Fernsteuerung im Selbstbau?

Hallo,
da habe ich doch manchmal verrückte Ideen :-).
Bei der Beschäftigung mit den Jeti-Modulen und der Sendersuche kam ich
auf den Gedanken, nicht nur das Senderpult, sondern den ganzen NF-Teil
selbst zu bauen. Um die Programmierung mache ich mir da keinen großen
Kopf, das ist mein Job. Auch die Erfassung der Knüppel, Schieber und
Schalter ist nicht das Problem. Es bleibt also die Mechanik. Da habe ich
einige schöne ICs für berührungslose Knüppel entdeckt, mit denen man
sicher schöne Knüppel bauen kann.
Frage: hat sich schon jemand mit dieser Idee befasst oder weiss z.B.
eine Quelle für Knüppelmechaniken?
Idee: Wir bauen einen open source Sender :-).
So einige Ideen hätte ich da schon:
- großer Bildschirm oberhalb der Knüppel für Programmierung, Statusinfo
und Telemetrie, eventuell mit Touchscreen
- ein kleines Linux-System als Basis, Software open source
- ein oder zwei Sendemodule (z.B. Jeti)
- Knüppel drehbar und variabel zu bestücken. Da gab es doch z.B. den
Doppelknüppel für Boote mit zwei Schrauben
- flexibles Mittelfeld für Schieber, Dreher und Schalter
- externe, leicht wechselbare Stromversorgung
Grüße, Kurt
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Kurt Harders
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Hallo Fritz,
Am 19.12.2010 17:28, schrieb Fritz Reschen:
Nee, das ist keine Fernsteuerung mit Bildschirm, sondern ein Spielzeug :-). Im Ernst, der Touchscreen könnte die Auswahl von Telemetriedaten erleichtern oder Soft-Tasten bereitstellen, aber damit möchte ich keinen langen Thermikflug oder gar Kunstflug machen (müssen). Das muss schon was zum anpacken sein.
Grüße, Kurt
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Kurt Harders
Hallo Kurt! Am 19.12.2010 17:25, schrieb Kurt Harders:
Peter Stegemann bastelt seine eigene in einem Mpx-Gehäuse mit den eingebauten Knüppeln. Ist regelmässig auf den DRMM-Treffen zu sehen :)
Da kannst Du nicht auf Peter setzen, der ist da prinzipiell dagegen :)
Telemetrie, eventuell
Bei Pollin gibt es den Archos 7 für 139,- Öre.
Mit leicht herausfallenden Akkus zwecks Einsparung der Senderabgabe? :-)
Bernd
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Bernd Laengerich
Hallo Kurt,
Kurt Harders schrieb:
Wenn Du schon dabei bist, würde ich ja gerne mal sehen, wie man statt mit einem üblichen Knüppel mit einem Trackpoint klarkommt. Müßte dann natürlich auf der Unterseite sitzen.
Gruß Martin
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Martin Schoenbeck
Am 19.12.2010 17:25, schrieb Kurt Harders:
Du kennst:
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Die bauen aber auch keinen eigenen Sender sondern verwenden die Knüppel einer vorhanden Funke und bauen die um.
Industriejoysticks gibt es z. B. hier:
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die aber in Mindermengen verkaufen bzw. ob man das bezahlen kann/will .....
Gruß Hans
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Johannes Lautner
Kurt Harders tut geschreibselt haben:
Gut so.
[X] Dafür!
Erfahrung mit der Ansteuerung von Servos mit Microcontrolern hast du ha schon...
Prima. Ich hätte jetzt alles einfach auf Analogspannungen umgesetzt und per AD-Wandler eingelesen.
Ja, ich habe einen einfachen 8-Kanal-Sender gebaut, der leider noch völlig nakt ist und außer einer elektronischen Verriegelung des Richtungshebels keinen weiteren Schnickschnack kann.
Wenn du willst, kann ich dir mal die paar kB Quellcode schicken. Das ist bisher für einen ATMega48.
