Radarwarner für Lichtschrankengeräte - eine Ente?

Hallo,
grade kam auf VOX ein Bericht, demzufolge es funktionierende Geräte geben
soll, die auch Laser- bzw. Lichtschrankenbasierte
Geschwindigkeitsmesseinrichtungen stören können.
Bei Radardoppler kann ich mir das ja vorstellen. Aber bei Geräten, die mit
Licht messen?
Vor allem wunderte mich, daß da ein Gerät gezeigt wurde, das mit einer Art
Planarantenne auf einer Leiterplatte so ein Laserdopplergerät gestört haben
soll.
Erst recht kann ich mir nicht vorstellen, wie eine Lichtschranke erkannt und
gestört werden sollte... ...erkennen vielleicht, wenn man einen Sensor
verwendet, der das Infrarot wahrnimmt. Aber stören?
Íst das eine Ente? Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, daß die
da brachial die Elektronik der ganzen Anlage mit Mikrowellen oder so
lahmlegen... ...aber das dürfte außer der Radarfalle auch die Elektronik des
eigenen Fahrzeigs treffen (oder zumindest bestände das Risiko...).
Wisst ihr da Näheres?
Gruß,
Harald
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Harald Horn
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"Harald Horn" schrieb
Bei den Lichtschrankenwarnern wird der Effekt ausgenutzt, daß zwischen Sender und Empfänger der Lichtschranke eine Funkverbindung besteht (es ist also offensichtlich keine Reflexlichtschranke). Und diese Funkverbindung kann erkannt oder sogar gestört werden.
Stefan
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Stefan Schulze
Hallo Harald,
die einfachste Störmöglichkeit ist ein Tochterblitzgeät im Heck. Es verhindert zwar nicht das Geblitztwerden, wohl aber das Erkennen des Kennzeichens auf dem dann total überbelichteten Beweisfoto.
Gruß Hans Jürgen
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Hans Jürgen Riehl
"Stefan Schulze" schrieb im Newsbeitrag news:cpi1as$p5n$05$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Ich dachte immer es besteht nur eine Funkverbindung zwischen der Lichtschranke und der Kamera. Diese kann man stören uns somit das foto verhindern, bei Geräten mit Kabelverbindung gibt es wohl keine Möglichkeit zu stören
also offensichtlich keine Reflexlichtschranke). Und diese Funkverbindung
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Jens Orf
Dazu müßte man wohl idealer weise erst einmal wissen, wo und wann gesendet wird und auf welcher Frequenz gesendet wird. Also mußt du das Blitzgerät und dessen Standort kennen und wissen, daß du gleich vobei rauschen wirst. Dann könntest du eigentlich auch gleich langsam fahren. Das verhindert das geblitzt werden zuverlässiger.
Gruß Lars
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Lars Mueller
Es soll das 70cm ISM Band genutzt werden und zwar exakt 434,700 MHz. Quelle: "Störsender von VHF bis Mikrowelle" von Dieter Görrisch aus dem Franzis Verlag.
Gruß,
Ralf
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Ralf Ballis
Oh ja. Und wenn durch diverse Bildnachbearbeitungsmoeglichkeiten (Kontrastanhebung uswusf.) dann doch noch ein Kennzeichen sichtbar wird, dann hat man erst richtig Spass...
ciao, Dirk
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Dirk Salva
Hans Jürgen Riehl verfasste am 12.12.2004 22:08:
Die Kontrollen blitzen aber von vorne.
Joachim
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Joachim Schmid
"Joachim Schmid" schrieb
Die Zeiten sind auch vorbei, ich hab schon welche gesehen, die von hinten blitzen. Funktioniert alles genauso wie von vorne, sind sogar die gleichen Geräte. So hat's auch schon Motorradfahrer erwischt. Mark
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Tennberg
"Jens Orf" schrieb
Also, gleich mal vorab: Ich bin bei dem Thema auch kein Fachmann, wenn es also jemand besser weiß... Aber welchen Sinn macht denn eine Funkverbindung zwischen Lichtschranke und Kamera? Die stehen doch auf der selben Fahrbahnseite und bestenfalls ein paar Meter auseinander.
