Super Stearman von Kyosho elektrisch fliegen?

Hallo E-Flieger,
ich habe den Doppeldecker Super Stearman von Kysho mit einem
BL-Außenläufer ACTRO 12/6 und einem 4SLIPO-Pack 4300mAh
elektrifiziert. Der Flieger war eigentlich für einen 10ccm Viertakter
vorgesehen. Bei mir bringt er 3,2kg Abfluggewicht auf die Waage, wobei
der ACTRO rund 600W leistet. Die Latte ist eine APC13x7,3. Was meint
Ihr, reicht die diese Motorisierung den Flieger mit diesem Gewicht in
die Luft zu bringen? In Testberichten des Fliegers wird immer von
reichlich Leistungsbedarf gesprochen, wobei der 10ccm Viertakter ca.
800W bringt. Ich bin auf Eure Meinungen bzw. Erfahrungen gespannt.
Gruß
Thomas
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Thomas Krause
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"Thomas Krause" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.freenet.de...
[Fragen zur Motorisierung bei Super Stearman]
Hallo Thomas,
Genau der gleiche Gedanke war mir auch gekommen. Deshalb habe ich mir vor einem halben Jahr genau den Flieger besorgt.
Also: Gewicht - das erscheint mir zu hoch. Du solltest auf max. 2,8 kg Abfluggewicht kommen. Wenn das nicht machbar ist, ist der Motor dafür ungeeignet (ich halte ihn eh zu schwachbrüstig an der Stearman um Spass zu haben).
Ich habe bei 2,8 Kg: KOKAM 3200HD 4s AXI 4120/12 13 x 7 MARO-Holz (gemessen: 14,65V - 64,13A - 938W)
Damit lässt sich die Super-Stearman klasse fliegen. Geht senkrecht ohne Ende und ab wie Sau.
Das Problem ist das Gewicht; momentan ist sie in Reparatur, weil ich beim Start einen Strömungsabriss hatte - mein Fehler, da ist sie sehr kritisch. Lange laufen lassen uns dann erst Höhe - sonst schmiert sie ab. Zusammenfassend ist die Stearman mit deiner Konfiguration gerade so in der Luft zu halten - Spass macht das bestimmt nicht. Ich will mir das mit 1/3 weniger Pin gar nicht vorstellen...
hth,
Christian
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Christian Krekel
"Thomas Krause" schrieb
Hallo Thomas, entgegen der anderen Antwort vom Christian Krekel bin ich der Meinung, dass der von Dir gewählte Antrieb sehr wohl ausreichend ist. Bei 600W hast Du etwa 2,5kg Schub. Das reicht für das volle Kunstflugprogramm, hovern und torquen geht natürlich nicht, aber es ist die Frage, ob man das braucht. Die Leistung des Verbrenners kann man meines Erachtens nicht direkt mit der des E-Antriebes vergleichen, lass Dich duch die Zahlen nicht beirren. Da gabs vor etwa einem Jahr hier schon mal nen Beitrag drüber, ich meine mich zu erinnern, dass man E- und V-Leistung nicht so direkt vergleichen kann, unter anderm deshalb, weil die Hersteller der Verbrenn angeben, was sie wollen.
Gruß Frank
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Frank Donauer
Vielen Dank für Eure Hinweise und Meinungen. Also wenn ich ihn mit Vollgas im Stand laufen lasse ist schon ganz schön Zug vorhanden. Drehzahl habe ich noch nicht gemessen, dürfte aber sich höher als beim Viertakter liegen. Natürlich geht er mit 900W besser ab. Ich will aber garnicht das volle Kunstflugprogramm fliegen. Mir reicht es, wenn er einigermaßen vernüftig vom Boden wegkommt sich gut in der Luft hält. Ich werde mal von den Flugversuchen im Frühjahr berichten. Viele Grüße Thomas
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Thomas Krause
"Thomas Krause" schrieb
Hi Thomas, mach Dich mal von dem Gedanken frei, dass 900W Methanoler besser gehn als 600 E-Watt. Wirst schon sehen, dass das einen ordentlichen Steigwinkel gibt.