Aus gebrauchten Sendern ausschlachten? Kleine Knüppelchen gibt es auch von Alps und anderen Herstellern. Einen Spezialknüppel will ich selber bauen, dieser soll eine umschaltbare Rastung bekommen, wahrscheinlich muss ich mit einem Elektromotor die Rasten simulieren.
Sofort! Mein Bedarf ist so exotisch, da gibt es nichts brauchbares in für Normalanwender bezahlbar.
Hmm, das Linux würde ich mehr für die Konfiguration und Anzeige der Telemetrie verwenden, nicht unbedingt für die gesamte Datenstromerzeugung. Für manche Uboote wäre allerdings eine 6D-Maus als Steuergerät auch nicht schlecht...
Weitere Ideen von mir: - Modellspeicher auf externe Karten auslagerbar, z.B. EEPROM-Chipkarte, USB-Stick,... - kleine Displays an die Bedienelemente zum Beschriften, nicht alle Modelle können gleich konfiguriert werden.
Ich habe hier ein ACT-Modul dafür. Aber die Module wollen ja alle ähnliche Daten, da kann man evtl. ein paar Stiftleisten vorsehen, bei denen man nur die richtige einlöten muss, um das Modul aufstecken zu können.
Das ist eine Gehäusefrage, ich will in dem einen Fall kein Pult sondern ein hochkant-Gehäuse, ähnlich wie die alten Grundig-Kofferradio-Sender von Graupner. Mit einem großen Hebel an der Seite und Neigungschaltern drin, die bei mehr als 5s Neigung eine Notbremsung auslösen.
Den Akku würde ich bei dem Sender jetzt so extrem schnell wechselbar machen, der soll einfach 2-3 Tage am Stück durchhalten und gut ist. ;-)
Matthias
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Matthias Kordell
Johannes Lautner tut geschreibselt haben:
Hmm, die Multifunktions-Joysticks sehen echt interessant aus. Die hätten was bei einem Jetmodell... ;-)
Matthias
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Matthias Kordell
Hallo Matthias,
Die liegen schon hier.
[..]
Der Spacenavigator deucht mir recht gut daf=FCr, so'n Dingens steht hier =
links von mir. Aber ein ACT-Modul willst Du nicht f=FCrs U-Boot hernehmen= =2E=20 Irgendwann in den Sechzigern wurde die Frequenz 13.56MHz f=FCr=20 Modellfernsteuerung mangels Benutzern abgeschafft, die w=E4re noch die=20 geeigneteste f=FCr U-Boote gewesen.
Das klingt mir alles so sehr nach einem Auftrag f=FCr den Herrn Becker.
Die ist sehr wichtig, wie wir letzthin hier gelernt haben :->
man Jukebox man Abkantbank
Bei Ebay ist gerade erst ein Standard 20 Sender durchgelaufen, noch kann =
man ihn angucken: 180591825224
;-)
man Totmannbremse?
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Patrick Kuban tut geschreibselt haben:
Ach bei dir auch? ;-)
2,4GHz funktioniert auch unter Wasser, wie in Karlsruhe bewiesen wurde. Aber nach 20-30cm ist Schluss...
Aber 40MHz funktioniert unter Wasser ausreichend gut, da könnte man ein käufliches Modul für verwenden. 27MHz hätte den Vorteil, dass man einfach ein CB-Funkgerät als HF-Teil verwenden kann, damit kommt man garantiert tief runter. ;-)
Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn er die Fertigung übernimmt.
man Siebdruckplatte man Spax man Alu-Profil
;-)
Hui, schön rustikal. Mir wäre der aber zu teuer.
Genau. Falls es den Rangierer beim Weichenhebel umstellen auf die Fresse legt, soll die Fuhre schnell stehen bleiben.
Matthias
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Matthias Kordell
Hallo Johannes,
Am 19.12.2010 21:21, schrieb Johannes Lautner:
Nein, noch nicht, aber gleich :-).
Mal schauen. Manche Hersteller sind da erstaunlich flexibel.