Stefan
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Stefan Schulze
"Lars Mueller" schrieb
Naja, die Sendefrequenz ist ja pro Anlagentyp bestimmt vorgegeben. Also werden die entsprechenden Leute die schon kennen. Und dann musst Du halt bloß noch einen Empfänger dafür haben, der alle gängigen Frequenzen überwacht und der halt ein paar Meter vorher eine Information gibt oder ein Störsignal sendet. Klingt jetzt bißchen einfach, aber so wirds funktionieren.
Stefan
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Stefan Schulze
Stefan Schulze schrieb:
Nicht immer. Habe auch schon völlige kabellose Standalonekameras gesehen. Mit kleiner Antenne oben drauf. Spart Kabelitis. Und kann somit problemlos auch beidseitig einer Strasse stehen
Hier gibt es viele Infos zur Technik:
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Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Hans Jürgen Riehl schrieb:
LOL! Du hast keine Ahnung.
Erstens muss da nicht im Heck, sondern vorne sein! Es wird i.d.R. nämlich von vorne geblitzt.
Zweitens ist das ein Märchen! Die Fotoprofis holen dir auch aus so einem Foto den Inhalt raus. Habe schon entsprechende Bilder gesehen.
Das "Überbelichten" funktioniert eventuell nur, wenn der Blitz unmittelbar beim Nummernschild ist. Z.B. in direkt daneben montierten Nebelscheinwerfern versteckt ist. Aus der Windschutzscheibe heraus hat es keine Wirkung. Der Trick mit der reflektierenden CD am Innenspiegel funktioniert auch nicht.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Tennberg schrieb:
Im Gegenteil! Es wird eigentlich fast nur noch von vorne geblitzt. Ich habe schon seit Jahren keinen "Von Hinten"-Blitzer mehr gesehen.
1 von 100 vielleicht.
Warscheinlich sind diese Messungen an speziellen Strecken dann speziell auf Motorradfahrer ausgelegt.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Das beste dürfte jetzt gerade im Herbst Winter immer noch sein wenn man ein schönes grosse Blatt nimmt und es schön günstig übers Nummernschild klebt. Wenn Schnee liegt ist auch ein gut plazierter Schneeball sehr hilfreich
"Wolfgang Gerber" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@individual.net...
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Jens Orf
Jens Orf schrieb:
Sehr intelligent! Da wäre ich nicht drauf gekommen.
Viel besser ist es, wenn an in in jeder Jahreszeit das dauhafte und sinnlose Vollquotteln sein lässt!
Lies bitte
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Gruss Wolfgang
Reply to
Wolfgang Gerber
Jens Orf verfasste am 13.12.04 15:17:
Nein, das beste Mittel wirkt ganzjährig: anständig fahren.
Joachim
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Joachim Schmid
Am Mon, 13 Dec 2004 16:25:11 +0100 schrieb Joachim Schmid :
Wenn Jens und anderen dieses Mittel ausreichen würde, dann würden sie ja hier nicht nach besseren Lösungen fragen. :-) Sowas ist aber neulich schon durchgekaut worden, in dem Thread, wo es um Laserjamming zu gehen schien. Wenn es ausreichend zuverlässig ist wäre das schon interessant.
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Martin
Martin verfasste am 13.12.2004 22:45:
Tja, und ich hoffe sehr, dass die Suche erfolglos bleibt. Raserei ist eine Gefährdung anderer und kein Spaß.
Bitte keine neue Grundsatzdiskussion darüber, deswegen jetzt fup2poster.
Joachim
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Joachim Schmid
Na ja, die wurde ja inzwischen genannt.
Was für eine Information? Ich vermute, der Sender sendet erst dann, wenn geblitzt werden soll. Und ganeu dann ist es auch schon zu spät, zu bremden oder das Signal zu stören. Es sei denn, man macht das mit einem nicht PLL-gesteuerten Sender, der extrem schnell hochtasten kann und genügend Leistung bringt.
Einen Sender wird man schon noch brauchen und ein paar Meter vorher wird noch nichts passieren. :-) Aber ich denke, wenn man es schaft, den Sender auf die Beine zu bekommen, bevor die Nutzdaten vollständig gesendet wurden (vermutlich im ms-Bereich), dann könnte es schon klappen. Dummerweise braucht inzwischen alles, was man in ein Auto einbaut, ein Prüfzeichen.
Gruß Lars
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Lars Mueller

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