Gruß Frank
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Frank Donauer
Hallo Frank,
Ich hab' mich ned getraut, des zu sang. Danke, daß Du es gemacht hast.
servus, Patrick, der vermutet, daß die Wätter auf der Eingangsseite gemessen werden
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Patrick Kuban
"Patrick Kuban" schrieb im Newsbeitrag news:eq5m29$pmv$ snipped-for-privacy@www.flugmodellbau.de...
Hi Patrick, ich kenn mich da nicht sonderlich aus. Bei E-Antrieb mess ich die Stromaufnahme und die Spannung multipliziere das mit 0,85-0,9 und schon hab ich nen Wert.
Wie sieht das beim Methanoler aus, gibts Messgeräte? Kann hier jemand die angegebene Leistung kontrollieren? Neulich sah ich im www einen 3,5er Verbrenner mit 2,3PS, das kann doch nicht realistisch sein, umgerechnet auf 2L Hubraum wären das 1300 PS (bei nem Sauger)?
Gruß Frank
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Frank Donauer
Frank Donauer schrieb:
Klar. Kann man auf einem Leistungsprüfstand ausmessen. Bei bekannten Luftschrauben kann man die auch an Hand der Drehzahl gut abschätzen.
Das ist wohl drin, aber diese Leistung erreichen die Motoren nur - mit _reichlich_ Nitromethananteil - bei aberwitzigen Drehzahlen. - mit ideal angepasstem Resonanzrohr
Der obige Motor dürfte wohl ein Car- oder Marine-Motor sein, der dürfte die Leistung erst bei schätzungsweise 35.000 Upm mit mind. 25% Nitromethan erreichen.
Bernd
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Bernd Laengerich
Hallo Frank,
Abgesehen vom Angstfaktor, neben einer wütenden Luftschraube solche Messungen duchzuführen, ist das doch vergleichsweise problemlos.
Klar. Drehmomentwaagen, die stabil genug sind, die Vibrationen auszuhalten. Hat man aber nicht mal eben so. Eine Leistungsabschätzung ist über den N100-Wert möglich, so man den für exakt die verwendete Luftschraube findet. Eine sogenannte 11x8 hat vielleicht noch einfach nachmessbare 11 Rüdiger Durchmesser, aber die Steigung? Ich hatte mir mal ein Steigungsmeßgerät zu bauen versucht, erkannt, daß da doch eine erhebliche Präzision erforderlich ist. Der zweite Versuch war weniger schlecht, ich war damit zumindest in der Lage festzustellen, daß eine angeblich 8" Steigung habende Luftschraube idR nicht die gleiche Steigung hat, wie eine andere 8"-Luftschraube.
Deine Zweifel dürften berechtigt sein. Bernd lässt sich ja im Nachbarposting über die Randbedingungen aus, was er da allerdings noch vergessen hat, waren die zwei Tatsachen, daß ein ausgesuchter Motor das kurz vor seinem Zerplatzen abgegeben hat, und daß dann nochmal die Mehrwertsteuer aufgeschlagen wurde. Weshalb die heutigen Motoren auch alle viel leistungsstärker als früher sind, denn nach dem Krieg betrug die MwSt. gerade mal 4% in Deutschland ;-)
Oder anders: ich habe noch keinen Motorentest gelesen, in dem die ausgerufene Leistung nur unter Meßfehlerbedingungen erreicht wird. Auch nicht mit Nitro, Reso/rohr/ (nicht -auspuff) und einem blödsinnig kleinen Prop bei Drehzahlen, die den benachbarten Müsli-Man zum Jäger werden lassen. Unter real in Deutschland herrschenden Bedingungen sind zwei echte Drittel der Leistungsangabe schon ganz ordentlich.
Kleinere Hubräume sind im Vorteil.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Servus Frank! ;-)
Frank Donauer schrieb:
[...]
Wie bei uns Jungs gibt's da nur den Lattenvergleich nach dem Motto "Wer hat den Größeren?". Im Ernst: Man vergleicht die Drehzahl der Latten, um eine Aussage machen zu können.
Doch, durchaus. Bei Carmotoren mit ihren 40.000 Touren kommt das gut hin und ein gut abgestimmtes Resonanzrohr kommt in Sachen Aufladung einem Turbo zwar nicht so nahe, aber immerhin.
Insgesamt werden Methanoler immer als wesentlich kräftiger angegeben als dass das im Alltagsbetrieb von Otto Normalmodeller erreicht werden kann. Je billiger der Motor, umso mehr wird gelogen.