Grüße, Kurt
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Kurt Harders
Hallo Johannes,
Am 19.12.2010 21:21, schrieb Johannes Lautner:
Oder hier:
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805 gibt es leider nicht mehr. Der Vertriebsmitarbeiter hat mir direkt die Preisliste geschickt, und man kann direkt beim Hersteller kaufen. Einzelstück 39,80¤ und bei 10 Stück 15%, ab 50 Stück 30% Rabatt. In der letzten Zeit stelle ich fest, dass auch industrielle Anbieter sehr flexibel und schnell auf Anfragen reagieren.
Grüße, Kurt
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Kurt Harders
Kurt Harders tut geschreibselt haben:
Der mit den 3 Tasten gefällt mir am besten. Ein TRY81 mit 3 Achsen und ein TRY11 als Kombination hätten natürlich auch was. ;-)
Mir gefällt der 806 besser.
Das klingt für mich bezahlbar. Bei MPX als Ersatzteil kosten die bestimmt mindestens 3x so viel.
Wenn die großen Aufträge aus bleiben, muss man kleine nehmen oder pleite machen. Da ist doch klar, dass man auch kleine Stückzahlen verkauft.
Matthias
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Matthias Kordell
Am 19.12.2010 22:05, schrieb Patrick Kuban:
Meinst Du das taucht nix? :-)
Guck Dir mal die Modellbootler auf DMax an. Uralte Graupnerkiste, mit dem Akkudritt verunstaltet und mit einer Lüsterklenmme den abgeranzten Bleiakku von ihrem ersten Pollux angehäkelt :)
Bernd
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Bernd Laengerich
Hallo Matthias,
Ja, die passen n=E4mlich optisch wunderbar =3D unsichtbar in einen=20 Variophon-Sender rein.
Aha. So'ne Art Wright-Fl=FCge umgekehrt: wenn Funke weg, denn schl=E4gt d= er=20 hydrostatische Auftrieb zu und die Motoren haben einen Stromausfall per=20 mP vernordet bekommen, also kommt das Ding wieder runt^h^auf ;-)
Au au ... ob man mit CB-Handgurken der Endsiebziger nicht inzwischen=20 teurer kommt, als wenn man irgendeine stillose Modellfunke im=20 Staubf=E4ngerdesign der Endachtziger bis Mitneunziger hernimmt? Mit einer= =20 Oberfl=E4che wie der Todesstern?
Es gibt ja diverse, mehr oder wenige gute Verfahren, wie man auch wieder =
rauf kommt
Ach? Wir reden die gleiche Sprache? ;-)
Die H=E4lfte der Forderungen hatte er vor Jahrzehnten schon erf=FCllt. Da= s=20 passt nur schlecht zum subject.
Bist Du Betongie=DFer beim Hoch- und Tiefbau? ;-)
Aber f=FCr einen Standard 20 war dieses Exemplar als preisg=FCnstig zu=20 betrachten.
Bei der Siebdruckplatte solltest Du die rauhe Seite nach innen tun,=20 sonst sieht das mit dem Hammerschlaglack vermutlich leicht sonderbar aus.=
[Totmannbremse]
Das ist die Technik bis in die Siebziger. Dann wurde alles besser und es =
gab Weichenheizungen. Die habe die Erderw=E4rmung mit verursacht, drum=20 frieren heute die Weichen ein, und die alte Technik wird wieder=20 hervorgeholt.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Bernd,
Doch, das wird zwar langsam aber sicher tauchen. Is' ja schlie=DFlich kei= n=20 Moderboot.
Ich hatte mal einen Graupner'schen Elektromax (Hie=DF der so? Halt deren =
erster Elektro-Moderflieger), bei dem das Mehrgewicht des=20 oggenal-Graupner Entst=F6rfilters mit Geh=E4use (10A belastbar) durch ein= e=20 geschickte Knotentechnik der Verkabelung an Blei-Zinn-Lot wieder=20 einzusparen versucht wurde. Irgendwie wurde der Motor dadurch auch=20 regelbar, zumindest hatte er beim Sch=FCtteln seine Drehzahl ver=E4ndert.=
Merke: ein halber Wurf ist ekeltrisch nicht soo der Bringer.
!!! Kreuzknoten rulez !!!
servus, Patrick
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Patrick Kuban

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