Solarzellen unter Kunstlicht?

Hallo Gruppe,
hat jemand erfahrungen mit Solarstrom und Kunstlicht?
Ich möchte einen kleinen Elektromotor mit Solarenergie versorgen. Die
Solarzellen sollen dabei von Leuchtstoffröhren mit Licht versorgt werden.
(Sie würden in einem Abstand von 3-4cm montiert werden, unter normalen
Tageslichtlampen)
Ist hierbei eine volle Leistungsaufnahme (so wie bei guten Bedingungen und
Sonnenlicht) möglich?
Mir erscheinen Solarzellen für den Aussengebrauch sinnvoller, da mehr
Leistung und günstiger, obwohl das ganze von vornherein n einem
geschlossenen Raum montiert werden soll.
Was haltet ihr davon?
danke im vorraus für die Antworten,
Jens Wilhelm
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Jens Wilhelm
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Hallo,
Belegen kann ich es nicht, aber ich hab das schon mal ausprobiert. Ich hatte den Eindruck, dass die Lampen im Vergleich zum Frühjahr-, Herbst- und Winterhimmel bessere Ergebnisse erzeugten. Im Sommer sah das aber genau andersherum aus. Da haben die Lampen wenig Leistung gebracht.
Mich würde mal interessieren was es für einen Zweck haben soll Sollarstrom von einer Lampe zu gewinnen. Der Wirkungsgrad ist doch viel zu niedrig.
Grüße, Alex
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Alexander Kluge
Der Wirkungsgrad Strom auf sichtbares Glühlampenlicht liegt bei erschreckend niedrigen einstelligen Prozentwerten. Wenn das abgestrahlte Licht nicht gebündelt wird, kann die Solarzelle rein geometrisch nur einen Bruchteil absorbieren. Bündelung drückt auch den Wirkungsgrad - Reflektoren und Linsen werden heiss. Dann noch der nicht grad umwerfende Wirkungsgrad der Solarzelle.
Sinn kanns schon machen: Taschenrechner mit Solarzelle.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Jens Wilhelm schrieb:
Hallo,
volles Sonnenlicht sind etwa 100000 Lux, daf=FCr gelten die Angaben bei=20 Solarzellen. Ein vorz=FCglich hell beleuchteter Innenraum hat etwa 1000=20 Lux, entsprechend wenig kann man von den Solarzellen erwarten.
Nehmen wir mal f=FCr die Leuchtstoffr=F6hren und die Solarzellen einen=20 optimistischen Wirkungsgrad von je 10 % an, dann ist der=20 Gesamtwirkungsgrad nur 1 % wenn es gelingt alles Licht von den R=F6hren=20 auf die Zellen zu bekommen, sonst noch weniger. Braucht der Motor z.B. 1 W, so m=FCssten einige 100 W von den R=F6hren=20 aufgenommen werden.
Bye
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Uwe Hercksen
Hallo,
erstmal danke für die bisherigen Antworten.
Meine Frage hat folgenden Hintergrund: Ich betreibe mehrere Aquarien mit geschlossenen Abdeckungen (=auf dem Glaskasten liegt ein Kunststoffrahmen, der oben geschlossen ist und in dem eine oder mehrere Leuschtstoffröhren angebracht sind.
Je nachdem wie Hoch Wasser- und Raumtemperatur sind entsteht unter der Abdeckung Stauhitze (passiert in heißen Sommern, zb 2003 ganz massiv). Es besteht die Möglichkeit kleine Ventilatoren unter der Abdeckung zu installieren, die die Luft umwällzen und so für Kühlung sorgen.
Da kann man z.B. kleine PC Lüfter oder ähnliches nehmen, die brauchen aber 12 Volt was über Akkus, Batterien oder Trafos teuer und nur schwierig zu bewerkstelligen ist. Jetzt hatte ich die Idee aus einem kleinen Motor einen Rotor zu bauen und diesen (Conrad) direkt unter die Abdekcung mit Solarzellen anzuschließen. Theoretisch würde das ja funktionieren.
Evtl läuft der Motor rmit den Solarzellen ja ganz passabel, was mir aber am meißten Sorgen macht ist die Wärem die von den Lampen ausgeht und das Kondenswasser. Der Motor wäre ausßen montiert, der Rotor über eine Kurbelwelle etc. innen, die Solarzellen auch innen.
viele Grüße Jens
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Jens Wilhelm
Hallo,
wie wäre es mit ein paar sinnvoll angebrachten, schaltbaren Lüftungsöffnungen, die die natürliche Konfektion nutzen? Wenn man einen Ventilator anbringen kann sollte auch dafür Platz sein. Und - warum ist 12V schwierig und teuer - Solarzellen sind sicher teurer als ein billiges 12 V Netzteil. Strom für die Lampen ist doch scheinbar da? Ach so - das reine Umwälzen der Luft wird wohl nichts bringen - wo soll die Wärme denn hin?
Jörn
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Jörn Jaschinski
Gehe ich richtig in der Annahme, daß du noch nie in einem Elektronikgeschäft, Computerladen, Supermarkt, Kaufhaus oder ähnlichem warst und auch keinen Browser besitzt?
Gruß Lars
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Lars Mueller
Nuja, laß das Netzteil 10 Watt ziehen, das sind in der Woche bei Dauerbetrieb knapp 2 kWh - auf Dauer kann sich die photoelektrische Lösung schon rechnen.
vG
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Volker Gringmuth
Hallo
doch, war ich schon überallund hab ich auch alles, bin nur zu faul und zu geizig ;-) ich will wie gesagt möglichst wenig aufwand (z.B. bräuchte man für trafos oder akkus noch einmal eine Stromversorgung aus der Dose, was imho einen größeren Aufwand bedeutte als Solarzellen)
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Jens Wilhelm
Warum? Mußt du für eine weitere Steckdose erst das Kraftwerk bauen und neue elektrische Leitungen im Haus verlegen?
*kopfschüttel*, Lars
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Lars Mueller

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