... hmm, gerade sehe ich, dass Bernd Ähnliches schrieb.
... und nun sehe ich auch Paddies Posting. Wegen 2,3PS macht ein 3,5er aber noch keine besonders dicken Backen in Richtung Platzen.
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Ruediger,
Trotzdem sind die F3D-Verbrecher-Pylonies eher unwesentlich schneller als die F55D-Ekeltro-Pylonies. Wie's bei den Lasso-Schnellgeiern F2A aussieht, weiß ich aber nicht, die könnten noch mehr stemmen. Allerdings sehen die nicht wirklich mehr nach Flugzeugen aus.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Servus Paddy! ;-)
Patrick Kuban schrieb:
Stimmt, das ist auch mein derzeitiges Problem, einen neuen Chicco, der die 340er Marke sicher knackt, zu projektieren - er soll ja nicht größer als der derzeitige werden.
Mit einem 3,5er Novarossi bekomme ich "Kavitationsprobleme" wegen der hohen Drehzahl bei der für diesen Motor erforderlich kleinen Latte, mit einem E-Antrieb komme ich mit dem Gewicht nicht hin, weil dann wohl eine Flitsche notwendig wird und so das Ganze nicht alltagstauglich ist.
Probleme kann man haben, seufz....
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Salve Rüdiger,
Rüdiger Zoll schrieb:
Das unterstellt ja der Verbrennervariante eine Alltagstauglichkeit...*kopfschüttel*
(vertikale oder horizontaleKopfbewegung??) und genüßlich auf Kommentare wartend.
Grüße Thomas
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Thomas Brandt
Servus Thomas! :-) :-)
Thomas Brandt schrieb:
Hehe! Noch immer ist mein "alter" Semi-Chicco das schnellste DRMM- Modell wie uach das schnellste Modell am Waldzeller Platz.
Damit das nicht so bleibt, rufe ich zum Bau eines schnelleren Fliegers auf, der in den Komponenten unbegrenzt viel kosten darf, aber möglichst eine Eigenkonstruktion aus Holzrumpf und holzbeplankten Flächen sein soll. "Fertigmodelle" als auch Modelle aus Serienfertigung werden als "nur so schnell" wie der Chicco bewertet, selbst wenn sie wesentlich schneller sein sollten. Hier geht's also noch um ein bisschen Handarbeit und nicht um eine Kiste von der Stange.
Bei der aerodynamischen Auslegung helfe ich sehr gern, denn die ist für max. Topspeed einfach: Alle(!) Winkel auf 0 Grad; als Profil das NACA0008.
Haaaalt, bevor mir hinterher Klagen kommen: Ich habe nicht geschrieben, dass diese Auslegung auch alltagstauglich ist ;-)
Dito,
Rüdiger, der wegen des PiccoT-Fälscherthreads erstaunt ist, wieviele Lurker DRMM doch hat
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Ruediger Zoll
Hallo Ruedi,
Dann lern' doch von Deinen neuen Freunden und starte mit Halbgas. Oder bist Du immer noch sechziger-Jahre-Purist und tust so, als ob Du Stunt-Vergaser flögst? ;-)
Kannze ja koofn. Bei ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Thomas,
Die Problemlösung hat er ja selbst schon angeschnitten, ich hatte ja nix wirklich neues dazu getan.
Zuviel Bier? ;-)
Zufrien? ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Ruediger,
Ui? Was neues ...
Hä? Solche Modelle gips doch heute nur noch "gut abgelagert" auf Märkten, vor zehn Jahren spätestens abgesetzt. Ich habe selbst noch so'ne Gurke. Wer's damit schafft, darf sich doch wohl erst recht preisen.
Ok.
Hm .. tät's zweimal Clark Y aufeinander gelegt nicht auch? Das ist doch so gutmütig ..
.. und hülfe da vielleicht ;->
Muß ich den Thread jetzt doch lesen?
servus, Patrick, die Profile von Martin Hepperle et al. auch schön findend
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Patrick Kuban
Hallo Ruedi,
Und unsereinem empfiehlst Du einen NACA-Tropfen. Nicht, daß es da nicht auch Laminarprofile gegeben hätte, anhand derer der Begriff Laminardelle kreiert und andere typische Nachteile entdeckt wurden. Aba nee, nicht mal das ... ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban

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