-Krempel wollte ich mir auch nicht aufhalsen. Ich hab das lange genug gehabt und genug gekotzt.

Aaaber: Ursprünglich hab ich unter XP entwickelt und die Ansteuerung der Schnittstelle hat da auch bestens und stabil funktioniert. Der Code ist noch da, wenn Du damit leben kannst, dass es unter XP im DOS-Fenster _gut_ läuft, das kann ich wieder einbauen. Sind nur paar Zeilen. Die serielle Ansteuerung, so wie sie jetzt ist, geht auch (naja) unter XP. Aber das OS (das Windows-Betrübssystem) hat damit "leichte" Schwierigkeiten, da direkt auf die Register des SIO zugegriffen werden _muss_ und der Unsinn den man damals systematisch verhunzt hat eben jetzt wieder verhunzterweise hingebogen werden muss.

Also: Ich kann gerne einen Aufruf-Parameter einbauen, der die serielle Schnittstelle über fopen("COMx:", blafasel) öffnet, dann geht es auch unter WinXP im DOS-Fenster (wieder) ordentlich.

Gruß, Nick

Dein Pojekt sieht so gut aus, dass ich es gern nachbauen moechte. Du hast ja den Schaltplan in Eagle zezeichnet, kann ich den haben. ich will mich an einer LP versuchen.

Gruss Sven

snipped-for-privacy@gmx.de (Nick Müller) schrieb:

[Windows-Version]

Stimmt, bei dediziertem Rechner ist eine DOS-Variante einfacher für den Anwender. Wenn man aber keinen extra Rechner hat, ist i.d.R. ein Fenster besser.

Deshalb gibt's ja auch unseren komfortablen Wrapper, extra für Bastler gemacht .

ich schrieb ja schon "Ich brauche zwar kein DRO". Aber ich interessiere mich halt für Anwendungen, die die serielle Schnittstelle ansprechen.

Das interessiert mich jetzt aber sehr.

Erstens: wenn Du "auf die Register des SIO" zugreifst, meinst Du da die von WIndows emulierten 8250-Register oder greifst Du wirklich (per Treiber wie GiveIO) auf die Register zu?

Zweitens: welche Funktion konntest Du nicht über's Win32-API erreichen, daß Du überhaupt auf Register zugreifen willst?

Ach, wenn man alles zusammengesucht und wieder zusammengeführt hat, wird's ganz einfach. Und hardwareunabhängig!

Servus

Oliver

[das ist jetzt nicht mehr die richtige Gruppe, wir sollten umziehen. Nur weiß ich nicht wohin, ausser dich abonniere de.wasweißich. Aber wir können uns ja auf ein Bier treffen, bist ja auch (Fast?)-Münchner]

Genau. In der "nicht so ganz sauberen" Umgebung einer Fräsmaschine ist ein eigener Rechner richtig.

Ach so, ich hab irgendwas hergenommen, das bei DJGPP (der Compiler) aufgeführt wurde. Kann mir deines aber auch ansehen. Aber solange das was ich habe läuft ... eben geschaut. #undef windows.h

Aha!

Das sind die Register, die WinXP simulieren muss, weil man damals[tm] (unter DOS) sich geweigert hat, das ordentlich zu machen. Ansonsten hab ich mir den source nicht so genau angesehen. Ja, die lib greift direkt auf die Register zu. Die DOS-calls erlauben ja nur 9200 Baud.

16650 fällt mir da ein. Wobei die IC-Bezeichnung nicht genau ist. :-)

Ich hab kein WinAPI zur Verfügung auf einer reinen DOS-Kiste. :-)

Ich will die Leute auch nicht zwingen für einen alten Rechner (dessen Installation inzwischen völlig unbrauchbar ist) wieder irgendeine Windows-Disketten-Reinschieb-Orgie zu veranstalten. FreeDOS ist genug, passt auf eine Diskette.

Gruß, Nick

snipped-for-privacy@gmx.de (Nick Müller) schrieb:

Müßma ja nimmer lang/viel drüber schreiben.

Voll-Münchner seit gut 15192 Tagen *), ca. 7 km (Luftlinie) südlich von Dir. Das Bier habe ich jetzt schon zuhause getrunken...

Wie gesagt: unter der Voraussetzung, daß das Programm auf einer DOS-Kiste laufen soll, ist die Diskussion über die effizienteste Methode unter Windows müßig.

Wenn Du aber mal die Serielle unter Windows benutzen willst, und dabei vielleicht die Handshakeleitungen zweckentfremden willst, kann Dir ein Wrapper einige Arbeit abnehmen.

BTW: Die 8250-Abstraktion wurde m.E. seit Windows95 kontinuierlich schlechter. Die zu verwenden, ist nicht unbedingt angesagt. Aber das hast Du ja schon gemerkt.

Ach, und dann gibt's noch ein paar Fallstricke mit dem FIFO und wie Windows damit umgeht.

Und bald gibt's kaum mehr Rechner mit echtem COM-Port. Schrecklich.

Servus,

Oliver

*) kurzzeitig war ich in Grawolfing

Ja, unvorstellbar! :-) Aber es gibt ja immer noch Einsteckkarten.

Hab gestern einen Toshiba-Laptop geschenkt bekommen: 486DX4 mit 75MHz. Darauf läuft YADRO einwandfrei. Haben will solche Ziegelsteine keine Sau mehr, da nicht mal ein CD-ROM-Laufwerk drinnen ist. Diese Laptops sind aber genau richtig für YADRO. Bilder gibts dann in Bälde (paar Tage) wie sowas fertig aussieht.

Gruß, Nick

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